Vertrauen – ein kostbares Gut!

Vertrauen …

… Ein mächtiges Wort und ein noch mächtiger Zustand.

Wer vertraut hofft bei seinem Gegenüber auf einen Menschen gestoßen zu sein, der einen als Person wertschätzt, respektiert und achtet. Doch passiert es zu oft, dass das entgegengebrachte Vertrauen mit Füßen getreten wird. Die Gründe sind unterschiedlich und im Grunde irrelevant. Letztendlich löst er Missbrauch von Vertrauen nur folgendes aus: man weiß nicht mehr, wem man sich öffnen kann. Das wiederum führt zu verschlossenen Gruppen und misstrauischen Gesellschaften, in welchen jeder in den Taten des anderen ein Akt der Verletzung sieht, also befürchtet über den Tisch gezogen zu werden.

Damit Vertrauen wieder das werden kann, das es im Grunde ist: durch Liebe erzeugte Wahrheit, dürfen wir alle lernen behutsam mit der Wahrheit und Liebe umzugehen, die uns entgegen gebracht wir. Wir dürfen lernen das mögliche Verlangen nach Aufmerksamkeit und Sensationsgeilheit nach Hinten zu stellen, da wir durch sie immer wieder die Menschen verraten, die uns Vertrauen schenken. So zieht man Personen in den Dreck, weil man gekränkt wurde oder das EGO nicht die Aufmerksamkeit erhielt, die man sich wünschte, anstatt sich zu fragen, warum man sich verletzt fühlt.

Vertrauen ist so wertvoll und kann Beziehungen auf ewig zusammenhalten oder sie in Sekunden für immer zerstören.

Peace and Love 🧡

Sahra – Latifa A.

Du möchtest mehr über Liebe erfahren und in einer gesunden Beziehung leben, dann hilft dir vielleicht der folgende Beitrag?  Was Liebe ist und was wir für Liebe halten! – Schadet dir deine Beziehung?

Noch ausführlicher betrachte ich Themen wie: Zielsetzung, Werte, Psychologie und Philosophie in meinem neuen Magazin „The CrazyLife“. Das Magazin behandelt Probleme des Alltags ( Wie gehe ich mit Stress um? Wie verhalte ich mich, wenn ich mich verletzt fühle? Was lösen Konflikte in mir aus und wie meistere ich diese?)  aber auch der Generationen ( Wie gehe ich mit rasanten Veränderungen und Meinungswechsel um? Welchen Einfluss haben junge Menschen auf das Leben ältere Personen? Wie gehe ich mit meinem Älter werden um?).

 

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Sieh die Sonnenseite des Lebens, erinnere dich aber stets an die Schatten. 

 

Hierzu interviewte ich Menschen unterschiedlicher Gesellschaftsgruppen und Herkunft, weil nicht nur eine Perspektive entscheidend ist, um Probleme zu meistern.

Das „The CrazyLife Magazin“ möchte den Weg aus einer kranken Gesellschaft hinzu einer gesunden Gesellschaft fördern.

Schaut doch mal rein 🙂 Ich freue mich.

Passt auf euch auf ❤

Hochmut kommt vor dem Fall

Portrait der fiktiven Theresia Melina

Selbsternannte Heilige Theresia Melina bricht an Überforderung zusammen

Stuttgart – 19.01.2018: Theresia Melina galt über zwei Jahre als Heilige in der Stuttgarter Region, da sie all ihre Einnahmen in wohltätige Zwecke investierte. Sie organisierte Spendenaktionen, engagierte sich in Flüchtlingsunterkünften, gab Sprachkurse, beriet psychisch Kranke und half ihnen aus den Depressionen heraus.

Als wäre das nicht genug, ließ sie Obdachlose bei sich wohnen. Unzählige Menschen, die aufgrund von starken Drogenkonsum und Desinteresse gegenüber der Gesellschaft die Obdachlosigkeit wählten, gingen in ihrer kleinen Wohnung ein und aus. Das nahm manchmal so starke Ausmaße an, dass die junge Bäckereifachverkäuferin in ihrer Dusche anstatt in ihrem eigenen Bett nächtigen musste.

Noch vor wenigen Monaten glaubte Theresia Melina dies gerne und aus freien Stücken getan zu haben, schließlich sei sie gesegnet mit einer warmen Unterkunft, genug Nahrung und Wissen, das sie gerne mit anderen teilte. Sie wollte die Welt retten, da sie das Gefühl hatte, außer ihr kümmere sich kaum einer bzw. noch zu wenige um das Wohl der Welt.

Heute ist die ehemalige Heilige anderer Meinung. Sie sitzt zusammengekauert in einer Ecke ihres Wohnzimmers, die Fenster sind geschlossen und die Rollläden unten. Sie möchte ihr Zimmer am liebsten nie wieder verlassen und keinen Menschen mehr sehen. Sie hatte sich nicht nur übernommen, nein, sie hat sich vollkommen aufgeben. Das nicht für die Rettung der Welt, sonder für ihr Bedürfnis nach Aufmerksamkeit. Erst ihr Konto, das ein fettes Minus anzeigt, ihr Körper, der sie vor Schmerzen kaum schlafen lässt, ihre stündlichen Stimmungsschwankungen und ihre Selbstmordgedanken, ließen sie erkennen, dass sie an einem Abgrund steht und nur noch hinabstürzen kann.

Theresia Melina, eine junge Frau, die sicherlich Gutes bewirken wollte musste erst fallen, um zu erkennen, dass naive Gutmütigkeit nicht mit reinem Altruismus vergleichbar ist.

Fazit: Gebe dich nicht auf, um anderen zu helfen. Schaue erst nach dir, denn erst wenn es dir vollkommen gut geht, kannst du als Vorbild eine größere Hilfe für andere sein. Sei Lehrer, nicht Samariter.

Habt eine schöne Zeit, lasst es euch gut gehen und passt auf euch auf.

Peace and Love ❤

Sahra-Latifa A. W.

Du interessierst dich für die Entwicklung deiner Persönlichkeit und brauchst Hilfe bei der Umsetzung. Ich biete Selbst-Coaching an. Online und vor Ort. Schau einfach auf meiner Homepage vorbei: Zum Coaching

Das Streben nach Perfektion (lat. Perfectio)

Lesezeit 6 -10 Minuten ❤

Das Streben nach Perfektion oder auch Vollkommenheit/Unfehlbarkeit ist schon immer ein Traum des Menschen. Sich selbst optimieren und das Beste aus sich herausholen strebt ein Großteil der Menschheit an. Was aber bedeutet es, perfekt zu sein?

Geht es um Schönheit, haben sich Wissenschaftler aller Epochen auf die Suche nach der wahren Schönheitsformel begeben. Mit Hilfe von aufwändigen Berechnungen sollen Richtlinien entstehen, nach welchen sich die Schönheit einer Person ablesen lässt. Das Ziel von Schönheitsformeln ist es Standards zu schaffen um sich vergleichen oder einstufen lassen zu können. Forscher und Ärzte wie der amerikanische Schönheitschirurg Steven Hoefflin versuchen durch Winkel, Zahlen und Formen das Rätsel um die Schönheit zu lösen. Was wirkt ansprechend, was gilt allgemein als schön?

Derartige Schönheitsformeln können in uns zweierlei auslösen. Sie können unsere Schönheit bestätigen oder uns glauben lassen, nicht attraktiv genug zu sein. Schönheitsformeln, ein Versuch Standards zu schaffen, wo keine sind.

Was bedeutet es eigentlich, perfekt zu sein und welche Auswirkungen hat das Streben nach Perfektion für den Menschen?

Der perfekte Mensch, wie würde er aussehen, wenn du ihn in deiner Vorstellung zeichnest? Wäre der Körper athletisch, kurvig, groß oder klein? Welche Sexualität besäße er und nach welcher Lebensphilosophie verhielte er sich? Wie agiert er in Konfliktsituationen und wie ist sein Erscheinungsbild? Tritt er introvertiert, also zurückhaltend auf oder ist er ein extrovertierter Draufgänger, der kein Blatt vor den Mund hält? Welches Geschlecht wird ihm zu Teil? Ist er intelligent? Was macht ein perfekter Mensch eigentlich so den ganzen Tag? Existiert er, um bewundert zu werden? … So ein Mensch, der alles kann und alles weiß, was wäre seine Aufgabe?

Stelle ich mir einen perfekten Menschen vor, sehe ich eine freundliche, aufgeschlossene Person, die reflektiert ist, seine Mitmenschen toleriert und im Einklang mit sich selbst und der Umwelt ist.

Diese Person ist sportlich und aktiv und frei von Beschwerden jeglicher Art. Der perfekte Mensch! – Zumindest für mich, ich kann mir gut vorstellen, dass deine Vorstellung vom perfekten Menschen von meiner abweicht, oder?

Perfektion bedeutet Vollendung. Etwas ist fertig, es muss nicht mehr geformt, verändert oder aufgebessert werden, denn so wie es ist, ist es zeitlos, perfekt und wunderschön.

Die perfekte Schönheit wäre daher ein vollendetes Kunstwerk. Ein Abbild gleich der David Statue, geschaffen von Michelangelo Buoanrroti. Michelangelo war in der italienischen Hochrenaissance ein künstlerisches Multitalent und beschäftigte sich unter anderem mit der Schöpfung von perfekten Werken. Seine geschaffene David-Statue fasziniert noch heute mit seinem perfekt konstruierten Körper. Für eine Statue oder ein Gemälde ist es einfach, das immer gleiche Aussehen beizubehalten und somit vollendet zu sein. Ein Mensch hingegen verändert sich sekundlich, bedeutet das nun, dass wir nicht perfekt sein können, da wir nie wirklich vollendet sind? Ist es demnach utopisch nach Perfektion zu streben?

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Ich habe im Laufe meines Lebens einen inneren Perfektionismus entwickelt, der mich glauben lässt, ständig perfekt sein zu müssen, also das Beste aus mir herauszuholen. Immer und zu jeder Zeit wollte ich die Idealvorstellung meiner Selbst verkörpern. Ich hatte geglaubt, nur akzeptiert werden zu können, wenn ich perfekt bin, also tat ich auch alles dafür. Empfand ich lange Haare als Ausdruck einer perfekten Frau, lief ich in den Afroshop und kaufte mir künstliches Haar, um mein eigenes zu verlängern. Hatte ich dann meine Traumfrisur, fühlte ich mich für eine Weile perfekt und zufrieden mit mir selbst. Aber wie alles im Leben verändern sich Meinungen und so waren die langen schwarzen Haare nach einer Zeit nicht mehr so perfekt und eine andere Frisur musste her. Und wieder investierte ich meine Zeit mit der Suche nach neuen Ideen für eine neue Frisur.

Irgendwann stellte ich fest, dass meine Vorstellung von Perfektion temporär und stimmungsabhängig ist. Ich könnte jetzt in diesem Augenblick meinen Körper mehr definieren wollen und am Abend sagen: „ Hey, ich bin doch ganz zufrieden mit mir selbst!“. Ich könnte in einem Werbeclip ein Model mit Tattoos sehen und deswegen einen Monat später selbst eines tragen. Meine Einstellung zu mir selbst ändert sich ständig.

Weil ich mich ständig verändere, befinde ich mich in einem lebenslänglichen Entwicklungsprozess, ich bin also nie ganz vollendet, oder? Bin ich also niemals perfekt? Macht dann das Streben nach Perfektion oder der perfekten Schönheit überhaupt einen Sinn?

Ich denke Perfektion ist ein Antrieb, sich selbst zu entwickeln. Die Vorstellung in der Realität einem Ideal zu entsprechen motiviert, an sich zu arbeiten, was aber nicht bedeutet, dass man in dem Augenblick der Veränderung nicht perfekt ist.

Auch wenn wir nicht wie die David-Statue immer gleich aussehen, sind wir dennoch immer vollendet. In jedem Augenblick sind wir die Summe unserer Erfahrungen, Gefühle, Gedanken und Eindrücke und somit eine Vollendung unseres bisherigen Lebens. Das macht uns in jedem Moment perfekt.

Das Streben nach Perfektion oder der perfekten Schönheit ist nur dann eine Motivation, wenn man erkennt, in jedem Augenblick vollendet zu sein. Nur dann ist die Idealvorstellung im Kopf ein Ziel, das man mit Freuden anstrebt. Glaubt man allerdings, wie ich vor einiger Zeit, dass Perfektion bedeutet, nicht perfekt zu sein, so ist der Perfektionismus ein Indikator für Selbstzweifel, einen geringen Selbstwert und Unzufriedenheit. Denn wer glaubt nicht perfekt zu sein, wie er ist, legt den Fokus auf seine Fehler und Makel. Ich habe jahrelang nur gesehen, was ich nicht habe oder nicht kann. Wo etwas zu viel und etwas zu wenig ist. Ich war unzufrieden mit mir selbst und habe geglaubt, dass jedem Menschen dem ich begegne, zunächst meine Makel ins Auge springen würden, weil ich so sehr davon überzeugt war nicht perfekt zu sein. Ich sah die Perfektion als Last und beneidete offengestanden auch jene die in meinen Augen perfekt waren und all das, weil ich nicht erkennen wollte, dass ich selbst perfekt war/bin. Das ist irgendwie schade, da man nie seine ganzen Talente entdeckt und feststellt, was eigentlich alles in einem steckt. Man ist den ganzen Tag nur damit beschäftigt herauszufinden, wie man seine Makel kaschieren kann, dass gar keine Zeit mehr für die Talente und Vorzüge übrig bleibt.

Ist das nicht irgendwie traurig? Das Gefühl nicht perfekt zu sein ist nicht nur für das eigene Selbstwertgefühl ein Genickbruch, es lässt auch eine gesunde Eifersucht, die als Motivator dienen kann, zu Neid heranwachsen.

Wie ich schon zuvor erwähnte, beneidete ich Frauen und Männer, die das perfekte Leben führten, das ich mir wünschte. Perfektes Aussehen, perfekte Charaktereigenschaften und einen perfekten Alltag, all das beneidete ich und fühlte mich dadurch ständig unwohl. So sehr, dass ich davon überzeugt war, dass mein Sein im Vergleich zu anderen wertlos war. Bis ich erkannte, dass der Neid und die Eifersucht vollkommen überflüssig sind. Ich bin zwar nicht perfekt wie Naomi Cambel, gleiche auch nicht Stars wie Rihanna, dafür bin ich aber die perfekte Version von mir selbst. Mein Weg wird niemals dem Weg eines anderen gleichen, meine Geschichte, wird niemals die Geschichte einer anderen Person sein. Selbst eineiige Zwillinge unterscheiden sich, weil jeder von ihnen seinen Weg geht. Selbst wenn sie im Kleinkindalter mal kurz in gegensätzliche Richtungen laufen, haben sie bereits unterschiedliche Erfahrungen gesammelt, was sie wiederum voneinander unterscheidet.

Wenn ich also niemals den selben Weg gehe, wie die Person, die ich beneide, ist es dann nicht hirnrissig, das zu wollen, was ein anderer hat? Sollte ich mich nicht lieber auf mich selbst fokussieren, beginnen mich anzunehmen und meine Vorzüge nach außen zu tragen?

Ich habe begonnen, mich und meine Schönheit zu akzeptieren und in meinen Makeln sehe ich heute Besonderheiten, die mich ausmachen. Mich stören meine schwarzen Punkte im Gesicht nicht mehr, die durch Akne entstanden sind. Im Gegenteil, irgendwie wirken sie wie Sommersprossen, süß und interessant. Auch meine kleinen, durch die Schwangerschaft hängenden Brüste stören mich nicht mehr, obwohl ich mit ihnen noch bis letztes Jahr zu kämpfen hatte und jahrelang eine Brustvergrößerung in Betracht zog. Noch heute gibt es Tage, an welchen ich in den Spiegel schaue und mich frage, was zum Henker gerade mit mir los ist, weil ich kaum etwas an mir toll finde. Meine Haare stören mich, meine Lippen und einfach alles ist dann zum kotzen. Das ist auch okay und normal, solange man sich dennoch bewusst ist, dass es ein vorübergehendes Gefühl ist und man selbst in diesem Gefühlszustand perfekt ist. Zum kotzen aber perfekt, nicht wahr?

Schaust du das nächste mal in den Spiegel, dann sei nicht so streng mit dir. Du bist wunderbar, wie du bist. Um perfekt zu sein musst du nichts weiter tun, als dich selbst anzunehmen. Viel Freude dabei, dich selbst zu lieben.

Kapitel 3. aus meinem Buch „Natürliche Schönheit, weil perfekt nicht makellos bedeutet.“ Es ist ab sofort im Handel und kann entweder direkt bei mir erworben werden und dazu gibt es eine persönliche Widmung oder für ein paar Euro weniger in vielzähligen Online-Shops.

Das Buch ohne Signatur

Das Buch mit Sigantur

Viel Spaß beim Lesen :*

Peace and Love

Sahra-Latifa Warrelmann

Probleme gibt es immer, Lösungen aber auch!

Problembehandlung und kreative Ansätze (Lesezeit 6 -10 Minuten)

„Das gibt es doch nicht! Jetzt habe ich mich mit meinem besten Freund verkracht. Man, und das Ganze ist so eingefahren, dass es einfach keine Lösung gibt. Egal was ich mache, egal was ich sage oder denke, führt einfach zu nichts. Wenn es nur so viele Lösungen wie Probleme gäbe!“,brummelt Macey vor sich hin.

Macey befindet sich im Streit mit ihrem guten Freund Luciano. Sie ist vollkommen aufgelöst, da der Streit eskaliert ist und sie sich vollkommen voneinander distanziert haben. Macey ist eine sensible harmoniebedürftige Person, weshalb ihr der Konflikt sehr nahe geht. Am liebsten würde sie ihm alles sagen, was gerade in ihr vorgeht und mal so richtig ihre Emotionen rauslassen. Das ist allerdings nicht wirklich zielführend. Also was jetzt? Handeln, Ignorieren, einfach vergessen oder doch versuchen, den Streit irgendwie zu schlichten. Aber wie? Sie hat keine Ahnung wie sie jetzt vorgehen soll, auch wenn es in ihr brodelt und sie gerne handeln würde. Wie ganz egal. Hauptsache irgendwas, denn das Gefühlschaos bringt sie um den Verstand.

Macey und Luciano im Streit

Stopp Macey!!„, rät eine Freundin, die gerade ihr Psychologiestudium beendet hat. „Du solltest erst mal herausfinden, um welches Problem es sich handelt und dir Lösungsansätze überlegen. Denn aktuell befindest du dich im Problemdruck und der Stagnation. Außerdem ist es ratsam, wenn du dich ein wenig zurück ziehst und dich entspannst. So kannst du mit Distanz an das Problem herangehen. Es eröffnen sich mehr Optionen außerdem bekommst du dadurch einen kühlen Kopf. Du weißt doch was passiert, wenn du dir zu viel Stress machst.“, erklärt die frischgebackene Psychologin während sie auf eine Grafik der TKK-Studie zeigt. „Du siehst, zu viele ungelöste Probleme führen nur zu Stress, senken deine Konzentrationsfähigkeit und lösen psychische wie physische Krankheiten aus.“, sagt die Absolventin mahnend.

 

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Die ganze TKK-Studie zu Stress findest du hier.

Sechs Wochen später ist Macey nicht mehr ganz so aufgelöst, als sie im Park auf Benjamin trifft, der als Neurologe gerade an einer Studie zur „Kreativen Lösungsfindung im Alltag“ arbeitet. Sie berichtet von der Ruhe, die sie sich genommen hat und von ihren bisherigen Gedanken. „Okay, die Emotionen konnten bereits runter fahren, zurückziehen zeigte Wirkung. Die „paar“ Gedanken, die ich mir gemacht habe, scheinen auch plausibel, konkret ist das Ganze dennoch nicht.“, gesteht Macey. Während Benjamin überlegt fährt Macey aufgebracht fort: „Irgendwie bringt das doch alles nichts. Jetzt hab ich schon so viel Distanz von der Situation und auch von ihm geschaffen, dass ich mich fürchte, er könnte mich vergessen haben. Vielleicht glaubt er auch, dass er mir nicht wichtig ist oder ich einfach keine Lust auf eine Klärung habe. Schlimmer noch, er könnte bereits von mir Abstand genommen haben. Ja vielleicht hat er mich bereits vergessen!“

Stress führt zu

Benjamin legt seine Hand auf ihren Oberarm und besänftigt sie mit einer ruhigen Stimme: „Ganz ruhig liebe Macey. Jetzt wieder aus der Haut fahren bringt gar nichts. Auch vernunftwidriges Denken und Handeln führt nur zu weiteren Konflikten. Dieses möchtest du allerdings vermeiden, hab ich Recht?“ Er schaut ihr dabei in die Augen. Sie nickt nur wortlos. „Deshalb …“,fährt er fort „… lass deine Kreativität, nicht deine Angst für dich arbeiten. Du hast Recht! Du hast schon eine ganze Weile „inkubiert“. Wie wäre es mit einem Szenenwechsel.

Geh raus unter Menschen. Lenke dich ab und mach mal wieder etwas ganz anderes. Etwas was gar nichts mit ihm zu tun hat. Etwas was du nur mit dir oder vielleicht anderen Freunden verbindest. Denn, meistens bekommen wir in Momenten Geistesblitze, die gar nichts mit unserem Problem gemein haben. Du kennst das sicherlich: Gerade noch bist du völlig im putzen deiner Wohnung vertieft, als dir eine geniale Idee in den Kopf fährt.

Manchmal folgt die Einsicht erst durch unterbewusste Prozesse im Gehirn, die du am Anfang bei der Problembearbeitung ausgelöst hast. Ist dein Gehirn fertig mit dem Sammeln von Lösungen und der Abwägung von Handlungsmöglichkeiten, schickt es dir einen Geistesblitz, den du im passenden Moment entdeckst. Beispielweise beim Gespräch in einer Gruppe, wo du durch das Wort eines anderen auf die ultimative Lösung kommst. Um nicht mit einem unausgereiften Geistesblitz vor der Tür von Luciano zu stehen, wäre eine Elaboration, also eine Ausarbeitung deiner Idee vorteilhaft. Entwickle deine Idee weiter und prüfe sie auf mögliche Schwachstellen. Sei dir auch deiner Intention und Motivation sicher, um weiter Konflikte zu vermeiden.“

Default Mode Network

Bericht Geistesblitze   Hier findest du die Studie in der Originalsprache (Englisch)

Mehr Infos zu: Default Mode Network hier.   

Ein Freund der beiden stößt zu, der das Gespräch von einer nahegelegenen Bank verfolgte.

Entschuldigt, ich habe euer Gespräch belauscht. Liebe Macey, Benjamin hat Recht.“, sagt er während er neben ihr Platz nimmt.

„Es gibt für alle Probleme Lösungen, auch wenn diese auf den ersten Blick nicht erkennbar sind. Egal welches Problem gerade in deinen Alltag geschlittert ist, kann immer eine Lösung gefunden werden. Vor allem dann, wenn man sich des Vier-Phasen-Modells bedient. Das heiß zuerst beginnt man mit einer intensiven Problembearbeitung, dann folgt die Inkubation ( = Wirkung psychischer Prozesse ). Nach einer von deinem Geisteszustand abhängigen Zeit tritt die Illumination ( = Erleuchtung ) ein, welche für die Elaboration ( = Ausarbeitung ) genutzt werden kann.

Nicht nur die bewusste Anwendung der vier Phasen kann ein Problem lösen, sondern auch deine Herangehensweise und persönliche psychische Verfassung ist ausschlaggebend für eine erfolgreiche Lösung deiner Probleme.

4 Phasen-Modell

Probleme sind nämlich nicht einfach nervige, belastende Ereignisse, die dir das Leben schwer machen wollen. Nein, sie können auch als Chancen gesehen werden. Chancen, die dir dabei helfen, dein Leben zu bereichern. Denn ein Problem setzt Unzufriedenheit voraus und wie lässt diese Unzufriedenheit sie am besten in Zufriedenheit verwandeln? Ganz genau, indem man handelt und beginnt das Problem umzuwandeln. Probleme sind ein Teil des Lebens und treten in allen Formen und Schwierigkeitsgraden auf, sie zu lösen ist eine Kunst, die wir verstehen und lernen dürfen.“

Macey denkt noch nach, während die beiden Männer bereits das Thema wechselten. Sie unterhalten sich über die aktuellen Sportergebnisse. Als sie gerade die Spielweise des letzten Spiels analysieren, steht Macey wie vom Blitz getroffen auf und ruft: „Heureka! Ich habe eine Geistesblitz. Tschüss ihr Lieben, ich gehe nach Hause und mache mich an die Elaboration.“

Bleib gechillt

In welcher Phase der Problembehandlung befindest du dich?

Weitere Möglichkeiten wie du kreativ Lösungen finden kannst sind:

– Brainstorming

– Erstellen einer Mindmap

– Versetze dich in die „Was wäre wenn…“ Situation also Spekulation

– Kneten (knete einen Ball oder Knetmasse das fördert die Denkprozesse)

– Zeichnen

– Blick in die Vergangenheit/Zukunft

(versetze dich in eine andere Zeit und überlege wie du reagiert hättest oder reagieren würdest.)

Viel Spaß und Ruhe wünsche ich dir in deiner kreativen Phase der Problembearbeitung.

Peace and Love und vergiss dein Lächeln nicht ❤

Sahra-Latifa Warrelmann

Chili, Rauchen und die Gewohnheit – Weg mit dem Nikotin!

❤ Lesezeit 10 Minuten (Mit Tipps)

Mit dem Rauchen aufzuhören bedeutet nicht nur einfach das Nikotin beiseite zu schieben, es bedeutet eine komplette Angewohnheit abzulegen. Und, das ist nicht einfach. So gar nicht einfach.

Schon gar nicht nachdem ich bereits 12 Jahre Raucherin gewesen bin.

Das erste Mal zog es mich an eine Zigarette da war ich 12 oder 13 Jahre alt. An das genaue Alter kann ich mich nicht erinnern. Ich besuchte die 6. Klasse, das weiß ich noch. Eine damalige Freundin von mir war krank und ich brachte ihr die Hausaufgaben vorbei. Ihre Mutter war nicht zu Hause und so taten wir Mädels Dinge, die wir sonst nicht taten, wie Fernsehe schauen, uns am Kühlschrank bedienen und so weiter. Bis sie irgendwann auf die Idee kam eine Zigarette zu rauchen. Ich weiß noch wie sie mir eine anbot und ich für einen Augenblick zögerte. Ich wollte aber nicht ablehnen, nicht das Gefühl vermitteln als würde ich mich nicht trauen. So zog ich an meiner ersten Zigarette. Eine selbst gestopfte, aus der Schachtel ihrer Mutter. Man, fühlte ich mich cool, als ich aus der Dachschräge den Rauch heraus pustete. Das Coolness-Gefühl hielt den ganzen Nachmittag an bis ich wieder nach Hause musste, da begann es sich in Angst umzuwandeln. Meine Mutter sollte nichts erfahren, also putze ich meine Hände an Blütenblätter ab, um den Geruch zu vertuschen und schlich mich direkt ins Badezimmer. Hätte meine Mutter die Türe geöffnet, hätten die Blütenblätter nicht viel gebracht, wie ich heute weiß. Denn der Rauch haftet in den Haaren und der Kleidung. Man, stinkt das! Vor allem kalter Rauch. Das hätte ich nie gedacht und ist mir erst bewusst geworden, als ich mit meiner Mutter vor zwei Jahren in einem Thermalbad war. Ich musste meinen Rucksack einschließen. Als wir fertig waren und ich an meinen Spind ging, um meinen Rucksack an mich zunehmen, musste ich für einen kurzen Augenblick Abstand nehmen, da der Geruch von kaltem Rauch mich anwiderte. Dennoch zückte ich 2 Stunden später das Feuerzeug und zündete mir eine Kippe an.

Es dauerte ganze zwei Jahre bis ich erkannte, dass das Rauchen nicht länger Teil meines Lebens sein sollte. Man, auch jetzt, wo ich fest entschlossen bin und den Rauch weder einatmen noch riechen kann habe ich das Verlangen nach einer Zigarette. Es ist die Gewohnheit. Das gewohnte Handeln, das plötzlich weg bleibt und ein Spalt in mir verursacht. Irgendwie fehlt was, irgendwie ist irgendwas anders. Da war doch was im Mund, wenn ich tippte oder auf den Bus wartete. Wenn mich Gefühle überkamen, dann war die Zigarette nicht weit. Wenn ich ein Gespräch verfolgte, war die Zigarette mein Begleiter. Wo hin ich auch ging, hatte ich ständig eine Schachtel Zigaretten und später einen Beutel Tabak mit Papes bei mir. Heute, heute aber ist nichts davon in meinem Rucksack zu finden. Ein Feuerzeug ist das einzige Überbleibsel dieser über dreizehn Jahre alten Beziehung, die nun ein Ende nimmt. Schade irgendwo, aber doch erleichternd, denn sie hätte mich gekillt. Einfach so von innen heraus zerstört. Das spürte ich bei jedem Zug, wie meine Lungen beinahe kollabierten und hustend Blut aus meinem Hals floss. Diese Beziehung musste Enden, das war sicher.

Aber da Gewohnheit nun mal Gewohnheit ist und nicht von heute auf morgen ablegbar ist, habe ich mir etwas einfallen lassen, um nicht in den nächsten Tagen dem Verlangen zu verfallen.

Ich versuchte mein Belohnungssystem zu nutzen, um das Rauchen abzulegen. Geld sparen, Guter Film anstatt Zigarette, Buch lesen und so weiter. Aber jedes Mal sagte mir mein Verstand: „Scheiß auf das Geld, Buch oder sonst was. Nimm lieber die Zigarette! Die Hilft!“

Ich versuchte es indem ich mich überreizte und rauchte eine nach dem anderen, aber auch das störte mich nach der fünften nicht mehr und ich rauchte noch mehr als zuvor.

Also kam ich vor zwei Tagen auf eine für mich brillante Idee. Das Verlangen nach einer Zigarette musste mit etwas negativen, schmerzhaften oder abstoßenden verbunden werden. Aber was war schmerzhaft, negativ abstoßend aber nicht schädigend. Beim Besuch im Supermarkt vieles mir dann ein. Chili!

Nun beiße ich jedes Mal wenn mich das Verlangen überkommt in eine Chilischote. Klappt perfekt.

Außerdem stelle ich mich meinen Gefühlen und setzte mich mit ihnen auseinander. Was nicht einfach ist, denn das Rauchen hemmt die Emotionen und nun prasseln sie verstärkt auf mich ein. Das ist zu der Abgewöhnung ein zusätzlicher Belastungsfaktor aber auch dafür habe ich meine Lösung. Tagebuch schreiben, Blog Einträge verfassen und meine Ziele vor Augen halten. Ich möchte mein Leben verändern und dazu gehört das eben dazu. Entweder ich ändere mich oder bewege mich ständig in meinen alten Mustern, das liegt an mir.

Da ich zu ersterem tendiere, ziehe ich das durch und halte alle Emotionen aus. Für meinen Sohn, für mich und eine Zukunft die voller Höhen ist, voller Gleichgewicht und voller Erfolge.

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Mein Tipp an jeden, der etwas altes Ablegen möchte:

1) Hab eine Motivation, sie hilft dir dran zu bleiben!

2) Finde einen Ersatz, damit du dich nicht Leer fühlst oder das Gefühl hast eine Lücke ist entstanden.

( Suche dir etwas positives, konstruktives aus, dass dir weiterhilft und Spaß macht. )

3) Beobachte dich und reflektiere dich, damit du weißt wie sich dein Verhalten und deine Gefühle verändern.

4) Setze dir Ziele! Bis wann möchtest du dein Ziel erreicht haben und wofür?

5) Lass dir Zeit und bleibe geduldig mit dir! Nichts verändert sich von heute auf morgen. Selbst wenn du fällst, kannst du wieder aufstehen. Niemanden gelingt eine Veränderung auf Anhieb!

Du schaffst alles was du dir vornimmst, denn du bist der Regisseur deines Lebens :*

Viel Glück, Geduld

Love and Peace

Sahra-Latifa Warrelmann

Schwankend perfekt- Der Mensch.

Ich bin ein schwankendes Boot auf dem Weg zum Hafen, schon bald angekommen aber noch ein paar Hürden, gibt es zu überwinden.

Aber sind wir Menschen das nicht alle, schwankende Boote auf der Suche nach dem Hafen? Versuchen wir nicht alle unser Mitte zu finden?

Der Mensch, irgendwie unvollkommen aber vollkommen zugleich und dadurch irgendwie perfekt.

Paradoxerweise ist keiner perfekt und keiner kann immer zu 100% wissen, ob sein Handeln zum „richtigen“ Ergebnis führt, auch wenn man es sich wünscht.
Wir befinden uns ein Leben lang im Lernprozess, ist es da nicht verzeihlich wenn einem hin und wieder Fehler passieren, ist es nicht sogar normal?
Warum gehen wir gleich an die Decke wenn man durch ein Missverständnis enttäuscht wurde, durch ein Unglück verletzt oder durch ein plötzliches Ereignis daran gehindert wird, sein Ziel auf die gewünschte Weise zu verfolgen?
Als würde das, Kritik an der kompletten Person bedeuten. Ein Fehler und der ganze Mensch, ist schlecht, verlogen und verdorben. Irgendwie voreilig und einseitig.

Es scheint mir eher als wäre es eine Panik, eine innerliche Panik, die dazu führt, das man anderen den Bruch von Werten vorwirft, um seine eigenen Fehler, Gefühle, Ängste und eigentliche Gedanken zu verdecken.
Schade, denn irgendwie ist es doch schön zu wissen, dass wir alle nicht perfekt sind. Dass, selbst eine vollkommene Person mit Macken zu kämpfen hat. Das gibt doch irgendwie Mut und treibt an. Während die immer andauernde Suche nach Fehlern, Makel und Enttäuschung nur zu Antriebslosigkeit führt…

… Darum schwimme ich weiter wankend auf dem Boot auf der Suche nach Fehlern, Ecken und Kanten um perfekt am Hafen anzulangen.

Peace and Love
&

Lasst es euch gut gehen und seht das Positive im Leben 

Das gibt viel mehr Kraft. Fokussiere dich auf die Dinge, die gut laufen, als auf die, die schon wieder nicht funktioniert. Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille 

Sahra-Latifa Warrelmann

Verdienst du Liebe?

Diejenigen, die Liebe und Zuwendung am meisten ablehen und am wenigsten verdienen, sind meist jene, die sie am meisten brauchen.

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Wir kommen oftmals schnell zu dem Entschluss, dass Leistung X vorrausgesetzt wird im Liebe zu empfangen. Schließlich verdient nicht jeder Liebe, zumindest sagt dies der Volksmund.
So sollte der Mensch, der Liebe mit seinen Anhängern ( Aufmerksamkeit, Wertschätzung & Geborgenheit) erfahren möchte gewisse Attribute vorweisen. Letzendlich dürfen nur jene in den Genuss der Liebe kommen, die offenherzig, liebevoll und ehrlich sind.

Jemand der sich nichts zu Schulden kommen lässt, darf sich stolz Liebender oder Geliebter nennen, wo doch Liebe bedingungslos ist?!
Da kann schon mal die Frage aufkommen was mit all den Menschen ist, die aus Unwissenheit handeln oder niemals lernten zu lieben aber dennoch den Wunsch danach pflegen. Haben sie keine Liebe oder gar Respekt verdient?

Ein Kind was in einem Umfeld aufwächst, wo der grobe Umgang miteinander zum Alltag gehört, wo körperliche und seelische Verletzungen an der Tagesordnung sind und Liebesentzug eine Form der Motivation darstellt, hat nie gelernt aufrichtig zu lieben oder es zu zu lassen. Später wenn es selbst Erwachsen ist, führt es das Sozialverhalten des Umfeld fort. Wie soll es auch anders sein ohne konstruktives Vorbild?
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Für Menschen, die unter derartigen Verhältnissen aufgewachsen sind, ist Liebe geben wie auch nehmen ein Fremdwort, auch wenn die Liebe paradoxerweise in ihnen steckt.
Wir werden alle mit einem Herz voller Liebe geboren, in uns allen steckt das Gute.

Daher bedenke immer, wenn dir ein distnzierter oder gar gefährlich wirkender Mensch begegnet, dass auch er nur ein liebendes Kind ist, welches vergessen hat sich selbst und seine Mitmenschen zu lieben oder schlimmer noch es nie erfahren und gelernt hat.

Urteile nicht über andere oder bewerte sie, da du nicht in ihren Schuhen steckst und selbst nicht fehlerfrei bist. Selbst deine ehrenwertesten Handlungen können einen anderen verletzen.

Wir stecken alle in einem lebenslangen Prozess der Weiterentwicklung und sind somit niemals perfekt, aber dennoch sind wir immer in der Lage aufrichtig zu lieben, wenn wir wollen und offen mit uns selbst und unseren Mitmenschen umgehen.

In diesem Sinne

Love❤ and Peace✌

Sahra Latifa Warrelmann