Die alten Geschichten ihre heutigen Kriege!

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Wenn ich mir früher alte Geschichten von vergangenen Tagen anhörte, dann handelten sie von kalten Kriegen, deprimierten Rationen, harter Wiederaufbau, der Mauer und die verfeindeten Ostdeutschen.

Heute sitze ich in einem Zimmer und lausche einer anderen Geschichte, aus vergangenen Tagen zu. Dort sind die Zeiten ebenso deprimierend gewesen. Frauen wurden legal vergewaltigt und bei einer Schwangerschaft getötet. Die Kinder, dieser Frauen, wurden als Sklaven gehalten, die Männer ausgepeitscht und wie Vieh zum Arbeiten getrieben und in den meisten Fällen schrecklich getötet. Erst im Jahre 1994 endete diese Geschichte, die mit 20 Jahren noch in der nahen Vergangenheit liegen.

In beiden Fällen handelt es sich um starke Völker, die versuchten für Ihre Rechte einzustehen und Frieden für ihre Bevölkerung zu schaffen. Auch wenn sie sich gegenseitig durch Gewaltakte auslöschten, wohnte in allen Mut, Disziplin und der Will zu überleben inne.

Durchaus positive Eigenschaften, wäre da nicht die naive Ablehnung einander kennen zu lernen. Der Grund im gegenseitigen Hass ist verschieden. Für die einen ist ihr Glaube eine Barriere, die anderen fürchten den Kontakt zu fremden Personen und wieder andere halten den Jahrhunderte alten Groll aufrecht, ohne selbst so Recht zu wissen, was dahinter steckt.

So werden Kriege geführt, wo der Grund für ein Großteil der Bevölkerung noch immer unbekannt ist. War es in geplatzter Scheck, der das Fass zum überlaufen brachte? Oder sorgte der Fall von irgendwelchen imaginären Zahlen, auf irgendeinem ebenso befremdlichen DAX für Aufregung. Es könnte auch das Gedicht, einer Person im öffentlichen Leben sein welches, eine Kriegserklärung rechtfertigen könnte.

Warum wer, was macht ist meistens unklar, eines ist allerdings spürbar, das jeder von uns die Konsequenzen trägt, ob er/sie nun möchte oder nicht.

Wir sehen in Europa eine von Korruption gesteuerte stolze Arbeitergesellschaft, wo schon Kinder in der 4. Klasse einen Nervenzusammenbruch bekommen, wenn sie die zwei im Mathematik auf Chinesisch-Leistungskurs nicht packen. Wo auf der einen Seite der Straße eine Packung Nudeln zehn Euro kostet, dennoch des Status wegen noch einen 5-er drauf gezahlt wird. Läuft man dann auf die andere Straßenseite kann man eine Dame im Rentenalter dabei beobachten wie sie in die Mülltonnen greift um Pfandflaschen zu sammeln. Wahrscheinlich für das Essen am Abend.

Wir Leben in einem Land, wo scheinbar alles möglich ist, wenn man nur genug leistet und ausreichend gebildet ist. Schauen wir allerdings genau hin ist uns bewusst, dass nicht Fleiß und Willenskraft Indikatoren für Erfolg sind, sondern die Fülle des Geldbeutels oder aber die Zahlen auf dem Konto.

Wenn es schon nicht in Europa rund läuft und einiges geleistet werden muss, um Standards zu schaffen, die für Gleichberechtigung, Frieden und Humanität stehen, wie sieht es dann in den sogenannten Entwicklungsländern aus. Den bereichen der Erde, wo Geld ein seltener Begriff zu sein scheint und der Großteil der Bevölkerung die Neuzeit in Ketten begonnen hat.

Afrika, Teile aus Asien, Südamerika und unabhängig Inselgruppen wie Jamaika und Haiti, ist das Leben ebenso mit Konflikten der anderen Sorte gefüllt.

Noch immer von Europa und den USA besetzt, geleitet oder geführt, was auch gerne mal unter den Namen Entwicklungshilfe fällt, versuchen die Einheimischen Gruppen ihre Unabhängigkeit, zu gewinnen und die tägliche Korruption, zu minimieren. Was schwer fällt im Anbetracht der Tatsache, dass in den meisten Ländern immer noch die Sprache und Kultur der ehemaligen Kolonisten gefordert wird. Eine eigene Gesellschaftsstruktur kann kaum eines der ehemalig besetzten Ländern entwickeln oder ausüben. Sie müssen sich an die Bedingungen „fremder“ Völker halten. Als wäre es nicht schon anstrengend genug eine Marionette eines Marionettenstaats zu sein, fehlt es den ressourcenreichen Ländern an Ressourcen(für die eigene Bevölkerung). Wie soll es auch anders sein, liegt das Recht die eigenen Mittel zu nutzten bei Menschen mit Hilfebedarf nicht vor. So schuften Farmer, Handwerker, Studenten und andere berufstätige jeden Tag stundenlang unter harten Bedingungen, zu einem mickrigen Lohn für die Supermärkte in Europa und den USA.  Familien versuchen ihren Kindern eine Ausbildung oder wenigstens den Schulabschluss zu finanzieren, damit diese nur den Hauch einer Chance haben, aus der Armut zu entkommen. Doch im Grunde wissen auch sie, dass sie maximal einem Kind eine Ausbildung garantieren können und das selbst diese wertlos ist. Denn auch in diesem Teil der Welt, ist nicht Leistung und harte Arbeit entscheiden für Erfolg, sondern die Fülle des Geldbeutels.

In allen Teilen der Welt glauben wir unsere Probleme im Fremdenhass zu finden. Denn würden wir aufeinander zugehen und unsere Anfeindungen beiseite legen, würde sicherlich der ein oder andere Krieg vermieden werden. Die Vermutung rechts vs. links, schwarz vs. weiß wäre erneut ein Problem unserer Zeit, scheint im rechtsorientierten Präsidenten und im zunehmenden Wachstum von patriotischen Sympathisanten des Nationalsozialismus bestätigt zu sein.

Doch schauen wir genauer hin, ist die Rassentrennung eine vorgeschobene Begründung, gleich wie die Angst vor dem Islam, die unsere Angst vor der Veränderung kaschieren soll.

Alles verändert sich, rasant und vollkommen unübersichtlich. Das Straßenbild, ist jeden Tag anders und die Anforderungen an den modernen Menschen wachsen stündlich. Der Konkurrenzkampf in der Zivilisationen führt zum Burn-Out der Menschheit. Während die einen angespannt durch den Tag rennen und davon überzeugt sind, die nächste Kriese wartet bereit hinter der Ecke, wollen die anderen Stur an alten Werten festhalten. Wieder andere glauben nun endlich ihre Rechte einfordern zu müssen und ein anderer Teil versucht das ganze Weltgeschehen zu verdrängen und sehnt sich schon nach dem Tod.

Es scheint als wäre keiner mit den Zuständen zufrieden, dennoch sind die Bemühungen in eine gemeinsame Richtung einzuschlagen immer noch sehr gering.

Welch eine Verschwendung wenn ihr mich fragt. Wo wir doch alle voneinander lernen können. Wir könnten all die Erfahrungen, die jede Nation über die Generationen gesammelt hat, verbinden und das Wissen nutzen um Strategien zu finden, die Brücken schaffen und nicht einreisen. Vielleicht lernen wir irgendwann, dass wir alle gleich sind und die Vergangenheit nicht mehr rückgängig machen können. Keine Nation ist unschuldig, daher sollten wir aufhören nach Fehlern zu suchen und anfangen Stärken zu finden.  Wir haben nun lange bewiesen, dass wir in der Lage sind etwas zu finden, was uns stört, vielleicht sollten wir nun herausfinden wie gut wir darin sind, etwas zu finden was uns zusammen bringt.

Adaption anstatt Separation

Love and Peace

Sahra L. Warrelmann

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Gerechtigkeit im Kleid verpackt

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Wo keine Gerechtigkeit ist, ist keine Freiheit und wo keine Freiheit ist, ist keine Gerechtigkeit.“    

                                                                                          Johann Gottfried Seume (1763 -1810)

           deutscher Schriftsteller, Philosoph, Reisender ein Bauernsohn mit vielen Talenten.

Wir nutzen Bäume um daraus Papier herzustellen, das dann für unzählige Anträge verwendet wird.

Anstatt diesen unsinnigen Papierwahnsinn zu stoppen und mittels unseres Verstandes eine Alternative zum Geld zu finden, zerstören wir Lebensräume und nehmen uns das Wichtigste, was wir haben. Die Luft zum atmen.

Wie wird unsere Welt wohl aussehen, ohne Pflanzen, Tiere und sonstiges Ökosystem, das dafür sorgt, dass wir überhaupt existieren können. Wir jagen Tiere einfach nur des Status wegen. Für unsere Kosmetik müssen zahlreich gezüchtete Arten sterben. Einfach nur, damit wir uns das Gesicht anpinseln können oder mit weicher Haut überzeugen können. Wegen des maßlosen Konsums sterben Arten aus, sind die Meere überfischt und dreckig. Zig Küken werden einfach geschreddert, weil es uns wichtiger ist, dass wir günstig alle Zeit und überall Lebensmittel kaufen können. Ob wir sie dann auch brauchen sei dahingestellt. Weil wir gar keinen Bezug mehr zu unseren Konsumgütern haben und es für selbstverständlich erachten, dass wir nur zum nächsten Einkaufzentrum laufen müssen, damit all unsere Wünsche erfüllt werden, bekommen wir gar nicht mehr mit, dass die Menschen, die jeden Tag stundenlang in kleinen, kaum belüfteten alten und brüchigen Fabrikhallen, für unser 5 Euro T-Shirt, vor die Hunde gehen.

Jeden Tag laufen Massen durch die Straßen der Dörfer und Städten. Sie rennen von der Arbeitsstelle nach Hause. Von zu Hause steigen sie schnell in ihre Autos um nur mal eben schnell zum Supermarkt zu fahren. Alles wird schnell erledigt und für nichts bleibt Zeit. Der Tag sollte 48 Stunden haben aber selbst die würden nicht ausreichen um das Pensum zu erfüllen, das erfordert ist.

Ständig bleibt etwas liegen, ständig glauben wir nicht alles erreicht zu haben. Selbst wenn wir unsere Ziele erreicht haben, können wir uns nicht zurück legen. Schließlich müssen wir den erfüllten Traum festhalten. Wir dürfen ja nicht mehr nach unten fallen. Nicht mehr wie zuvor hart arbeiten müssen um das Haus finanzieren zu können oder in den langersehnten Urlaub zu reisen. Auch für die Konsole, die wir schon lange im Auge hatten, wollen wir nicht mehr so hart sparen. Also arbeiten wir noch mehr, haben noch weniger Zeit und streben gleichzeitig nach noch höheren Zielen, die noch mehr Leistung fordern. Das Leben ist eben hart. Das wissen wir alle. Es ist kein Kinderspiel, doch vor allem ist es wie es ist!

Aber warum traurig sein? Warum sich deswegen runter ziehen lassen? Schließlich ist doch alles wunderbar. Zumindest zeigen das die Medien. Denn dort verhilft das lila, rote und blau gepunktete Lippenbalsam zu strahlenden Lippen. Sexy und verführerisch aber das Beste kommt erst noch, er ist ganz und gar von natürlichen Ressourcen, vegan und BIO. WOW, ein solches Produkt kann doch nur Freude in einem hervorrufen. Hat das vollkommen überteuerte Lippenbalsam nicht unser Gemüt erhellt, dann schaffen das sicherlich die unzähligen Werbebanner, die das Straßenbild zieren. Überall wo man hinschaut, will irgendjemand etwas von uns. Ob es der komisch schauende Politiker ist, der mit seinem steifen Lächeln, suggerieren will, das er und seine Partei die richtige Wahl zur Veränderung ist oder das überglückliche Paar, das natürlich perfekt durch trainiert in Badekleidung zur Buchung eines reduzierten Traumurlaubs animiert.

Welch ein Wunder das wir bei all der Reizüberflutung nicht mehr in der Lage sind durchzuatmen, für uns zu sein und mal in Ruhe über die eigene Meinung und Werte nachzudenken. So ist es bei all dem Stress klar, dass man sich nicht mehr dafür interessiert, dass täglich Menschen für unseren Konsum sterben. Es ist ja schon Normalität.

Seitdem ich klein bin, höre ich in den Nachrichten von Krieg, von irgendwelchen Meinungsverschiedenheiten, von Promis die Kinder bekommen haben und Terroristen. Ich sehe Bilder von dünnen dunkelhäutigen Kindern, die mit Blähbauch und Fliege im Auge, mir zu verstehen geben, dass sie gerade dabei sind zu verhungern. Wie soll mich heute ein Bild von einem Kind, das gerade tot vom Meer an den Strand angespült wurde erschrecken? Das schockiert mich nicht, das überfliege ich während den Morgennachrichten. Da rege ich mich dann ne Stunde wieder auf, dass so ein Bild schon gleich mal meinen Tag versaut hat. Warum strahlen die das auch wochenlang aus. Gibt es denn nichts anderes mehr. Ja, es ist traurig, aber ja das passiert halt jeden Tag. Es kann halt nicht jeder überleben und außerdem ist es ja so weit weg. Warum sollte es mich dann interessieren? Fuck! Mein Bus, ich komme zu spät.

Und schon habe ich das Kind wieder vergessen. Schon bin ich wieder im Kreislauf. Ich laufe mit. Ich mache mit. Ich wundere mich über die Zustände in der Welt, ich beschwere mich, rege mich auf, dennoch bin ich nicht bereit, nein mir fällt es nicht mal auf, dass ich ein Teil des Ganzen bin.

Vielleicht weiß ich es irgendwo tief in mir, dass die Welt am Arsch ist, ja vielleicht stört es mich sogar. Dennoch steige ich morgen wieder in den Bus ein und verschwende 10 Minuten meines Lebens in welchen ich mich über die verspätete Bahn aufrege, anstatt mich zu fragen warum wir nicht alle mal einen Gang runter schalten können.

Warum können wir nicht ehrlich miteinander umgehen? Warum führen wir Kriege, die gar nicht unsere sind, von welchen wir nicht einmal die Details kennen? Warum verteidigen wir Menschen, die unser Geld rauben, die keine Versprechen einhalten können und sich am Morgen wenig für den Arbeiter interessieren, der sich täglich widerstandslos kaputt ackert und dafür lediglich gut leben möchte. Er möchte Entscheidungen treffen und nicht wie ein kleines Kind, alles vor den Tisch gesetzt bekommen.

Wir legen unser Verantwortung in Menschen, die auch nur Menschen sind. Die leider auch wie wir, am Morgen eher in Gedanken bei ihren Sorgen sind, als bei den Problemen der Menschheit.

Vielleicht sehen wir Menschen irgendwann, dass wir alle nur Menschen sind, wir machen alle Fehler. Aber um die Fehler zu beheben und aus ihnen zu lernen, reicht es nicht nur über sie zu reden und sie hinzunehmen. Es reicht nicht zu sagen, es ist halt so. Man lernt erst aus Fehlern, wenn man beginnt sein Verhalten zu ändern.

Haben wir nicht in all den Jahrhunderten gelernt, dass sich die Geschichte wiederholt.

Ein Königreich beutet das Andere aus, Stämme schlachten sich gegenseitig aus, Kulturen gehen unter weil sie ihre Umwelt zerstören, Ländern rauben und vergewaltigen die Frauen und Kinder, der Gegner wegen Ressourcen, die irgendjemand mal als besonders wertvoll abgestempelt hat. Nationen unterdrücken sich und Systeme betrügen und lügen. Das ist nichts Neues. Das gab es schon immer. Sollten wir das nicht langsam leid sein?

Anstatt immer wieder aufeinander einzuhacken, sich aufzustacheln und provozieren, wäre es nicht toll, wenn man gemeinsam beginnen würde aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen?

Sind wir schließlich nicht Menschen?

Wir sagen doch immer, wir sind besser als die Tiere. Wir stellen uns in jeder Hinsicht über sie, dennoch nutzen wir kaum, das was uns von den anderen Lebewesen unterscheidet. Unser Gehirn wird täglich abgeschaltet. Wir wollen es gar nicht nutzen. Nicht umsonst boomt der Kapitalismus. Mit der Reizüberflutung, dem von a nach b hechten, ständig etwas unternehmen, schaffen wir doch eines, wir schalten uns ab.

Unsere Gedanken sind täglich mit Dingen gefüllt, die eigentlich gar nichts mit uns zu tun haben. Was sollte es mich interessieren was mein Nachbar oder Kollege denkt, wenn ich dieses Kleidungsstück trage oder wenn ich meine Musik zu laut höre? Ich sollte mich lieber fragen, warum trage ich das und warum muss ich jetzt so laut Musik hören? Wie würde es mir ergehen, wenn jemand plötzlich nachts um drei voll aufdreht?

Durch Empathie erhalten wir nicht nur mehr Verständnis für unsere Umgebung sondern auch für uns selbst. Wodurch wir erkennen, dass wir erst etwas verändern können, wenn wir verstehen, dass wir genauso mit unserer Umwelt umgehen sollten, wie wir selbst behandelt werden wollen.

In diesem Sinne, euch einen schönen Tag ❤

Nimmt euch Ruhe und genießt die Zeit, die ihr habt.

Love and Peace

Sahra Latifa Warrelmann

Die Welt, die ich nicht verstehe!

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Sieben Uhr morgens, alles sollte noch schlafen. Schlaf. Ich sehe die Sehnsucht nach einem warmen Bett in den Augen der Menschen die mit mir ein Schicksal teilen, berufstätig (Schüler, Studenten, Ehrenamt und andere beschäftigte mit eingeschlossen).

Leer Blicke kreuzen sich, die starr in der Luft ausharren. Was wohl die junge schwarzhaarige Frau, mit meiner Meinung nach viel zu leichter Bekleidung für diese Jahreszeit, auf dem Sitz gegenüber denkt? Meine Haltestelle wird aufgerufen. Ich muss aussteigen. Zügig erklimme ich den Berg auf meinem Arbeitsweg, dabei kreisen meine Gedanken um meine Mitfahrer in der Bahn. Nur die wenigsten schienen erfreut über den frühen Beginn Ihres Tages. Warum sitzen wir eigentlich im frühen Boot? Was treibt uns an? Sollten wir diesen Zustand nicht schon längst gewohnt sein? Schließlich ist es der frühe Vogel, der den Wurm fängt. Zumindest behaupten das die Verfechter des frühen Morgens.

Ich verstand nie, warum wir Dinge ausführen, die wir gar nicht wollen, um etwas zu sein, was wir nicht sind.

„Es ist so! Du wirst niemals eine Veränderung erwirken! Nichts wird sich ändern, die Menschen sind so!“, das sagte mir heute ein Kollege, während wir über Gesellschaftsthemen diskutierten. Zu oft durchdrängten Worte wie seine mein Ohr. Als wäre es unmöglich sich vorzustellen, wie es anders laufen könnte. „Wie willst du das anstellen? Wie willst du dafür sorgen, dass wir ohne Geld leben oder in Frieden? Da macht doch keiner mit. Keiner würde ohne Geld arbeiten gehen oder seine Zeit für etwas investieren, wenn er dafür nicht entlohnt wird. Wir brauchen Geld, wir brauchen das System, weil es anders nicht möglich ist. Es funktioniert einfach nicht.“ Meine Antwort darauf viel knapp aus, denn ich bin nicht im Besitz einer Musterlösung für die Probleme der Welt und gewiss nicht in der Lage den perfekten Entwurf zu erstellen. Zumal ich mir das auch nicht anmaßen möchte. Doch wie schön wäre es wenn, wir mehr Interesse für gesellschaftliche Fragen aufbringen könnten.  Natürlich sind Umstellungen in den aktuellen Systemen unserer Zeit schwierig bis unmöglich. Deswegen sollten wir weiter denken. Ist es, nicht möglich Bestehendes zu verändern, kann man es so lassen oder Alternativen finden! Eine unbefriedigende Situation muss nicht dauerhaft ausgehalten werden.  Keiner muss darin verharren und unglücklicher werden.

Aber was soll´s? uns geht es doch gut oder? Konflikte treten nicht auf, Kriege sind nichts weiter als eine Erfindung der Gamingindustrie, Ungerechtigkeit eine Fabel, Gewalttaten sind Märchen und Dokumentationen über Hungersnöte nur die wahnwitzigen Ideen eines Fantasy-Autors. Es ist doch alles gut. Warum etwas ändern?

Ich verstehe die Menschen nicht und schon gar nicht den Lauf der Welt. Ich verstehe nicht, wie man täglich in seinem Trott leben kann, ohne nach rechts uns links zu schauen, um mit dem Eintritt in die Schule seinen Verstand in der Schultüte verrotten zu lassen. Beschweren ohne etwas zu Leisten unser täglich Brot. Die von uns geschaffene Einfachheit muss in vollen Zügen genutzt werden, ob das nun sinnvoll ist oder nicht, ist eine andere Frage.  Wir sehnen uns nach Freiheit, Unabhängigkeit und der Möglichkeit die eigenen Interessen ausleben zu können, doch dafür zu arbeiten… Nö! Die Sehnsüchte müssen schon auf einem Silbertablett präsentiert werden, damit ich mich bewege. Einfach soll es sein, ohne Anstrengung und Mühen.

Wann sehen wir ein, dass unsere Art zu leben für niemanden einfach ist. Nur ein kleiner Teil der Weltbevölkerung zieht einen Nutzen aus unserem derzeitigen Verhalten. Dass, die Vielen die keinen Profit von den Politischen und Gesellschaftlichen Strukturen tragen stumm das Ganze ertragen, ist für mich noch immer ein Mysterium.
„Sprich mit den Politikern darüber oder geh zu den Firmenchefs“, wurde mir vorgeschlagen. Typische Aussagen. Die Bevölkerung möchte sich beschweren, Verantwortung möchte sie allerdings keine übernehmen. Wir (Bürger, Mensch, Politiker, CEO`S. Lehrer, ALG2 Bezieher und so weiter)sind Teilnehmer des Lebens, wir können nicht so tun als würde es uns nicht angehen und wie stille unbeteiligte Beobachter am Rand stehen. Gesetze, Politik, Wirtschaft, Humanismus, Ethik, etc. betrifft jeden von uns. Wie können wir sagen, dass Politik eine Sache der Politiker ist oder die Gründung eines neuen Systems die Angelegenheit der Obrigkeit?

Ich bin den ganzen Tag ausgelastet. Arbeit, Kind/er, Schule, Studium, Freizeit, Papierkrams und/oder sonstiges nimmt mich ein. All das beansprucht Zeit, da kann ich mich nicht noch mit der Welt befassen. Außerdem, was geht es mich an wenn, die Bevölkerungen der „Entwicklungsländer“ ausgebeutet werden. Ist ja nicht meine Schuld. Es sind die Entscheidungen der Politiker, CEO`s und anderen patriarchalischen Personen. Ich mache da doch gar nicht mit. Ich will einfach nur günstige und qualitativ hochwertige Konsumgüter. Wie das Zeugs her kommt, ist mir egal. Hauptsache ich kann in den Laden gehen und das Kaufen was ich möchte oder?

Zumindest ist das die Meinung ZU vieler Personen! (Ich weiß, jeder Deutschlehrer bekommt jetzt ein Anfall)

Was wollen wir eigentlich? Was sind unsere persönlichen Ziele? Etwa jeden Tag überleben? Schaffen bis zum Umkippen? Einmal im Jahr Urlaub oder doch das neue Auto oder Smartphone?

Interessiert uns das Leben und dessen Bedeutung so wenig? Ist uns all das egal? Soll wirklich nur das eigene Ego von Bedeutung sein?

Mir scheint als wären wir Anhänger einer suizidalen Gemeinschaft. Alle laufen blind auf den Abgrund zu, selbst jene die aufgewacht sind, werden mitgerissen. Was für ein ernüchterndes Trauerspiel, in dem wir alle Akteure und Kritiker zugleich sind.

Macht etwas aus eurem Leben und zeigt, dass ihr nicht länger fremdgesteuerte Marionetten seid. Tragt Verantwortung für euch und das Leben.

Liebe Grüße und viel Erfolg beim Sein 🙂

Sahra

Stress und Ruhe

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Es ist wieder soweit. Ich bin gestresst. Mein Körper ist müde und straft mein Verhalten mit einer Bronchitis die zu einer Lungenentzündung heranwächst. Eine Auswirkung des Stresses.

Ich bin müde. Alles in mir schreit danach mich unter die kuschelige Decke in meinem Bett zu legen. Meine Augen werden immer schwerer, mein Körper liegt nur noch lätschig da. Alle zehn Minuten zieht sich mein Zwerchfell zusammen und ein Geräusch das einem alten sterbenden Hahn gleicht, entflieht meinen Lippen. Ein Hustenanfall. Yeah. Das Gute ist, nach der Bronchitis werde ich stählerne Bauchmuskeln besitzen. Wie dem auch sei. Der Punkt ist, ich sollte mir Ruhe gönnen, doch ich sitze am PC und schreibe. Schwachsinnig nicht wahr? Warum handle ich entgegen meiner Bedürfnisse?

Was sollte schon passieren wenn, ich mich ins Bett lege. Ich verpasse doch nichts und es fördert den Heilungsprozess. Eine Win-Win Situation. Eigentlich. Wäre da nicht mein innerer übertriebener Ehrgeiz. Ich stelle ihn mir als kleine Version meiner selbst vor. Ich im Alter von dreizehn. Total nervig, eine Furie, zickig, stur und dickköpfig. Natürlich konnte ich damals auch lieb sein, doch das wollte ich nicht. Wer will mit dreizehn schon nett sein? Da will man rebellieren. Grenzen austesten. Die Welt entdecken, anders denken. Sich selbst finden. Frei sein. Man glaubt man könnte alles und man wüsste alles. Obwohl jeder Jugendliche im Grunde doch weiß, dass er nicht alles weiß und auf die Hilfe der Erwachsenen angewiesen ist. :) Oh, wie schön, Ehrgeiz, eine pubertierende dreizehn Jährige. Klingt nach verdammt viel Spaß. Ja und das ist es auch.
Mir fällt es schwer mich auszuruhen und an Schlaf zu denken, wenn ich weiß dass um mich herum noch 20 Dinge erledigt werden „müssen“. Das verzwickte an einem Haufen von Dingen die erledigt werden müssen ist, dass sie sich in einer wahnsinnig kurzen Zeit verdoppeln, wenn man sie liegen lässt. Ich hab echt keine Ahnung wie das passiert, aber es passiert. Einmal was liegen lassen und es ist am nächsten Tag doppelt so viel, das abgearbeitet werden muss. In derselben Zeit. Was nicht möglich ist! Wie soll das gehen?
Also müsste demnach immer dieselbe Leistung erbracht werden um nicht in überlasst zu geraten. Quasi rotierende Zahnräder. Immer im selben Takt laufend. Solange alle Zahnräder sich bewegen ist alles super. Ein kaputtes würde den Kreislauf unterbrechen und es würde zum Stillstand oder Chaos führen. Eine schreckliche Vorstellung. Denn das würde bedeuten dass, das Model nur besteht wenn ein ständiger Austausch der Zahnräder möglich ist. Nach dem Motto: „Der kann nemmer also muss er halt weg. Fertig. Geht halt net anerscht. Wenn, er net will kann er a net.“ Auf Deutsch: „Wer sich nicht an die Anforderungen der Gesellschaft anpassen kann und möchte wird selektiert!“

Weil ich kein Fan davon bin andere Schuld für meine Probleme zu geben bin, habe ich mich nach meinen Anteilen gefragt. Dabei kam ich auf die Frage wie viel Zeit bräuchte ich eigentlich, wenn ich tatsächlich bewusst nach meinen Bedürfnissen leben würde. Ich fing an mir aufzuschreiben was mein Körper alles so braucht und was die optimale Ausführung wäre. Siehe da, ich kann ja gar nicht innerlich ausgeglichen sein, denn die Zeit, die ich bräuchte um allem gerecht zu werden, steht mir nicht zur Verfügung. Wenn ich nur die Zeit bedenkte, die meine Haare benötigen. Ey das kostet bei mir Zeit!!! Ich wäre echt dafür, dass Menschen mit Locken spätere Arbeitszeiten bekommen. 🙂 Echt wenn ich meine Harre mal einen Tag nicht richtig kämme und das bedeutet bei mir 2 Stunden kämmen ja, 2 Stunden. Das ist hart. Echt hart. Und wenn, ich das dann mal nicht mache, was jeden Tag der Fall ist, dann sind die so verknotet, dass ich sie auch gleich abscheiden könnte. So nervig und total schwachsinnig. Mann, ich will mir doch net meine Haare abschneiden können, aufgrund mangelnder Zeit für die Pflege meines Körpers. Ziemlich dumm oder? Mir geht’s hier nicht um die Optik. Mir ist es egal wie das aussieht. Aber es ist doch voll unnötig. Die Leute die sich die Arbeitszeiten ausgedacht haben, haben die sich davor über ja Menschen Gedanken gemacht? Hat man sich gefragt, was wichtig ist. So, keine Ahnung, Ruhe, keinen Zeitstress, Pausen und so Zeugs
Ist nicht so dass der Mensch nicht 24h durcharbeiten kann. In Kombination mit Ruhe, Spaß und Abwechslung könnte ich mir durchaus vorstellen den ganzen Tag zu arbeiten*.)

*Kommt ganz auf die Definition und die persönliche Einstellung an. Jede von mir erbrachte Leistung ist durch das Arbeiten entstanden, da ich mich gerne Entwickle und somit „leiste“, empfinde ich arbeiten nicht als belastend. Was nichts bedeutet, dass ich jeder Handlung für sinnvoll erachte.

Oh Mann, wir erzeugen echt zu viel Stress. Vieles könnte so einfach sein.
Ich halte vieles einfach für so unnötig. Wie einfach wäre das Leben, würde man es einfach leben.
Beispiele. Joa. Das fängt damit an:

Wofür die ganze Bürokratie und die Papiere? Wozu drucken wir Geld? Weshalb werden unsere Kinder nicht von uns selbst erzogen? Warum verrotten unsere alten Menschen im Altersheim? Warum gehen wir alle arbeiten, obwohl es kaum einer möchte? Um dann in Facebook Montag morgens Bilder zu posten mit dem Spruch: „Ich hasse Montage“? Weshalb veranstalten wir Frühjahrsputz? Warum gehen wir wählen? Warum bekriegen wir uns? Warum hetzen wir uns in die Bahn? Warum schaffen wir nicht Autos ab und bauen ein gigantisches weltweites umweltfreundliches öffentliches Verkehrsnetz so ala Futurama oder mit Jetpacks? Warum dröhnen wir uns mit Zeugs zu welches uns vergiftet? Weshalb gefällt es uns auf kosten andere zu bespaßen? Warum lügen wir? Warum setzen wir uns unter Druck? Warum lassen wir Menschen vor unseren Grenzen ertrinken? Warum mobben wir uns? Was sollen all diese verstörenden Serien? Warum gibt es Castingshows? Was fasziniert einen an RTL und Co? Warum darf Donald Trump reden? Wie kommt es das Frauke Petrie von Frauen geschätzt wird? Warum regen wir uns über falsch Parker auf? Warum werden die Leute immer depressiver? Warum sind Medikamente schon Nahrungsergänzungsmittel? Weshalb suggeriert mir die Werbung eines berühmten Schmerzmittels das arbeiten selbst krank möglich ist, wenn nur die richtige Packung zur Hand ist? Warum werden Verpackungen mit Verpackungen verpackt? Was hat es eigentlich mit den heutigen Weihnachten auf sich? Weshalb glauben wir Europäer, das wir arm sind wenn ein Edeka, Rewe oder Kaufland in Deutschland locker ein Dorf in einem dritte Weltland ernähren könnte? Warum interessieren wir uns viel zu wenig für Politik, für die Gesellschaft und am allerwichtigsten für den Menschen und uns selbst? Warum reden wir uns ein das wir ja alle nur im Wohle der Gemeinschaft und der Umwelt handeln, wenn wir doch sobald wir hinter die Tür schauen sehen, dass wir uns doch nur selbst belügen. Die Welt ist nicht grausam und sie war es auch nie. Wir setzen uns selbst unter Strom mit Anforderungen die selbst den leistungsstärksten Menschen auf die Dauer umhaut. All das passiert, weil wir das selbst wollen. Weil wir es nicht in Erwägung ziehen auch andere Möglichkeiten zu betrachten.

Wenn eine rasende Zeit nicht zum Erfolg führt, wäre da nicht ein Umdenken angesagt? Zeit und Veränderung.
Sitze ich in der Schule frage ich mich oft, wie soll ich all diese Informationen verarbeiten. Um die Prüfungen bestehen zu können und damit meinem Ziel näher zu kommen, sollte ich im Stande sein sie abrufen zu können. Ein schwieriges Unterfangen. Denn um eine Information in Wissen zu verwandeln benötigt es Übung. Übung bedarf Zeit. Ist Zeit nicht gegeben, kann aus der Information kein Wissen werden und Weisheit niemals erlangt. Also, wenn ich gelerntes nicht wiederholen kann, bildet mein Gehirn keine Verbindungen. Die aufgenommene Information verpufft wieder. Mit ein Grund weshalb sich die meisten nach geschriebener Klausur nicht mehr an den Unterrichtsstoff erinnern. Liegt auch daran, dass unser Gehirn bei der Informationsflut gezwungen ist immer wieder mal auszumisten und das rausschmeißt was wir nicht brauchen. Oder was es denkt, dass wir es nicht brauchen.

Ja Stress ist eine wirklich komplexe Angelegenheit oder nicht? Eigentlich nicht. Es ist simpel. Stress und Ruhe gehören zusammen. Die lassen sich nicht voneinander trennen, auch wenn wir das heute mit aller Gewalt versuchen. Das Resultat der Trennung ist Revolte. Zu viel Ruhe führt zu Stillstand, Müdigkeit, antriebslos, Schlafstörungen und so weiter. Zu viel Stress ist auch nicht so der bringen, Erschöpfung, Schlafstörungen, Überreizung, psychosomatische Erkrankungen und vieles mehr. Die Kunst ist, alles in Waage zu halten. Wir brauchen den Stress er ist unser Antrieb aber wir brauchen gleichermaßen Ruhe um den Stress aushalten zu können.

Die Auswirkungen von Stress in unserem Körper

Die Waage zu halten und die innere Balance zu finden ist nicht immer einfach. Zu viel, was sein muss. Auch wenn, es selbst auferlegt wurde. In einer Gesellschaft wie die westliche scheint es nahezu unmöglich die Ruhe zu finden. Zumindest glauben wir das.

Stress, ein Ausdruck der Überforderung, ganz egal in welcher Hinsicht. Wer sich gestresst oder überfordert fühlt, sollte ein Schritt zurück gehen und den Ursprung des Zustands hinterfragen.

Seit wann fühle ich mich gestresst?
Befinde ich mich schon länger in der Überlast?
– Kann ich den Stress vermeiden? – Wenn, nein: Wie kann ich ihn aushalten oder einen       Ausgleich schaffen? (Durch Hobbys, Gespräche, Sport, etc.)
– Warum fühle ich mich gestresst? Liegt es an meiner Arbeit, meiner Beziehung oder meinem wirtschaftlichen Status? Sind meine Bedürfnisse befriedigt oder lassen sich Defizite finden?
– Kenne ich diese Art von Stress?
– Brauche ich den Stress weil ich mich sonst leer fühle, antriebslos oder/und unausgelastet?

Kenne ich den Grund der Ursache, kann ich auch gegen die Symptome und den Ursprung vorgehen. Systematisch kann der Stressfaktor aufgelöst werden.
Beispielweise durch das Einbauen von Ruhephasen im Alltag, Veränderungen im Freundeskreis, neue Zielsetzung und so weiter.
Dabei ist es immer wichtig, auf sein eigenes Gefühl zu hören. Was tut MIR gut und wie belastbar bin ich?

Falls es dir schwer fällt, wende dich an deine Mitmenschen und bitte sie um ein Feedback. Frage sie zum Beispiel nach der Art und Weise, wie du dich im Zeitraum X aus ihrer Sicht verändert hast. Was ist ihnen aufgefallen? Was würden sie verändern oder empfehlen?

Hast du einen Plan ausgestellt und dir einen Überblick über dein Leben verschafft, kannst du ins Handeln übergehen. Beginne damit deine Vorsätze umzusetzen. Das ist nicht immer leicht. Denn, dass eigene ICH ist der stärkste Widersacher.

In dem Sinne bedeutet das für mich, schlafen gehen, ausruhen und Kräfte generieren. Auch wenn, es in mir schon wieder nach Aufbruch schreit. Ich weiß genau was ich brauche, aber irgendwie fürchte ich mich mir das zu nehmen, denn schließlich werden defekte Zahnräder ausgetauscht.

Die Frage ist, werde ich durch mein eigenes verschulden zum ramponierten Zahnrad oder ist es doch die Gesellschaft die den Verschleiß durch ihren unersättlichen Antrieb fördert. Oder ziehen wir alle an einem Strang und ziehen uns mit gleicher Kraft in die Erschöpfung?

Wie geht ihr mit Stress um? Wann merkt ihr, dass es zu viel war? Was sind eure Ruhepole?

Habt einen ruhigen und stressfreien Sonntag.

Liebe Grüße

Sahra

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Beschleunigte Welt Doku

Die Verbrechen die wir nicht sehen!

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Flüchtlinge, Ausländer und Muslime, das sind die Buhmänner der heutigen Zeit. Jede Person, die zum besagten Personenkreis gehört wird genau durchleuchtet. Jeder Schritt, jede Handlung, jede Aussage wird genau beobachtet und aufs schärfste kritisiert. Die Statistiken des Bundeskriminalamtes besagen, dass die Straftaten der Nichtdeutschen nicht höher sei, als die einheimische Bevölkerung. Dass zu den Nichtdeutschen in den Statistiken Touristen, Austauschschüler, Auslandsstudenten, Durchreisende, Fernfahrer und Stationierungsstreitkräfte zählen, ist selten von Bedeutung. Fakten werden gerne beiseite gedrängt, wenn es darum geht, wieder irgendeine Handlung zu durchleuchten.

Immer wieder lese ich in den sozialen Netzwerken von den unzivilisierten Flüchtlingen. „Sie können sich nicht an unsere Kultur halten. Frauen und Kinder sind denen doch egal.“, heißt es in den Kommentaren. Wird ein Artikel für Asylbewerber/Ausländer etc. gepostet, werden die Stimmen laut. „Das ist doch alles von der Regierung nur so hingestellt! Der Lügenpresse kann man nicht glauben! …“ Was ich nicht verstehe, ist findet man allerdings einen Artikel gegen besagte Gruppen, dann ist es relative egal, von welcher Lügenpresse dieser Bericht stammt.

Mir scheint es, als würde niemand mehr so recht wissen, was und wie er von sich gibt. Als wären wir von der eigenen bzw. der deutschen Unschuld überzeugt. Als gäbe es keine Verbrechen bei uns. Die würden alle von den Ausländern kommen. Wir deutsche vergewaltigen nicht, wir Morden nicht, wir begehen keine Körperverletzung und rauben auch niemanden aus. Wer etwas anderes behauptet ist ein Gutmensch und Verfechter der verhassten Merkelregierung.

Da mir das Ganze ziemlich auf den Nerv geht, dachte ich mir ich schaue mir mal die Nachrichten durch. Mal sehen, was ich da finde. Siehe da, ich finde reichliche kriminelle Fälle, die wie ich finde, viel zu wenig Aufmerksamkeit in den Medien bekommen. Sogar ein toter Popstar erhält mehr Zuwendung, als die zahlreichen Menschen, die in den letzten Monaten zu Opfer wurden.

Warum? Weil wir nur selektiv das aufnehmen was wir aufnehmen wollen. Alles andere wird ausgeblendet. Frei nach dem Motto: „Was nicht da ist, existiert auch nicht!“

Ich denke, wir sollten von unserem hohen Ross runter kommen und versuchen der Realität ins Auge zu blicken. Um das zu erreichen, würde ich vorschlagen, Facebook, Twitter und Co nicht als Nachrichtenquelle anzusehen. Artikel sollten miteinander verglichen werden. Bilder nach ihrer Echtheit geprüft werden, denn Photoshop und andere Bildbearbeitungsprogramme ermöglichen alles. Wir leben in Zeiten des Internets. Uns steht so viel wissen zur Verfügung wir müssen es nur nutzen!

Wer sich durch nur eine Quelle bzw. einen Sektor informiert, der wird nicht in der Lage sein, seinen Horizont zu erweitern und aus all den Lügen die Wahrheit zu filtern. Informiert euch. Auch wenn es Seiten sind, die ihr lieber nicht anklicken wollt, weil ihr mit der Einstellung der Betreiber nicht übereinstimmt. Es ist wichtig auch die andere Seite zu kennen, um sich eine Meinung bilden zu können.

Ein kleiner Tipp… wenn ihr bei Suchmaschinen ein Begriff sucht, dann gibt es nicht nur die erste Seite….

Danke fürs Lesen 🙂

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38 Verbrechen denen keine Beachtung geschenkt wurde!

 

12.04.16 Bietigheim-Bissingen: 35-Jähriger Kampfsportler erschossen.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.mord-in-bietigheim-bissingen-opfer-hat-bei-russlanddeutschen-einen-guten-ruf.c32f1d12-1baa-4116-b046-57ac6b129faa.html

Sommer´15 Bietigheim-Bissingen: 56-Jähriger versucht Frau und 13-Jährige Tochter in die Luft zu sprengen.
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/stuttgart/explosion-in-bietigheim-bissingen-familienvater-vor-gericht/-/id=1592/did=16884894/nid=1592/cfhqpm/

16.10.15 Münster: 18-Jährige tötet 17-Jährige mit 50fachen Messerstichen, Schlägen und Tritten.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/muenster-18-jaehrige-gesteht-mord-an-17-jaehriger-ex-freundin-a-1087269.html

21.12.15 Köln: 30-Jähriger erschlägt Kumpel (31) mit zwei Hämmern.
http://www.express.de/koeln/bluecherpark-mord-polizei-plan-ging-auf–tatverdaechtiger–30–brach-im-verhoer-zusammen-23889912

12.04.16 Wiesbaden: 37-jähriger wegen Totschlag an seiner Frau verurteilt.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/wiesbaden-prozess-um-mord-ohne-leiche-gericht-verhaengt-elf-jahre-haft-a-1086802.html

09.09.15 Stuttgart: 30-Jähriger tritt und schlägt 21-Jährige tot.
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.tote-auf-pragfriedhof-stuttgart-30-jaehriger-muss-lebenslang-in-haft.a58278c2-04ce-4119-9acf-0c0ac0690471.html

18.10.15 Hamburg: Mutter soll 11-jährigen Sohn vor die Bahn gestoßen haben. Der Sohn wird vom zum überrollt und ist schwer verletzt.
http://www.fr-online.de/panorama/hamburg-mutter-versuchter-mord-vorgeworfen,1472782,34086996.html

August´15 Leipzig: 34-Jähriger erschlägt 25-Jährige.
http://www.focus.de/regional/leipzig/prozesse-mord-aus-eifersucht-anklage-fordert-lebenslange-haft_id_5437753.html

11.04.16 Enz: 84-Jährige totgeschlagen und totgetreten von 56-Jähriger Nichte.
http://www.fnp.de/rhein-main/blaulicht/Mord-aus-Habgier;art25945,1956595

07.04.16 Heidenheim: 29-Jähriger von 25-Jährigen erschossen.
http://www.focus.de/panorama/welt/droht-nun-ein-banden-krieg-rocker-mord-in-heidenheim-warum-celal-f-sterben-musste_id_5426149.html

20.11.15 Bad Rehburg: 23-Jährige wurde von vorbestraftem Vergewaltiger getötet.
http://www.focus.de/panorama/welt/er-sass-massregelvollzug-vergewaltiger-toetet-waehrend-seines-freigangs-eine-23-jaehrige-frau_id_5439779.html

September´15 Braunschweig: 28-Jähriger Vater schüttelt 3 Monate altes Baby zu Tode.
http://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/699240/zu-tode-geschutteltes-baby-bewahrungsstrafe-fur-vater

Juli´15 Münster: Familiendrama, Messerattacken, Schläge nach Trennung
http://www.wn.de/Muenster/2329052-Mann-wegen-Koerperverletzung-angeklagt-Ehestreit-eskalierte-dramatisch

11.04.16 Worbis: 52-Jähriger Schulleiter wird handgreiflich gegenüber 16-Jährige.
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Nach-eskaliertem-Schuelerstreik-in-Worbis-Schulleiter-wegen-Koerperverletzung-v-496877611

27.09.15 Frankfurt: 24-Jähriger schlägt 33-Jährigen bis zu Erblindung ins Gesicht.
http://www.fnp.de/rhein-main/blaulicht/Blind-gepruegelt-Polizei-fahndet-nach-Schlaeger-Komplizen;art25945,1954451

Sommer´14 Delmenhorst: 48-Jähriger bricht Bekannten durch Tritte die Rippen.
http://www.noz.de/lokales-dk/delmenhorst/artikel/697485/delmenhorster-wegen-brutaler-tritte-vor-gericht

10.04.16 Ludwigsburg: 20-Jähriger wurde brutal mit Stange ins Gesicht geschlagen.
http://www.swp.de/bietigheim/lokales/blaulicht/Gefaehrliche-Koerperverletzung;art1188831,3778419

09.04.16 Reihngönheim: Schläge und Tritte. Konflikt zwischen Mieter und Vermieter.
http://www.rheinpfalz.de/lokal/artikel/rheingoenheim-mietstreit-muendet-in-gefaehrliche-koerperverletzung/

07.04.16 Neubrandenburg: 33-Jähriger ausgeraubt, mit Pfefferspray angegriffen.
http://www.svz.de/regionales/polizeiticker/neubrandenburg-strassenraub-mit-koerperverletzung-id13208111.html

09.04.16 Mannheim: Zwei circa 25-Jährige Männer schlagen 16-Jährigen mehrfach ins Gesicht.
http://www.focus.de/regional/mannheim/polizei-mannheim-polizeiinspektion-ludwigshafen-1-koerperverletzung_id_5422624.html

05.04.16 Bayreuth: 34-jähriger nach Auseinandersetzung mit mehreren Stichen
verletzt worden.
http://www.wochenblatt.de/nachrichten/schwandorf/ueberregionales/34-Jaehriger-erlitt-Stichverletzung-die-Polizei-ermittelt-wegen-gefaehrlicher-Koerperverletzung;art5580,362058

06.12.15 Jemgun: 31-Jähriger tot aufgefunden.
http://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/vermisster-tot-auf-acker-gefunden—lars-w–ertrank-in-graben-6792964.html

April´16 Reutlingen: Sohn findet Mutter und Lebensgefährten tot auf.
http://www.welt.de/regionales/baden-wuerttemberg/article154368432/Weitere-Ermittlungen-nach-Bluttat-in-Esslingen.html

13.04.2016 Gern: 42-Jähriger ersticht seine 35-jährige Frau.
http://www.tz.de/muenchen/stadt/neuhausen-nymphenburg-ort43338/beziehungstat-gern-mann-ermordet-ehefrau-stuerzt-sich-dann-fenster-6306272.html

07.04.16 Bangladesch: 28-Jähriger wird auf offener Straße zerstückelt.
http://www.welt.de/politik/ausland/article154125717/Islamismus-Kritiker-mit-Macheten-ermordet.html

13.04.16 Delmenhorst: Krankenpfleger tötet mehrere Menschen.
http://www.hersfelder-zeitung.de/panorama/ex-pfleger-niels-menschen-ermordet-zr-6306557.html

26.01.16 Berlin: Ex-Freund und dessen Kumpel verbrennen 16-Jährige schwanger bei lebendigem Leib.
http://www.n-tv.de/panorama/Schwangere-zum-Vergnuegen-ermordet-article17005486.html

10.02.16 Celle: 55-Jähriger wird ermordet in seinem Haus aufgefunden.
http://www.n-tv.de/panorama/Unbekannter-ermordet-beliebten-Lehrer-article16972021.html

03.03.16 Solingen: Seit einem Jahr vermisste Frau vermutlich ermordet.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/solingen-sechsfache-mutter-vermutlich-ermordet-ehemann-festgenommen-a-1080478.html

09.03.16 Fürth: 58-Jähriger Obdachlose ermordet.
http://www.merkur.de/bayern/obduktion-ergeben-obdachloser-fuerth-wurde-ermordet-zr-6194883.html

04.03.16 Jemen: Vier Nonnen wurden erschossen.
http://de.radiovaticana.va/news/2016/03/04/vier_ordensfrauen_bei_%C3%BCberfall_im_jemen_get%C3%B6tet/1213044

29.12.15 Kempten: 22-Jähriger erschlägt mit Beil seinen 52-Jährigen Mitbewohner.
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.bluttat-im-allgaeu-psychisch-kranker-ermordet-wg-bewohner-mit-beil-und-sticht-passanten-nieder.b4440459-6a00-45d5-aa4a-194b9acd92bd.html

04.10.15 München: Ärztepaar vermutlich von eigenem Schwiegersohn ermordet.
http://www.tz.de/muenchen/stadt/trudering-riem-ort43347/muenchen-trudering-ehepaar-arzte-suedfrankreich-ermordet-5595804.html

08.03.16 Bad Schmiedeberg: 13-Jähriger wird ermordet aufgefunden.
http://www.n24.de/n24/Mediathek/videos/d/8192628/13-jaehriger-junge-offenbar-ermordet.html

10.12.15 München: 24-Jähriger tötet 16 Jährige.
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.16-jaehrige-larissa-ermordet-der-teufel-hielt-mir-die-hand-und-stach-zu.abeb5c5f-f5cd-48fd-89e2-6fd8bec4def9.html

Mai´15 Oldisleben: 20-Jähriger vergewaltigt 84 Jährige und schneidet ihr die Kehle durch.
http://www.tz.de/welt/mann-20-vergewaltigt-ermordet-82-jaehrige-urteil-zr-6129178.html

29.10.15 Berlin: 36-Jähriger tötet 2 Kinder.
http://www.n-tv.de/panorama/Elias-und-Mohamed-hatten-keine-Chance-article16646626.html

29.01.2016 Essen: 33-Jähriger tötet 22-Jährige schwangere.
http://www.n-tv.de/panorama/Richter-nennt-Angeklagten-Psychopathen-article16891801.html

 

Quellen:

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-03/fluechtlinge-kriminalitaet-auslaender-polizeiliche-kriminalstatistik

http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/polizei-kriminalstatistik-listet-ab-2016-taten-von-fluechtlingen-auf-13983619.html

http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2015/05/pks-und-pmk-2014.html

http://www.pnp.de/nachrichten/politik/1870577_BKA-bewertet-Kriminalitaet-von-Fluechtlingen-geringer-als-befuerchtet.html