Künstliche Gebärmutter- Vom Mensch zum Nichtmenschen!

Standard

Wann sind die Grenzen erreicht?

Wozu heutzutage noch etwas selbst erledigen. Der Mensch gibt alles was in menschlich macht ab um etwas zu sein was er gar nicht ist. Um das Ego zu stärken. Wir essen schon nicht mehr gemeinsam, kochen unsere Mahlzeiten nicht mehr selbst, wir wissen nicht mehr was es bedeutet unsere Kleidung am Körper herzustellen. Wir erziehen unsere Kinder nicht mehr selbst und auch das denken haben wir vor einiger Zeit der Obrigkeit überlassen. Bei Beschwerden lassen wir uns operieren, nehmen gefährliche Medikamente ein und lassen den Arzt beurteilen was uns fehlt, anstatt unseren Körper wahrzunehmen und nach der Ursache selbst zu suchen. Es gibt kaum noch menschliche Handlungen die wir ausüben. Kein Wunder das es uns zunehmend an Menschlichkeit fehlt und wir gar nicht mehr wissen was es bedeutet Mensch zu sein. Wir verwandeln und freiwillig in eine Spezies, die von Technologie abhängig ist, weil wir glauben so endlich die Zeit zur Selbstoptimierung zu gewinnen.

In Wirklichkeit heucheln wir uns selbst nur etwas vor, denn Zeit für die Suche nach unserer Bestimmung finden wir nicht, sondern nur mehr freie Stunden, die wir mit Nichtigkeiten verbringen können. Mit Ausbeutung, Rücksichtslosigkeit, egoistischer Selbstverwirklichung und der eigenen Versklavung. Wir lassen uns von Geld regieren, gehen für anderer Leute Probleme in den Tod und zerstören ganze Landflächen, die ausreichend wären um unzählige Familien zu ernähren. Und nun nehmen wir uns noch einer der kostbarsten Dinge, die uns ausmachen, das Austragen der eigenen Nachkommen.

Schlimm genug, dass wir es nicht mehr Mutternatur überlassen welches Genmaterial in der nächsten Generation steckt, sondern schon die Befruchtung im Reagenzglas abläuft, aber nun auch ein künstlicher Uterus? Sollen die künftigen Generationen, mit dem Menschen nichts mehr am Hut haben? Was ist der Plan, für die Zukunft der menschlichen Rasse? Wollen wir uns selbst zu Aliens machen?
Irgendwann sollte der Mensch feststellen, das er Grenzen überschreitet, die sein eigenes Genick brechen werden!

Was denkt ihr, über die neuen Errungenschaften wie Biobag und den Brutkasten für zu Hause?

 

Liebe Grüße und euch noch ein schönes Wochenende 🙂

Peace and Love

Sahra- Latifa Warrelmann

Das Beitragsbild stammt von Science ORF

Ehe für alle – Gleichberechtigung für alle?

Standard

Guten Morgen ihr Lieben :*

Die Ehe für Alle ist durch! Was für ein Meilenstein in der deutschen Geschichte, oder?
Wie wäre es jetzt noch mit Reiseerlaubnis für alle Menschen, nicht nur für EU, US-Bürger und andere Nationen der „First World!

Ich bin für das Recht aller, dorthin zu gehen, wohin auch immer man möchte, sofern man sich an die Gepflogenheiten und Gesetze des Landes hält.

Oder wie wäre es mit Gleichberechtigung aller Menschen, weltweit?
Ja zugegeben, das ist ein hartes Projekt, aber wäre es nicht endlich an der Zeit? Könnte 2017 nicht nur das Jahr von Trump, Terroranschlägen und Ehe für alle sein, sondern auch das Jahr indem sich die Weltbevölkerung zusammenschließt und jeden Menschen als vollwertigen Mensch ansieht?

Freiheit für alle! Wird dies auch ein Traum sein der erst in den nächsten hundert Jahren erfüllt werden kann, oder können wir schon vorher dem Kampf für Gleichberechtigung ein Ende setzen?

Gratulation an alle, die für die Ehe aller gekämpft haben. 💪💜

Love and Peace & and don’t forget the peaceful revolution! – Join it! 💜

Habt einen wunderschönen Tag ✌💙

Der Flüchtling und die alte Deutsche!

Standard

Flüchtlinge scheinen ja zu allem im Stande zu sein, laut einigen deutschen Mitbürgern. Sie begehen Verbrechen und können sich durch ihre fehlende Bildung nicht in unsere Sozialsysteme anpassen. Zumindest behauptet das und mehr der ein oder ander.

Manche Zungen gehen sogar soweit, dass sie den Migranten/Flüchtlingen sogar unterstellen sie wären zu keiner echten Liebe fähig. Sie nutzen die europäischen Frauen aus um an Papiere für den Aufenthalt und Geld zu bekommen.

Hetzen füllen die Onlinewelt mit Bildern und Videos, die das absurde Verhalten Migranten/Flüchtlinge zeigen. Wild wird dann kommentiert und diskutiert. Enpfohlen wird, solche Statements zu ignorieren. Aber verschwindet ein solches Gedankengut durch Ignoranz.

Nein, ich denke nicht. Gegenteiliges passiert, denn die Menschen die bei Facebook und co heftig hetzen, beleidigen und verurteilen nehmen die Gedanken mit in die Realität, in die Offlinewelt. Ihre Meinunh ändert sich ja nicht, nur weil das Smartphone nicht griffbereit ist. Die Folge, Migranten und Menschen, die einem Migranten gleichen werden verfolgt, gedemütigte, diskriminiert, verletzt und in manchen Fällen gar getötet. Ganz gleich ob sie tatsächlich Migrant sind oder ein Verbrechen begangen haben. Du siehst wie ein Migrant/Flüchtling aus, also steckt auch in dir das Böse und somit besteht das Recht, dich als Mensch dritter Klasse zu behandeln.

Hetze kann böse enden für alle Beteiligte, deshalb sollte man sich darüber Gedanken machen ob man auf den Zug mit aufspringen möchte oder ihn gar aufhalten kann.

Erst gestern schaffte der folgende Post wieder Aufruhr in alle Richtungen. Ein junger „Migrant“ küsst eine ältere europäische Frau. Dieses Bild löste in den Facebookgruppen Ärger und Ekel aus. Vorurteile und Beleidigungen füllten die Kommentare.

 

Screenshot_2017-07-01-00-01-37

Der junge Mustafa, ist also nun in einer Beziehung laut seines neuen Status. Sollten wir uns nicht alle darüber freuen, anstatt darüber zu hetzen?

Sei es drum, denn schaut man genauer hin fällt auf, dass es sich bei dem Profil um ein Fake handelt. Ein Fake erstellt um leichtgläubigen Bürgern, glauben zu machen, dass es bei Migranten/Flüchtlinge ausschließlich um Verbrecher handelt.

Irgendwie traurig, dass sich die Bevölkerung auf das Spiel einlässt und leichtfertig alled glaubt, was ihnen gezeigt wird. So sollten wir selbst denken lernen und anfangen mit den Menschen zu sprechen. Damit aus den Vorurteilen genährt von Ängsten, Begegnungen des Verständnis werden.

———–💙✌——————————————-

Greift ein wenn ihr Hetze mitbekommt und zeigt der Bevölkerung, dass mehr als schwarz- weiß gibt und nicht jeder gleich ist. Damit das alltägliche Leben nicht ein Nebeneinander ist sondern ein Miteinander wird.

Für Aufklärung und Gleichberechtigung und ein friedliches Miteinander, denn Ignoranz schafft nur eines, eine größere Kluft zwischen Menschen.

 

Love and Peace und euch einen wunderschönen Tag :*

Sahra-Latifa Warrelmann

Ps.: Ich musste den Blog nochmal schreiben, weil aus irgendeinem Grund alles gelöscht war 😢

 

Hier mein Kommentar zum Post.

—————————–💜✌🙏———————

Wisst ihr, ich habe mit einigen älteren deutschen Frauen gesprochen, die einen Migranten oder gar Flüchtling als Partner haben. Genauso habe ich mit dem Migraten/Flüchtlingen selbst gesprochen. Wisst ihr was daran interessant war?

Zwei Frauen im Alter von 45 und 52, die durchaus gut aussehen, sagten mir: “ Keiner von den deutschen Männern schaut uns auch nur irgendwie an. Wir sind alt und unattraktiv in den Augen, der meisten einheimischen Männer. Dennoch haben wir Bedürfnisse. Wir wollen geliebt werden und auch das Verlangen nach Sex nimmt mit dem Alter nicht ab. Da es schwierig hierzulande ist Nähe zu bekommen ohne dafür etwas bezahlen zu müssen, haben wir uns auf Migranten eingelassen. Ein Fehler war das nicht, sie gehen respektvoll mit uns um, packen uns an und schämen sich auch nicht dafür mit uns in der Öffentlichkeit durch die Stadt zu schlendern und sich dabei zu küssen.

Süß oder nicht? Ist es nicht toll, dass sie das bekommen was sie brauchen und sich wohl fühlen?

Jetzt könnte man Fragen und was ist mit den jungen Burschen. Die haben sicherlich Hintergedanken.
Welcher junge Kerl will schon etwas von einer alten Frau?

Natürlich will ich nicht leugnen, dass der ein oder andere dabei den Fokus auf seinen Aufenthalt legt. Aber ist das verwerflich? Beide gehen offen miteinander um und es ist die Sache zwischen dem Paar. Sie entscheiden, auf welcher Basis ihre Beziehung läuft. Genauso wie jeder andere die Prämisse seiner Partnerschaft selbst definiert.

Und zu den anderen, die nicht des Aufenthalts wegen, eine Beziehung zu einer älteren Frau eingehen, tun es aus Liebe, Interesse und oder Zuneigung.
In den meisten Ländern Afrikas oder teilen Asiens ist das alter einer Frau/Mann (nach oben) irrelevant. Genau dasselbe gilt auch für die Statur. Sie legen keinen Wert auf Äußerlichkeiten, auch wenn keiner bestreiten würde, einer jungen gutaussehenden Frau nachzusehen. Ihnen kommt es auf den Chrakter des zukünftigen Partners/der zukünftigen Partnerin an. Sie wollen mit ihr/ihm das Leben bestreiten und nicht eine/n Partner/in auf Zeit, wie es oftmals bei uns heute üblich ist. Bevor ihr also urteilt (was sowieso schwachsinnig ist, weil es nicht euer Leben ist und es euch nichts angeht), solltet ihr vielleicht darüber nachdenken was dahinter steckt und das ihr mit der Bewertung vom Leben anderer, sehr viel kaputt machen könnt. Denn das ist verletzend! Zumal es nur davon ablenkt, sich mit seinen eigenen Angelegenheiten zu beschäftigen!

Wer hat es euch eigentlich erlaubt, sein Profilbild öffentlich zu teilen, in einer Gruppe?
Und wie würdet ihr euch fühlen, würde ich nun eure Bilder in Gruppen posten und wildfremde komentieren lassen?

Kann der Mensch sich ändern?

Standard

Hallo ihr Lieben,

ich wünsche euch einen wunderschönen Start in den Tag und auch in die Woche. Ich hoffe ihr seid alle gut in den Tag gestartet und seid voller Energie.

Veränderung beginnt im Kopf oder?
Schenkt man den Sprüchen wie: „Der Mensch ändert sich nicht!“ seinen glauben könnte man durchaus meinen, dass der Mensch zur Veränderung nicht fähig sei. Auch Thukydides ein Griechischer Historiker aus der Antike, war der Auffassung, dass selbst unzählige Jahre ins Land ziehen können, der Mensch aber gleich bleibt.

Ganz schön trostlos wenn man bedenkt, dass all die Bemühungen sich zu verändern um sonst wären.

Wären da nicht optimistisch ausgerichtete Personen wie Karl Jaspers, ein Philosoph und Psychiater aus dem 20. Jahrhundert der zurecht sagte, dass der Mensch sich nur im Einzelnen und von sich heraus verändern kann.

Ich schließe mich Karl Jaspers, Kant, Buddha und Co. an, die daran glauben, dass eine Veränderung möglich ist, sowohl physisch wie psychisch.
Natürlich ist das nicht einfach, da es mit Arbeit verbunden ist. Es bedarf Disziplin, Selbstreflexion und Empathie um das eigene Sein in eine andere Richtung zu lenken.

Unmöglich ist eine Veränderung nicht, sie setzt allerdings Willenskraft und Mut voraus.

Habe Mut, du selbst zu sein. Habe Mut, dich nach deinen eigenen Vorstellungen zu verändern.

Freue dich an deinen Wandlungen und hab Spaß dabei eine andere Form deiner Selbst zu entdecken.

Love and Peace und einen wunderschönen Tag euch noch.

Was glaubt ihr, ist der Mensch zur Veränderung im Stande? Und was war eure bisher größte Veränderung im Leben?

Meine Veränderung:

Das Linke Bild zeigt mich letztes Jahr im Sommer. Nach einigen Höhen und Tiefs konnte ich mich zu der Person verändern, die ich schon immer sein wollte. Ich habe an Selbstbewusstsein gewonnen, mich selbst lieben gelernt und begonnen, den Fokus auf meine Stärken und nicht auf meine Schwächen zu legen. Wenn mich heute etwas beschäftigt, meditiere ich oder treffe mich mit Freunden. Ich versuche meine Probleme konstruktiv zu lösen und niemanden für meine Fehler verantwortlich zu machen.  Meine innere Einstellung zu mir und der Welt, wird du meinen Körper sichtbar.

Das Rechte Bild zeigt mich 2 Jahre vorher. Ich war ziemlich unsicher, depressiv und hasste mich selbst. Zwar versuchte ich etwas Positives an mir zu finden, scheiterte aber weil für mich die negativen Eigenschaften überwogen. Fühlte ich mich traurig, versuchte ich meinen Kummer in Essen, Tabak und Marihuana zu ertränken. Ich wollte nichts mehr spüren und mich der Realität entziehen. Jeder Tag war ein Kampf und ich war schon froh drüber wenn es einen Tag im Monat gab, an welchem ich Freude empfinden konnte.

Verdienst du Liebe?

Standard

Diejenigen, die Liebe und Zuwendung am meisten ablehen und am wenigsten verdienen, sind meist jene, die sie am meisten brauchen.

———-❤❤————–

Wir kommen oftmals schnell zu dem Entschluss, dass Leistung X vorrausgesetzt wird im Liebe zu empfangen. Schließlich verdient nicht jeder Liebe, zumindest sagt dies der Volksmund.
So sollte der Mensch, der Liebe mit seinen Anhängern ( Aufmerksamkeit, Wertschätzung & Geborgenheit) erfahren möchte gewisse Attribute vorweisen. Letzendlich dürfen nur jene in den Genuss der Liebe kommen, die offenherzig, liebevoll und ehrlich sind.

Jemand der sich nichts zu Schulden kommen lässt, darf sich stolz Liebender oder Geliebter nennen, wo doch Liebe bedingungslos ist?!
Da kann schon mal die Frage aufkommen was mit all den Menschen ist, die aus Unwissenheit handeln oder niemals lernten zu lieben aber dennoch den Wunsch danach pflegen. Haben sie keine Liebe oder gar Respekt verdient?

Ein Kind was in einem Umfeld aufwächst, wo der grobe Umgang miteinander zum Alltag gehört, wo körperliche und seelische Verletzungen an der Tagesordnung sind und Liebesentzug eine Form der Motivation darstellt, hat nie gelernt aufrichtig zu lieben oder es zu zu lassen. Später wenn es selbst Erwachsen ist, führt es das Sozialverhalten des Umfeld fort. Wie soll es auch anders sein ohne konstruktives Vorbild?
———-😨——–😜——-❤❤❤❤—-

Für Menschen, die unter derartigen Verhältnissen aufgewachsen sind, ist Liebe geben wie auch nehmen ein Fremdwort, auch wenn die Liebe paradoxerweise in ihnen steckt.
Wir werden alle mit einem Herz voller Liebe geboren, in uns allen steckt das Gute.

Daher bedenke immer, wenn dir ein distnzierter oder gar gefährlich wirkender Mensch begegnet, dass auch er nur ein liebendes Kind ist, welches vergessen hat sich selbst und seine Mitmenschen zu lieben oder schlimmer noch es nie erfahren und gelernt hat.

Urteile nicht über andere oder bewerte sie, da du nicht in ihren Schuhen steckst und selbst nicht fehlerfrei bist. Selbst deine ehrenwertesten Handlungen können einen anderen verletzen.

Wir stecken alle in einem lebenslangen Prozess der Weiterentwicklung und sind somit niemals perfekt, aber dennoch sind wir immer in der Lage aufrichtig zu lieben, wenn wir wollen und offen mit uns selbst und unseren Mitmenschen umgehen.

In diesem Sinne

Love❤ and Peace✌

Sahra Latifa Warrelmann

Die alten Geschichten ihre heutigen Kriege!

Standard

Wenn ich mir früher alte Geschichten von vergangenen Tagen anhörte, dann handelten sie von kalten Kriegen, deprimierten Rationen, harter Wiederaufbau, der Mauer und die verfeindeten Ostdeutschen.

Heute sitze ich in einem Zimmer und lausche einer anderen Geschichte, aus vergangenen Tagen zu. Dort sind die Zeiten ebenso deprimierend gewesen. Frauen wurden legal vergewaltigt und bei einer Schwangerschaft getötet. Die Kinder, dieser Frauen, wurden als Sklaven gehalten, die Männer ausgepeitscht und wie Vieh zum Arbeiten getrieben und in den meisten Fällen schrecklich getötet. Erst im Jahre 1994 endete diese Geschichte, die mit 20 Jahren noch in der nahen Vergangenheit liegen.

In beiden Fällen handelt es sich um starke Völker, die versuchten für Ihre Rechte einzustehen und Frieden für ihre Bevölkerung zu schaffen. Auch wenn sie sich gegenseitig durch Gewaltakte auslöschten, wohnte in allen Mut, Disziplin und der Will zu überleben inne.

Durchaus positive Eigenschaften, wäre da nicht die naive Ablehnung einander kennen zu lernen. Der Grund im gegenseitigen Hass ist verschieden. Für die einen ist ihr Glaube eine Barriere, die anderen fürchten den Kontakt zu fremden Personen und wieder andere halten den Jahrhunderte alten Groll aufrecht, ohne selbst so Recht zu wissen, was dahinter steckt.

So werden Kriege geführt, wo der Grund für ein Großteil der Bevölkerung noch immer unbekannt ist. War es in geplatzter Scheck, der das Fass zum überlaufen brachte? Oder sorgte der Fall von irgendwelchen imaginären Zahlen, auf irgendeinem ebenso befremdlichen DAX für Aufregung. Es könnte auch das Gedicht, einer Person im öffentlichen Leben sein welches, eine Kriegserklärung rechtfertigen könnte.

Warum wer, was macht ist meistens unklar, eines ist allerdings spürbar, das jeder von uns die Konsequenzen trägt, ob er/sie nun möchte oder nicht.

Wir sehen in Europa eine von Korruption gesteuerte stolze Arbeitergesellschaft, wo schon Kinder in der 4. Klasse einen Nervenzusammenbruch bekommen, wenn sie die zwei im Mathematik auf Chinesisch-Leistungskurs nicht packen. Wo auf der einen Seite der Straße eine Packung Nudeln zehn Euro kostet, dennoch des Status wegen noch einen 5-er drauf gezahlt wird. Läuft man dann auf die andere Straßenseite kann man eine Dame im Rentenalter dabei beobachten wie sie in die Mülltonnen greift um Pfandflaschen zu sammeln. Wahrscheinlich für das Essen am Abend.

Wir Leben in einem Land, wo scheinbar alles möglich ist, wenn man nur genug leistet und ausreichend gebildet ist. Schauen wir allerdings genau hin ist uns bewusst, dass nicht Fleiß und Willenskraft Indikatoren für Erfolg sind, sondern die Fülle des Geldbeutels oder aber die Zahlen auf dem Konto.

Wenn es schon nicht in Europa rund läuft und einiges geleistet werden muss, um Standards zu schaffen, die für Gleichberechtigung, Frieden und Humanität stehen, wie sieht es dann in den sogenannten Entwicklungsländern aus. Den bereichen der Erde, wo Geld ein seltener Begriff zu sein scheint und der Großteil der Bevölkerung die Neuzeit in Ketten begonnen hat.

Afrika, Teile aus Asien, Südamerika und unabhängig Inselgruppen wie Jamaika und Haiti, ist das Leben ebenso mit Konflikten der anderen Sorte gefüllt.

Noch immer von Europa und den USA besetzt, geleitet oder geführt, was auch gerne mal unter den Namen Entwicklungshilfe fällt, versuchen die Einheimischen Gruppen ihre Unabhängigkeit, zu gewinnen und die tägliche Korruption, zu minimieren. Was schwer fällt im Anbetracht der Tatsache, dass in den meisten Ländern immer noch die Sprache und Kultur der ehemaligen Kolonisten gefordert wird. Eine eigene Gesellschaftsstruktur kann kaum eines der ehemalig besetzten Ländern entwickeln oder ausüben. Sie müssen sich an die Bedingungen „fremder“ Völker halten. Als wäre es nicht schon anstrengend genug eine Marionette eines Marionettenstaats zu sein, fehlt es den ressourcenreichen Ländern an Ressourcen(für die eigene Bevölkerung). Wie soll es auch anders sein, liegt das Recht die eigenen Mittel zu nutzten bei Menschen mit Hilfebedarf nicht vor. So schuften Farmer, Handwerker, Studenten und andere berufstätige jeden Tag stundenlang unter harten Bedingungen, zu einem mickrigen Lohn für die Supermärkte in Europa und den USA.  Familien versuchen ihren Kindern eine Ausbildung oder wenigstens den Schulabschluss zu finanzieren, damit diese nur den Hauch einer Chance haben, aus der Armut zu entkommen. Doch im Grunde wissen auch sie, dass sie maximal einem Kind eine Ausbildung garantieren können und das selbst diese wertlos ist. Denn auch in diesem Teil der Welt, ist nicht Leistung und harte Arbeit entscheiden für Erfolg, sondern die Fülle des Geldbeutels.

In allen Teilen der Welt glauben wir unsere Probleme im Fremdenhass zu finden. Denn würden wir aufeinander zugehen und unsere Anfeindungen beiseite legen, würde sicherlich der ein oder andere Krieg vermieden werden. Die Vermutung rechts vs. links, schwarz vs. weiß wäre erneut ein Problem unserer Zeit, scheint im rechtsorientierten Präsidenten und im zunehmenden Wachstum von patriotischen Sympathisanten des Nationalsozialismus bestätigt zu sein.

Doch schauen wir genauer hin, ist die Rassentrennung eine vorgeschobene Begründung, gleich wie die Angst vor dem Islam, die unsere Angst vor der Veränderung kaschieren soll.

Alles verändert sich, rasant und vollkommen unübersichtlich. Das Straßenbild, ist jeden Tag anders und die Anforderungen an den modernen Menschen wachsen stündlich. Der Konkurrenzkampf in der Zivilisationen führt zum Burn-Out der Menschheit. Während die einen angespannt durch den Tag rennen und davon überzeugt sind, die nächste Kriese wartet bereit hinter der Ecke, wollen die anderen Stur an alten Werten festhalten. Wieder andere glauben nun endlich ihre Rechte einfordern zu müssen und ein anderer Teil versucht das ganze Weltgeschehen zu verdrängen und sehnt sich schon nach dem Tod.

Es scheint als wäre keiner mit den Zuständen zufrieden, dennoch sind die Bemühungen in eine gemeinsame Richtung einzuschlagen immer noch sehr gering.

Welch eine Verschwendung wenn ihr mich fragt. Wo wir doch alle voneinander lernen können. Wir könnten all die Erfahrungen, die jede Nation über die Generationen gesammelt hat, verbinden und das Wissen nutzen um Strategien zu finden, die Brücken schaffen und nicht einreisen. Vielleicht lernen wir irgendwann, dass wir alle gleich sind und die Vergangenheit nicht mehr rückgängig machen können. Keine Nation ist unschuldig, daher sollten wir aufhören nach Fehlern zu suchen und anfangen Stärken zu finden.  Wir haben nun lange bewiesen, dass wir in der Lage sind etwas zu finden, was uns stört, vielleicht sollten wir nun herausfinden wie gut wir darin sind, etwas zu finden was uns zusammen bringt.

Adaption anstatt Separation

Love and Peace

Sahra L. Warrelmann

Gerechtigkeit im Kleid verpackt

Standard

Wo keine Gerechtigkeit ist, ist keine Freiheit und wo keine Freiheit ist, ist keine Gerechtigkeit.“    

                                                                                          Johann Gottfried Seume (1763 -1810)

           deutscher Schriftsteller, Philosoph, Reisender ein Bauernsohn mit vielen Talenten.

Wir nutzen Bäume um daraus Papier herzustellen, das dann für unzählige Anträge verwendet wird.

Anstatt diesen unsinnigen Papierwahnsinn zu stoppen und mittels unseres Verstandes eine Alternative zum Geld zu finden, zerstören wir Lebensräume und nehmen uns das Wichtigste, was wir haben. Die Luft zum atmen.

Wie wird unsere Welt wohl aussehen, ohne Pflanzen, Tiere und sonstiges Ökosystem, das dafür sorgt, dass wir überhaupt existieren können. Wir jagen Tiere einfach nur des Status wegen. Für unsere Kosmetik müssen zahlreich gezüchtete Arten sterben. Einfach nur, damit wir uns das Gesicht anpinseln können oder mit weicher Haut überzeugen können. Wegen des maßlosen Konsums sterben Arten aus, sind die Meere überfischt und dreckig. Zig Küken werden einfach geschreddert, weil es uns wichtiger ist, dass wir günstig alle Zeit und überall Lebensmittel kaufen können. Ob wir sie dann auch brauchen sei dahingestellt. Weil wir gar keinen Bezug mehr zu unseren Konsumgütern haben und es für selbstverständlich erachten, dass wir nur zum nächsten Einkaufzentrum laufen müssen, damit all unsere Wünsche erfüllt werden, bekommen wir gar nicht mehr mit, dass die Menschen, die jeden Tag stundenlang in kleinen, kaum belüfteten alten und brüchigen Fabrikhallen, für unser 5 Euro T-Shirt, vor die Hunde gehen.

Jeden Tag laufen Massen durch die Straßen der Dörfer und Städten. Sie rennen von der Arbeitsstelle nach Hause. Von zu Hause steigen sie schnell in ihre Autos um nur mal eben schnell zum Supermarkt zu fahren. Alles wird schnell erledigt und für nichts bleibt Zeit. Der Tag sollte 48 Stunden haben aber selbst die würden nicht ausreichen um das Pensum zu erfüllen, das erfordert ist.

Ständig bleibt etwas liegen, ständig glauben wir nicht alles erreicht zu haben. Selbst wenn wir unsere Ziele erreicht haben, können wir uns nicht zurück legen. Schließlich müssen wir den erfüllten Traum festhalten. Wir dürfen ja nicht mehr nach unten fallen. Nicht mehr wie zuvor hart arbeiten müssen um das Haus finanzieren zu können oder in den langersehnten Urlaub zu reisen. Auch für die Konsole, die wir schon lange im Auge hatten, wollen wir nicht mehr so hart sparen. Also arbeiten wir noch mehr, haben noch weniger Zeit und streben gleichzeitig nach noch höheren Zielen, die noch mehr Leistung fordern. Das Leben ist eben hart. Das wissen wir alle. Es ist kein Kinderspiel, doch vor allem ist es wie es ist!

Aber warum traurig sein? Warum sich deswegen runter ziehen lassen? Schließlich ist doch alles wunderbar. Zumindest zeigen das die Medien. Denn dort verhilft das lila, rote und blau gepunktete Lippenbalsam zu strahlenden Lippen. Sexy und verführerisch aber das Beste kommt erst noch, er ist ganz und gar von natürlichen Ressourcen, vegan und BIO. WOW, ein solches Produkt kann doch nur Freude in einem hervorrufen. Hat das vollkommen überteuerte Lippenbalsam nicht unser Gemüt erhellt, dann schaffen das sicherlich die unzähligen Werbebanner, die das Straßenbild zieren. Überall wo man hinschaut, will irgendjemand etwas von uns. Ob es der komisch schauende Politiker ist, der mit seinem steifen Lächeln, suggerieren will, das er und seine Partei die richtige Wahl zur Veränderung ist oder das überglückliche Paar, das natürlich perfekt durch trainiert in Badekleidung zur Buchung eines reduzierten Traumurlaubs animiert.

Welch ein Wunder das wir bei all der Reizüberflutung nicht mehr in der Lage sind durchzuatmen, für uns zu sein und mal in Ruhe über die eigene Meinung und Werte nachzudenken. So ist es bei all dem Stress klar, dass man sich nicht mehr dafür interessiert, dass täglich Menschen für unseren Konsum sterben. Es ist ja schon Normalität.

Seitdem ich klein bin, höre ich in den Nachrichten von Krieg, von irgendwelchen Meinungsverschiedenheiten, von Promis die Kinder bekommen haben und Terroristen. Ich sehe Bilder von dünnen dunkelhäutigen Kindern, die mit Blähbauch und Fliege im Auge, mir zu verstehen geben, dass sie gerade dabei sind zu verhungern. Wie soll mich heute ein Bild von einem Kind, das gerade tot vom Meer an den Strand angespült wurde erschrecken? Das schockiert mich nicht, das überfliege ich während den Morgennachrichten. Da rege ich mich dann ne Stunde wieder auf, dass so ein Bild schon gleich mal meinen Tag versaut hat. Warum strahlen die das auch wochenlang aus. Gibt es denn nichts anderes mehr. Ja, es ist traurig, aber ja das passiert halt jeden Tag. Es kann halt nicht jeder überleben und außerdem ist es ja so weit weg. Warum sollte es mich dann interessieren? Fuck! Mein Bus, ich komme zu spät.

Und schon habe ich das Kind wieder vergessen. Schon bin ich wieder im Kreislauf. Ich laufe mit. Ich mache mit. Ich wundere mich über die Zustände in der Welt, ich beschwere mich, rege mich auf, dennoch bin ich nicht bereit, nein mir fällt es nicht mal auf, dass ich ein Teil des Ganzen bin.

Vielleicht weiß ich es irgendwo tief in mir, dass die Welt am Arsch ist, ja vielleicht stört es mich sogar. Dennoch steige ich morgen wieder in den Bus ein und verschwende 10 Minuten meines Lebens in welchen ich mich über die verspätete Bahn aufrege, anstatt mich zu fragen warum wir nicht alle mal einen Gang runter schalten können.

Warum können wir nicht ehrlich miteinander umgehen? Warum führen wir Kriege, die gar nicht unsere sind, von welchen wir nicht einmal die Details kennen? Warum verteidigen wir Menschen, die unser Geld rauben, die keine Versprechen einhalten können und sich am Morgen wenig für den Arbeiter interessieren, der sich täglich widerstandslos kaputt ackert und dafür lediglich gut leben möchte. Er möchte Entscheidungen treffen und nicht wie ein kleines Kind, alles vor den Tisch gesetzt bekommen.

Wir legen unser Verantwortung in Menschen, die auch nur Menschen sind. Die leider auch wie wir, am Morgen eher in Gedanken bei ihren Sorgen sind, als bei den Problemen der Menschheit.

Vielleicht sehen wir Menschen irgendwann, dass wir alle nur Menschen sind, wir machen alle Fehler. Aber um die Fehler zu beheben und aus ihnen zu lernen, reicht es nicht nur über sie zu reden und sie hinzunehmen. Es reicht nicht zu sagen, es ist halt so. Man lernt erst aus Fehlern, wenn man beginnt sein Verhalten zu ändern.

Haben wir nicht in all den Jahrhunderten gelernt, dass sich die Geschichte wiederholt.

Ein Königreich beutet das Andere aus, Stämme schlachten sich gegenseitig aus, Kulturen gehen unter weil sie ihre Umwelt zerstören, Ländern rauben und vergewaltigen die Frauen und Kinder, der Gegner wegen Ressourcen, die irgendjemand mal als besonders wertvoll abgestempelt hat. Nationen unterdrücken sich und Systeme betrügen und lügen. Das ist nichts Neues. Das gab es schon immer. Sollten wir das nicht langsam leid sein?

Anstatt immer wieder aufeinander einzuhacken, sich aufzustacheln und provozieren, wäre es nicht toll, wenn man gemeinsam beginnen würde aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen?

Sind wir schließlich nicht Menschen?

Wir sagen doch immer, wir sind besser als die Tiere. Wir stellen uns in jeder Hinsicht über sie, dennoch nutzen wir kaum, das was uns von den anderen Lebewesen unterscheidet. Unser Gehirn wird täglich abgeschaltet. Wir wollen es gar nicht nutzen. Nicht umsonst boomt der Kapitalismus. Mit der Reizüberflutung, dem von a nach b hechten, ständig etwas unternehmen, schaffen wir doch eines, wir schalten uns ab.

Unsere Gedanken sind täglich mit Dingen gefüllt, die eigentlich gar nichts mit uns zu tun haben. Was sollte es mich interessieren was mein Nachbar oder Kollege denkt, wenn ich dieses Kleidungsstück trage oder wenn ich meine Musik zu laut höre? Ich sollte mich lieber fragen, warum trage ich das und warum muss ich jetzt so laut Musik hören? Wie würde es mir ergehen, wenn jemand plötzlich nachts um drei voll aufdreht?

Durch Empathie erhalten wir nicht nur mehr Verständnis für unsere Umgebung sondern auch für uns selbst. Wodurch wir erkennen, dass wir erst etwas verändern können, wenn wir verstehen, dass wir genauso mit unserer Umwelt umgehen sollten, wie wir selbst behandelt werden wollen.

In diesem Sinne, euch einen schönen Tag ❤

Nimmt euch Ruhe und genießt die Zeit, die ihr habt.

Love and Peace

Sahra Latifa Warrelmann