Vertrauen – ein kostbares Gut!

Vertrauen …

… Ein mächtiges Wort und ein noch mächtiger Zustand.

Wer vertraut hofft bei seinem Gegenüber auf einen Menschen gestoßen zu sein, der einen als Person wertschätzt, respektiert und achtet. Doch passiert es zu oft, dass das entgegengebrachte Vertrauen mit Füßen getreten wird. Die Gründe sind unterschiedlich und im Grunde irrelevant. Letztendlich löst er Missbrauch von Vertrauen nur folgendes aus: man weiß nicht mehr, wem man sich öffnen kann. Das wiederum führt zu verschlossenen Gruppen und misstrauischen Gesellschaften, in welchen jeder in den Taten des anderen ein Akt der Verletzung sieht, also befürchtet über den Tisch gezogen zu werden.

Damit Vertrauen wieder das werden kann, das es im Grunde ist: durch Liebe erzeugte Wahrheit, dürfen wir alle lernen behutsam mit der Wahrheit und Liebe umzugehen, die uns entgegen gebracht wir. Wir dürfen lernen das mögliche Verlangen nach Aufmerksamkeit und Sensationsgeilheit nach Hinten zu stellen, da wir durch sie immer wieder die Menschen verraten, die uns Vertrauen schenken. So zieht man Personen in den Dreck, weil man gekränkt wurde oder das EGO nicht die Aufmerksamkeit erhielt, die man sich wünschte, anstatt sich zu fragen, warum man sich verletzt fühlt.

Vertrauen ist so wertvoll und kann Beziehungen auf ewig zusammenhalten oder sie in Sekunden für immer zerstören.

Peace and Love 🧡

Sahra – Latifa A.

Du möchtest mehr über Liebe erfahren und in einer gesunden Beziehung leben, dann hilft dir vielleicht der folgende Beitrag?  Was Liebe ist und was wir für Liebe halten! – Schadet dir deine Beziehung?

Noch ausführlicher betrachte ich Themen wie: Zielsetzung, Werte, Psychologie und Philosophie in meinem neuen Magazin „The CrazyLife“. Das Magazin behandelt Probleme des Alltags ( Wie gehe ich mit Stress um? Wie verhalte ich mich, wenn ich mich verletzt fühle? Was lösen Konflikte in mir aus und wie meistere ich diese?)  aber auch der Generationen ( Wie gehe ich mit rasanten Veränderungen und Meinungswechsel um? Welchen Einfluss haben junge Menschen auf das Leben ältere Personen? Wie gehe ich mit meinem Älter werden um?).

 

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Sieh die Sonnenseite des Lebens, erinnere dich aber stets an die Schatten. 

 

Hierzu interviewte ich Menschen unterschiedlicher Gesellschaftsgruppen und Herkunft, weil nicht nur eine Perspektive entscheidend ist, um Probleme zu meistern.

Das „The CrazyLife Magazin“ möchte den Weg aus einer kranken Gesellschaft hinzu einer gesunden Gesellschaft fördern.

Schaut doch mal rein 🙂 Ich freue mich.

Passt auf euch auf ❤

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Radikalisierung Schwache Mitte – starke Extremisten

Linksextreme, Rechtsextreme und religiöse Extremisten – sie sind in jedem Staat zu finden, organisieren sich meist in Gruppen und rufen in der normativen Mitte Angst hervor.

Extremisten vertreten Meinungen und Haltungen, die fernab der gesellschaftlichen Mitte anzufinden sind. Kein Mensch wird als Extremist geboren, allerdings können wir alle uns zu einem entwickeln!

Ein Extremist ist der Auffassung, dass nur eine Wahrheit, eine Weltanschauung existiert, nach der sich die wenigsten halten. Ein Extremist interessiert sich nicht für die Meinungen anderer, er lebt seine eigene. Wann auch immer er kann, äußert er Kritik gegenüber der vorherrschenden Weltanschauung und kämpft je nach Ernsthaftigkeit seiner politischen oder religiösen Haltung gegen die Norm an.

Mit dem voranschreiten der Individualität wächst auch das Bedürfnis nach einer eigenen Meinung und eigenen Werten. Die starke Mitte verliert an Einfluss. Abspaltungen, Subkulturen und kleine Gesellschaften holen auf. Die Stimme des Einzelnen gewinnt an Bedeutung, die der großen Allgemeinheit nimmt ab.

In der Politik ist das Wort Extremist negativ behaftet und macht den Anschein, das Extremismus mit Verbrechertum gleichzusetzen ist.

Der Autor Klaus Kunze allerdings beleuchtet in seinem Werk „Mut zur Freiheit“, den Extremismus von einer anderen Seite. So schreibt er in dem Buch auf Seite 77 „Die semantische Erfindung des Extremismus ist ein Kind polemischer Bedürfnisse wie jeder politische Begriff. Den Gegner plakativ schon mit einem Schlagwort zu diskriminieren hat Tradition.“

Liegt er mit dieser Aussage im Recht oder zählt er auch nur zu den vielen Extremisten, die ihre Haltung relativieren wollen?

Eine entgegengesetzte Haltung zur aktuellen politischen Mitte muss für mich nicht unbedingt mit Extremismus zusammenspielen auch, wenn es gerne von der Politik als solche bezeichnet wird. Schließlich muss nicht immer alles okay sein, was die Politik oder Gesellschaft als Norm oder Richtig definiert. Eine andere Haltung, die der Allgemeinheit nicht schadet, ihr im Gegenteil sogar hilft, allerdings der Politik schadet, halte ich für erstrebenswert.

Wir leben im 21. Jahrhundert, indem der Mensch verstärkt seine Unabhängigkeit als Individuum spürt. Nur logisch, dass gerade diese Unabhängigkeit ich in einer starken Haltung oder einem ernsthaften Glauben zeigt, oder?

Das Wort Extremist, darf wie viele andere Begriffe an neuem Status gewinnen, also sich neu definieren und an die Gesellschaft von heute anpassen. Auch seinen negativen Mantel sollte der Begriff verlieren, stattdessen sollte er genauer betrachtet werden. Die eine Mitte, den einen Rechtensektor und die Linksextremisten gibt es schon lange nicht mehr. Heute verschwimmen die Gesinnungen und sind nicht mehr so einfach zu klassifizieren.

Die normative Mitte darf ihre Angst ablegen und den Menschen als das sehen, was er ist: Ein Wesen mit ausgeprägtem Ego, starkem Willen und dem Wunsch zur Freiheit. Dies muss nicht immer radikal oder bedrohlich sein.

 

Mehr Artikel findet ihr im neuen TheCrazyLife Magazin 🙂

 

Liebe Grüße eure

Sahra-Latifa A. Warrelmann

Hochmut kommt vor dem Fall

Portrait der fiktiven Theresia Melina

Selbsternannte Heilige Theresia Melina bricht an Überforderung zusammen

Stuttgart – 19.01.2018: Theresia Melina galt über zwei Jahre als Heilige in der Stuttgarter Region, da sie all ihre Einnahmen in wohltätige Zwecke investierte. Sie organisierte Spendenaktionen, engagierte sich in Flüchtlingsunterkünften, gab Sprachkurse, beriet psychisch Kranke und half ihnen aus den Depressionen heraus.

Als wäre das nicht genug, ließ sie Obdachlose bei sich wohnen. Unzählige Menschen, die aufgrund von starken Drogenkonsum und Desinteresse gegenüber der Gesellschaft die Obdachlosigkeit wählten, gingen in ihrer kleinen Wohnung ein und aus. Das nahm manchmal so starke Ausmaße an, dass die junge Bäckereifachverkäuferin in ihrer Dusche anstatt in ihrem eigenen Bett nächtigen musste.

Noch vor wenigen Monaten glaubte Theresia Melina dies gerne und aus freien Stücken getan zu haben, schließlich sei sie gesegnet mit einer warmen Unterkunft, genug Nahrung und Wissen, das sie gerne mit anderen teilte. Sie wollte die Welt retten, da sie das Gefühl hatte, außer ihr kümmere sich kaum einer bzw. noch zu wenige um das Wohl der Welt.

Heute ist die ehemalige Heilige anderer Meinung. Sie sitzt zusammengekauert in einer Ecke ihres Wohnzimmers, die Fenster sind geschlossen und die Rollläden unten. Sie möchte ihr Zimmer am liebsten nie wieder verlassen und keinen Menschen mehr sehen. Sie hatte sich nicht nur übernommen, nein, sie hat sich vollkommen aufgeben. Das nicht für die Rettung der Welt, sonder für ihr Bedürfnis nach Aufmerksamkeit. Erst ihr Konto, das ein fettes Minus anzeigt, ihr Körper, der sie vor Schmerzen kaum schlafen lässt, ihre stündlichen Stimmungsschwankungen und ihre Selbstmordgedanken, ließen sie erkennen, dass sie an einem Abgrund steht und nur noch hinabstürzen kann.

Theresia Melina, eine junge Frau, die sicherlich Gutes bewirken wollte musste erst fallen, um zu erkennen, dass naive Gutmütigkeit nicht mit reinem Altruismus vergleichbar ist.

Fazit: Gebe dich nicht auf, um anderen zu helfen. Schaue erst nach dir, denn erst wenn es dir vollkommen gut geht, kannst du als Vorbild eine größere Hilfe für andere sein. Sei Lehrer, nicht Samariter.

Habt eine schöne Zeit, lasst es euch gut gehen und passt auf euch auf.

Peace and Love ❤

Sahra-Latifa A. W.

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Durch Elefanten erwacht!

Ich weiß nicht was das Individuum tun kann um Ungerechtigkeiten in dieser Welt abzuwenden, denn jeder muss für sich schauen wie er wirken kann und auf welche Art. Ich kann anders agieren, als du und ein Wohnungsloser ganz anders als jemand mit einem Monatseinkommen von 10.000 Euro.

Ich denke der erste und wichtigste Schritt ist, sich zu informieren und hier spreche ich nicht von den Medien und auch nicht von der Politik. Denn das kann ich dir sagen, Berichte, Nachrichten oder sonstiges wird so gemacht, dass es entweder für den Leser ansprechend ist, ihn beeinflusst, manipuliert und den Auftraggeber gut darstellt. Natürlich kann man Nachrichten lesen und sich auch die unterschiedlichen Berichte zur Meinungsbildung durchlesen, aber man sollte dennoch nicht gleich glauben was zu lesen ist. Vergleiche und entscheide für dich.

Darüber hinaus mach dir selbst ein Bild und das geht nur indem man mit den Menschen spricht. Mit den Menschen, die ihre Familien noch in Afrika haben. Sie sind an der Quelle und präsentieren dir meist authentische und hautnahe Eindrücke umgeschönigt und auch nicht von bester Pixelqualität aber ehrlich. So habe ich Dinge erfahren, die nicht nur mein Weltbild zerstört und zerüttet haben sondern, mir eine andere Sicht als Europäerin gegeben. Mir gezeigt, welche Verantwortung ich doch habe und das nicht nur um Konsum, Nahrungsmittel, Zölle oder Zwiespalt in den Afrikanischen Ländern geht( die meistens nicht vorhanden sind sondern von den europäischen Medien und Politikern propagiert werden).

Es geht um einfache Fragen, die banal klingen aber so viel ausmachen… Eines der interessanten Beispiele war für mich, die Frage nach unseren Tieren im Zoo. Woher kommen diese eigentlich fragte mich ein guter Freund der aus Gambia stammt.

Hast du dich jemals gefragt, woher die Elefanten und Giraffen kommen?

Natürlich habe ich das nicht, denn es war für mich selbstverständlich,dass unsere Zoos gefüllt mit exotischen Tieren sind, die wir irgendwo abgekauft oder ja bekommen haben. Warum sollte ich mir darüber auf Gedanken machen? Wir als Europäer besitzen alles und außerdem habe ich doch andere Probleme, wie Miete zahlen und etc. da gäbe es doch weitaus wichtigeres? ! Dachte ich zumindest.

Bis mir die Augen geöffnet wurde und er mir dabei lachend sagte:

„Natürlich macht ihr euch darüber keine Gedanken, bei uns aber ist das täglich Brot. Zu uns kommen irgendwelche Weiße, in irgendwelchen Anzügen, mit Ausweißen die besagen, dass sie Forscher, Jäger oder sonst irgendwelche angeblich wichtige Menschen sind. Meist kennen wir sie nicht und auch die Regierung weiß über ihre Aufträge nichts. Aber ist das wichtig? Nein, denn sie haben Geld. Sie bezahlen den, dann bezahlen sie den und schon können sie einfach mit ihren Aktenkoffern, auf unsere Grundstücke antreten. In diesen haben sie dann irgendwelche Spritzen, gefüllt mit irgendwelche Medikamenten, die sie dann unseren Tieren verabreichen. Der Forschung wegen! Zwei Tage später können wir dann beobachten wie eine ganze Elefantenherde dahin rafft, weil sie ihnen irgendwas gespritzt haben, was sie gar nicht vertragen. Egal! Jetzt wissen sie aber, das das Mittel nicht wirkt. Das Schlimme daran ist, dass die Kadaver von anderen Tieren gegessen werden, die dann das infizierte Fleisch und den seltsamen Erreger in sich tragen. Na ja und diese Tiere,essen wir für gewöhnlich. Wir können nicht wissen, welches Tier infiziert ist, weil wir a) nicht die Mittel haben, jedes Tier zu kontrollieren und b) viele so dermaßen an Hunger leiden, dass sie keine andere Wahl haben, als das zu essen, was wir jagen. Und, was passiert dann, wir werden infiziert und raffen dahin. Aber wenn interessiert das? Keiner, denn letztendlich geht es doch nur darum, dass der Europäer forschen kann und irgendwelche Heilmittel für Krankheiten findet, die er selbst gezeugt hat. Oder sich auf andere Art unsterblich machen kann, sieh den Paypal Milliardär der Millionen in Blutplasma Forschung investiert, damit er von jüngeren Menschen Blut anzapfen kann um ewig zu leben. Da geht das Geld rein. Darin wird investiert und als Krönung nehmen sie noch unsere gesunden Tiere mit nach Europa, damit ihr sie die ganze Zeit anschauen könnt. Natürlich haben diese auch kein tolles Leben in euren Zoos und verenden auch hier meist, auf unnatürliche Weise.

Das alles passiert, weil niemand hinschaut. Weil niemand sich Gedanken macht und weil man alles für selbstverständlich sieht. Die Kriege sind nur die Auswirkung, der ganzen Katastrophen, der ganzen „Selbstverständlichkeiten“ die zuvor angerichtet werden.Natürlich sind wir wütend. Natürlich fordern wir Gerechtigkeit und wollen als Menschen angesehen werden. Natürlich versuchen wir uns dagegen aufzulehnen. Aber was passiert? Wir werden versklavt, werden in Bürgerkriege getrieben oder zerbombt, unter den Deckmantel, der Verhinderung des Ausbruchs des Terrors. Man gibt uns einen bösen Namen, lässt uns als dumm, unwissend abstufen. Hält uns von Universitäten ja gar von Europa fern. Schließlich dürfen wir selbst heute nicht legal einreisen, selbst wenn wir Geld in der Tasche haben, gültige Papiere, werden wir in Flüchtlingsheime gesteckt und müssen auf unsere Asyl warten. Und das, passiert nicht erst seit gestern, sondern seitdem der Weise mit seinen Schiffen in unsere Länder eingereist ist. Hier spreche ich nicht nur von Afrika, nein es geht auch um Australien, Asien und der ganze Amerikanische Kontinent. Ausgebeutet unter dem Deckmantel der Zivilisation.“

In diesem Moment, wurde mir bewusst, wie die Welt tatsächlich tickt, das alles was ich lernte, eine Lüge war, um das aufrecht zu erhalten, was wir seit Jahrhunderten zu verteidigen versuchen, unsere Macht, unseren Reichtum und unseren Stand! Denn wie heißt es so schön, die Geschichte wird von den Siegern geschrieben und wir, wir die Europäer (auch die Amerikaner, die einst Europäer waren), sehen uns bis heute als die westliche, zivilisierte Welt der Sieger! Der Menschen, bei denen volle Supermärkte, Medikamente, Forschung, prunkvolle Kleider, 5 -Türige Kleiderschränke bis heute Selbstverständlichkeiten sind!

Peace and Love

Sahra-Latifa Warrelmann

Bild von Tagesspiegel  (von mir bearbeitet)

Artikel: Bluttransfusion- Ewig leben

Was Liebe ist und was wir für Liebe halten! – Schadet dir deine Beziehung?

Geht es dir manchmal so, dass du glaubst dich mit dem zufrieden geben musst was du hast auch wenn es dir schadet?

Ich spreche hier nicht von deinem Job oder materiellen Gütern, sondern von Beziehungen jeglicher Art.

Hast du das Gefühl, dass eine Freundin oder ein Freund, ein Familienangehöriger oder ein Bekannter sich gar nicht wie ein dich liebender oder mögender Mensch agiert?

Hält sie oder er dich immer wieder auf Distanz verlangt von dir allerdings vollkommene Offenheit?

Gibt er oder sie nur, oder ist sie/er ständig am nehmen und geht nicht auf deine Belange ein?

Wirst du permanent kritisiert aber im Verhältnis kaum gelobt?

Musst du ständig die Initiative ergreifen? Fühlst du dich überwiegend verletzt oder gedemütigt? Fühlst du dich permanent klein oder wirst du ständig auf ein Podest gestellt?

Verhält er/sie sich widersprüchlich zu seinen/ihren Worten oder Taten?

Sagt er/sie das er/sie dich liebt, ist aber nie da wenn du sie/ihn brauchst?

Spricht die Person von Liebe, Respekt und wie wichtig du ihr bist, kümmert sich allerdings kaum um dein Wohlbefinden oder dir wichtige Dinge?

Wenn du mindestens eine Frage mit Ja beantworten kannst, ist es keine Beziehung auf Augenhöhe, auf Gleichheit und schon gar nicht auf Liebe, die du da führst.

Wir nehmen von unseren Eltern,Umfeld und den Medien, die wir konsumieren unsere Definition von Liebe an ohne diese zu hinterfragen. Wenn wir zum Beispiel aus dem Elternhaus sehen wie Mutter und Vater sich abwertend behandeln, indem sie gegenseitige Bedürfnisse ignorieren, sich gegenseitig klein halten, aus Angst der Partner könnte so selbstbewusst werden oder sein, dass er womöglich den anderen nicht braucht und die Beziehung beendet oder sich auf andere Art verletzten, aber gleichzeitig immer wieder beteuern wie sehr sie einander doch lieben und brauchen, nehmen wir als Kind dieses Verhalten und ihre Definition der Liebe an. Das passiert ganz unterbewusst durch Beobachtung. Das selbe gilt auch für Filme in welchen wir sehen, dass meist Frauen sich vollkommen unterwürfig verhalten, selbst wenn der Mann fremdgeht, kein Interesse zeigt und der Mann selbst wenn die Frau permanent mit Eifersuchtsdramen probt, sie dennoch zueinander halten und sich ihre Liebe beteuern.

So kommt es das Milliarden von Menschen mit dem Glauben zu lieben eine Beziehung führen, obwohl sie tatsächlich der Person ihrer Liebe mit respektlosen, angsterfüllten und abwertendem Verhalten entgegen treten.

Wahre Liebe ganz gleich ob wir sie zu Freunden, Familienangehörigen, Bekannte oder Arbeitskollegen empfinden hat allerdings nichts mit dem oben aufgeführten Verhalten gemein. Wer liebt erwartet nicht, fordert nicht und möchte den anderen schon gar nicht verbiegen. Wer liebt schätzt und respektiert kümmert sich und begibt sich immer auf Augenhöhe.

Wer liebt braucht keine Spielchen, keine Macht oder das Gefühl stärker/weiter, als der andere zu sein! Ja, sogar Bildungsunterschiede, Sprachbarrieren, Herkunft, Religion, Ethnie und Werdegang spielt für einen liebenden keine Rolle, da Liebe all das überwindet.

Wenn du dich in einer Beziehung unwohl fühlst, dann hinterfrage sie. Frage dich wirst du aus reinem Herzen geliebt und kannst du selbst aus reinem Herzen lieben oder steckt hinter eurer Beziehung unerfüllte Bedürfnisse, die ihr von einander befriedigt bekommen wollt. Steckt in eurem Interesse füreinander insgeheim der Wunsch nach Aufmerksamkeit, nach Wertschätzung, nach sexueller Befriedigung, nach Zuneigung oder ist dahinter ein materielles Bedürfnis?

Sollte dies der Fall sein, dann wundere dich bitte nicht, wenn die Verletzungen überwiegen oder überhaupt stattfinden, denn Liebe verletzt nicht. Im Gegenteil sie heilt und ist nur am best möglichen Wachstum, der freien Entfaltung des anderen interessiert!

Liebe ist rein, erfüllend und heilend!

Eine Beziehung auf Augenhöhe ist ein Geschenk!

Lass dich nicht verbiegen „nur“ weil du befürchtest alleine zu sein wenn du nicht jeden Menschen annimmst, der dir suggeriert (vormacht) dich zu lieben!

 

Du hast es verdient mit Respekt, Ehrlichkeit & Authentizität geschätzt und geliebt zu werden!

Lass dir von niemanden einreden, dass etwas anderes der Fall wäre!

Und…

… Manchmal ist es besser alleine zu sein, sich selbst den größten Respekt, zu zollen als aus jeder Situation mit einem vermeintlich Liebenden etwas Positives ziehen zu müssen. Ja, sogar danach suchen zu müssen! Jedes Zusammensein sollte mit Liebe gefüllt sein, auch wenn die Momente traurig, schmerzend oder voller Wut sind.

 

Peace and Love

Sahra-Latifa Warrelmann ❤

Wir können etwas ändern… Wollen es aber nicht!

Alles wissen es aber keine handelt. Man könnte das nun Tragik des Lebens nennen, ich allerdings nenne es pure Ignoranz, Lustlosigkeit, Egoismus und Faulheit des Menschen!
Ich bin wütend. Ich bin enttäuscht, nein mehr noch mich widert es an. Was fragst du ist es, das mich all das fühlen lässt.
Es ist die Unvernunft, die Naivität des wohlgenährten Bewohner der westlichen Gesellschaft, mehr noch des Deutschen.
Wo des Mehrheits Unglück, das Schlimmste die Trennung der Eltern war. Wo bereits die Niederlage einer geliebten Mannschaft Tränen und Fäuste hervorbringt. Wo jeder studiert ist, gebildet und meint durch Bücher das Leben zu kennen, ja sogar sich als Fachmensch bezeichnen zu können. Wo jeder meint er hätte das Recht über einen anderen vor allem nicht Europäer zu urteilen, ja ihm sogar das Leben abzusprechen, obwohl er oder sie meist selbst nie gelebt hat. Wo Unglück schon am Morgen auf allen Straßen zu sehen ist, wenn man in die dauerhaft müden Gesichter der Menschen schaut. Alle einsam und doch ständig von anderen umgeben.
Wo alle blind jenen vertrauen, die einem schaden und denen misstrauen, die aus Herzen Gutes geben wollen.
Ich bin traurig, ich bin wütend…

… Weil alle es wissen aber noch immer jeder so tut, als könne er nicht handeln!

Schenke dem Liebe der sie am meisten braucht… oder doch nicht?

Ich habe immer gedacht, dass man jeden Menschen mit Liebe, Geduld und Respekt begegnen sollte. Das man selbst jenen Liebe schenkt, die sie am meisten ablehnen, weil es oftmals diejenigen sind, die sie am meisten brauchen.

Heute aber bin ich unsicher, da sich viele auf der Gutmütigkeit und Geduld mancher Menschen ausruhen und glauben sie müssten nichts in Beziehungen (egal ob Freundschaft, Partnerschaft, Arbeitsverhältnisse oder Familiäre Beziehungen) investieren.
Es reicht ja wenn man sich ab und an meldet wenn man etwas braucht oder seine Sorgen loslassen möchte.
Es reicht hin und wieder zu sagen, wie sehr man den anderen braucht oder liebt. Aber was sind schon Worte wenn keine Taten folgen. Was ist Liebe wenn keine Empathie vorhanden ist oder wahrhaftes Interesse an dem anderen? Und worauf soll eine Beziehung bauen, wenn sie auf den Grundsteinen des „Brauchens“ wächst.
Das hat wenig mit Nächstenliebe, Selbstliebe oder Liebe gemein. Es ist mehr ein Fühlen aus Egoismus, Angst allein zu sein etc.
Ja die, die am lautesten die Liebe verneinen, sehnen sich am meisten nach ihr und meistens sind es auch jene die sich vor der Liebe verschließen und mit sie Füßen treten. Weil sie entweder nie gelernt haben zu lieben oder positive Gefühle ablehnen, weil sie den Schmerz gewohnt sind.
Auch wenn sie sich nach Nähe, Geborgenheit und Liebe sehen, macht genau diese Verhaltensmuster und Gedankenmuster, es schwer sie zu lieben ohne selbst daran zu zerbrechen!

-Das Wort zum Donnerstag-

Habt einen schönen Tag und lasst es euch gut gehen :*
Liebe ist kostbar!❤️✌️