Die alten Geschichten ihre heutigen Kriege!

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Wenn ich mir früher alte Geschichten von vergangenen Tagen anhörte, dann handelten sie von kalten Kriegen, deprimierten Rationen, harter Wiederaufbau, der Mauer und die verfeindeten Ostdeutschen.

Heute sitze ich in einem Zimmer und lausche einer anderen Geschichte, aus vergangenen Tagen zu. Dort sind die Zeiten ebenso deprimierend gewesen. Frauen wurden legal vergewaltigt und bei einer Schwangerschaft getötet. Die Kinder, dieser Frauen, wurden als Sklaven gehalten, die Männer ausgepeitscht und wie Vieh zum Arbeiten getrieben und in den meisten Fällen schrecklich getötet. Erst im Jahre 1994 endete diese Geschichte, die mit 20 Jahren noch in der nahen Vergangenheit liegen.

In beiden Fällen handelt es sich um starke Völker, die versuchten für Ihre Rechte einzustehen und Frieden für ihre Bevölkerung zu schaffen. Auch wenn sie sich gegenseitig durch Gewaltakte auslöschten, wohnte in allen Mut, Disziplin und der Will zu überleben inne.

Durchaus positive Eigenschaften, wäre da nicht die naive Ablehnung einander kennen zu lernen. Der Grund im gegenseitigen Hass ist verschieden. Für die einen ist ihr Glaube eine Barriere, die anderen fürchten den Kontakt zu fremden Personen und wieder andere halten den Jahrhunderte alten Groll aufrecht, ohne selbst so Recht zu wissen, was dahinter steckt.

So werden Kriege geführt, wo der Grund für ein Großteil der Bevölkerung noch immer unbekannt ist. War es in geplatzter Scheck, der das Fass zum überlaufen brachte? Oder sorgte der Fall von irgendwelchen imaginären Zahlen, auf irgendeinem ebenso befremdlichen DAX für Aufregung. Es könnte auch das Gedicht, einer Person im öffentlichen Leben sein welches, eine Kriegserklärung rechtfertigen könnte.

Warum wer, was macht ist meistens unklar, eines ist allerdings spürbar, das jeder von uns die Konsequenzen trägt, ob er/sie nun möchte oder nicht.

Wir sehen in Europa eine von Korruption gesteuerte stolze Arbeitergesellschaft, wo schon Kinder in der 4. Klasse einen Nervenzusammenbruch bekommen, wenn sie die zwei im Mathematik auf Chinesisch-Leistungskurs nicht packen. Wo auf der einen Seite der Straße eine Packung Nudeln zehn Euro kostet, dennoch des Status wegen noch einen 5-er drauf gezahlt wird. Läuft man dann auf die andere Straßenseite kann man eine Dame im Rentenalter dabei beobachten wie sie in die Mülltonnen greift um Pfandflaschen zu sammeln. Wahrscheinlich für das Essen am Abend.

Wir Leben in einem Land, wo scheinbar alles möglich ist, wenn man nur genug leistet und ausreichend gebildet ist. Schauen wir allerdings genau hin ist uns bewusst, dass nicht Fleiß und Willenskraft Indikatoren für Erfolg sind, sondern die Fülle des Geldbeutels oder aber die Zahlen auf dem Konto.

Wenn es schon nicht in Europa rund läuft und einiges geleistet werden muss, um Standards zu schaffen, die für Gleichberechtigung, Frieden und Humanität stehen, wie sieht es dann in den sogenannten Entwicklungsländern aus. Den bereichen der Erde, wo Geld ein seltener Begriff zu sein scheint und der Großteil der Bevölkerung die Neuzeit in Ketten begonnen hat.

Afrika, Teile aus Asien, Südamerika und unabhängig Inselgruppen wie Jamaika und Haiti, ist das Leben ebenso mit Konflikten der anderen Sorte gefüllt.

Noch immer von Europa und den USA besetzt, geleitet oder geführt, was auch gerne mal unter den Namen Entwicklungshilfe fällt, versuchen die Einheimischen Gruppen ihre Unabhängigkeit, zu gewinnen und die tägliche Korruption, zu minimieren. Was schwer fällt im Anbetracht der Tatsache, dass in den meisten Ländern immer noch die Sprache und Kultur der ehemaligen Kolonisten gefordert wird. Eine eigene Gesellschaftsstruktur kann kaum eines der ehemalig besetzten Ländern entwickeln oder ausüben. Sie müssen sich an die Bedingungen „fremder“ Völker halten. Als wäre es nicht schon anstrengend genug eine Marionette eines Marionettenstaats zu sein, fehlt es den ressourcenreichen Ländern an Ressourcen(für die eigene Bevölkerung). Wie soll es auch anders sein, liegt das Recht die eigenen Mittel zu nutzten bei Menschen mit Hilfebedarf nicht vor. So schuften Farmer, Handwerker, Studenten und andere berufstätige jeden Tag stundenlang unter harten Bedingungen, zu einem mickrigen Lohn für die Supermärkte in Europa und den USA.  Familien versuchen ihren Kindern eine Ausbildung oder wenigstens den Schulabschluss zu finanzieren, damit diese nur den Hauch einer Chance haben, aus der Armut zu entkommen. Doch im Grunde wissen auch sie, dass sie maximal einem Kind eine Ausbildung garantieren können und das selbst diese wertlos ist. Denn auch in diesem Teil der Welt, ist nicht Leistung und harte Arbeit entscheiden für Erfolg, sondern die Fülle des Geldbeutels.

In allen Teilen der Welt glauben wir unsere Probleme im Fremdenhass zu finden. Denn würden wir aufeinander zugehen und unsere Anfeindungen beiseite legen, würde sicherlich der ein oder andere Krieg vermieden werden. Die Vermutung rechts vs. links, schwarz vs. weiß wäre erneut ein Problem unserer Zeit, scheint im rechtsorientierten Präsidenten und im zunehmenden Wachstum von patriotischen Sympathisanten des Nationalsozialismus bestätigt zu sein.

Doch schauen wir genauer hin, ist die Rassentrennung eine vorgeschobene Begründung, gleich wie die Angst vor dem Islam, die unsere Angst vor der Veränderung kaschieren soll.

Alles verändert sich, rasant und vollkommen unübersichtlich. Das Straßenbild, ist jeden Tag anders und die Anforderungen an den modernen Menschen wachsen stündlich. Der Konkurrenzkampf in der Zivilisationen führt zum Burn-Out der Menschheit. Während die einen angespannt durch den Tag rennen und davon überzeugt sind, die nächste Kriese wartet bereit hinter der Ecke, wollen die anderen Stur an alten Werten festhalten. Wieder andere glauben nun endlich ihre Rechte einfordern zu müssen und ein anderer Teil versucht das ganze Weltgeschehen zu verdrängen und sehnt sich schon nach dem Tod.

Es scheint als wäre keiner mit den Zuständen zufrieden, dennoch sind die Bemühungen in eine gemeinsame Richtung einzuschlagen immer noch sehr gering.

Welch eine Verschwendung wenn ihr mich fragt. Wo wir doch alle voneinander lernen können. Wir könnten all die Erfahrungen, die jede Nation über die Generationen gesammelt hat, verbinden und das Wissen nutzen um Strategien zu finden, die Brücken schaffen und nicht einreisen. Vielleicht lernen wir irgendwann, dass wir alle gleich sind und die Vergangenheit nicht mehr rückgängig machen können. Keine Nation ist unschuldig, daher sollten wir aufhören nach Fehlern zu suchen und anfangen Stärken zu finden.  Wir haben nun lange bewiesen, dass wir in der Lage sind etwas zu finden, was uns stört, vielleicht sollten wir nun herausfinden wie gut wir darin sind, etwas zu finden was uns zusammen bringt.

Adaption anstatt Separation

Love and Peace

Sahra L. Warrelmann

Steht endlich für eine Veränderung ein!

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Mal wieder kursiert in den Pro- AFD- Gruppen ein Video, welches einen dunkelhäutigen zeigt, der eine Frau verprügelt, während ein Kind daneben sitzt und fern schaut.

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Natürlich, wie immer sehr brutal und die Gewalt, ist auf keinen Fall zu entschuldigen. Doch interessant fand ich, dass die „Posterin“ Es mit dem Titel „Das sind die neuen edlen Wilden aus Afrika“ versehen hatte. Wie nicht anders zu erwarten wurde das Video mit einem Shitstorm nach dem anderen kommentiert. Beleidigungen, Mordandrohungen und Moralkeulen wurden geschwungen. Alles unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit und Gerechtigkeit.

Jetzt könnte man Fragen, Sahra warum postet du das? Wir wissen das doch alle…

…Na ja genau deswegen, weil jeder weiß wie eine Gruppe von Menschen bewusst Hass gegen eine andere Gruppe schürt, der soweit geht, dass Menschen mit anderem ethnischem Aussehen, bei manch einem nicht einmal ein Lebensrecht besitzt. Dieses Denken befindet sich nicht nur innerhalb Facebook, es ist auch überall auf den Straßen zu spüren. Und ehrlich gesagt für mich ist es erschreckend. Erschreckend wie Tatsachen verdreht werden (Denn dieser Mann kam gar nicht aus Afrika (das ist ein Kontinent immer noch), sondern war Bürger der USA), um Wut gegen Menschen zu schüren, die noch nicht mal hier angekommen sind. Und die Gesellschaft lässt es zu. Wisst ihr was das letzte Mal passiert ist, als der Mensch Antihumanistisches Verhalten zugelassen hat? Nein? Dann schaut in die Geschichtsbücher!

Hallo wacht doch endlich auf! Trump verbietet Menschen Einlass nach Amerika wegen einer Religion. Früher waren es die Juden heute die Muslime. Wollen wir wirklich auf die ersten Konzentrationslager warten bis wir endlich sagen: Hey! Halt, irgendwo ist eine Grenze überschritten?

Man sagt mir ich wäre eine Gutmensch der die Realität nicht sieht…

… Ich habe eher das Gefühl ich bin von Menschen umgeben die zum einen die Realität verdrängen indem sie sich in ihrer Blase der westlichen Zivilisation verstecken, in welcher alles toll ist, auch wenn alle jammern… Hallo wie viel Millionen haben Dschungelcamp verfolgt? Und wie viele haben letztens Bachelor angeschaut? Wie schlecht kann es einem Land gehen wenn die Mehrzahl, Zeit hat sich stundenlang solch fragwürdige Sendungen reinzuziehen? Dort geht es nur darum, dass andere sich profilieren… Also so schlecht kann es uns doch nicht gehen…?!

Ja und die andere Hälfte rennt mit Schaum vor dem Mund durch die Straßen, Medien und durchs Leben schon sensibilisiert auf den Feind, der Schwarze Feind… Der nur darauf wartet Europa einzunehmen.

Die Politiker heulen nur noch herum, da hetzt der eine gegen den andern und es scheint als hätte man kleine verletzte Kinder im Amt, die über Leben und Tod entscheiden. Die Medien erzählen nur noch schön verpackte Geschichten anstatt auf Tatsachen basierende Nachrichten und die Werbung zeigt uns wie toll doch alles ist wenn wir ökologisch Leben.

Alles spielt verrückt und wir machen weiter. Einfach so, weil wir nicht bereit sind Veränderungen zu akzeptieren. Weil wir nicht bereit sind uns von der Angst zu lösen und uns einzugestehen, wir haben Alle wirklich alle auf diesem Planten versagt. Da ist keine Nation besser oder schlechter. Wir könnten es angehen und sagen: Hey, wir reisen das Rad herum. Wir stehen auf, setzen uns zusammen und fangen als eine Welt an unsere Verantwortung zu übernehmen. Wir gehen die Probleme tatsächlich an, als nur davon zu sprechen. Wir machen dieses ganzen überflüssigen Konsumtempel platt, schaffen das Geld das uns versklavt ab, wir geben allen die gleiche Chance, wir stehen füreinander ein, respektieren und tolerieren uns und hören auf nur länger davon zu sprechen Werte zu verteidigen sondern Leben sie tatsächlich!

Oder was denkt ihr?

Liebe Grüße und einen wunderschönen Morgen 🙂

Sahra

Wenn Regierungen versagen erhält das Volk Macht!

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Zwischen zwei Fronten gefangen, entscheidet sich der Bürger für Kapitulation. Er wählt das geringere Übel  seiner Versklavung. Seit Jahren ausgebeutet, manipuliert, gedemütigt und jedes Recht versagt, fällt es dem Bürger schwer noch Energie für den Kampf zu mobilisieren. Er ergibt sich seinem Schicksal stumm als auch laut. Wider des Lebenserhaltungstriebs, wünscht sich der verzweifelte und verwirrte Bürger nur eines; Ruhe! Mit den selbstsüchtigen, egoistischen und in der Persönlichkeit gekränkten Staatsoberhäuptern und Staatsoberhäupterinnen, bedeutet die ersehnte Stille allerdings der eigene Tod.

Wir sind uns egal geworden! Sind wir uns noch wichtig?

Schauen wir das Trauerspiel in den USA an, wo ein aufmüpfiger, streitlustiger, Frauen verachtender Egomane, das höchste Amt bekleiden darf, scheint es als hätten sich die amerikanischen Bürger vollkommen aufgegeben. Der von Gott gesandte Trump (für das hält er sich), konnte nicht anders als den Kampf um die Präsidentschaft gewinnen. Schließlich stand er in Konkurrenz mit einer ebenso fragwürdigen Frau. Eine offensichtlich machtbesessene Heuchlerin, die sich genauso wenig für die Frauenrechte interessiert, wie ihr Gegenspieler- Ihr Name Hillary Clinton.  Bei dieser aussichtslosen Wahl, sollte die Welt Verständnis und Mitleid für die US-Amerikaner aufbringen.

Zwei Menschen, die verhaltensauffälligen Kinder gleichen, eingesetzt um bedeutungsvolle Posten zu vertreten, als Sprachrohr der Bevölkerung.  Die eine möchte alles zerbomben und der andere alles besitzen. Sie sind mit Werten ausgestattet, die in das 18. Jahrhundert passen allerdings nicht in das Heutige. Klingt nach fortschrittlichen, verantwortungsbewussten, objektiven und logisch denkenden Führungspersönlichkeiten. So etwas wünscht sich doch jeder? Präsidenten, die nicht ins Weiße Haus gehören, sondern fern ab der Zivilisation, wo sie ihr Verhalten reflektieren sollten. Manch ein einfacher Bürger würde bei solchen Verhaltensmuster, als gesellschaftsunfähig bezeichnet werden und auf Anraten von Psychologen in eine Psychiatrie eingewiesen. Begründung: Persönlichkeitsstörung, Frustrations/-Aggressionsstörung, Fremd und- Eigengefährdung.

Realitätsfremde Politiker kennen wir ja, in allen Ländern. Es ist nichts Neues. Nichts was von der Norm abweicht. Den Regierungsvorsitzenden ist ja ziemlich alles zuzutrauen. Doch spiegeln Politiker nicht das Volk wieder?

Warum lässt das amerikanische Volk, solche Menschen als mögliche Präsidenten zu? Kommt keiner auf die Idee zu sagen:

„Hey, da vertritt kein einziger meine Interessen! Ich möchte keine Lobbyisten, die mich vertreten. Ich möchte endlich gerechte Verteilung von Ressourcen. Mir geht es tierisch auf den Nerv, dass ich nichts kaufen kann ohne damit Korruption oder Ausbeutung zu unterstützen. Ich finde es alles andere als okay, dass meine Lebensmittel mehr Medikamente enthalten, als in einer Dorfapotheke lagern. Ich möchte meine Freunde nicht hassen, nur weil sie anders als ich aussehen. Ich möchte mich nicht zwischen meinen Talenten und meinem Überleben entscheiden müssen. Ich will nicht dafür bezahlen müssen, geboren worden zu sein. Täglich muss ich bis zum Umfallen arbeiten, um für eine Entscheidung zu bezahlen, die ich nie getroffen habe.  Ich möchte meine Liebenden nicht betrauern müssen, weil sie im Krieg sterben oder traumatisiert wurden. Einem Krieg, dem ich weder zugestimmt habe, noch verstehe oder gar eine ehrliche Einsicht darüber habe. Ich möchte nicht übermäßig konsumieren und von heiteren Bildern im Fernsehen, abgelenkt werden! Ich möchte, dass die Menschen nicht nur über Werte sprechen, sondern sie Leben. Wo bleibt die versprochene Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit für alle, ganz gleich in welchen Kreisen er sich bewegt. Leben wir denn noch im Mittelalter? Aufgeteilt in ungerechte Hierarchien, die wir anzunehmen haben, weil sie durch die Natur bestimmt sind? Ich möchte ein Mitbestimmungsrecht, denn schließlich bin ich ein Teil des Volkes und somit ein Teil der Regierung! Ich fordere Transparenz und die Chance neue Systeme zu entwickeln, ohne mein Leben fürchten zu müssen, weil es noch zu viele gibt, die das Alte bis zum bitteren Tod verteidigen. Menschen, die lieber sich und alle mit sich herum in den Untergang stürzen wollen, als einzusehen falsch zu liegen. Menschen, die den Lauf der Veränderung nicht verstehen und was sie nicht verstehen muss ausgelöscht werden. Ich möchte Wahlen, in welchen ich tatsächlich eine Wahl habe!“

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Kaum einer wagt sich solche Worte zu sagen. Ja, die US-Amerikaner. Doof sind, die ja schon! Sonst würden sie, sich ja verteidigen und solche Aussagen wären Alltag. Uns Deutschen würde es, so nie ergehen. Wir sind aufgeklärt und intelligent. Wir stammen von Dichtern und Denkern ab. Ein stolzes, hochentwickeltes Volk, dessen Glanz selbst Weltmeere überwindet. Wir können mit Moral umgehen. Unsere Werte sind am rechten Fleck. Großzügig und für alle offen, ja das sind wir Deutsche!  Nein, wir würden niemals geistig verwirrte, für uns sprechen lassen. Ungerechtigkeit nehmen wir nicht hin. Unsere Straßen sind täglich von schreienden Demonstrierenden, gefüllt. In unserer Freizeit tüfteln wir nach Möglichkeiten für eine friedliche Veränderung. Wir reflektieren ständig unser Verhalten, das zeichnet uns aus.

Oder ist es nicht eher so, dass wir lediglich auf Facebook und Co. unseren Missmut verdeutlichen und ihn beim Gang zur Arbeit im Wandschrank hängen lassen? Ist es nicht so, dass wir unseren Protest nur dann zeigen wenn, wir Talk Shows wie „Markus Lanz“ oder Kabarettsendungen gefüllt mir Parodien wie „Die Anstalt“ verfolgen? Spüren wir Auflehnung nur in hitzigen Diskussionen mit Freunden und Bekannten?  Eine wirkungsvolle Empörung empfinden viele hierzulande in kreative Challenges. Um den Protest gegen ein ausbeuterisches Einzelhandelsunternehmen kund zu tun, schütten sich, die Konsumgegner vor der Geschäftskette ein Getränk über den Kopf. Welch, eine grandiose Form des Boykotts! Drei Fragen, an dieser Stelle, an die Teilnehmer der Challange: Habt ihr euch das Getränk davor dort gekauft? Oder habt ihr es geschenkt bekommen? Oder habt ihr jemand anderen darum gebeten euch etwas zu kaufen?

Ich weiß nicht wie ihr das seht, doch einen Protest sehe in Aktionen wie diese nicht.  Oder zeichnet sich Rebellion darin aus, erst den boykottierten zu unterstützen und dann Verschwendung von Lebensmitteln praktizieren? Sollte dies der Fall sein, sind wir ja alle mit unserem Konsumverhalten auf dem richtigen Weg.

Also um es kurz zu halten, wir Deutsche sind einfach toll. Als grandiose Nation sind unsere Politiker eine Frauke Petry, Angela Merkel, Sahra Wagenknecht, Peer Steinbrück, Sigmar Gabriel, Frank-Walter Steinmeier, Thomas de Maiziere, Wolfgang Schäuble, Andrea Nahles, Ursula von der Leyen und und und.

Jedem wird bestimmt zu den Einzelnen etwas einfallen, was sie als sinnvollen Sprecher der Demokratie ausscheiden lässt, richtig? Falls nicht, wäre es ratsam sich mit diesen Menschen auseinander zu setzen. Ihnen einmal tatsächlich  zuhören und vielleicht findet der ein oder andere heraus wofür unsere Sprecher eigentlich stehen. Was sie in unserem Namen aushandeln.

Mir stellen sich erneut Fragen.

Warum überlegen wir uns kein neues System und werfen das alte über Bord? Glauben wir, so viel Sicherheit in dem jetzigen zu finden? Was würde passieren, würden wir dem Geld keinen Wert mehr bemessen? Wären wir dann nicht mehr in der Lage, mit unseren Händen, Produkte herzustellen? Könnten wir keine Häuser mehr bauen oder Auto fahren? Müssten wir dann alle stumm stehen oder sitzen bleiben, verdammt zum ewigen nichts tun?

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Oder könnten wir trotzdem Landwirtschaft betreiben und eine neue Form des Handelns finden? Könnten wir damit Leben, das ein anderer genauso viel besitzt, wie ich selbst? Könnten wir akzeptieren, dass jede Arbeit gleichwertig ist und somit wichtig für das Bestehen einer Gesellschaft? Stimmen wir zu, dass in jedem, das Recht auf Leben inne wohnt oder wollen wir noch immer differenzieren, nach eigenen Vorstellungen und sie zur Definition der Allgemeinheit erklären? Möchten wir alle Jahrhunderte einen globalen Disput über Geleichberechtigung, Gleichheit und dennoch Individualität führen aber entgegengesetzt handeln oder beginnen wir endlich, uns eine Welt zu schaffen, die auf diesen Werten beruht?

Aber vielleicht gefällt es uns ja. Vielleicht sehen wir die Regierungen wie unser Leben, als Parodie eines Kabarettstücks.

Wollen wir uns wirklich ergeben und so tun als seien wir dem Schicksal erlegen? Werden wir auf ewig nur von Veränderungen sprechen, allerdings nie handeln?

Warum fassen wir den Mut nicht zusammen und beginnen etwas nie Dagewesenes? – Eine friedliche Revolution und somit eine Evolution der Menschheit. Geschaffen von Menschen, die ihren Verstand nutzen und sich nicht von verletzten Emotionen lenken lassen!

In jedem von uns stecken Talente, die wir alle verwenden können um etwas Großes zu schaffen.  Oder müssen unserer Fähigkeiten weiterhin in einem tödlichen Schauspiel eingesetzt werden, indem wir alle Akteure und Zuschauer zugleich sind?

Was sagst du? In welcher Welt möchtest du Leben?

Die Regierungen werden nicht für dich einstehen. Die Frage ist also, stehst du für dich ein? Glaubst du an Möglichkeiten und an dich?

Lass Veränderung nicht länger in Worten Wirkung zeigen, sondern sei du sie selbst! Du bist kein eingezwängter Bürger, inmitten von zwei Gewalten, die dich einnehmen! Du bist ein Mensch und geboren mit dem Recht auf Leben! Also Lebe und steh für dein Leben ein! Lass nicht länger Menschen über dein Leben entscheiden, die mit ihrem eigenen noch nicht einmal zu recht kommen!

Fight for your and our peaceful revolution.

Love

Sahra

Fragen an die Philospohen unserer Zeit

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Hallo meine Lieben,

ich habe vor zwei Tagen eine E-Mail an die Philosophen unserer Zeit gesendet, mit der Hoffnung Antworten auf meine Fragen zu bekommen. Ich habe zwar zwei Rückmeldungen erhalten, mit welchen ich nicht gerechnet habe und mich sehr gefreut haben. In diesem Zuge auch danke an Herrn Vittorio Hösle, ein deutscher Philosoph der an der Universität in Indiana lehrt. Danke für die Rückmeldung und den tollen Tipp 🙂

Trotz der Meinung der Philosophen, interessiert mich auch die Meinung der Bevölkerung. Deshalb veröffentliche ich nun einen Auszug meiner E-Mail und hoffe auf Denker und Mitdenker die sich den Fragen annehmen. Ich freue mich auf Anregungen und Diskussionen. Auf Ideen und Antworten. Dann viel Spaß euch beim Lesen.

Einen wunderschönen Tag euch allen. Genießt die Sohne draußen und zeigt euren Liebenden wie toll Sie sind. In diesem Zuge… Ich liebe euch :* (Das ist nicht nur so daher geschrieben)

Hallo liebe Philosophen unserer Zeit :) :)

Vorweg, fühlen Sie sich nicht persönlich betroffen, dass ich Sie im Einzelnen nicht persönlich Anrede. Ich möchte Sie alle damit nicht abwerten. Es ist mehr ein Ausdruck meiner Faulheit. Angesichts dessen, das ich hoffe auf meine Fragen Antworten zu erhalten, ist es einfacher wenn, ich die E-Mail-Adressen einfach kopiere. Fühlen Sie sich dadurch nicht angegriffen. Ihr Namen habe ich aber nicht einfach kopiert und eingefügt. Ich habe mich im Vorfeld nach Ihnen erkundigt. (Klingt das nach einem Starker? 🙂 )

So nun komme ich auf den Punkt. Sie wissen ja noch immer nicht worum es sich handelt. Ich muss Sie allerdings warnen, ich denke sehr chaotisch. Es tut mir also leid, sollten Sie etwas nicht nachvollziehen können. Ich habe versucht mich zu strukturieren, was in Anbetracht der Fülle an Fragen in meinem Kopf und dazugehörigen Gedanken schwierig war. Aber ich denke das verstehen Sie.

Ich besuche seit 3 Monaten wieder die Schule um mein Abitur nachzuholen. Meine Lehrer und ich finden uns häufiger in Diskussionen wieder, die leider schon zu Beginn ihr Ende finden und meine Fragen unbeantwortet bleiben. Was mich etwas frustriert, weil ich die Schule besuche um etwas zu lernen und nicht um mir schnell Informationen einzuhämmern, die ich allerdings nach kurzer Zeit wieder vergesse, da mein Gehirn keine Zeit hat sie zu verarbeiten. Als ich meine Lehrer darauf ansprach, meinten sie: „Das ist halt das Bildungssystem. Das ist halt so, nur wer schnell lernt gehört zur Elite, kann mitmachen.“

Was hat lernen mit Schnelligkeit zu tun? Es ist ein Prozess, der auf Wiederholungen beruht und ich weiß nicht wie wiederkehrende Wiederholungen schnell ausgeführt werden können. Das, was da in der Schule passiert, hat meiner Meinung nach nichts mit lernen zu tun. Doch, das ist ein Thema das ich jetzt nicht ausführen möchte, ich schreibe Ihnen ja schließlich wegen meiner Fragen.

Also dann mal los:

Warum glauben wir, wir können nicht gegen unsere menschliche Natur handeln wenn, wir uns täglich wider unseres Seins verhalten?
Warum gehen wir unachtsam mit uns und unserer Umwelt um wenn, wir nicht wissen wie wir Alternativen schaffen können?
Warum versklaven wir uns selbst, indem wir destruktive von uns geschaffene Systeme verteidigen?
Warum glauben wir an Geister, Aliens, Drachen, Gott und Götter aber nicht an die Möglichkeit die Lösung unserer Probleme in uns selbst finden zu können?
Warum wehren wir uns gegen Dinge, die wir nicht verändern können?
Warum beschäftigen wir uns mit Fragen wie: Welche Kleidung trägt der oder das? Der hat das und das gesagt und getan Warum beschäftigen wir uns nicht mit unseren Fehlern und versuchen selbst die Veränderung zu sein?
Warum kritisieren wir andere und meinen Allwissend zu sein, wobei wir bei der Frage nach unserem wahren befinden und warum wir handeln wie wir handeln, ins Stottern kommen?
Warum leben wir für Geld anstatt für das Leben?
Warum befinden wir uns Global in einer Opferrolle? Jeder meint er wäre am ärmsten dran und jeder um ihn herum hätte es verdient unter zugehen, den alle anderen sind schuld, das es mir schlecht geht und deswegen darf ich so handeln, wie ich handele

Wir glauben an Wahrsager, wir schaffen technische Höchstleistungen um die Bevölkerung zu überwachen. Wir hören Gespräche ab und wenn, uns nicht jemand gegen unseren Willen abhört, dann geben wir selbst private Einblicke in unser Leben, durch das Internet. Innerhalb Sekunden können wir wenn, wir wollten und das richtige Know How haben, alles voneinander wissen, dennoch sind wir, uns alle vollkommen fremd. Zumindest empfinde ich es so. Kaum einer weiß eine richtige Unterhaltung zu führen. Wir fühlen uns verloren, wenn wir sagen müssen was in uns vorgeht, was wir denken und was wir wirklich wollen. Wer wir sind und wonach wir tatsächlich streben. Wir können Wissen ansammeln, Geschichten schreiben, doch nur selten schaffte es einer sich selbst zu erkennen.

Ich fühle mich manchmal dem Chaos erlegen und frage mich, warum ich über all das meinen Kopf zerbreche. Eigentlich könnte es mir egal sein, ob mein Nachbar wählen geht oder nicht. Ob in China einer umgebracht wurde, ob in den USA gerade jemand wieder unschuldig bei einer Gang-Schießerei ums Leben gekommen ist, ob Frauen in Indien vergewaltigt werden, Firmen in Bangladesch einstürzen, Medien das präsentieren, was das Volk hören will, ein junger Mann in Syrien oder im Irak gerade enthauptet wird, ob ein kleines Kind gerade an Hunger elendig verreckt, ob gerade irgendein Mensch auf dem Weg, in die Freiheit, im Meer ertrinkt. Es könnte mir alles egal sein, denn ich bin doch hier und bei mir ist doch alles okay. Manchmal frage ich mich auch, ob ich verrückt bin. Wie könnte ich mich sonst mit so etwas auch wenn, widerwillig befassen?

Ich habe mir mal sagen lassen man muss erst verrückt werden um klar sehen zu können. Vielleicht stimmt es, vielleicht auch nicht. Ich glaube nur wenn, sich mein Weltbild verrückt, habe ich eine neue Perspektive erkannt und bin zur Erkenntnis erlangt.
Das Denken bin ich gewohnt und macht mich nicht wirklich verrückt. Es mehr die Ignoranz gegenüber der Fragen die mich stört.
Ist es tatsächlich wichtiger den Schülern Informationen einzuhämmern, seine Zeit in Konsum zu ertränken oder den Haushalt zu erledigen, als sich Gedanken darüber zu machen, wie ich in der Welt lebe, welchen Einfluss ich habe, ob ich zerstörerisch lebe oder tatsächlich in meinem Wohle und im Wohle aller lebe? Ist es nicht wichtiger sich zu fragen, wie es möglich ist glücklich zu sein, als sich zu fragen wie viele Rechnungen zu begleichen sind? Ist es richtig sich in die Gesellschaft einzufügen wenn, man eigentlich das Meiste davon verabscheut? Aber schon bei der Frage nach dem Richtig und Falsch scheitern wir. Wir glauben oftmals richtig zu handeln, obwohl wir nicht einmal eine gemeinsame Definition finden können. Trotzdem leben viele in dem Glauben richtig zu handeln, auch wenn daraus destruktive Folgen resultieren.

Ich frage mich: Ist es wichtig jeden Morgen aufzustehen und einen Beruf nachzugehen, der nichts von alledem vertritt, wofür ich einstehe aber mich am Leben hält, wodurch ich gleichzeitig immer schön im Strom schwimme? Ist es das? Gibt es mir tatsächlich Sicherheit? Was aber wenn, der Strom in eine Richtung fließt, die ich nicht für richtig halte und beim besten Willen nicht nachvollziehen kann auch wenn, ich durchaus in der Lage bin zu verstehen, warum und wieso der Strom diese Richtung eingeschlagen hat? Es bleiben also nur wenige Optionen um dem ganzen zu entfliehen, sofern man es für falsch hält, mit im Strom zu schwimmen. Entweder ich kämpfe dagegen an, was dazu führt, dass ich wahrscheinlich trotz maximalen Aufwands scheitere. Der Mythos einer allein, kann die Welt verändern, hat einen kleinen Hacken. Ja einer alleine KANN es schaffen, wenn er nicht davor an der Last zusammengebrochen ist. Also eher destruktive Option. Also wäre da noch die Option etwas komplett anderes als der „Mainstream“ aufzubauen. Machen viele aber Ist auch eher joa Man gehört nicht richtig dazu, ist aber voneinander abhängig, so ne geduldete Co-Abhängigkeit. Macht auch nicht glücklich, ist allerdings besser als im Kampf unterzugehen. Der Großteil wählt dennoch die Option „Mitschwimmen“. Warum auch immer. Und so kommen wir wieder zu meinen Fragen

… die Menschen scheinen keine glücklichen Lebewesen zu sein. Sie zerstören, wüten und interessieren sich nicht für den Morgen, obwohl sie mehr im Morgen als im Jetzt leben. Wir verleugnen uns täglich am laufenden Band und handeln wider unsere Natur, unseres Rhythmus. Durch Technologie wollen wir Evolution erreichen, beispielsweise durch einen Chip der das Gehirn mit einem IQ von 1000 ausstattet. Und dann? Was soll dann passieren? Werden wir dann intelligenter? Verstehen wir uns dann besser? Finden wir dann den Sinn unseres Lebens und unserer höheren Bestimmung, zu der, der Mensch angeblich auserkoren sei? Kommen wir dann endlich in das lang ersehnte Paradies, da es die Utopie auf Erden nicht gibt? Werden wir dann einsehen, dass Krieg nicht durch Waffen lösbar ist, sondern durch Verstand, durch Einsicht? Sind wir dann in der Lage zu verstehen, dass wir mit dem Hass nichts anderes schaffen, als unsere eigene Vernichtung? Nicht etwa eine dieser schrecklichen apokalyptischen Szenen durch Tod und Gewalt. Denn irgendwas lebt immer, selbst wenn wir noch keine Mikroskope haben um es sichtbar zu machen. Wir lähmen uns, denn wir verursachen Stillstand. Und was ist wohl das Schlimmste für ein Lebewesen? Stillstand. Wie sollen wir wachsen, wie sollen wir lernen ohne Bewegung?

Eine schon seit Jahrhunderte andauernde Schleife von der wir glauben, dass sie für unsere Entwicklung notwendig sei. In der Psychologie spricht man von einer Art Zyklus des Wachstums, der besagt das, unser Leben daraus besteht immer wieder dieselben Erfahrungen zu machen, auf anderen Ebenen und mit anderen Mitspielern. Dadurch sollen wir wachsen und uns entwickeln. Ja wir entwickeln uns. Aber für das was wir könnten, viel zu langsam. Wir könnten in Frieden leben, wir könnten jedem „natürliche“ Sicherheit garantieren und wenn wir wollten, könnten wir heute dem Hunger ein Ende setzen. Hallo! Wir sind in der Lage zum Mond zu fliegen, wir können innerhalb Tage Einkaufspassagen errichten, Gesetze verabschieden und in Sekunden mal eben 1 h Wald abholzen, wir können unglaubliche Kräfte und Zeit darin aufwenden andere zu demütigen

Wir sind Tiere wie alle anderen auch. Der Vogel hat seine Flügel. Wir werden niemals fliegen können auch wenn, wir unsere Zeit damit verschwenden es uns zu wünschen. Die Fische haben ihre Kiemen, was Ihnen ermöglicht unter Wasser zu leben. Jedes Tier besitzt Fähigkeiten, dem es ermöglicht seine Umgebung zu verstehen, mit ihr umzugehen und darin zu leben und zu überleben. Wir Menschen, die auch nur Tiere sind, haben den Verstand. Unsere Einzigartigkeit. Wobei es auch sein könnte, das es nur der aufrechte Gang ist. … Spaß beiseite. :)

Wir haben also unseren Verstand. Jenen, den wir erst seit einer kurzen Zeit erforschen. Hin und wieder gab es Zeiten, in welchen sich Bevölkerungen, mit dem Verstand auseinandersetzten. Aber diese erloschen immer wieder. Auch verständlich, die Forschung des Menschen ist zäh und immer wenn, man meint, man hätte die absolute Erkenntnis, tritt eine neue Frage in den Raum die alles Vorherige über Bord wirft.

Doch möchte ich, auf meinen vorigen Gedanken eingehen. Der Mensch und sein Verstand. Was ist mit ihm alles möglich. Wir können, verstehen, begreifen, wir können logische und unlogische Zusammenhänge erkennen, wir können mitfühlen, wir können uns Dinge vorstellen, die nicht da sind und mittels unseres Verstands, in etwas Greifbares verwandeln. Wir sind Meister der Sprache und können mit Anstrengung sogar mit einer andern Spezies kommunizieren. Aber ich möchte jetzt nicht auflisten zu was wir mittels unseres Verstandes fähig sind.

Also werden wir doch auch in der Lage sein, unsere Energie in eine andere Richtung zu investieren? Oder sind wir tatsächlich dem Animalischen, in uns erlegen? Sind wir doch nur Marionetten unseres Selbst, geschaffen durch unsere Gedanken und kontrolliert von unseren Gefühlen, unfähig zu entscheiden? Sind wir Opfer höherer Gewalten und leben ein bereits vorbestimmtes Leben, weshalb es keine Rolle spielt, sich um wahre Werte wie, Ehrlichkeit, Toleranz, Reflexion, Respekt, Nächstenliebe, Realismus, Gerechtigkeit, Empathie und so weiter Gedanken zu machen. Würde das dann bedeuten, das Leben ist bedeutungslos und dient nur der Verschwendung, der Verletzung, der Gleichgültigkeit, der Ignoranz und Grausamkeit und ist ein endloser Kampf, basierend auf unserem Ego? Spielt es dann eine Rolle irgendetwas zu wünschen oder sein zu wollen, wenn man es eh nie erlangt, da es einen vorbestimmten Weg gibt? Weil es halt alles einfach so ist? Sind wir deswegen alle müde und vegetieren vor uns hin und versuchen Phasenweise auszubrechen? Sind wir deswegen nur zufrieden und nicht glücklich?

Aber vielleicht ist auch all das unwichtig, weil wir tatsächlich einfach nur Menschen sind. Trotz unseres Könnens versuchen wir nicht uns selbst zu erforschen, nein wir erforschen alles andere und wollen uns darin finden. Und somit setzen wir Puzzleteile zusammen um die Antwort nach dem Ich, dem Leben und des Seins zu finden und das obwohl wir nicht mal wissen, ob diese Puzzleteile ein Teil unserer Selbst widerspiegeln. Anhand von Affengehirnen wollen wir zu uns selbst finden. Was kann uns ein Affe, der zwar unser nächster Verwandter ist, über uns sagen? Wir können nur annehmen aber wissen, wissen werden wir von solchen Forschungen nichts. Haben wir uns einmal gefragt, wer wir sind? Diese Gedanken in unserem Kopf, woher kommen sie? Warum sendet mein Gehirn gerade jetzt dieses Signal aus? Warum verknüpft es diese Ereignisse und andere nicht? Warum, tippe ich jetzt gerade diese Worte auf meiner Tastatur? Natürlich, weil ich eine Intention habe. Die treibt mich an. Doch, warum habe ich diese Intention? Na ja, ich hoffe mir dadurch Antworten auf meine Fragen aber gleichzeitig, wünsche ich mir auch Anerkennung für meine Gedanken und Verständnis für meine Worte. Und warum möchte ich das? Weil es mich überleben lässt. Ich brauche eine Form von Bestätigung um zu überleben. Die Art der Bestätigung, hängt ganz von meinen Bedürfnissen und Prioritäten ab. Aber warum reicht es, ein paar Worte zu tippen und schon fühle ich mich besser, stärker und ein Stück gewachsen? Und ist es wichtig? Ich frage mich z.B. auch was passiert bei einer Berührung, wenn sich Hände streifen. Sie kennen sicher das Gefühl. Aber was wird da ausgelöst, welche Hormone werden produziert und warum zum Teufel sendet mein Körper ein Signal. Es ist schließlich nur eine Hand die mich streift. Ist es ein Schutzmechanismus der sich automatisch aktiviert? Aber durch was wird er aktiviert und wodurch schaltet er sich wieder ab? Und woher weiß mein Gehirn, dass da eine Hand ist wenn, ich sie nicht mal gesehen habe? Durch das fühlen? Aber woher weiß meine Hand, dass es sich um eine andere Hand handelt. Es mögen zwar alles nur banale Prozesse sein, aber wenn ich mir vorstelle was da alles gleichzeitig passiert, finde ich es schon erstaunlich. Informationen die ich täglich aufnehme aber dennoch nicht bewusst. Was wäre, wäre der Verstand in der Lage all das bewusst zu steuern? Und, ist auch das wichtig?

Soll ich mich also weiterhin im Strom bewegen und versuchen etwas zu sein was ich nie werden kann. Soll ich wie andere die keine Mittel haben, eine bestimme Schule zu besuchen, verdammt sein einer Tätigkeit nachzugehen, die ich weder beherrsche noch mag. Oder soll ich wie der Millionärssohn, in Vaters Fußstapfen treten und Manager werden, obwohl ich lieber mit meinen Händen, Monumente erbaue? Soll ich Kindergärtnerin sein, weil es dem noch immer klassischen Bild, der mittleren Mittelschicht-Frau entspricht? Oder wäre es als Feministin in einer Bank angebrachter? Nein vielleicht, werde ich Model eines Modelabels, das geschützt durch den Mantel des Ruhms Menschen ausbeutet um Papier, Münzen und Zahlen in einem Computer zu generieren. Aber das wäre auf Dauer menschenunwürdig. Vielleicht bin ich lieber Kassiererin, an der Kasse einer Supermarktkette, welche ihre Mitarbeiter ausbeutet, Waren aus Ländern einschifft und damit eine Menge Ressourcen verschwendet? Aber nicht nur das, die bezogene Ware stammt aus sogenannten Entwicklungsländern. Dort wo Menschen, ausgebeutet werden hungern müssen und täglich mehr sterben, als manch ein 9 jähriger hierzulande, an seinem neusten Smartphone zockt. Und während ich mich im Rad drehe, sitze ich abends nach dem Feierabend auf der Couch und lade Bilder von mir, auf allen möglichen Social Network Sites hoch, natürlich tausendfach gefiltert, davor geschminkt. Bevor ich mein Gesicht in Make Up eingehüllt habe, um perfekt auszusehen und weniger ich selbst, habe ich mich in ein enges Kleid eingezwängt, damit mein Körper zur Geltung kommt. Natürlich sitzen meine Haare perfekt, auch wenn sie zu 90 % aus Plastik bestehen. Unter die tollen natürlichen spontanen Aufnahmen schreibe ich dann: Ich nach dem Feierabend. Während ich den Post tausendmal am Abend abrufe, um mich auch zu vergewissern, dass meine künstlich erstellte Welt weiterhin real ist. Ich laufe also durch die Straßen, fernab der Realität unglücklich, in der Illusion alles richtig zu machen. Und da wären wir wieder beim Richtig und Falsch.

Das Problem ist, wir sind keine makellosen Puppen, keine Götter, keine Engel. Ich glaube eher noch daran, dass wir Schauspieler in irgendjemandes Traum sind, als Götter

Wir sind Menschen ganz gleich welcher Welt oder Realität. Wir können denken. Und wieder frage ich mich, zu was wir wohl im Stande wären wenn, wir unsere einzigartigen Fähigkeiten nutzen könnten. Dabei denke ich, nicht an übersinnliche Fähigkeiten oder eine neue Form der Evolutionsstufe.

Es muss ja klein anfangen. Beispielsweise damit, dass wir überhaupt anfangen zu uns selbst zu finden. Zu was wären wir wohl fähig wenn, wir all unsere Talente nutzen würden und sie nicht nur in Castingshows zum Einsatz kommen? Wer könnten wir sein, wären wir keine Sklaven des Geldes? Wie würde die Welt aussehen wenn wir nicht mehr für unser Überleben arbeiten, sondern für unser Leben?
Manchmal stelle ich mir vor, wie wir Menschen jeder, für sich seine Interessen nachgeht. Eine Gruppe oder vielleicht ein Land voller Musiker, die nichts weiter tun, als den ganzen Tag an neuen Songs arbeiten und somit die Welt mit Musik einhauchen oder Physiker, die mit ihren Beweisen und Erkenntnissen neue Möglichkeiten schaffen. Eine Horde Philosophen, die nichts anderes tun, als die Fehler des Jetzts aufzudecken und nach Lösungen zu forschen, die Fragen aufbringen und somit den Menschen immer wieder, in die richtige Richtung schubst, wenn sie vom Weg abgekommen sind. Wie wäre es mit einer Gruppe von Tüftlern, die seit ihrer Jugend nichts anderes außer entworfen und kreiert haben. Stellen Sie sich Schulen vor, an welchen wir lernen zu sein und nicht zu haben. Wir lernen, wie wir miteinander umgehen, welche Talente die eigenen sind und diese verbessern. Wo Lehrer unterrichten, die möchten und nicht müssen und wo Schüler gerne lernen, weil sie Wissen und nicht Informationen vermittelt bekommen wollen. Wo Konflikte als Anreiz zur Verbesserung dienen und nicht als Zeugnis des Scheiterns gewertet werden. Stellen Sie sich Menschen vor, die miteinander über ihre Bedürfnisse und Probleme sprechen, anstatt den Nächsten abzustechen oder sich in die Luft, zu jagen. Stellen Sie sich Menschen vor, die zuhören und verstehen, weil sie interessiert sind, weil sie wirklich zuhören und nicht nur hören, was sie hören wollen. Eine Utopie? Mag sein. Doch wir haben auch nie an das Internet geglaubt, nicht wahr?

Utopie ist es nicht wirklich. Auch wenn, es nicht einfach ist. Denn, es würde bedeuten, wir müssten uns neu definieren und neue Werte zu lassen, altes abstreifen und uns für Veränderungen öffnen. Wir müssten eventuell Abstriche machen und verzichten, um glücklich zu werden. Wir müssten uns eingestehen, dass wir auf dem falschen Trichter sind als auch das ein oder andere an harter Arbeit erfordert. Es ist nicht so leicht seine Wahrnehmung zu verändern. Es ist schwer etwas abzulegen, was lange zu einem selbst zählte. Zumal es auch Unsicherheit hervorruft. Es ist ein Kampf und weitaus schwieriger, als den alten Gewohnheiten treu zu bleiben. Wissentlich, das es einem selbst schadet. Also sind wir wieder an dem Punkt und in dem Kreis, indem wir schon vorher waren. Wir schwimmen mit im Strom und geben uns selbst auf.

Man hat mir mal gesagt, Depressivität sei die schlimmste Erkrankung, da der Mensch seinen Urantrieb verliert, weil er seine natürlichen Instinkte abstellt. Er verliert seinen Überlebenswunsch. Also das was uns am Leben hält. Depressive werden auch gerne als lebende tote bezeichnet. Und wenn ich mir so anschaue wie die Gesellschaften der Welt sich verhalten würde ich sagen, diese Epoche könnte man die Depression nennen.

Doch wie gesagt, ich glaube selbst manchmal verrückt zu sein. Was denken Sie?
Weiter Schwimmen, Kämpfen oder fliehen? Oder ergibt alles drei keinen Sinn? Sind da vielleicht doch mehr als nur drei Optionen?

Ich wünsche Ihnen anlässlich der feierlichen Zeit schöne Tage und einen schönen Jahreswechsel

auch wenn sich nichts verändert oder vielleicht doch? Noch eine kurze Frage, glauben Sie, dass wenn, sich die Erde um die Sonne dreht etwas im Kosmos entsteht und wir deswegen so scharf darauf sind die Jahreswende zu feiern? Gibt es uns vielleicht irgendwelche Kräfte auf irgendwelchen Frequenzen die wir nicht wahrnehmen? Oder irgendwas, außer den Bräuchen, was mir das Verständnis, für die Feierlichkeiten gibt. Was gibt es uns das Jahresende zu feiern? Können wir dann das alte Jahr abschütteln? Gehen wir dadurch das neue Jahr anders an? Zelebrieren wir ganz automatisch wie eine Art weltweite Meditation? Oder dient es der Gemeinsamkeit? Oder sind auch diese Fragen unwichtig?
Nun denn jetzt habe ich Sie genug aufgehalten.

Alles Gute Ihnen und ihren Liebenden und lassen Sie es sich gut gehen, wo auch immer sie gerade sind.
So dann Tschüssi, Ade und alles Gute

… Die gerne Schreibende…

So jetzt habt ihr genug gelesen 🙂 Ich wünsche auch euch allen einen guten Rutsch und freue mich auf eure Antworten. Kommt gut ins neues Jahr 🙂

Liebe Grüße

Eure Sahra

 

Wach auf! Die Veränderung beginnt mit dir!

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Haben wir die Krise vergessen? Was sind unsere wahren Probleme?

Die Flüchtlinge und die Einwanderer mögen kulturelle Probleme mit sich bringen, die natürlich schwer sind. Klar ist es ungewohnt und beängstigend wenn, sich das gewohnte Umfeld verändert. Andere Sprachen werden auf den Straßen gesprochen, das macht Angst, denn wir können sie nicht „verstehen“ weil, wir sie nicht einschätzen können, wissen wir nicht, ob sie uns schaden oder uns wohlgesonnen sind.

Selbstverständlich löst das Unsicherheit aus. Hinzu kommt, dass die Einwanderer sich ganz anders verhalten als wir. Und das, ja das löst noch mehr Verunsicherung aus. Wenn man es jahrelang gewohnt ist, dass das Straßenbild eher ruhig ist und alles geradlinig läuft und plötzlich, andersaussehende sich wild auf den Bahnhöfen unterhalten, ist das sicherlich komisch…

… Oder der Umgang unter den Neuankömmlingen. Er scheint so brutal, so laut und so aggressiv, doch wenn man genauer hinschaut sieht man dass sie sich eigentlich freuen.

Wir kennen ein solches Verhalten halt nicht. Wir haben ja auch eine ganz andere Kultur. Das führt selbstverständlich zu Konflikten. Doch diese lassen sich ganz einfach lösen.

Der Schlüssel:

Akzeptiere, dass sich die Welt verändert!

Mann! Wir leben im Jahr 2016. Wir sind alle miteinander vernetzt. Können innerhalb eines Tages am Ende der Welt sein. Wir erschaffen in wenigen Monaten neue Städte. Die Menschen wachsen immer schneller. Was gestern noch die allerneuste Technologie und der hipste Trend war, kann am Morgen schon so veraltet sein, sodass es nicht mehr nutzbar ist.

Es prasseln täglich zig Informationen in uns ein.

Die vielen Menschen, auf dem Weg zur Arbeit. Die Bahn, die nicht kommt. Das Auto, das nicht anspringt. Der Fußgänger, der einfach über die Straße gerannt ist und beinahe einen Unfall verursacht hat. Die 300 Facebookfreunde, die mindestens 500 Eindrücke, ihres Lebens mitgeteilt haben. Nachrichten. Terror. Flüchtlinge. Lügen. Wahrheit. Realität. Wahnsinn. Trump. Arbeit. Das neue Dungelcamp. Angela Merkel. AFD. Russland. Die Kinder. Familie. Freunde. Eltern . Die Fliege, die mich schon den ganzen Tag nervt. Der Nachbar, der wiedermal seinen Hund laut bellen lässt. Mein Geschirr im Spülbecken und und und. Ich könnte noch ewig so weiter aufzählen aber dann bekomme ich schon beim  Schreiben Herzassen vom ganzen Stress.

Das ist doch nicht mehr normal was wir alles an Input haben. Und da sollen wir ruhig und ausgelassen sein und den Überblick bewahren können?

JA! Auf jeden Fall! Schmeißt das unwichtige Zeugs raus und fokussiert euch auf die wichtigen Dinge im Leben! Akzeptiert, dass ihr die Dinge eben nicht ändern könnt.

Wo Krieg ist flüchten Menschen! Wo Krieg ist, kommt es zu Traumatas und wo Traumatas sind, treten auch ungesunde Verhaltensmuster auf, die natürlich zu Konflikten und oftmals zu Gewalt führen. Gewalt ist jedoch ein dehnbarer Begriff, denn Gewalt kann die Übertretung einer kleinen Grenze sein. Beispielswiese, einem zu nahe bei einer Begrüßung kommen. Ihr kennt das bestimmt, so Menschen die ganz nahe sind, beinahe dich schon küssen, wenn sie mit dir sprechen. Und dann sieht man nur noch ein Auge, weil die Augen so nahe am Gesicht sind, dass man nur noch eines sieht… Aber egal, das tut nichts zur Sache 🙂

Wer keine Flüchtlinge oder Gewalt möchte, sollte demnach einfach aufhören Krieg zu führen.

Ja, klingt so einfach und vielleicht auch zu einfach. Aber es ist einfach.

Möchte ich etwas nicht, sollte ich es auch nicht tun. Das heißt nicht, dass man sich vor allem drücken soll und jetzt denken soll:  Ne, ich will jetzt nicht das Geschirr spülen. Nie wieder. Lass dann deswegen meine Wohnung vergammeln. Nein. Manche Dinge muss man halt machen. Auch wenn es jetzt nicht unbedingt… ja.. man macht’s halt. Man kann beim Geschirr spülen übrigens sehr viel Spaß haben. Entweder man schnappt sich seine Familie, Partner, Mitbewohner oder imaginären Freund und fängt dann an sich zu unterhalten. So was geht. Einfach Mund auf machen und reden. Ich will niemanden dumm halten 🙂 Ich stell mir das nur gerade vor…

…. Weiter im Text… Oder man kann Musik hören und dabei tanzen. Mach ich immer und dann bin ich enttäuscht wenn ich kein Geschirr mehr habe weil das so Spaß macht zum Beat die Teller ins Wasser rein zu klopfen und so… Ja ich mach halt aus allem ein Spiel. So werden unangenehme Dinge schön und so habe ich immer was zum Lachen.

Nichts desto trotz, wer gegen seine Willen handelt, indem:

…  Er seine Freunde anbrüllt obwohl er einen schönen Tag mit ihnen haben möchte…

 … Wenn ich zu Hause bleibe, obwohl ich noch die letzten Sonnenstrahlen genießen möchte…

…  Für Krieg und antihumanistische Parteien stimme obwohl ich meine Ruhe haben möchte…

… Ja, dann brauche ich mich halt nicht wundern, dass meine Erwartungen nicht erfüllt werden und ich somit enttäuscht bin.

Wer unzufrieden ist und ein Gehör für seine Meinung finden möchte, sollte nicht unbedingt auf der Straße rumbrüllen, sich in irgendwelchen Schlägereien beteiligen oder rumballern. Das führt zu gar nichts. Ja, doch! Noch mehr Angst und Verunsicherung. Und natürlich eine Bevölkerung die sich denkt: „ Scheiße! Was ist denn mit der Welt los?!“ 

Ja und halt, Verletzungen, Chaos, kaputte Gegenstände (übrigens eine vollkommene Verschwendung der Ressourcen), Straftaten, Menschen die, die ganze Scheiße wieder aufräumen können, Bahnen die zu spät kommen, Baustellen auf der Straße und somit Stau. Ach die Toten nicht zu vergessen. Ja, und das alles für die Meinung, die man eh nicht vertrat.
Aber jetzt, jetzt hat man etwas bewirkt.

Wieso sagt man nicht einfach was man denkt und fühlt? Also was man wirklich denkt und fühlt? Was ist so schwer daran?

Warum kann ich nicht sagen…

„Hey mir macht das hier alles verdammt Angst! Trump an der Macht, täglich neue Tote. Die Politik ist sich so uneinig wie schon lange nicht mehr, die Preise werden ständig erhöht. Firmen wollen jetzt meine Gesetze entwerfen und auch festlegen, Firmen, die die doch eh nur Profit wollen…

… Fuck, ich muss immer besser und schneller sein. Mehr leisten, weil sonst ich auf der Straße lande oder Harz-4 Empfänger bin! Dann gehöre ich zur sozialen Unterschicht! Aber, das möchte ich nicht, denn ich will ja sicher und glücklich leben.

  • Genug Freizeit
  • Eine gute Bildung
  • Spaß mit meinen Freunden oder überhaupt Freunde?!
  • Mehr Zeit für meine Familie

Ich will die Dinge tun die mir Spaß machen. An Computern tüfteln, Spiele entwerfen, das perfekte Skatebord kreieren, die schnellsten Raketen bauen, das geschmackvollste Essen zubereiten, das beste Theaterstück fantasieren, das modernste Auto entwickeln, Häuser bauen die der Kunst ähneln und Technologien entwickeln von welchen wir bisher träumten. Ich will den Menschen verstehen und die Welten entdecken, ich möchte sehen was am Meeresgrund lauert und die Geheimnisse des Dschungels erkunden. Eigentlich. Ja eigentlich möchte ich leben.

… Aber ich muss arbeiten, mich an die Zeit anpassen, Politiker dulden die ich nicht vertreten kann. Kriege führen die ich nicht nachvollziehen kann und Menschen hassen, die ich nie wirklich kennen lernen konnte.“

Irgendwie traurig oder nicht? Warum macht man Dinge die man nicht tun will? Man kann es ja nicht mal vertreten. Man macht’s einfach. Eine kleine Marionette die denkt, sie sei frei!

Wir haben die wahren Probleme vergessen, verdrängt und ignoriert.

Was ist mit NSA?

Was ist mit der Schere zwischen Arm und Reich?

Was ist mit fairen Gehältern oder dem bedingungslosen Grundeinkommen?

Freie Grenzen, weltweite Vernetzung?

Kostenlose und maximalle Bildung für alle?

Die Stärkung des Individuums und somit der Gruppe?

Was ist mit unserem Vorhaben die Natur zu schützen die Arten zu erhalten und für unseren Schaden, den wir verursacht haben Verantwortung zu übernehmen?

Was ist mit Gleichberechtigung?

Toleranz und Akzeptanz und verdammt wo ist die Solidarität?

Wir waren wach und sind wieder eingeschlafen und glauben, unser Albtraum ist die wahre Realität!

Aber das, ist nur meine Meinung.

Ich bin auch nur eine besorgte Bürgerin.

Was sind eure Ängste?

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Liebe Grüße und Peace Out :*

Sahra

Stress, Gedanken und Übung! – Der Weg zum positivem Denken?!

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Stress, ein allgegenwärtiger Begleiter unserer Zeit. Schauen wir uns die täglichen Reize an, scheint es als würden wir uns geradezu danach sehnen. Jede Sekunde nehmen wir eine große Menge an Informationen auf, welche unser Gehirn bereits bei der Betrachtung selektiert. In unserer schnell wachsenden Gesellschaft wird all das durch die dauerhafte Bombardierung der Medien. Sex, Krieg, Gewalt, Konsum& Arbeit.

Der permanente Überfluss an belastenden Informationen führt zur Überproduktion des Stresshormons Cortisol. Dieses Hormon lässt sich im Blut nachweisen. Von unserer »Schneller- höher-besser-Mentalität« neigen wir Menschen aus den westlichen Zivilisationen eher zur dauerhaften Überproduktion von Stress. Steht eine Person unter ständigem Stress, entstehen über kurz oder lang psychische und physische Krankheiten, obwohl Stress doch etwas Gutes sein kann. Er motiviert uns und gibt uns Energie durch das Ausschütten von Adrenalin. Nach der ganzen Aufregung braucht das Gehirn Entspannung, wir werden müde und ruhiger.

Warum macht uns Stress krank?

Das menschliche Gehirn ist zwar noch immer ein Mysterium, durch die Forschung sind wir allerdings in der Lage ein paar Strukturen zu verstehen.
Das Gehirn ist ein energiesparendes Organ. Wir nutzen es zwar im alltäglichen Leben zu 100%, was allerdings nicht bedeutet, dass wir die vollen Kapazitäten ausschöpfen. Unser Gehirn ist mit circa 160 Milliarden Zellen ausgestattet, die unser Handeln, Denken und Fühlen steuern. Diese bilden, wachsen oder festigen sich mit jeder Erfahrung und jedem Gedanken.
Die Gedanken spielen hierbei eine entscheidende Rolle. Nur 20% unserer Empfindungen stammen aus tatsächlichen Ereignissen. Der Rest sind von uns ausgedachte Erinnerungen. Beispielsweise wenn, wir uns vorstellen wie wir uns mit jemanden verabreden und den Tag verbringen. Für unser Gehirn ist diese Vorstellung gleich mit einem tatsächlichen Ereignis. Es kennt unsere Art der Realität nicht.
Wer kennt es nicht, der Gedanke an einen Verlust schmerzt selbst nach „Wochen“ hin und wieder noch, das obwohl der Verlust in der Vergangenheit liegt und die Gegenwart und Zukunft schon neue Dinge für uns bereit legen. Der Verlust schmerzt deshalb, weil es für unser Gehirn ein aktuelles Ereignis ist und das nur weil wir daran denken.

Ein anderes Beispiel das wir sicherlich alle kennen.
Wir sind gerade frisch verliebt, sind Besitzer eines neuen Autos, tragen eine andere Frisur und plötzlich scheint es uns als gäbe es überall Paare, das neu gekaufte Auto oder Menschen einem ähnlichen Haarschnitt. Das liegt ganz einfach daran, dass unser Gehirn lediglich das sieht, was wir sehen wollen.

Das bedeutet nicht, dass sich mehr Paare gebildet haben oder fast jeder dasselbe Auto fährt. Nein, das war alles vorher schon da. Unsere Augen nehmen alles ungefiltert auf, das Gehirn verarbeitet das Bild und gleicht es mit dem ab was es kennt, alles andere wird rausgeschmissen.

Es gab eine Studie in der eine Gruppe Menschen über mehrere Wochen eine Brille tragen mussten. Diese Brille war auf der rechten Seite blau und auf der linken Seite gelb gefärbt. Die Teilnehmer mussten die Brille zu jeder Zeit und Aktivität tragen. Zu Beginn des Versuchs nahmen alle die Verfärbung wahr, doch mit der Zeit fing das Gehirn an die Farben zu kompensieren. Zum Ende der Studie konnte keiner der Teilnehmer eine Verfärbung sehen, obwohl diese immer noch auf der Brille war. Das Gehirn hatte also begonnen den „Störfaktor“ auszublenden und es mit seiner Vorstellung der Realität zu ersetzen.
Das bedeutet, dass wir durch unsere Gedanken und Einflüsse Stress erzeugen und verstärken können. Bekommen wir keine Gelegenheit um uns nach dem Stress zu entspannen, ist der Körper nicht mehr in der Lage die Hormone zu bändigen. Ein gestresster Körper kann sich je nach Ausmaß nicht mehr mit den lebenswichtigen Zellen versorgen. Wie zum Beispiel die Versorgung der Nervenzellen und Hormonen. Sind wir nicht mehr in der Lage uns mit wichtigen Botenstoffen zu versorgen, werden wir anfälliger für Krankheiten, wir sind müder, erschöpfter und unausgeglichener. Die Aufmerksamkeit leidet und man wird sensibler auf äußere Reize.

Ich glaube ein Stressfreies Leben lässt sich durch die Veränderung der Gedanken erzeugen.
Seitdem ich positiv denke, an mich glaube und meditiere, bin ich wesentlich ruhiger. Mich plagten über die Jahre(klingt als wäre ich uralt) Nierenprobleme, Herzrasen und Herzstiche, Migräne, Schwindel und Übelkeit, Schlafstörungen und vieles mehr.
Seitdem ich meine Einstellung zu mir verändert habe, hat sich alles verändert. Kein zitterndes Bein mehr, keine Kopfschmerzen, schlafen funktioniert ohne Probleme.
Leider ist all das nicht so einfach denn, lang gehegte Gedanken lassen sich nicht so einfach wegdenken. Sie sind es gewohnt gedacht zu werden. Sie wollen sich nicht verdrängen lassen. Also rebellieren sie und lassen uns das spüren.
Wer kennt es nicht…

… Eigentlich hatte ich mir vorgenommen am Abend noch eine Runde laufen zu gehen. Auf dem Weg nach Hause bin ich noch positiv eingestellt und freue mich auf das Joggen im Sonnenuntergang. Doch kurz nach der Ankunft befinde ich mich in Jogginghose auf dem Sofa und frage mich, warum ich jetzt schon wieder hier gelandet bin.

Veränderung bedeutet Übung. Das heißt, immer wieder dran bleiben. Wenn du das, was du dir vorgenommen hast, aus welchen Gründen auch immer nicht erreichen konntest, dann sei nicht zu streng mit dir. Rückschläge passieren immer wieder. 

Du hast es versucht und dein Bestes gegeben, morgen ist ein neuer Tag. Eine neue Möglichkeit,eine neue Chance.

Eure Sahra 🙂

Ein paar Links

Zum Lesen:

Was ist Stress?

Meditation und Neurowissenschaft

Was den Menschen antreibt

Zum Anschauen:

 

Generation Pokémon

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Die Jugend heutzutage. Sitzt nur vor den Rechnern und Smartphones. Menschliche Kommunikation ist ihnen fern. Sie verwenden komische halb englisch halb Deutsche Wörter. Manchmal könnte man auch meinen, sie haben einfach sinnlos ein paar Buchstaben aneinandergereiht und ihnen einen Sinn geben. Welch eine Verschwendung. Kaum einer ist in der Lage sich über das Weltgeschehen auszudrücken. Politik und Geographie und die Sprache, all das scheint verloren. Als wäre das nicht genug, setzen sie dem Ganzen mit ihren wilden Frisuren, kunterbunten Farben, engen Kleidern und extremen Auftreten, einen oben drauf. Dass da noch keiner eingeschritten ist? Wie kann man das als Eltern zulassen?

Na ja, jede Generation besitzt etwas, das die Vorherige als Verlust der alten und wichtigen Werte sieht. Natürlich sieht es etwas befremdet aus, wenn man eine Horde Jugendliche auf ihre Handys starrend durch die Straßen ziehen sieht. Doch betrachtet man es aus einer anderen Perspektive erkennt man, dass sich andere Werte bilden und wieder entdecken.
Ich sehe sie oft nach der erfolgreichen Pokémon Suche, an dem Platz noch chillen. Sie unterhalten sich ganz ohne Handy, manchmal oft stundenlang. Entdecken die Welt und sind in der frischen Luft und das alles mit ihren eigenen Augen.
Ja sie wissen vielleicht nicht großartig viel über Politik und Geographie. Auch das Weltgeschehen interessiert sie wenig. Wen wundert es? Vielleicht haben sie einfach nur erkannt, dass die Welt sich nicht verändert, in dem man sich nach diesen Werten richtet. Vielleicht entdecken sie ihre Möglichkeiten in dem sie zurück zur Gemeinschaft gehen und alte Werte mit neuen vereinen und somit etwas Ungewöhnliches aber nichts Schlimmes schaffen.

Vielleicht ist es auch einfach nur so, dass nichts gleich bleibt. Sich nun mal alles verändert. Die Generationen passen sich an ihre Möglichkeiten an. Jeder Generation stehen andere Optionen und Ressourcen zur Verfügung, weshalb es nur logisch ist, dass es nicht gleich bleiben kann.
Die Frage ist also nicht: Welche Werte gehen verloren? Sondern, welche Werte entstehen neu?
Natürlich kann man auch alles verteufeln und als ein Rückschritt sehen Ja warum nicht Ist haltjoaaufregen haltwem´s gefällt?!

Ich geh lieber mit der Jugend Pokémon zocken macht Spaß und man entdeckt neue Werte.

Wir Erwachsene sollten aufhören zu glauben, dass das was wir sagen, wissen oder mehr noch glauben zu wissen, das absolut Richtige ist, denn schließlich sind wir ja die Erfahrenen.Deswegen sehnen wir uns ja auch hin und wieder nach der Leichtigkeit der Jugend und Kindheit. Nicht nach dem Kind sein, mehr nach der Unbefangenheit. Weil wir ja als Erwachsene so glücklich sind

Lassen wir unseren Frust nicht an der nächsten Generation aus in dem wir alles an ihnen kritisieren. Sehen wir sie als weiter Chance zu lernen und zur Entwicklung.

Noch ein kleiner Gedanke, Kommunikation ist echt was Tolles :) Wer die Jugend nicht versteht kann mit ihr reden. Sie beißen nicht. Sind meist echt lieb :)

Was denkt ihr über die Genrationen Konflikte? Was haltet ihr von der heutigen Jugend? Aus welcher Sicht betrachtet ihr das Ganze?

Würde mich total interessieren 🙂

Liebe Grüße

Sahra