Tollpatschiger Diener rettet Schneewittchens Leben! Ihre Widersacherin hat sich zu Tode getanzt!

Hallo ihr Lieben, ich hatte die Aufgabe das Märchen von Schneewittchen als Boulevardartikel zu verfassen. Nun möchte ich euch an einer etwas anderen Art des Märchens teilhaben lassen.

Ich hoffe ihr habt viel Spaß beim Lesen 🙂

Schneewittchen wurde durch einen tollpatschigen Diener ihres Gemahlen gerettet. Ihre Stiefmutter und gleichzeitig Widersacherin tanzte sich auf deren Hochzeit zu Tode.

Noch vor wenigen Tagen trauerten mehrere Königreiche, um den Tod der schönsten Prinzessin, die die Länder jemals gesehen hatten. Gestern aber feierte man nicht nur die plötzliche Wiederauferstehung der Königstochter sondern auch die eilige Hochzeit und den Tod ihrer von Eifersucht zerfressenen Stiefmutter.

Das arme Schneewittchen. Wuchs unter grauenhaften Verhältnissen auf. Ihre Mutter starb bei ihrer Geburt. Ihr Vater, ein König hatte schnell eine Neue unter der Haube. Wunderschön war sie, aber besessen. Niemand sollte in Konkurrenz, zu ihr stehen. Nicht mal ihre Stieftochter. Im Alter von sieben Jahren wurde Schneewittchen in den Wald verbannt. Dort sollte ein Jäger sie wie wildes Vieh töten. Die kleinen Organen sollten der Königin als Trophäe und Beweis dienen. Dem sentimentalen Jäger gelang das aber nicht. Er täuschte die Königin mit einem Schweineherz. Schneewittchen konnte im Wald entkommen und kam dort in einem Zwergenhaus unter. Traurig, da sie als Adlige von wilden Kleinwüchsigen aufgezogen wurde.

In ihrem Wahn hat die verrückte Königin das aber nicht mitbekommen. So glaubte sie über die Jahre, die Schönste zu sein. Das versicherte ihr zumindest ein verzauberter Spiegel. Schließlich war er dazu gemacht ständig die Wahrheit auszusprechen. Alle glaubten Schneewittchen sei tot. Bis vor zwei Jahren.

Spieglein, Spieglein, wer ist die Schönste im ganzen Land, fragte die verbitterte Königin ihren Spiegel. Der antwortete ihr kalt: Schneewittchen ist die Schönste, sogar um einiges schöner als Sie. Daraufhin hat sie wutentbrannt, die junge Frau im Wald aufgesucht. Als sie Schneewittchen lebendig vor sich sah beschloss, das eifersüchtige Frauenzimmer sie zu töten. Zunächst mit einem vergifteten Riemen. Später dann einem vergifteten Kamm. Die Zwerge bewiesen jedes Mal Intelligenz und retteten die wunderschöne Königstochter. Beim letzten Besuch der Königin, konnten die Zwerge, das schönste Mädchen der Länder nicht retten. Natürlich erschien die eifersüchtige Stiefmutter verkleidet. Sie lockte Schneewittchen mit einem verzauberten Apfel. Die naive junge Frau biss hinein und kippte scheinbar tot um.

Schneewittchen wurde in einem gläsernen Sag aufbewahrt. Zum Glück, denn das machte ein edler aber zu gleich naiver Prinz aus einem anderen Königreich, auf sie aufmerksam. Er war von der Schönheit der toten Königstochter besessen. Also beauftragte er seine Diener den Sarg mitsamt der Prinzessin auf sein Schloss zu bringen. Auf dem Weg dorthin passierte es dann. Ein tagträumender Diener ließ den Sarg fallen. Schneewittchen fiel dabei heraus und landete unsanft auf dem Boden. Zum Glück. Denn dabei löste sich das Apfelstück in ihrer Kehle. Wie ein Wunder erwachte Schneewittchen aus ihrem Totenschlaf. Der Prinz verlor keine Zeit und nahm die gerade erwachte Prinzessin mit auf sein Schloss.

Gestern feierten mehrere Königreiche die bizarre Hochzeit, die gleichzeitig ein Rachefest war. Denn auch die eifersüchtige Stiefmutter wurde eingeladen. Natürlich erschien sie. Sie musste in glühenden Schuhen solange Tanzen bis sie tot umkippte. Dabei schaute die ganze Gesellschaft zu.

Heute ein Tag später liegt die ehemalige Königin unter der Erde. Schneewittchen und ihr Mann haben vor wenigen Stunden einen Herrschaftsvertrag unterzeichnet. Jetzt herrscht das junge Königspaar über zwei Königreiche.

Peace and Love

Sahra-Latifa Warrelmann

Foto von: Favim.com

Advertisements

Was Liebe ist und was wir für Liebe halten! – Schadet dir deine Beziehung?

Geht es dir manchmal so, dass du glaubst dich mit dem zufrieden geben musst was du hast auch wenn es dir schadet?

Ich spreche hier nicht von deinem Job oder materiellen Gütern, sondern von Beziehungen jeglicher Art.

Hast du das Gefühl, dass eine Freundin oder ein Freund, ein Familienangehöriger oder ein Bekannter sich gar nicht wie ein dich liebender oder mögender Mensch agiert?

Hält sie oder er dich immer wieder auf Distanz verlangt von dir allerdings vollkommene Offenheit?

Gibt er oder sie nur, oder ist sie/er ständig am nehmen und geht nicht auf deine Belange ein?

Wirst du permanent kritisiert aber im Verhältnis kaum gelobt?

Musst du ständig die Initiative ergreifen? Fühlst du dich überwiegend verletzt oder gedemütigt? Fühlst du dich permanent klein oder wirst du ständig auf ein Podest gestellt?

Verhält er/sie sich widersprüchlich zu seinen/ihren Worten oder Taten?

Sagt er/sie das er/sie dich liebt, ist aber nie da wenn du sie/ihn brauchst?

Spricht die Person von Liebe, Respekt und wie wichtig du ihr bist, kümmert sich allerdings kaum um dein Wohlbefinden oder dir wichtige Dinge?

Wenn du mindestens eine Frage mit Ja beantworten kannst, ist es keine Beziehung auf Augenhöhe, auf Gleichheit und schon gar nicht auf Liebe, die du da führst.

Wir nehmen von unseren Eltern,Umfeld und den Medien, die wir konsumieren unsere Definition von Liebe an ohne diese zu hinterfragen. Wenn wir zum Beispiel aus dem Elternhaus sehen wie Mutter und Vater sich abwertend behandeln, indem sie gegenseitige Bedürfnisse ignorieren, sich gegenseitig klein halten, aus Angst der Partner könnte so selbstbewusst werden oder sein, dass er womöglich den anderen nicht braucht und die Beziehung beendet oder sich auf andere Art verletzten, aber gleichzeitig immer wieder beteuern wie sehr sie einander doch lieben und brauchen, nehmen wir als Kind dieses Verhalten und ihre Definition der Liebe an. Das passiert ganz unterbewusst durch Beobachtung. Das selbe gilt auch für Filme in welchen wir sehen, dass meist Frauen sich vollkommen unterwürfig verhalten, selbst wenn der Mann fremdgeht, kein Interesse zeigt und der Mann selbst wenn die Frau permanent mit Eifersuchtsdramen probt, sie dennoch zueinander halten und sich ihre Liebe beteuern.

So kommt es das Milliarden von Menschen mit dem Glauben zu lieben eine Beziehung führen, obwohl sie tatsächlich der Person ihrer Liebe mit respektlosen, angsterfüllten und abwertendem Verhalten entgegen treten.

Wahre Liebe ganz gleich ob wir sie zu Freunden, Familienangehörigen, Bekannte oder Arbeitskollegen empfinden hat allerdings nichts mit dem oben aufgeführten Verhalten gemein. Wer liebt erwartet nicht, fordert nicht und möchte den anderen schon gar nicht verbiegen. Wer liebt schätzt und respektiert kümmert sich und begibt sich immer auf Augenhöhe.

Wer liebt braucht keine Spielchen, keine Macht oder das Gefühl stärker/weiter, als der andere zu sein! Ja, sogar Bildungsunterschiede, Sprachbarrieren, Herkunft, Religion, Ethnie und Werdegang spielt für einen liebenden keine Rolle, da Liebe all das überwindet.

Wenn du dich in einer Beziehung unwohl fühlst, dann hinterfrage sie. Frage dich wirst du aus reinem Herzen geliebt und kannst du selbst aus reinem Herzen lieben oder steckt hinter eurer Beziehung unerfüllte Bedürfnisse, die ihr von einander befriedigt bekommen wollt. Steckt in eurem Interesse füreinander insgeheim der Wunsch nach Aufmerksamkeit, nach Wertschätzung, nach sexueller Befriedigung, nach Zuneigung oder ist dahinter ein materielles Bedürfnis?

Sollte dies der Fall sein, dann wundere dich bitte nicht, wenn die Verletzungen überwiegen oder überhaupt stattfinden, denn Liebe verletzt nicht. Im Gegenteil sie heilt und ist nur am best möglichen Wachstum, der freien Entfaltung des anderen interessiert!

Liebe ist rein, erfüllend und heilend!

Eine Beziehung auf Augenhöhe ist ein Geschenk!

Lass dich nicht verbiegen „nur“ weil du befürchtest alleine zu sein wenn du nicht jeden Menschen annimmst, der dir suggeriert (vormacht) dich zu lieben!

 

Du hast es verdient mit Respekt, Ehrlichkeit & Authentizität geschätzt und geliebt zu werden!

Lass dir von niemanden einreden, dass etwas anderes der Fall wäre!

Und…

… Manchmal ist es besser alleine zu sein, sich selbst den größten Respekt, zu zollen als aus jeder Situation mit einem vermeintlich Liebenden etwas Positives ziehen zu müssen. Ja, sogar danach suchen zu müssen! Jedes Zusammensein sollte mit Liebe gefüllt sein, auch wenn die Momente traurig, schmerzend oder voller Wut sind.

 

Peace and Love

Sahra-Latifa Warrelmann ❤

Wir können etwas ändern… Wollen es aber nicht!

Alles wissen es aber keine handelt. Man könnte das nun Tragik des Lebens nennen, ich allerdings nenne es pure Ignoranz, Lustlosigkeit, Egoismus und Faulheit des Menschen!
Ich bin wütend. Ich bin enttäuscht, nein mehr noch mich widert es an. Was fragst du ist es, das mich all das fühlen lässt.
Es ist die Unvernunft, die Naivität des wohlgenährten Bewohner der westlichen Gesellschaft, mehr noch des Deutschen.
Wo des Mehrheits Unglück, das Schlimmste die Trennung der Eltern war. Wo bereits die Niederlage einer geliebten Mannschaft Tränen und Fäuste hervorbringt. Wo jeder studiert ist, gebildet und meint durch Bücher das Leben zu kennen, ja sogar sich als Fachmensch bezeichnen zu können. Wo jeder meint er hätte das Recht über einen anderen vor allem nicht Europäer zu urteilen, ja ihm sogar das Leben abzusprechen, obwohl er oder sie meist selbst nie gelebt hat. Wo Unglück schon am Morgen auf allen Straßen zu sehen ist, wenn man in die dauerhaft müden Gesichter der Menschen schaut. Alle einsam und doch ständig von anderen umgeben.
Wo alle blind jenen vertrauen, die einem schaden und denen misstrauen, die aus Herzen Gutes geben wollen.
Ich bin traurig, ich bin wütend…

… Weil alle es wissen aber noch immer jeder so tut, als könne er nicht handeln!

Schwarz und Weiß (Personifizierung von Gegensätzen)

Schwarz ist oftmals sehr traurig, weil alles von ihm verschluckt wird. Niemand ist lange bei ihm. Deswegen fühlt er sich oft alleine. Damit hat er allerdings umgehen gelernt. Seine Licht absorbierende Fähigkeit nutzt er, um die ein oder andere Person schlanker wirken zu lassen. Auch Rockstars fühlen sich in Schwarz seiner Nähe wohl. Durch ihn scheinen sie gefährlich und auch düster. Auch das Dunkle bedient sich den vielen Eigenschaften, so wird Schwarz für satanische Rituale, Einbrüche, Morde und andere Gewalttaten verwendet. Das aber gefällt Schwarz ganz und gar nicht. Er möchte kein Symbol des Bösen sein. Eigentlich möchte er viel lieber für seine anderen Fähigkeiten berühmt sein. Schließlich verdankt der Mensch ihm allein, dass Nachts die Sterne sichtbar sind, dass wir Konturen erkennen und das geschriebene Wort auf einem Blatt Papier lesen können. Auch unser ständiger Begleiter, der Schatten wird durch Schwarz erst real.

Zum Glück gibt es Weiß, die Zwillingsschwester von Schwarz. Mit ihrem erhellenden Wesen munter sie ihren Bruder, wann immer er traurig ist, auf. Sie bringt immer wieder Licht ins dunkle Chaos, damit Schwarz sich wieder sortieren kann. Sie sieht sich als sein ganz persönliches Gegenstück, denn ohne ihn könnte sie mit ihrer hellen Ausstrahlung gar keine weißen Sterne an den Himmel zaubern. Sie ist grundsätzlich positiv gestimmt und versucht mittels ihrer Talente, die Menschen glücklich zu machen. An den Wohnzimmerwänden gepinselt, scheinen die Räume durch Weiß viel größer und als Papier kann sie jedem die Möglichkeit bieten, aus einer Idee ein Meisterwerk, zu schaffen. Auch Frauen lieben Weiß, gerade an einem ganz besonderen Tag in ihrem Leben. Da darf weiß auf dem Körper einer Braut, als Kleid getarnt sogar beim Ja-Wort dabei sein.

Weiß, das lebensfrohe Gegenstück zum depressiven Schwarz.

Sahra-Latifa Anita Warrelmann

Freiheit im Winterland (Kurzgeschichte)

Die Flügel flattern unentwegt. Die kleine Lichterfee hat sich in einem Baum verfangen und versucht sich schon seit unzähligen Minuten zu befreien. Ihre grünen Flügel, die im Licht durchsichtig schimmern, haben sich in den Ästen eines ihr unbekannten Baum verfangen. Denn Lerona, die Lichterfee aus dem schönen Salamland, das geprägt von Hügeln und Tälern ist, ist dabei einen großen Fehler zu begehen, auch wenn sie selbst vollkommen überzeugt davon ist, das Richtige zu tun. Noch einmal möchte sie versuchen, sich aus dem feinen Ästen, zu befreien. Sie holt tief Luft, streift sich eines ihrer brauen Locken zur Seite und konzentriert sich auf das Schlagen ihrer Flügel. Vor lauter Anstrengung wird ihr Kopf, der durch ihre leicht gebräunte Haut nur selten eine andere Farbe einnimmt, rot wie die Feuerdrachen Tomaten in ihrer Heimat.

Es hat keinen Zweck!“ denkt sich Lerona.

Ich bin bis ans Ende meiner Tage hier gefangen! Ach Mutter hatte Recht, ich hätte nicht fliegen dürfen. Ich hätte nicht einfach davonfliegen dürfen. Aber mir bleibt doch keine andere Wahl. Ich kann nicht mehr zurück, nicht in diese Welt.“

Eine Träne läuft über ihr Gesicht und ihre grünbraunen Augen beginnen sich im Tränenwasser zu spiegeln, sodass es scheint, als wären ihre Augen in einem kostbaren Glas eingeschlossen. „Ist den niemand hier?“, schreit sie, als sie bemerkt, dass es um sie herum immer dunkler wird. „Ich verachte die Dunkelheit! Warum habe ich nur die Grenzen von Salamland verlassen? Ach wäre ich nur zu Hause, dann könnte ich in der immer scheinenden Sonne liegen und den kleinen Schmetterlingen zu schauen.“ Die Nacht bricht ein, Lerona ist noch immer in den Ästen gefangen. Sie versucht sich die Angst zu nehmen, indem sie über ihren Weg mit sich selbst philosophiert. Sie möchte sich Mut machen und an ihrer Mission festhalten, auch wenn ihr gerade einfach nur nach ihrem warmen Bett ist. „Komm schon Lerona, du wolltest das alles! Also lass dich jetzt nicht von ein paar Ästen und der Dunkelheit unterkriegen!“, sagte sie zu sich selbst.

Gerade als sie einen dickeren Ast zu ihrer Rechten mit den Fußen zu sich her zog, brüllte ihr eine sanfte Männerstimme mit einem sarkastischen Unterton, ein lautes „Hallo“ ins Ohr. Vor lauter Schreck beginnt sie so stark mit ihren Flügeln zu schlagen, dass die Äste darin nachgeben und sie loslassen. Sie fällt in die Tiefe und ihre Schreie hallen als Echo wieder. Ihre Flügel scheinen durch den Schock blockiert. Nur noch wenige Meter trennen sie vom kalten, harten Boden,der sie und auch ihre wunderschönen Flügel in Teile zerschlagen wird. Sie fällt in Ohnmacht.

Die Vögel zwitschern, die Luft ist warm und riecht nach süßem Wasser, als wäre ein See in der Nähe. Weit und breit gibt es nichts als eine Grasweide zu sehen. In der Mitte des Feldes sind die Grashalme verbogen und formieren sich zu einem Kreis. Lerona liegt wie ein Baby zusammengekauert im Graß. Ihre Flügel sind zerkratzt und an einigen Stellen angerissen. Auch ihr Körper ist mit blauen Flecken versehen.

Alles ist schwarz um mich herum. Wo bin ich? Ich kann meine Augen nicht öffnen. Jede Faser in mir schmerzt. Wo bin ich? Was ist passiert? Halt, steckte ich nicht in den Ästen fest? Meine Flügel! Ich spüre meine Flügel nicht mehr!

Vor lauter Sorge um ihre Flügel, richtet sich Lerona ruckartig auf. Ihr Gehirn beginnt zu pochen und sich an ihre Schädeldecke zu drücken. Ihr wird schwindlig. Sie fällt zu Boden. Einige Stunden später öffnet die kleine Lichterfee erneut ihre Augen. Dieses mal allerdings sanft. Als ihr bewusst wurde, dass sie gestürzt ist und dabei nicht nur Prellungen aufweist, sondern auch ihre Flügel angeschlagen sind, schießen Tränen aus ihr heraus.

Was habe ich mir nur dabei gedacht? Wie konnte ich nur so blöd sein und auf eine solch gefährliche Reise aufbrechen. Eine Reise ins Ungewisse und wofür? Für ein bisschen mehr Selbsterkenntnis, um meine wahre Bestimmung zu finden? Ich hatte meine wahre Bestimmung bereits. Zu Hause in Salamland. Ich war verlobt mit diesem wunderbaren Mann, und das nicht nur einfach einen Mann, nein, den! Jasper, der Prinz von Heping! Wow, was für ein Elf. Niemand war so talentiert wie er es war, wenn es um Musik ging. Niemand hatte mich jemals so mit seinen Blicken anziehen können. Aber abgesehen davon, war ich in der Forschung gerade dabei einen Durchbruch zu erreichen. Mann, ich hatte Jahre in mein Studium investiert, ich hatte sogar auf meine Feenstaub Ration verzichtet, um meine Studie weiterhin am laufen zu halten. Es wäre nicht mehr viel nötig gewesen, dann hätte ich nicht nur das Heilmittel finden können, nein ich hätte damit…

Na ja ganz egal. Hätte, Hätte. Fakt ist. Ich liege hier in irgendeinem Grasloch. Warte mal, wie bin ich hier eigentlich her gekommen. Der Boden auf den ich viel war doch erdig und hart!

Bähm. Ein Schmerz durchfährt Leronas Kopf. Es fühlt sich an als hätte ihr gerade jemand ein Stein mit der Spitze, in einer Wucht auf den Hinterkopf geschlagen. Erneut fällt sie zu Boden. Dieses mal ist sie nicht nur ein paar Stunden bewusstlos. Drei Tage dauert es bis sie wieder ihre Augen öffnet, das allerdings nicht ohne Grund. Das wackeln und knarren eines alten Holzwagens hat sie geweckt. Ihr kleiner Körper, der durch die Anstrengung der letzten Tage sehr mitgenommen aussieht, rollt durch die Bewegung, des Wagens auf der Ablage hin und her. Sie bekommt gar nicht mit, dass sie von ein paar Waldelfen, die auf der Weide auf Jagd waren, gefunden wurde. Die Jäger sind mit samt Beute und Lerona im Gepäck auf dem Weg in die Stadt. Dort warten bereits elfische Heiler auf die verletzte Lichterfee.

In einer kleinen violette Hütten, die über den Bäumen schwebt und mit vielen Lichtern geschmückt ist, wird Lerona versorgt. Fünf Elfen mit unterschiedlichen Kräften stehen um das Bett aus Maisblättern, herum. Jeder von ihnen muss ganze drei Feenstaubrationen aufbrauchen, bis die geschwächte junge Feenfrau wieder zu Kräften kommt. Ihre Flügel waren so stark beschädigt, dass das Kräftezentrum im linken Gehirnareal ein biochemischen Kurzschluss verursachte. Das passiert dann, wenn Feen stark traumatisiert wurden, meist durch eine Beschädigung der Feenflügel. Sie sind quasi die Essenz der Feen und Elfen Kräfte und auch der Grund, weshalb sie letztendlich Feen/Elfen genannt werden. Ansonsten sind sie ja nur kleine Menschen. Zumindest fühlte sich Lerona, wie ein wertloser kleiner Mensch, als sie von einem der Heiler erfuhr, dass sie wohl nie wieder fliegen kann und das alles wegen ihrer Bestimmung. Wo war sie nun ihre Bestimmung? Soll es das gewesen sein, ist sie den weiten Weg in Richtung Winterland gereist, um ihren wahren Wert zu erfahren, dabei hat sie noch nicht einmal Winterland erreicht. Ohne die mahnenden Worte der Heiler zu beachten läuft sie einen kleinen Weg in Richtung Wald entlang. Sie sollte sich zur Ruhe legen, sich schonen und sich zu den hängenden Schlafhütten bewegen. Ohne Flügel ist das ein Weg der mindestens drei Tage andauert. Bis sie angekommen ist, stürzt sie bestimmt erneut ab, weil ihr Körper die Anstrengungen nicht mehr aushält. Klar sie hätte auf einen der Schmetterlinge reiten können, aber fliegen ohne selbst zu fliegen, ist als würde man nur beim Essen zu sehen als es selbst zu essen. Folter in Leronas Augen. Kurz bevor sie den Wald erreicht, kommt sie an einem von Blumen umringten Tümpel vorbei. Sie läuft zu einem großen Stein der am Wasserrand liegt. Für einen Moment hält sie inne und beobachtet die kleinen Wellen auf dem grünen Wasser, die von kleinen Wasserbewohnern geschlagen werden. Sie beschließt auf dem Stein für einen Augenblick auszuruhen. Eine kurze Weile hat sie die Wasserbewohner beobachtet, bis sie einfach nur noch einen Punkt fokussierte und ihn anstarrte. Würde man sie fragen, hätte sie keine Antwort darauf, was sie fokussierte. Sie war einfach nur weg und leer. Die innere Leere wurde unterbrochen, als sie durch ein hartnäckiges Stupsen an ihrer Schulter gestört wurde. Sie dreht sich um und erstarrt als sieht wer sie da gerade angestupst hatte. Ein Elf, dessen Flügel gestutzt wurden, schaut sie mit seinen mandelförmigen, großen brauen Augen tief an. „Wo bin ich?“ fragte Lerona ohne nachzudenken. Ich muss ins Winterland, so schnell wie möglich. Der Elf streckt seine Arme aus. Schau dich doch um, du bist im Winterland. Lerona blickt sich um, ein Lächeln huscht ihr das erste Mal seit langem übers Gesicht.

Es schneit.

Frei Meinung, öffentliches Interesse oder doch Verletzung der Persönlichkeitsrechte?

Wie weit darf die Presse gehen wenn es um die illustrierte Berichterstattung geht?

Caroline von Hannover, Prinzessin von Monaco und Hannover löste in den 1990-er Jahren Entrüstung, Angst und Sorge in der Medienwelt mit ihrem Vorgehen gegen Paparazzi-Fotografen und der Boulevardpresse aus. Die Presse hatte Fotos von Caroline von Hannover veröffentlicht, die sie und ihre Familie in privaten Situationen zeigten. Die Prinzessin fühlte sich in ihrer Privatsphäre verletzt, vor allem die Fotos auf welchen ihre Kinder abgebildet waren, wollte sie nicht in den Medien wiederfinden. Auch eine Person der Öffentlichkeit verdient ungestörte Privatsphäre, die nicht in aller Munde diskutiert wird, vertrat die Fürstentochter und zog gemeinsam mit ihrem Ehemann Ernst August von Hannover und dem Anwalt Prof. Dr. Matthias Prinz vor Gericht. Der Prozess zog sich durch unterschiedliche Instanzen. Angefangen vom Bundesgerichtshof im Jahr 1995 bis hin zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, große Kammer (EGMR, große Kammer), wo am 7. Februar 2012 das Urteil gesprochen wurde.

Ein langjähriger Prozess, der zu Jubel und Entrüstung sowohl seitens Caroline von Hannover als auch der Presse führte, da sich der deutsche Bundesgerichtshof und der EGMR im Urteil unterschieden. So obliegt die Entscheidung wer zur absoluten Person des Zeitgeschehens gehört, laut Rechtsprechung des BVerfG vor 2004, der Presse während der EGMR die Definition der „absoluten“ Person des Zeitgeschehens in Frage stellte und unabhängig davon beschloss, dass die Privatsphäre in jedem Fall geschützt werden soll. Außerdem waren sich beide Höfe uneinig darin ob die Berichterstattung der Unterhaltung, der Öffentlichkeit dienen darf und diese zur Meinungsbildung wichtig ist. Der BVerfG sprach sich für die Unterhaltung aus während der EGMR die Berichterstattung über Personen im öffentlichen Leben nur eingeschränkt genehmigte.

Dies sorgte vor allem bei der deutschen Presselandschaft für Verwirrung, da Deutschland laut Vertrag den Urteilen des EGMR folgen muss, es seiden es liegt eine aussagekräftige Begründung vor. In diesem Zug appellierten 60 Chefredakteure und Zeitschriftenverleger mittels einer bundesweiten Kampagne im Jahr 2004 an das Bundeskabinett. Mit dem Leitsatz, „Herr Bundeskanzler, stoppen sie die Zensur sprachen sie sich für klare Verhältnisse aus, da sie durch das Urteil der EGMR befürchteten, Ereignisse die die Öffentlichkeit nicht nur interessieren sondern auch tangieren nicht mehr thematisieren. Politiker und andere Prominente seien zwar an der positiven Berichterstattung interessiert, da sie mit ihrer Hilfe Ruhm erhalten, befinden sie sich aber durch eigenes Fehlverhalten auf der Anklagebank wollen sie davon nichts in den öffentlichen Medien sehen. Das käme gerade Politikern zugute vor allem Gerhard Schröder dem damaligen Bundeskanzler, der sich immer wieder über die Vorgehensweise der Presse aussprach.

Da sich die Berichterstattung aufgrund von Unsicherheiten nach dem Caroline-Urteil nicht wirklich veränderte, stellte der EGMR 2012 ein Konzept auf, das klärte wann welche Berichte aufgrund öffentlichem Interesse zulässig sind und wann nicht. So darf das Privatleben eines Prominenten nicht zur Unterhaltung dienen aber zur Meinungsbildung.

Nicht nur die Gesetzeslage hat sich durch die Caroline-Urteile verändert, auch der Pressekodex, der für jeden Journalisten als Leitfaden dient wurde 2013 angepasst. Ziffer 8 des Pressekodex, welche sich mit dem Schutz der Persönlichkeit befasst weißt in der Fassung vom 13.03.2013 im Vergleich zur Fassung vom 27.11.1991 im Bezug auf Prominente Veränderungen auf. Ziffer 8 aus dem Jahr 1991 ist kürzer und weniger detailliert formuliert als die Neuverfassung aus dem Jahr 2013. Außerdem steht im Jahr 2013 die Persönlichkeitsrechte im Vordergrund. So hieß es im Jahr 1991 „Dabei ist zu prüfen, ob durch eine Veröffentlichung Persönlichkeitsrechte Unbeteiligter verletzt werden.“ während man 2013 davon sprach, dass das Informationsinteresse der Öffentlichkeit dem Schutzinteresse des Menschen überwiegen muss. Ebenso wurden drei weitere Punkte der Ziffer 8 hinzugefügt, die unter anderem das Sensationsinteresse definieren und die Persönlichkeitsrechte explizierter schützen.

Die Berichterstattung von Prominenten ist noch heute ein Thema, das immer wieder in Diskussion steht. Gerade in Hinblick auf die digitalen Medienwelt, da es heutzutage einfacher den je ist private Einblicke, aus dem Leben der Prominenz zu erhalten oder gar zu verbreiten. Es bleibt spannend wie sich die nächsten Jahre der Presse und Berichterstattung entwickeln. Schwierig bleibt es allemal, da in der Pressefreiheit und dem Persönlichkeitsrecht, zwei Welten aufeinander prasseln.

Sahra-Latifa Warrelmann

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Caroline-Urteile

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/caroline-urteil-die-neue-relativitaets-theorie-des-bgh-a-470271.html

http://journalistik-journal.lookingintomedia.com/?p=57

https://www.welt.de/vermischtes/article1812541/Verfassungsgericht-staerkt-Pressefreiheit.html

http://www.zaoerv.de/65_2005/65_2005_1_b_239_256.pdf

http://www.mainzer-medieninstitut.de/veranstaltungen/2004-10-22-caroline-urteil-des-egmr.php

https://www.berliner-zeitung.de/pressefreiheit-versus-persoenlichkeitsrecht-caroline-urteil—ein-strassburger-gericht-hat-die-moeglichkeiten-eingeschraenkt–ueber-prominente-zu-berichten–deutsche-verleger-und-journalisten-fuerchten-zensur–die-bundesregierung-soll-berufung-einlegen–15539376

http://www.taz.de/!5101241/

http://www.budrich-journals.de/index.php/gwp/article/view/8090

https://de.wikipedia.org/wiki/Caroline_von_Hannover

Schenke dem Liebe der sie am meisten braucht… oder doch nicht?

Ich habe immer gedacht, dass man jeden Menschen mit Liebe, Geduld und Respekt begegnen sollte. Das man selbst jenen Liebe schenkt, die sie am meisten ablehnen, weil es oftmals diejenigen sind, die sie am meisten brauchen.

Heute aber bin ich unsicher, da sich viele auf der Gutmütigkeit und Geduld mancher Menschen ausruhen und glauben sie müssten nichts in Beziehungen (egal ob Freundschaft, Partnerschaft, Arbeitsverhältnisse oder Familiäre Beziehungen) investieren.
Es reicht ja wenn man sich ab und an meldet wenn man etwas braucht oder seine Sorgen loslassen möchte.
Es reicht hin und wieder zu sagen, wie sehr man den anderen braucht oder liebt. Aber was sind schon Worte wenn keine Taten folgen. Was ist Liebe wenn keine Empathie vorhanden ist oder wahrhaftes Interesse an dem anderen? Und worauf soll eine Beziehung bauen, wenn sie auf den Grundsteinen des „Brauchens“ wächst.
Das hat wenig mit Nächstenliebe, Selbstliebe oder Liebe gemein. Es ist mehr ein Fühlen aus Egoismus, Angst allein zu sein etc.
Ja die, die am lautesten die Liebe verneinen, sehnen sich am meisten nach ihr und meistens sind es auch jene die sich vor der Liebe verschließen und mit sie Füßen treten. Weil sie entweder nie gelernt haben zu lieben oder positive Gefühle ablehnen, weil sie den Schmerz gewohnt sind.
Auch wenn sie sich nach Nähe, Geborgenheit und Liebe sehen, macht genau diese Verhaltensmuster und Gedankenmuster, es schwer sie zu lieben ohne selbst daran zu zerbrechen!

-Das Wort zum Donnerstag-

Habt einen schönen Tag und lasst es euch gut gehen :*
Liebe ist kostbar!❤️✌️

Alles echt und nichts gelogen!

Glaubt ihr irgendwas an Facebook und Co. ist echt?

Es ist wie eine Fantasiewelt, geschaffen um aus der Realität zu fliehen. Präsentieren und bewerten, Urteilen, Kritisieren und was weiß ich was nicht alles! Eine Horde am Ansammlungen, die sich in der virtuellen Welt die Bestätigung erhoffen, die sei sonst in ihrem bisherigen Leben nicht bekommen haben. Weil wir zum größten Teil, Kinder von Eltern sind, die es selbst nicht leiht hatten und weitergaben, was sie selbst kannten oder für richtig hielten, tragt ein jeder einen Knacks weg, der ihn ein Leben lang begleitet. Die einen Leiden unter ihren „Fehlern“ und die anderen sehen sie als Chance sich neu zu definieren und sich anzunehmen. Wobei letzteres sicherlich nicht einfach ist.

Die Onlinewelt, mit ihren sozialen Netzwerken, die alle nur eine Facette einer Person zeigen, nämlich die, die sie bereit ist zu präsentieren. Dennoch glauben viele auf den ersten Blick, dass das Leben einer bestimmten Person, sich genau so zuträgt. Man weiß selten wie es dahinter aussieht und sieht in den Netzwerken, meist nur die Ergebnisse einer Überlegung, eines Gedanken, einer Arbeit. Die Prozesse dahinter sieht kaum einer, es seiden auch diese werden veröffentlicht, aber das sieht man doch dann selten. Das vieles oftmals mit Anstrengung verbunden ist. Das Beziehungen nicht immer harmonisch und rosig sind und auch der Alltag nicht unbedingt jeden Tag von Sonnenschein gezeichnet ist. Dennoch versuchen wir, so löblich es auch sein mag uns von der besten Seite, zu zeigen und Posen bei jeder Gelegenheit. Sodass die Kids heute, immer mehr Barbiepuppen gleichen oder einer Werbesäule für Firmen. Kaum noch Menschliche Poren sind zu sehen wenn man sich die Bilder in den Medien ansieht. Die Models gleichen meist irgendwelchen Klonen die Genmanipuliert erzeugt wurden um perfekt auszusehen. Doch wir sind keine Klone, keine makellosen Kreationen und auch keine emotionslosen Roboter.

Wir sind Menschen, ein Tier, dass es bis heute nicht geschafft hat seine wahre Natur zu erkennen, sondern immer noch kopflos, suchend durch die Jahre geht.

Peace and Love

Sahra-Latifa Warrelmann

Schwankend perfekt- Der Mensch.

Ich bin ein schwankendes Boot auf dem Weg zum Hafen, schon bald angekommen aber noch ein paar Hürden, gibt es zu überwinden.

Aber sind wir Menschen das nicht alle, schwankende Boote auf der Suche nach dem Hafen? Versuchen wir nicht alle unser Mitte zu finden?

Der Mensch, irgendwie unvollkommen aber vollkommen zugleich und dadurch irgendwie perfekt.

Paradoxerweise ist keiner perfekt und keiner kann immer zu 100% wissen, ob sein Handeln zum „richtigen“ Ergebnis führt, auch wenn man es sich wünscht.
Wir befinden uns ein Leben lang im Lernprozess, ist es da nicht verzeihlich wenn einem hin und wieder Fehler passieren, ist es nicht sogar normal?
Warum gehen wir gleich an die Decke wenn man durch ein Missverständnis enttäuscht wurde, durch ein Unglück verletzt oder durch ein plötzliches Ereignis daran gehindert wird, sein Ziel auf die gewünschte Weise zu verfolgen?
Als würde das, Kritik an der kompletten Person bedeuten. Ein Fehler und der ganze Mensch, ist schlecht, verlogen und verdorben. Irgendwie voreilig und einseitig.

Es scheint mir eher als wäre es eine Panik, eine innerliche Panik, die dazu führt, das man anderen den Bruch von Werten vorwirft, um seine eigenen Fehler, Gefühle, Ängste und eigentliche Gedanken zu verdecken.
Schade, denn irgendwie ist es doch schön zu wissen, dass wir alle nicht perfekt sind. Dass, selbst eine vollkommene Person mit Macken zu kämpfen hat. Das gibt doch irgendwie Mut und treibt an. Während die immer andauernde Suche nach Fehlern, Makel und Enttäuschung nur zu Antriebslosigkeit führt…

… Darum schwimme ich weiter wankend auf dem Boot auf der Suche nach Fehlern, Ecken und Kanten um perfekt am Hafen anzulangen.

Peace and Love
&

Lasst es euch gut gehen und seht das Positive im Leben 

Das gibt viel mehr Kraft. Fokussiere dich auf die Dinge, die gut laufen, als auf die, die schon wieder nicht funktioniert. Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille 

Sahra-Latifa Warrelmann

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: