Schwarz und Weiß (Personifizierung von Gegensätzen)

Schwarz ist oftmals sehr traurig, weil alles von ihm verschluckt wird. Niemand ist lange bei ihm. Deswegen fühlt er sich oft alleine. Damit hat er allerdings umgehen gelernt. Seine Licht absorbierende Fähigkeit nutzt er, um die ein oder andere Person schlanker wirken zu lassen. Auch Rockstars fühlen sich in Schwarz seiner Nähe wohl. Durch ihn scheinen sie gefährlich und auch düster. Auch das Dunkle bedient sich den vielen Eigenschaften, so wird Schwarz für satanische Rituale, Einbrüche, Morde und andere Gewalttaten verwendet. Das aber gefällt Schwarz ganz und gar nicht. Er möchte kein Symbol des Bösen sein. Eigentlich möchte er viel lieber für seine anderen Fähigkeiten berühmt sein. Schließlich verdankt der Mensch ihm allein, dass Nachts die Sterne sichtbar sind, dass wir Konturen erkennen und das geschriebene Wort auf einem Blatt Papier lesen können. Auch unser ständiger Begleiter, der Schatten wird durch Schwarz erst real.

Zum Glück gibt es Weiß, die Zwillingsschwester von Schwarz. Mit ihrem erhellenden Wesen munter sie ihren Bruder, wann immer er traurig ist, auf. Sie bringt immer wieder Licht ins dunkle Chaos, damit Schwarz sich wieder sortieren kann. Sie sieht sich als sein ganz persönliches Gegenstück, denn ohne ihn könnte sie mit ihrer hellen Ausstrahlung gar keine weißen Sterne an den Himmel zaubern. Sie ist grundsätzlich positiv gestimmt und versucht mittels ihrer Talente, die Menschen glücklich zu machen. An den Wohnzimmerwänden gepinselt, scheinen die Räume durch Weiß viel größer und als Papier kann sie jedem die Möglichkeit bieten, aus einer Idee ein Meisterwerk, zu schaffen. Auch Frauen lieben Weiß, gerade an einem ganz besonderen Tag in ihrem Leben. Da darf weiß auf dem Körper einer Braut, als Kleid getarnt sogar beim Ja-Wort dabei sein.

Weiß, das lebensfrohe Gegenstück zum depressiven Schwarz.

Sahra-Latifa Anita Warrelmann

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Freiheit im Winterland (Kurzgeschichte)

Die Flügel flattern unentwegt. Die kleine Lichterfee hat sich in einem Baum verfangen und versucht sich schon seit unzähligen Minuten zu befreien. Ihre grünen Flügel, die im Licht durchsichtig schimmern, haben sich in den Ästen eines ihr unbekannten Baum verfangen. Denn Lerona, die Lichterfee aus dem schönen Salamland, das geprägt von Hügeln und Tälern ist, ist dabei einen großen Fehler zu begehen, auch wenn sie selbst vollkommen überzeugt davon ist, das Richtige zu tun. Noch einmal möchte sie versuchen, sich aus dem feinen Ästen, zu befreien. Sie holt tief Luft, streift sich eines ihrer brauen Locken zur Seite und konzentriert sich auf das Schlagen ihrer Flügel. Vor lauter Anstrengung wird ihr Kopf, der durch ihre leicht gebräunte Haut nur selten eine andere Farbe einnimmt, rot wie die Feuerdrachen Tomaten in ihrer Heimat.

Es hat keinen Zweck!“ denkt sich Lerona.

Ich bin bis ans Ende meiner Tage hier gefangen! Ach Mutter hatte Recht, ich hätte nicht fliegen dürfen. Ich hätte nicht einfach davonfliegen dürfen. Aber mir bleibt doch keine andere Wahl. Ich kann nicht mehr zurück, nicht in diese Welt.“

Eine Träne läuft über ihr Gesicht und ihre grünbraunen Augen beginnen sich im Tränenwasser zu spiegeln, sodass es scheint, als wären ihre Augen in einem kostbaren Glas eingeschlossen. „Ist den niemand hier?“, schreit sie, als sie bemerkt, dass es um sie herum immer dunkler wird. „Ich verachte die Dunkelheit! Warum habe ich nur die Grenzen von Salamland verlassen? Ach wäre ich nur zu Hause, dann könnte ich in der immer scheinenden Sonne liegen und den kleinen Schmetterlingen zu schauen.“ Die Nacht bricht ein, Lerona ist noch immer in den Ästen gefangen. Sie versucht sich die Angst zu nehmen, indem sie über ihren Weg mit sich selbst philosophiert. Sie möchte sich Mut machen und an ihrer Mission festhalten, auch wenn ihr gerade einfach nur nach ihrem warmen Bett ist. „Komm schon Lerona, du wolltest das alles! Also lass dich jetzt nicht von ein paar Ästen und der Dunkelheit unterkriegen!“, sagte sie zu sich selbst.

Gerade als sie einen dickeren Ast zu ihrer Rechten mit den Fußen zu sich her zog, brüllte ihr eine sanfte Männerstimme mit einem sarkastischen Unterton, ein lautes „Hallo“ ins Ohr. Vor lauter Schreck beginnt sie so stark mit ihren Flügeln zu schlagen, dass die Äste darin nachgeben und sie loslassen. Sie fällt in die Tiefe und ihre Schreie hallen als Echo wieder. Ihre Flügel scheinen durch den Schock blockiert. Nur noch wenige Meter trennen sie vom kalten, harten Boden,der sie und auch ihre wunderschönen Flügel in Teile zerschlagen wird. Sie fällt in Ohnmacht.

Die Vögel zwitschern, die Luft ist warm und riecht nach süßem Wasser, als wäre ein See in der Nähe. Weit und breit gibt es nichts als eine Grasweide zu sehen. In der Mitte des Feldes sind die Grashalme verbogen und formieren sich zu einem Kreis. Lerona liegt wie ein Baby zusammengekauert im Graß. Ihre Flügel sind zerkratzt und an einigen Stellen angerissen. Auch ihr Körper ist mit blauen Flecken versehen.

Alles ist schwarz um mich herum. Wo bin ich? Ich kann meine Augen nicht öffnen. Jede Faser in mir schmerzt. Wo bin ich? Was ist passiert? Halt, steckte ich nicht in den Ästen fest? Meine Flügel! Ich spüre meine Flügel nicht mehr!

Vor lauter Sorge um ihre Flügel, richtet sich Lerona ruckartig auf. Ihr Gehirn beginnt zu pochen und sich an ihre Schädeldecke zu drücken. Ihr wird schwindlig. Sie fällt zu Boden. Einige Stunden später öffnet die kleine Lichterfee erneut ihre Augen. Dieses mal allerdings sanft. Als ihr bewusst wurde, dass sie gestürzt ist und dabei nicht nur Prellungen aufweist, sondern auch ihre Flügel angeschlagen sind, schießen Tränen aus ihr heraus.

Was habe ich mir nur dabei gedacht? Wie konnte ich nur so blöd sein und auf eine solch gefährliche Reise aufbrechen. Eine Reise ins Ungewisse und wofür? Für ein bisschen mehr Selbsterkenntnis, um meine wahre Bestimmung zu finden? Ich hatte meine wahre Bestimmung bereits. Zu Hause in Salamland. Ich war verlobt mit diesem wunderbaren Mann, und das nicht nur einfach einen Mann, nein, den! Jasper, der Prinz von Heping! Wow, was für ein Elf. Niemand war so talentiert wie er es war, wenn es um Musik ging. Niemand hatte mich jemals so mit seinen Blicken anziehen können. Aber abgesehen davon, war ich in der Forschung gerade dabei einen Durchbruch zu erreichen. Mann, ich hatte Jahre in mein Studium investiert, ich hatte sogar auf meine Feenstaub Ration verzichtet, um meine Studie weiterhin am laufen zu halten. Es wäre nicht mehr viel nötig gewesen, dann hätte ich nicht nur das Heilmittel finden können, nein ich hätte damit…

Na ja ganz egal. Hätte, Hätte. Fakt ist. Ich liege hier in irgendeinem Grasloch. Warte mal, wie bin ich hier eigentlich her gekommen. Der Boden auf den ich viel war doch erdig und hart!

Bähm. Ein Schmerz durchfährt Leronas Kopf. Es fühlt sich an als hätte ihr gerade jemand ein Stein mit der Spitze, in einer Wucht auf den Hinterkopf geschlagen. Erneut fällt sie zu Boden. Dieses mal ist sie nicht nur ein paar Stunden bewusstlos. Drei Tage dauert es bis sie wieder ihre Augen öffnet, das allerdings nicht ohne Grund. Das wackeln und knarren eines alten Holzwagens hat sie geweckt. Ihr kleiner Körper, der durch die Anstrengung der letzten Tage sehr mitgenommen aussieht, rollt durch die Bewegung, des Wagens auf der Ablage hin und her. Sie bekommt gar nicht mit, dass sie von ein paar Waldelfen, die auf der Weide auf Jagd waren, gefunden wurde. Die Jäger sind mit samt Beute und Lerona im Gepäck auf dem Weg in die Stadt. Dort warten bereits elfische Heiler auf die verletzte Lichterfee.

In einer kleinen violette Hütten, die über den Bäumen schwebt und mit vielen Lichtern geschmückt ist, wird Lerona versorgt. Fünf Elfen mit unterschiedlichen Kräften stehen um das Bett aus Maisblättern, herum. Jeder von ihnen muss ganze drei Feenstaubrationen aufbrauchen, bis die geschwächte junge Feenfrau wieder zu Kräften kommt. Ihre Flügel waren so stark beschädigt, dass das Kräftezentrum im linken Gehirnareal ein biochemischen Kurzschluss verursachte. Das passiert dann, wenn Feen stark traumatisiert wurden, meist durch eine Beschädigung der Feenflügel. Sie sind quasi die Essenz der Feen und Elfen Kräfte und auch der Grund, weshalb sie letztendlich Feen/Elfen genannt werden. Ansonsten sind sie ja nur kleine Menschen. Zumindest fühlte sich Lerona, wie ein wertloser kleiner Mensch, als sie von einem der Heiler erfuhr, dass sie wohl nie wieder fliegen kann und das alles wegen ihrer Bestimmung. Wo war sie nun ihre Bestimmung? Soll es das gewesen sein, ist sie den weiten Weg in Richtung Winterland gereist, um ihren wahren Wert zu erfahren, dabei hat sie noch nicht einmal Winterland erreicht. Ohne die mahnenden Worte der Heiler zu beachten läuft sie einen kleinen Weg in Richtung Wald entlang. Sie sollte sich zur Ruhe legen, sich schonen und sich zu den hängenden Schlafhütten bewegen. Ohne Flügel ist das ein Weg der mindestens drei Tage andauert. Bis sie angekommen ist, stürzt sie bestimmt erneut ab, weil ihr Körper die Anstrengungen nicht mehr aushält. Klar sie hätte auf einen der Schmetterlinge reiten können, aber fliegen ohne selbst zu fliegen, ist als würde man nur beim Essen zu sehen als es selbst zu essen. Folter in Leronas Augen. Kurz bevor sie den Wald erreicht, kommt sie an einem von Blumen umringten Tümpel vorbei. Sie läuft zu einem großen Stein der am Wasserrand liegt. Für einen Moment hält sie inne und beobachtet die kleinen Wellen auf dem grünen Wasser, die von kleinen Wasserbewohnern geschlagen werden. Sie beschließt auf dem Stein für einen Augenblick auszuruhen. Eine kurze Weile hat sie die Wasserbewohner beobachtet, bis sie einfach nur noch einen Punkt fokussierte und ihn anstarrte. Würde man sie fragen, hätte sie keine Antwort darauf, was sie fokussierte. Sie war einfach nur weg und leer. Die innere Leere wurde unterbrochen, als sie durch ein hartnäckiges Stupsen an ihrer Schulter gestört wurde. Sie dreht sich um und erstarrt als sieht wer sie da gerade angestupst hatte. Ein Elf, dessen Flügel gestutzt wurden, schaut sie mit seinen mandelförmigen, großen brauen Augen tief an. „Wo bin ich?“ fragte Lerona ohne nachzudenken. Ich muss ins Winterland, so schnell wie möglich. Der Elf streckt seine Arme aus. Schau dich doch um, du bist im Winterland. Lerona blickt sich um, ein Lächeln huscht ihr das erste Mal seit langem übers Gesicht.

Es schneit.

Frei Meinung, öffentliches Interesse oder doch Verletzung der Persönlichkeitsrechte?

Wie weit darf die Presse gehen wenn es um die illustrierte Berichterstattung geht?

Caroline von Hannover, Prinzessin von Monaco und Hannover löste in den 1990-er Jahren Entrüstung, Angst und Sorge in der Medienwelt mit ihrem Vorgehen gegen Paparazzi-Fotografen und der Boulevardpresse aus. Die Presse hatte Fotos von Caroline von Hannover veröffentlicht, die sie und ihre Familie in privaten Situationen zeigten. Die Prinzessin fühlte sich in ihrer Privatsphäre verletzt, vor allem die Fotos auf welchen ihre Kinder abgebildet waren, wollte sie nicht in den Medien wiederfinden. Auch eine Person der Öffentlichkeit verdient ungestörte Privatsphäre, die nicht in aller Munde diskutiert wird, vertrat die Fürstentochter und zog gemeinsam mit ihrem Ehemann Ernst August von Hannover und dem Anwalt Prof. Dr. Matthias Prinz vor Gericht. Der Prozess zog sich durch unterschiedliche Instanzen. Angefangen vom Bundesgerichtshof im Jahr 1995 bis hin zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, große Kammer (EGMR, große Kammer), wo am 7. Februar 2012 das Urteil gesprochen wurde.

Ein langjähriger Prozess, der zu Jubel und Entrüstung sowohl seitens Caroline von Hannover als auch der Presse führte, da sich der deutsche Bundesgerichtshof und der EGMR im Urteil unterschieden. So obliegt die Entscheidung wer zur absoluten Person des Zeitgeschehens gehört, laut Rechtsprechung des BVerfG vor 2004, der Presse während der EGMR die Definition der „absoluten“ Person des Zeitgeschehens in Frage stellte und unabhängig davon beschloss, dass die Privatsphäre in jedem Fall geschützt werden soll. Außerdem waren sich beide Höfe uneinig darin ob die Berichterstattung der Unterhaltung, der Öffentlichkeit dienen darf und diese zur Meinungsbildung wichtig ist. Der BVerfG sprach sich für die Unterhaltung aus während der EGMR die Berichterstattung über Personen im öffentlichen Leben nur eingeschränkt genehmigte.

Dies sorgte vor allem bei der deutschen Presselandschaft für Verwirrung, da Deutschland laut Vertrag den Urteilen des EGMR folgen muss, es seiden es liegt eine aussagekräftige Begründung vor. In diesem Zug appellierten 60 Chefredakteure und Zeitschriftenverleger mittels einer bundesweiten Kampagne im Jahr 2004 an das Bundeskabinett. Mit dem Leitsatz, „Herr Bundeskanzler, stoppen sie die Zensur sprachen sie sich für klare Verhältnisse aus, da sie durch das Urteil der EGMR befürchteten, Ereignisse die die Öffentlichkeit nicht nur interessieren sondern auch tangieren nicht mehr thematisieren. Politiker und andere Prominente seien zwar an der positiven Berichterstattung interessiert, da sie mit ihrer Hilfe Ruhm erhalten, befinden sie sich aber durch eigenes Fehlverhalten auf der Anklagebank wollen sie davon nichts in den öffentlichen Medien sehen. Das käme gerade Politikern zugute vor allem Gerhard Schröder dem damaligen Bundeskanzler, der sich immer wieder über die Vorgehensweise der Presse aussprach.

Da sich die Berichterstattung aufgrund von Unsicherheiten nach dem Caroline-Urteil nicht wirklich veränderte, stellte der EGMR 2012 ein Konzept auf, das klärte wann welche Berichte aufgrund öffentlichem Interesse zulässig sind und wann nicht. So darf das Privatleben eines Prominenten nicht zur Unterhaltung dienen aber zur Meinungsbildung.

Nicht nur die Gesetzeslage hat sich durch die Caroline-Urteile verändert, auch der Pressekodex, der für jeden Journalisten als Leitfaden dient wurde 2013 angepasst. Ziffer 8 des Pressekodex, welche sich mit dem Schutz der Persönlichkeit befasst weißt in der Fassung vom 13.03.2013 im Vergleich zur Fassung vom 27.11.1991 im Bezug auf Prominente Veränderungen auf. Ziffer 8 aus dem Jahr 1991 ist kürzer und weniger detailliert formuliert als die Neuverfassung aus dem Jahr 2013. Außerdem steht im Jahr 2013 die Persönlichkeitsrechte im Vordergrund. So hieß es im Jahr 1991 „Dabei ist zu prüfen, ob durch eine Veröffentlichung Persönlichkeitsrechte Unbeteiligter verletzt werden.“ während man 2013 davon sprach, dass das Informationsinteresse der Öffentlichkeit dem Schutzinteresse des Menschen überwiegen muss. Ebenso wurden drei weitere Punkte der Ziffer 8 hinzugefügt, die unter anderem das Sensationsinteresse definieren und die Persönlichkeitsrechte explizierter schützen.

Die Berichterstattung von Prominenten ist noch heute ein Thema, das immer wieder in Diskussion steht. Gerade in Hinblick auf die digitalen Medienwelt, da es heutzutage einfacher den je ist private Einblicke, aus dem Leben der Prominenz zu erhalten oder gar zu verbreiten. Es bleibt spannend wie sich die nächsten Jahre der Presse und Berichterstattung entwickeln. Schwierig bleibt es allemal, da in der Pressefreiheit und dem Persönlichkeitsrecht, zwei Welten aufeinander prasseln.

Sahra-Latifa Warrelmann

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Caroline-Urteile

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/caroline-urteil-die-neue-relativitaets-theorie-des-bgh-a-470271.html

http://journalistik-journal.lookingintomedia.com/?p=57

https://www.welt.de/vermischtes/article1812541/Verfassungsgericht-staerkt-Pressefreiheit.html

http://www.zaoerv.de/65_2005/65_2005_1_b_239_256.pdf

http://www.mainzer-medieninstitut.de/veranstaltungen/2004-10-22-caroline-urteil-des-egmr.php

https://www.berliner-zeitung.de/pressefreiheit-versus-persoenlichkeitsrecht-caroline-urteil—ein-strassburger-gericht-hat-die-moeglichkeiten-eingeschraenkt–ueber-prominente-zu-berichten–deutsche-verleger-und-journalisten-fuerchten-zensur–die-bundesregierung-soll-berufung-einlegen–15539376

http://www.taz.de/!5101241/

http://www.budrich-journals.de/index.php/gwp/article/view/8090

https://de.wikipedia.org/wiki/Caroline_von_Hannover

Schenke dem Liebe der sie am meisten braucht… oder doch nicht?

Ich habe immer gedacht, dass man jeden Menschen mit Liebe, Geduld und Respekt begegnen sollte. Das man selbst jenen Liebe schenkt, die sie am meisten ablehnen, weil es oftmals diejenigen sind, die sie am meisten brauchen.

Heute aber bin ich unsicher, da sich viele auf der Gutmütigkeit und Geduld mancher Menschen ausruhen und glauben sie müssten nichts in Beziehungen (egal ob Freundschaft, Partnerschaft, Arbeitsverhältnisse oder Familiäre Beziehungen) investieren.
Es reicht ja wenn man sich ab und an meldet wenn man etwas braucht oder seine Sorgen loslassen möchte.
Es reicht hin und wieder zu sagen, wie sehr man den anderen braucht oder liebt. Aber was sind schon Worte wenn keine Taten folgen. Was ist Liebe wenn keine Empathie vorhanden ist oder wahrhaftes Interesse an dem anderen? Und worauf soll eine Beziehung bauen, wenn sie auf den Grundsteinen des „Brauchens“ wächst.
Das hat wenig mit Nächstenliebe, Selbstliebe oder Liebe gemein. Es ist mehr ein Fühlen aus Egoismus, Angst allein zu sein etc.
Ja die, die am lautesten die Liebe verneinen, sehnen sich am meisten nach ihr und meistens sind es auch jene die sich vor der Liebe verschließen und mit sie Füßen treten. Weil sie entweder nie gelernt haben zu lieben oder positive Gefühle ablehnen, weil sie den Schmerz gewohnt sind.
Auch wenn sie sich nach Nähe, Geborgenheit und Liebe sehen, macht genau diese Verhaltensmuster und Gedankenmuster, es schwer sie zu lieben ohne selbst daran zu zerbrechen!

-Das Wort zum Donnerstag-

Habt einen schönen Tag und lasst es euch gut gehen :*
Liebe ist kostbar!❤️✌️

Alles echt und nichts gelogen!

Glaubt ihr irgendwas an Facebook und Co. ist echt?

Es ist wie eine Fantasiewelt, geschaffen um aus der Realität zu fliehen. Präsentieren und bewerten, Urteilen, Kritisieren und was weiß ich was nicht alles! Eine Horde am Ansammlungen, die sich in der virtuellen Welt die Bestätigung erhoffen, die sei sonst in ihrem bisherigen Leben nicht bekommen haben. Weil wir zum größten Teil, Kinder von Eltern sind, die es selbst nicht leiht hatten und weitergaben, was sie selbst kannten oder für richtig hielten, tragt ein jeder einen Knacks weg, der ihn ein Leben lang begleitet. Die einen Leiden unter ihren „Fehlern“ und die anderen sehen sie als Chance sich neu zu definieren und sich anzunehmen. Wobei letzteres sicherlich nicht einfach ist.

Die Onlinewelt, mit ihren sozialen Netzwerken, die alle nur eine Facette einer Person zeigen, nämlich die, die sie bereit ist zu präsentieren. Dennoch glauben viele auf den ersten Blick, dass das Leben einer bestimmten Person, sich genau so zuträgt. Man weiß selten wie es dahinter aussieht und sieht in den Netzwerken, meist nur die Ergebnisse einer Überlegung, eines Gedanken, einer Arbeit. Die Prozesse dahinter sieht kaum einer, es seiden auch diese werden veröffentlicht, aber das sieht man doch dann selten. Das vieles oftmals mit Anstrengung verbunden ist. Das Beziehungen nicht immer harmonisch und rosig sind und auch der Alltag nicht unbedingt jeden Tag von Sonnenschein gezeichnet ist. Dennoch versuchen wir, so löblich es auch sein mag uns von der besten Seite, zu zeigen und Posen bei jeder Gelegenheit. Sodass die Kids heute, immer mehr Barbiepuppen gleichen oder einer Werbesäule für Firmen. Kaum noch Menschliche Poren sind zu sehen wenn man sich die Bilder in den Medien ansieht. Die Models gleichen meist irgendwelchen Klonen die Genmanipuliert erzeugt wurden um perfekt auszusehen. Doch wir sind keine Klone, keine makellosen Kreationen und auch keine emotionslosen Roboter.

Wir sind Menschen, ein Tier, dass es bis heute nicht geschafft hat seine wahre Natur zu erkennen, sondern immer noch kopflos, suchend durch die Jahre geht.

Peace and Love

Sahra-Latifa Warrelmann

Schwankend perfekt- Der Mensch.

Ich bin ein schwankendes Boot auf dem Weg zum Hafen, schon bald angekommen aber noch ein paar Hürden, gibt es zu überwinden.

Aber sind wir Menschen das nicht alle, schwankende Boote auf der Suche nach dem Hafen? Versuchen wir nicht alle unser Mitte zu finden?

Der Mensch, irgendwie unvollkommen aber vollkommen zugleich und dadurch irgendwie perfekt.

Paradoxerweise ist keiner perfekt und keiner kann immer zu 100% wissen, ob sein Handeln zum „richtigen“ Ergebnis führt, auch wenn man es sich wünscht.
Wir befinden uns ein Leben lang im Lernprozess, ist es da nicht verzeihlich wenn einem hin und wieder Fehler passieren, ist es nicht sogar normal?
Warum gehen wir gleich an die Decke wenn man durch ein Missverständnis enttäuscht wurde, durch ein Unglück verletzt oder durch ein plötzliches Ereignis daran gehindert wird, sein Ziel auf die gewünschte Weise zu verfolgen?
Als würde das, Kritik an der kompletten Person bedeuten. Ein Fehler und der ganze Mensch, ist schlecht, verlogen und verdorben. Irgendwie voreilig und einseitig.

Es scheint mir eher als wäre es eine Panik, eine innerliche Panik, die dazu führt, das man anderen den Bruch von Werten vorwirft, um seine eigenen Fehler, Gefühle, Ängste und eigentliche Gedanken zu verdecken.
Schade, denn irgendwie ist es doch schön zu wissen, dass wir alle nicht perfekt sind. Dass, selbst eine vollkommene Person mit Macken zu kämpfen hat. Das gibt doch irgendwie Mut und treibt an. Während die immer andauernde Suche nach Fehlern, Makel und Enttäuschung nur zu Antriebslosigkeit führt…

… Darum schwimme ich weiter wankend auf dem Boot auf der Suche nach Fehlern, Ecken und Kanten um perfekt am Hafen anzulangen.

Peace and Love
&

Lasst es euch gut gehen und seht das Positive im Leben 

Das gibt viel mehr Kraft. Fokussiere dich auf die Dinge, die gut laufen, als auf die, die schon wieder nicht funktioniert. Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille 

Sahra-Latifa Warrelmann

Künstliche Gebärmutter- Vom Mensch zum Nichtmenschen!

Wann sind die Grenzen erreicht?

Wozu heutzutage noch etwas selbst erledigen. Der Mensch gibt alles was in menschlich macht ab um etwas zu sein was er gar nicht ist. Um das Ego zu stärken. Wir essen schon nicht mehr gemeinsam, kochen unsere Mahlzeiten nicht mehr selbst, wir wissen nicht mehr was es bedeutet unsere Kleidung am Körper herzustellen. Wir erziehen unsere Kinder nicht mehr selbst und auch das denken haben wir vor einiger Zeit der Obrigkeit überlassen. Bei Beschwerden lassen wir uns operieren, nehmen gefährliche Medikamente ein und lassen den Arzt beurteilen was uns fehlt, anstatt unseren Körper wahrzunehmen und nach der Ursache selbst zu suchen. Es gibt kaum noch menschliche Handlungen die wir ausüben. Kein Wunder das es uns zunehmend an Menschlichkeit fehlt und wir gar nicht mehr wissen was es bedeutet Mensch zu sein. Wir verwandeln und freiwillig in eine Spezies, die von Technologie abhängig ist, weil wir glauben so endlich die Zeit zur Selbstoptimierung zu gewinnen.

In Wirklichkeit heucheln wir uns selbst nur etwas vor, denn Zeit für die Suche nach unserer Bestimmung finden wir nicht, sondern nur mehr freie Stunden, die wir mit Nichtigkeiten verbringen können. Mit Ausbeutung, Rücksichtslosigkeit, egoistischer Selbstverwirklichung und der eigenen Versklavung. Wir lassen uns von Geld regieren, gehen für anderer Leute Probleme in den Tod und zerstören ganze Landflächen, die ausreichend wären um unzählige Familien zu ernähren. Und nun nehmen wir uns noch einer der kostbarsten Dinge, die uns ausmachen, das Austragen der eigenen Nachkommen.

Schlimm genug, dass wir es nicht mehr Mutternatur überlassen welches Genmaterial in der nächsten Generation steckt, sondern schon die Befruchtung im Reagenzglas abläuft, aber nun auch ein künstlicher Uterus? Sollen die künftigen Generationen, mit dem Menschen nichts mehr am Hut haben? Was ist der Plan, für die Zukunft der menschlichen Rasse? Wollen wir uns selbst zu Aliens machen?
Irgendwann sollte der Mensch feststellen, das er Grenzen überschreitet, die sein eigenes Genick brechen werden!

Was denkt ihr, über die neuen Errungenschaften wie Biobag und den Brutkasten für zu Hause?

 

Liebe Grüße und euch noch ein schönes Wochenende 🙂

Peace and Love

Sahra- Latifa Warrelmann

Das Beitragsbild stammt von Science ORF

Ehe für alle – Gleichberechtigung für alle?

Guten Morgen ihr Lieben :*

Die Ehe für Alle ist durch! Was für ein Meilenstein in der deutschen Geschichte, oder?
Wie wäre es jetzt noch mit Reiseerlaubnis für alle Menschen, nicht nur für EU, US-Bürger und andere Nationen der „First World!

Ich bin für das Recht aller, dorthin zu gehen, wohin auch immer man möchte, sofern man sich an die Gepflogenheiten und Gesetze des Landes hält.

Oder wie wäre es mit Gleichberechtigung aller Menschen, weltweit?
Ja zugegeben, das ist ein hartes Projekt, aber wäre es nicht endlich an der Zeit? Könnte 2017 nicht nur das Jahr von Trump, Terroranschlägen und Ehe für alle sein, sondern auch das Jahr indem sich die Weltbevölkerung zusammenschließt und jeden Menschen als vollwertigen Mensch ansieht?

Freiheit für alle! Wird dies auch ein Traum sein der erst in den nächsten hundert Jahren erfüllt werden kann, oder können wir schon vorher dem Kampf für Gleichberechtigung ein Ende setzen?

Gratulation an alle, die für die Ehe aller gekämpft haben. 💪💜

Love and Peace & and don’t forget the peaceful revolution! – Join it! 💜

Habt einen wunderschönen Tag ✌💙

Der Flüchtling und die alte Deutsche!

Flüchtlinge scheinen ja zu allem im Stande zu sein, laut einigen deutschen Mitbürgern. Sie begehen Verbrechen und können sich durch ihre fehlende Bildung nicht in unsere Sozialsysteme anpassen. Zumindest behauptet das und mehr der ein oder ander.

Manche Zungen gehen sogar soweit, dass sie den Migranten/Flüchtlingen sogar unterstellen sie wären zu keiner echten Liebe fähig. Sie nutzen die europäischen Frauen aus um an Papiere für den Aufenthalt und Geld zu bekommen.

Hetzen füllen die Onlinewelt mit Bildern und Videos, die das absurde Verhalten Migranten/Flüchtlinge zeigen. Wild wird dann kommentiert und diskutiert. Enpfohlen wird, solche Statements zu ignorieren. Aber verschwindet ein solches Gedankengut durch Ignoranz.

Nein, ich denke nicht. Gegenteiliges passiert, denn die Menschen die bei Facebook und co heftig hetzen, beleidigen und verurteilen nehmen die Gedanken mit in die Realität, in die Offlinewelt. Ihre Meinunh ändert sich ja nicht, nur weil das Smartphone nicht griffbereit ist. Die Folge, Migranten und Menschen, die einem Migranten gleichen werden verfolgt, gedemütigte, diskriminiert, verletzt und in manchen Fällen gar getötet. Ganz gleich ob sie tatsächlich Migrant sind oder ein Verbrechen begangen haben. Du siehst wie ein Migrant/Flüchtling aus, also steckt auch in dir das Böse und somit besteht das Recht, dich als Mensch dritter Klasse zu behandeln.

Hetze kann böse enden für alle Beteiligte, deshalb sollte man sich darüber Gedanken machen ob man auf den Zug mit aufspringen möchte oder ihn gar aufhalten kann.

Erst gestern schaffte der folgende Post wieder Aufruhr in alle Richtungen. Ein junger „Migrant“ küsst eine ältere europäische Frau. Dieses Bild löste in den Facebookgruppen Ärger und Ekel aus. Vorurteile und Beleidigungen füllten die Kommentare.

 

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Der junge Mustafa, ist also nun in einer Beziehung laut seines neuen Status. Sollten wir uns nicht alle darüber freuen, anstatt darüber zu hetzen?

Sei es drum, denn schaut man genauer hin fällt auf, dass es sich bei dem Profil um ein Fake handelt. Ein Fake erstellt um leichtgläubigen Bürgern, glauben zu machen, dass es bei Migranten/Flüchtlinge ausschließlich um Verbrecher handelt.

Irgendwie traurig, dass sich die Bevölkerung auf das Spiel einlässt und leichtfertig alled glaubt, was ihnen gezeigt wird. So sollten wir selbst denken lernen und anfangen mit den Menschen zu sprechen. Damit aus den Vorurteilen genährt von Ängsten, Begegnungen des Verständnis werden.

———–💙✌——————————————-

Greift ein wenn ihr Hetze mitbekommt und zeigt der Bevölkerung, dass mehr als schwarz- weiß gibt und nicht jeder gleich ist. Damit das alltägliche Leben nicht ein Nebeneinander ist sondern ein Miteinander wird.

Für Aufklärung und Gleichberechtigung und ein friedliches Miteinander, denn Ignoranz schafft nur eines, eine größere Kluft zwischen Menschen.

 

Love and Peace und euch einen wunderschönen Tag :*

Sahra-Latifa Warrelmann

Ps.: Ich musste den Blog nochmal schreiben, weil aus irgendeinem Grund alles gelöscht war 😢

 

Hier mein Kommentar zum Post.

—————————–💜✌🙏———————

Wisst ihr, ich habe mit einigen älteren deutschen Frauen gesprochen, die einen Migranten oder gar Flüchtling als Partner haben. Genauso habe ich mit dem Migraten/Flüchtlingen selbst gesprochen. Wisst ihr was daran interessant war?

Zwei Frauen im Alter von 45 und 52, die durchaus gut aussehen, sagten mir: “ Keiner von den deutschen Männern schaut uns auch nur irgendwie an. Wir sind alt und unattraktiv in den Augen, der meisten einheimischen Männer. Dennoch haben wir Bedürfnisse. Wir wollen geliebt werden und auch das Verlangen nach Sex nimmt mit dem Alter nicht ab. Da es schwierig hierzulande ist Nähe zu bekommen ohne dafür etwas bezahlen zu müssen, haben wir uns auf Migranten eingelassen. Ein Fehler war das nicht, sie gehen respektvoll mit uns um, packen uns an und schämen sich auch nicht dafür mit uns in der Öffentlichkeit durch die Stadt zu schlendern und sich dabei zu küssen.

Süß oder nicht? Ist es nicht toll, dass sie das bekommen was sie brauchen und sich wohl fühlen?

Jetzt könnte man Fragen und was ist mit den jungen Burschen. Die haben sicherlich Hintergedanken.
Welcher junge Kerl will schon etwas von einer alten Frau?

Natürlich will ich nicht leugnen, dass der ein oder andere dabei den Fokus auf seinen Aufenthalt legt. Aber ist das verwerflich? Beide gehen offen miteinander um und es ist die Sache zwischen dem Paar. Sie entscheiden, auf welcher Basis ihre Beziehung läuft. Genauso wie jeder andere die Prämisse seiner Partnerschaft selbst definiert.

Und zu den anderen, die nicht des Aufenthalts wegen, eine Beziehung zu einer älteren Frau eingehen, tun es aus Liebe, Interesse und oder Zuneigung.
In den meisten Ländern Afrikas oder teilen Asiens ist das alter einer Frau/Mann (nach oben) irrelevant. Genau dasselbe gilt auch für die Statur. Sie legen keinen Wert auf Äußerlichkeiten, auch wenn keiner bestreiten würde, einer jungen gutaussehenden Frau nachzusehen. Ihnen kommt es auf den Chrakter des zukünftigen Partners/der zukünftigen Partnerin an. Sie wollen mit ihr/ihm das Leben bestreiten und nicht eine/n Partner/in auf Zeit, wie es oftmals bei uns heute üblich ist. Bevor ihr also urteilt (was sowieso schwachsinnig ist, weil es nicht euer Leben ist und es euch nichts angeht), solltet ihr vielleicht darüber nachdenken was dahinter steckt und das ihr mit der Bewertung vom Leben anderer, sehr viel kaputt machen könnt. Denn das ist verletzend! Zumal es nur davon ablenkt, sich mit seinen eigenen Angelegenheiten zu beschäftigen!

Wer hat es euch eigentlich erlaubt, sein Profilbild öffentlich zu teilen, in einer Gruppe?
Und wie würdet ihr euch fühlen, würde ich nun eure Bilder in Gruppen posten und wildfremde komentieren lassen?

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