Künstliche Gebärmutter- Vom Mensch zum Nichtmenschen!

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Wann sind die Grenzen erreicht?

Wozu heutzutage noch etwas selbst erledigen. Der Mensch gibt alles was in menschlich macht ab um etwas zu sein was er gar nicht ist. Um das Ego zu stärken. Wir essen schon nicht mehr gemeinsam, kochen unsere Mahlzeiten nicht mehr selbst, wir wissen nicht mehr was es bedeutet unsere Kleidung am Körper herzustellen. Wir erziehen unsere Kinder nicht mehr selbst und auch das denken haben wir vor einiger Zeit der Obrigkeit überlassen. Bei Beschwerden lassen wir uns operieren, nehmen gefährliche Medikamente ein und lassen den Arzt beurteilen was uns fehlt, anstatt unseren Körper wahrzunehmen und nach der Ursache selbst zu suchen. Es gibt kaum noch menschliche Handlungen die wir ausüben. Kein Wunder das es uns zunehmend an Menschlichkeit fehlt und wir gar nicht mehr wissen was es bedeutet Mensch zu sein. Wir verwandeln und freiwillig in eine Spezies, die von Technologie abhängig ist, weil wir glauben so endlich die Zeit zur Selbstoptimierung zu gewinnen.

In Wirklichkeit heucheln wir uns selbst nur etwas vor, denn Zeit für die Suche nach unserer Bestimmung finden wir nicht, sondern nur mehr freie Stunden, die wir mit Nichtigkeiten verbringen können. Mit Ausbeutung, Rücksichtslosigkeit, egoistischer Selbstverwirklichung und der eigenen Versklavung. Wir lassen uns von Geld regieren, gehen für anderer Leute Probleme in den Tod und zerstören ganze Landflächen, die ausreichend wären um unzählige Familien zu ernähren. Und nun nehmen wir uns noch einer der kostbarsten Dinge, die uns ausmachen, das Austragen der eigenen Nachkommen.

Schlimm genug, dass wir es nicht mehr Mutternatur überlassen welches Genmaterial in der nächsten Generation steckt, sondern schon die Befruchtung im Reagenzglas abläuft, aber nun auch ein künstlicher Uterus? Sollen die künftigen Generationen, mit dem Menschen nichts mehr am Hut haben? Was ist der Plan, für die Zukunft der menschlichen Rasse? Wollen wir uns selbst zu Aliens machen?
Irgendwann sollte der Mensch feststellen, das er Grenzen überschreitet, die sein eigenes Genick brechen werden!

Was denkt ihr, über die neuen Errungenschaften wie Biobag und den Brutkasten für zu Hause?

 

Liebe Grüße und euch noch ein schönes Wochenende 🙂

Peace and Love

Sahra- Latifa Warrelmann

Das Beitragsbild stammt von Science ORF

Ehe für alle – Gleichberechtigung für alle?

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Guten Morgen ihr Lieben :*

Die Ehe für Alle ist durch! Was für ein Meilenstein in der deutschen Geschichte, oder?
Wie wäre es jetzt noch mit Reiseerlaubnis für alle Menschen, nicht nur für EU, US-Bürger und andere Nationen der „First World!

Ich bin für das Recht aller, dorthin zu gehen, wohin auch immer man möchte, sofern man sich an die Gepflogenheiten und Gesetze des Landes hält.

Oder wie wäre es mit Gleichberechtigung aller Menschen, weltweit?
Ja zugegeben, das ist ein hartes Projekt, aber wäre es nicht endlich an der Zeit? Könnte 2017 nicht nur das Jahr von Trump, Terroranschlägen und Ehe für alle sein, sondern auch das Jahr indem sich die Weltbevölkerung zusammenschließt und jeden Menschen als vollwertigen Mensch ansieht?

Freiheit für alle! Wird dies auch ein Traum sein der erst in den nächsten hundert Jahren erfüllt werden kann, oder können wir schon vorher dem Kampf für Gleichberechtigung ein Ende setzen?

Gratulation an alle, die für die Ehe aller gekämpft haben. 💪💜

Love and Peace & and don’t forget the peaceful revolution! – Join it! 💜

Habt einen wunderschönen Tag ✌💙

Gerechtigkeit im Kleid verpackt

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Wo keine Gerechtigkeit ist, ist keine Freiheit und wo keine Freiheit ist, ist keine Gerechtigkeit.“    

                                                                                          Johann Gottfried Seume (1763 -1810)

           deutscher Schriftsteller, Philosoph, Reisender ein Bauernsohn mit vielen Talenten.

Wir nutzen Bäume um daraus Papier herzustellen, das dann für unzählige Anträge verwendet wird.

Anstatt diesen unsinnigen Papierwahnsinn zu stoppen und mittels unseres Verstandes eine Alternative zum Geld zu finden, zerstören wir Lebensräume und nehmen uns das Wichtigste, was wir haben. Die Luft zum atmen.

Wie wird unsere Welt wohl aussehen, ohne Pflanzen, Tiere und sonstiges Ökosystem, das dafür sorgt, dass wir überhaupt existieren können. Wir jagen Tiere einfach nur des Status wegen. Für unsere Kosmetik müssen zahlreich gezüchtete Arten sterben. Einfach nur, damit wir uns das Gesicht anpinseln können oder mit weicher Haut überzeugen können. Wegen des maßlosen Konsums sterben Arten aus, sind die Meere überfischt und dreckig. Zig Küken werden einfach geschreddert, weil es uns wichtiger ist, dass wir günstig alle Zeit und überall Lebensmittel kaufen können. Ob wir sie dann auch brauchen sei dahingestellt. Weil wir gar keinen Bezug mehr zu unseren Konsumgütern haben und es für selbstverständlich erachten, dass wir nur zum nächsten Einkaufzentrum laufen müssen, damit all unsere Wünsche erfüllt werden, bekommen wir gar nicht mehr mit, dass die Menschen, die jeden Tag stundenlang in kleinen, kaum belüfteten alten und brüchigen Fabrikhallen, für unser 5 Euro T-Shirt, vor die Hunde gehen.

Jeden Tag laufen Massen durch die Straßen der Dörfer und Städten. Sie rennen von der Arbeitsstelle nach Hause. Von zu Hause steigen sie schnell in ihre Autos um nur mal eben schnell zum Supermarkt zu fahren. Alles wird schnell erledigt und für nichts bleibt Zeit. Der Tag sollte 48 Stunden haben aber selbst die würden nicht ausreichen um das Pensum zu erfüllen, das erfordert ist.

Ständig bleibt etwas liegen, ständig glauben wir nicht alles erreicht zu haben. Selbst wenn wir unsere Ziele erreicht haben, können wir uns nicht zurück legen. Schließlich müssen wir den erfüllten Traum festhalten. Wir dürfen ja nicht mehr nach unten fallen. Nicht mehr wie zuvor hart arbeiten müssen um das Haus finanzieren zu können oder in den langersehnten Urlaub zu reisen. Auch für die Konsole, die wir schon lange im Auge hatten, wollen wir nicht mehr so hart sparen. Also arbeiten wir noch mehr, haben noch weniger Zeit und streben gleichzeitig nach noch höheren Zielen, die noch mehr Leistung fordern. Das Leben ist eben hart. Das wissen wir alle. Es ist kein Kinderspiel, doch vor allem ist es wie es ist!

Aber warum traurig sein? Warum sich deswegen runter ziehen lassen? Schließlich ist doch alles wunderbar. Zumindest zeigen das die Medien. Denn dort verhilft das lila, rote und blau gepunktete Lippenbalsam zu strahlenden Lippen. Sexy und verführerisch aber das Beste kommt erst noch, er ist ganz und gar von natürlichen Ressourcen, vegan und BIO. WOW, ein solches Produkt kann doch nur Freude in einem hervorrufen. Hat das vollkommen überteuerte Lippenbalsam nicht unser Gemüt erhellt, dann schaffen das sicherlich die unzähligen Werbebanner, die das Straßenbild zieren. Überall wo man hinschaut, will irgendjemand etwas von uns. Ob es der komisch schauende Politiker ist, der mit seinem steifen Lächeln, suggerieren will, das er und seine Partei die richtige Wahl zur Veränderung ist oder das überglückliche Paar, das natürlich perfekt durch trainiert in Badekleidung zur Buchung eines reduzierten Traumurlaubs animiert.

Welch ein Wunder das wir bei all der Reizüberflutung nicht mehr in der Lage sind durchzuatmen, für uns zu sein und mal in Ruhe über die eigene Meinung und Werte nachzudenken. So ist es bei all dem Stress klar, dass man sich nicht mehr dafür interessiert, dass täglich Menschen für unseren Konsum sterben. Es ist ja schon Normalität.

Seitdem ich klein bin, höre ich in den Nachrichten von Krieg, von irgendwelchen Meinungsverschiedenheiten, von Promis die Kinder bekommen haben und Terroristen. Ich sehe Bilder von dünnen dunkelhäutigen Kindern, die mit Blähbauch und Fliege im Auge, mir zu verstehen geben, dass sie gerade dabei sind zu verhungern. Wie soll mich heute ein Bild von einem Kind, das gerade tot vom Meer an den Strand angespült wurde erschrecken? Das schockiert mich nicht, das überfliege ich während den Morgennachrichten. Da rege ich mich dann ne Stunde wieder auf, dass so ein Bild schon gleich mal meinen Tag versaut hat. Warum strahlen die das auch wochenlang aus. Gibt es denn nichts anderes mehr. Ja, es ist traurig, aber ja das passiert halt jeden Tag. Es kann halt nicht jeder überleben und außerdem ist es ja so weit weg. Warum sollte es mich dann interessieren? Fuck! Mein Bus, ich komme zu spät.

Und schon habe ich das Kind wieder vergessen. Schon bin ich wieder im Kreislauf. Ich laufe mit. Ich mache mit. Ich wundere mich über die Zustände in der Welt, ich beschwere mich, rege mich auf, dennoch bin ich nicht bereit, nein mir fällt es nicht mal auf, dass ich ein Teil des Ganzen bin.

Vielleicht weiß ich es irgendwo tief in mir, dass die Welt am Arsch ist, ja vielleicht stört es mich sogar. Dennoch steige ich morgen wieder in den Bus ein und verschwende 10 Minuten meines Lebens in welchen ich mich über die verspätete Bahn aufrege, anstatt mich zu fragen warum wir nicht alle mal einen Gang runter schalten können.

Warum können wir nicht ehrlich miteinander umgehen? Warum führen wir Kriege, die gar nicht unsere sind, von welchen wir nicht einmal die Details kennen? Warum verteidigen wir Menschen, die unser Geld rauben, die keine Versprechen einhalten können und sich am Morgen wenig für den Arbeiter interessieren, der sich täglich widerstandslos kaputt ackert und dafür lediglich gut leben möchte. Er möchte Entscheidungen treffen und nicht wie ein kleines Kind, alles vor den Tisch gesetzt bekommen.

Wir legen unser Verantwortung in Menschen, die auch nur Menschen sind. Die leider auch wie wir, am Morgen eher in Gedanken bei ihren Sorgen sind, als bei den Problemen der Menschheit.

Vielleicht sehen wir Menschen irgendwann, dass wir alle nur Menschen sind, wir machen alle Fehler. Aber um die Fehler zu beheben und aus ihnen zu lernen, reicht es nicht nur über sie zu reden und sie hinzunehmen. Es reicht nicht zu sagen, es ist halt so. Man lernt erst aus Fehlern, wenn man beginnt sein Verhalten zu ändern.

Haben wir nicht in all den Jahrhunderten gelernt, dass sich die Geschichte wiederholt.

Ein Königreich beutet das Andere aus, Stämme schlachten sich gegenseitig aus, Kulturen gehen unter weil sie ihre Umwelt zerstören, Ländern rauben und vergewaltigen die Frauen und Kinder, der Gegner wegen Ressourcen, die irgendjemand mal als besonders wertvoll abgestempelt hat. Nationen unterdrücken sich und Systeme betrügen und lügen. Das ist nichts Neues. Das gab es schon immer. Sollten wir das nicht langsam leid sein?

Anstatt immer wieder aufeinander einzuhacken, sich aufzustacheln und provozieren, wäre es nicht toll, wenn man gemeinsam beginnen würde aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen?

Sind wir schließlich nicht Menschen?

Wir sagen doch immer, wir sind besser als die Tiere. Wir stellen uns in jeder Hinsicht über sie, dennoch nutzen wir kaum, das was uns von den anderen Lebewesen unterscheidet. Unser Gehirn wird täglich abgeschaltet. Wir wollen es gar nicht nutzen. Nicht umsonst boomt der Kapitalismus. Mit der Reizüberflutung, dem von a nach b hechten, ständig etwas unternehmen, schaffen wir doch eines, wir schalten uns ab.

Unsere Gedanken sind täglich mit Dingen gefüllt, die eigentlich gar nichts mit uns zu tun haben. Was sollte es mich interessieren was mein Nachbar oder Kollege denkt, wenn ich dieses Kleidungsstück trage oder wenn ich meine Musik zu laut höre? Ich sollte mich lieber fragen, warum trage ich das und warum muss ich jetzt so laut Musik hören? Wie würde es mir ergehen, wenn jemand plötzlich nachts um drei voll aufdreht?

Durch Empathie erhalten wir nicht nur mehr Verständnis für unsere Umgebung sondern auch für uns selbst. Wodurch wir erkennen, dass wir erst etwas verändern können, wenn wir verstehen, dass wir genauso mit unserer Umwelt umgehen sollten, wie wir selbst behandelt werden wollen.

In diesem Sinne, euch einen schönen Tag ❤

Nimmt euch Ruhe und genießt die Zeit, die ihr habt.

Love and Peace

Sahra Latifa Warrelmann

Was dem Mensch fehlt und was er glaubt zu brauchen.

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Der Mensch, ein verblüffendes Tier. Er wundert sich über Spott, den er erntet obwohl er selbst seinen Nachbarn, Kollegen oder Chef verspottet. Er ist entrüstet, wenn ihm mit Wut begegnet wird, obwohl er vielleicht einige Minuten zuvor wegen einer Nachricht, der verspäteten Bahn, der geringe Lohn oder anderes, eine bestimmte oder x-beliebige Person zum Teufel gerufen hatte.
Der Mensch ist sich selbst am nächsten. Er interessiert sich kaum für andere. Tut er es doch, so liegt es selten am Gegenüber sondern, an dem eigenen Antrieb etwas von/durch oder mit Person X zu erhalten.
Dabei spielt es keine Rolle ob der Verdienst materieller oder geistlich/spiritueller Natur ist. Liebe, Wertschätzung, Zuneigung, Aufmerksamkeit, Lob all das und noch mehr erhalten wir durch zwischenmenschliche Interaktionen, die wir benötigen um zu überleben.
Jemand dem es an Wertschätzung oder Aufmerksamkeit mangelt, leidet ebenso stark, wie jemand, dem es an Nahrung oder Obdach mangelt. 


Sollten wir daher folgendes Lernen?

1.Werden wir uns bewusst, dass ein jeder eine andere Ansicht von der Realität besitzt. Auch wenn wir verschiedene Dinge erlebt und durchlebt haben, bleiben die Gefühle gleich. Ich empfinde genauso Schmerz, Leid, Glück und Freude wie mein Nachbar. 
Ein Beispiel:
Für Person X ist der Verlust des Smartphones das Schrecklichste, was sie sich vorstellen könnte.

Person Z
hingegen sieht im Verlust eines Bilderalbums einen Albtraum.
Auch wenn die Gegenstände unterschiedlich sind, die Bedeutung dahinter verschieden, so ist das Gefühl dazu dasselbe.


Sollten wir demnach jeden respektieren und behandeln wie wir selbst behandelt werden möchten?

2. Werden wir uns bewusst, dass materielle und geistlich/spirituelle Bedürfnisse den gleichen Stellenwert bestizen.
Ein Mensch kann durch Einsamkeit sterben aber er kann auch durch fehlende Nahrung dahin vegetieren. Unendliche Studien zeigen die Auswirkungen von sozialer und geistlicher Verkümmerung. Sie beweisen, dass der Stress für Menschen welche unter psychischen Erkrankungen leiden genauso hoch ist, wie der Stress, der bei organischen Beschwerden entsteht.

Sollten wir daher, aufhören die Psyche vom physischen Dasein zu trennen? Sollten wir akzeptieren, dass wir mit bösen Nachreden, unkontrollierter Wut, falschen Anschuldigungen, Lügen und Ignoranz genauso schaden, wie wenn wir jemanden eine Pistole an die Brust setzten und abdrücken?

Fragen über Fragen…

…Was meint ihr?
Liebe Grüße und einen schönen Tag euch ❤❤

Sahra Latifa Warrelmann
Peace and Love with everyone ❤❤

Fragen an die Philospohen unserer Zeit

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Hallo meine Lieben,

ich habe vor zwei Tagen eine E-Mail an die Philosophen unserer Zeit gesendet, mit der Hoffnung Antworten auf meine Fragen zu bekommen. Ich habe zwar zwei Rückmeldungen erhalten, mit welchen ich nicht gerechnet habe und mich sehr gefreut haben. In diesem Zuge auch danke an Herrn Vittorio Hösle, ein deutscher Philosoph der an der Universität in Indiana lehrt. Danke für die Rückmeldung und den tollen Tipp 🙂

Trotz der Meinung der Philosophen, interessiert mich auch die Meinung der Bevölkerung. Deshalb veröffentliche ich nun einen Auszug meiner E-Mail und hoffe auf Denker und Mitdenker die sich den Fragen annehmen. Ich freue mich auf Anregungen und Diskussionen. Auf Ideen und Antworten. Dann viel Spaß euch beim Lesen.

Einen wunderschönen Tag euch allen. Genießt die Sohne draußen und zeigt euren Liebenden wie toll Sie sind. In diesem Zuge… Ich liebe euch :* (Das ist nicht nur so daher geschrieben)

Hallo liebe Philosophen unserer Zeit :) :)

Vorweg, fühlen Sie sich nicht persönlich betroffen, dass ich Sie im Einzelnen nicht persönlich Anrede. Ich möchte Sie alle damit nicht abwerten. Es ist mehr ein Ausdruck meiner Faulheit. Angesichts dessen, das ich hoffe auf meine Fragen Antworten zu erhalten, ist es einfacher wenn, ich die E-Mail-Adressen einfach kopiere. Fühlen Sie sich dadurch nicht angegriffen. Ihr Namen habe ich aber nicht einfach kopiert und eingefügt. Ich habe mich im Vorfeld nach Ihnen erkundigt. (Klingt das nach einem Starker? 🙂 )

So nun komme ich auf den Punkt. Sie wissen ja noch immer nicht worum es sich handelt. Ich muss Sie allerdings warnen, ich denke sehr chaotisch. Es tut mir also leid, sollten Sie etwas nicht nachvollziehen können. Ich habe versucht mich zu strukturieren, was in Anbetracht der Fülle an Fragen in meinem Kopf und dazugehörigen Gedanken schwierig war. Aber ich denke das verstehen Sie.

Ich besuche seit 3 Monaten wieder die Schule um mein Abitur nachzuholen. Meine Lehrer und ich finden uns häufiger in Diskussionen wieder, die leider schon zu Beginn ihr Ende finden und meine Fragen unbeantwortet bleiben. Was mich etwas frustriert, weil ich die Schule besuche um etwas zu lernen und nicht um mir schnell Informationen einzuhämmern, die ich allerdings nach kurzer Zeit wieder vergesse, da mein Gehirn keine Zeit hat sie zu verarbeiten. Als ich meine Lehrer darauf ansprach, meinten sie: „Das ist halt das Bildungssystem. Das ist halt so, nur wer schnell lernt gehört zur Elite, kann mitmachen.“

Was hat lernen mit Schnelligkeit zu tun? Es ist ein Prozess, der auf Wiederholungen beruht und ich weiß nicht wie wiederkehrende Wiederholungen schnell ausgeführt werden können. Das, was da in der Schule passiert, hat meiner Meinung nach nichts mit lernen zu tun. Doch, das ist ein Thema das ich jetzt nicht ausführen möchte, ich schreibe Ihnen ja schließlich wegen meiner Fragen.

Also dann mal los:

Warum glauben wir, wir können nicht gegen unsere menschliche Natur handeln wenn, wir uns täglich wider unseres Seins verhalten?
Warum gehen wir unachtsam mit uns und unserer Umwelt um wenn, wir nicht wissen wie wir Alternativen schaffen können?
Warum versklaven wir uns selbst, indem wir destruktive von uns geschaffene Systeme verteidigen?
Warum glauben wir an Geister, Aliens, Drachen, Gott und Götter aber nicht an die Möglichkeit die Lösung unserer Probleme in uns selbst finden zu können?
Warum wehren wir uns gegen Dinge, die wir nicht verändern können?
Warum beschäftigen wir uns mit Fragen wie: Welche Kleidung trägt der oder das? Der hat das und das gesagt und getan Warum beschäftigen wir uns nicht mit unseren Fehlern und versuchen selbst die Veränderung zu sein?
Warum kritisieren wir andere und meinen Allwissend zu sein, wobei wir bei der Frage nach unserem wahren befinden und warum wir handeln wie wir handeln, ins Stottern kommen?
Warum leben wir für Geld anstatt für das Leben?
Warum befinden wir uns Global in einer Opferrolle? Jeder meint er wäre am ärmsten dran und jeder um ihn herum hätte es verdient unter zugehen, den alle anderen sind schuld, das es mir schlecht geht und deswegen darf ich so handeln, wie ich handele

Wir glauben an Wahrsager, wir schaffen technische Höchstleistungen um die Bevölkerung zu überwachen. Wir hören Gespräche ab und wenn, uns nicht jemand gegen unseren Willen abhört, dann geben wir selbst private Einblicke in unser Leben, durch das Internet. Innerhalb Sekunden können wir wenn, wir wollten und das richtige Know How haben, alles voneinander wissen, dennoch sind wir, uns alle vollkommen fremd. Zumindest empfinde ich es so. Kaum einer weiß eine richtige Unterhaltung zu führen. Wir fühlen uns verloren, wenn wir sagen müssen was in uns vorgeht, was wir denken und was wir wirklich wollen. Wer wir sind und wonach wir tatsächlich streben. Wir können Wissen ansammeln, Geschichten schreiben, doch nur selten schaffte es einer sich selbst zu erkennen.

Ich fühle mich manchmal dem Chaos erlegen und frage mich, warum ich über all das meinen Kopf zerbreche. Eigentlich könnte es mir egal sein, ob mein Nachbar wählen geht oder nicht. Ob in China einer umgebracht wurde, ob in den USA gerade jemand wieder unschuldig bei einer Gang-Schießerei ums Leben gekommen ist, ob Frauen in Indien vergewaltigt werden, Firmen in Bangladesch einstürzen, Medien das präsentieren, was das Volk hören will, ein junger Mann in Syrien oder im Irak gerade enthauptet wird, ob ein kleines Kind gerade an Hunger elendig verreckt, ob gerade irgendein Mensch auf dem Weg, in die Freiheit, im Meer ertrinkt. Es könnte mir alles egal sein, denn ich bin doch hier und bei mir ist doch alles okay. Manchmal frage ich mich auch, ob ich verrückt bin. Wie könnte ich mich sonst mit so etwas auch wenn, widerwillig befassen?

Ich habe mir mal sagen lassen man muss erst verrückt werden um klar sehen zu können. Vielleicht stimmt es, vielleicht auch nicht. Ich glaube nur wenn, sich mein Weltbild verrückt, habe ich eine neue Perspektive erkannt und bin zur Erkenntnis erlangt.
Das Denken bin ich gewohnt und macht mich nicht wirklich verrückt. Es mehr die Ignoranz gegenüber der Fragen die mich stört.
Ist es tatsächlich wichtiger den Schülern Informationen einzuhämmern, seine Zeit in Konsum zu ertränken oder den Haushalt zu erledigen, als sich Gedanken darüber zu machen, wie ich in der Welt lebe, welchen Einfluss ich habe, ob ich zerstörerisch lebe oder tatsächlich in meinem Wohle und im Wohle aller lebe? Ist es nicht wichtiger sich zu fragen, wie es möglich ist glücklich zu sein, als sich zu fragen wie viele Rechnungen zu begleichen sind? Ist es richtig sich in die Gesellschaft einzufügen wenn, man eigentlich das Meiste davon verabscheut? Aber schon bei der Frage nach dem Richtig und Falsch scheitern wir. Wir glauben oftmals richtig zu handeln, obwohl wir nicht einmal eine gemeinsame Definition finden können. Trotzdem leben viele in dem Glauben richtig zu handeln, auch wenn daraus destruktive Folgen resultieren.

Ich frage mich: Ist es wichtig jeden Morgen aufzustehen und einen Beruf nachzugehen, der nichts von alledem vertritt, wofür ich einstehe aber mich am Leben hält, wodurch ich gleichzeitig immer schön im Strom schwimme? Ist es das? Gibt es mir tatsächlich Sicherheit? Was aber wenn, der Strom in eine Richtung fließt, die ich nicht für richtig halte und beim besten Willen nicht nachvollziehen kann auch wenn, ich durchaus in der Lage bin zu verstehen, warum und wieso der Strom diese Richtung eingeschlagen hat? Es bleiben also nur wenige Optionen um dem ganzen zu entfliehen, sofern man es für falsch hält, mit im Strom zu schwimmen. Entweder ich kämpfe dagegen an, was dazu führt, dass ich wahrscheinlich trotz maximalen Aufwands scheitere. Der Mythos einer allein, kann die Welt verändern, hat einen kleinen Hacken. Ja einer alleine KANN es schaffen, wenn er nicht davor an der Last zusammengebrochen ist. Also eher destruktive Option. Also wäre da noch die Option etwas komplett anderes als der „Mainstream“ aufzubauen. Machen viele aber Ist auch eher joa Man gehört nicht richtig dazu, ist aber voneinander abhängig, so ne geduldete Co-Abhängigkeit. Macht auch nicht glücklich, ist allerdings besser als im Kampf unterzugehen. Der Großteil wählt dennoch die Option „Mitschwimmen“. Warum auch immer. Und so kommen wir wieder zu meinen Fragen

… die Menschen scheinen keine glücklichen Lebewesen zu sein. Sie zerstören, wüten und interessieren sich nicht für den Morgen, obwohl sie mehr im Morgen als im Jetzt leben. Wir verleugnen uns täglich am laufenden Band und handeln wider unsere Natur, unseres Rhythmus. Durch Technologie wollen wir Evolution erreichen, beispielsweise durch einen Chip der das Gehirn mit einem IQ von 1000 ausstattet. Und dann? Was soll dann passieren? Werden wir dann intelligenter? Verstehen wir uns dann besser? Finden wir dann den Sinn unseres Lebens und unserer höheren Bestimmung, zu der, der Mensch angeblich auserkoren sei? Kommen wir dann endlich in das lang ersehnte Paradies, da es die Utopie auf Erden nicht gibt? Werden wir dann einsehen, dass Krieg nicht durch Waffen lösbar ist, sondern durch Verstand, durch Einsicht? Sind wir dann in der Lage zu verstehen, dass wir mit dem Hass nichts anderes schaffen, als unsere eigene Vernichtung? Nicht etwa eine dieser schrecklichen apokalyptischen Szenen durch Tod und Gewalt. Denn irgendwas lebt immer, selbst wenn wir noch keine Mikroskope haben um es sichtbar zu machen. Wir lähmen uns, denn wir verursachen Stillstand. Und was ist wohl das Schlimmste für ein Lebewesen? Stillstand. Wie sollen wir wachsen, wie sollen wir lernen ohne Bewegung?

Eine schon seit Jahrhunderte andauernde Schleife von der wir glauben, dass sie für unsere Entwicklung notwendig sei. In der Psychologie spricht man von einer Art Zyklus des Wachstums, der besagt das, unser Leben daraus besteht immer wieder dieselben Erfahrungen zu machen, auf anderen Ebenen und mit anderen Mitspielern. Dadurch sollen wir wachsen und uns entwickeln. Ja wir entwickeln uns. Aber für das was wir könnten, viel zu langsam. Wir könnten in Frieden leben, wir könnten jedem „natürliche“ Sicherheit garantieren und wenn wir wollten, könnten wir heute dem Hunger ein Ende setzen. Hallo! Wir sind in der Lage zum Mond zu fliegen, wir können innerhalb Tage Einkaufspassagen errichten, Gesetze verabschieden und in Sekunden mal eben 1 h Wald abholzen, wir können unglaubliche Kräfte und Zeit darin aufwenden andere zu demütigen

Wir sind Tiere wie alle anderen auch. Der Vogel hat seine Flügel. Wir werden niemals fliegen können auch wenn, wir unsere Zeit damit verschwenden es uns zu wünschen. Die Fische haben ihre Kiemen, was Ihnen ermöglicht unter Wasser zu leben. Jedes Tier besitzt Fähigkeiten, dem es ermöglicht seine Umgebung zu verstehen, mit ihr umzugehen und darin zu leben und zu überleben. Wir Menschen, die auch nur Tiere sind, haben den Verstand. Unsere Einzigartigkeit. Wobei es auch sein könnte, das es nur der aufrechte Gang ist. … Spaß beiseite. :)

Wir haben also unseren Verstand. Jenen, den wir erst seit einer kurzen Zeit erforschen. Hin und wieder gab es Zeiten, in welchen sich Bevölkerungen, mit dem Verstand auseinandersetzten. Aber diese erloschen immer wieder. Auch verständlich, die Forschung des Menschen ist zäh und immer wenn, man meint, man hätte die absolute Erkenntnis, tritt eine neue Frage in den Raum die alles Vorherige über Bord wirft.

Doch möchte ich, auf meinen vorigen Gedanken eingehen. Der Mensch und sein Verstand. Was ist mit ihm alles möglich. Wir können, verstehen, begreifen, wir können logische und unlogische Zusammenhänge erkennen, wir können mitfühlen, wir können uns Dinge vorstellen, die nicht da sind und mittels unseres Verstands, in etwas Greifbares verwandeln. Wir sind Meister der Sprache und können mit Anstrengung sogar mit einer andern Spezies kommunizieren. Aber ich möchte jetzt nicht auflisten zu was wir mittels unseres Verstandes fähig sind.

Also werden wir doch auch in der Lage sein, unsere Energie in eine andere Richtung zu investieren? Oder sind wir tatsächlich dem Animalischen, in uns erlegen? Sind wir doch nur Marionetten unseres Selbst, geschaffen durch unsere Gedanken und kontrolliert von unseren Gefühlen, unfähig zu entscheiden? Sind wir Opfer höherer Gewalten und leben ein bereits vorbestimmtes Leben, weshalb es keine Rolle spielt, sich um wahre Werte wie, Ehrlichkeit, Toleranz, Reflexion, Respekt, Nächstenliebe, Realismus, Gerechtigkeit, Empathie und so weiter Gedanken zu machen. Würde das dann bedeuten, das Leben ist bedeutungslos und dient nur der Verschwendung, der Verletzung, der Gleichgültigkeit, der Ignoranz und Grausamkeit und ist ein endloser Kampf, basierend auf unserem Ego? Spielt es dann eine Rolle irgendetwas zu wünschen oder sein zu wollen, wenn man es eh nie erlangt, da es einen vorbestimmten Weg gibt? Weil es halt alles einfach so ist? Sind wir deswegen alle müde und vegetieren vor uns hin und versuchen Phasenweise auszubrechen? Sind wir deswegen nur zufrieden und nicht glücklich?

Aber vielleicht ist auch all das unwichtig, weil wir tatsächlich einfach nur Menschen sind. Trotz unseres Könnens versuchen wir nicht uns selbst zu erforschen, nein wir erforschen alles andere und wollen uns darin finden. Und somit setzen wir Puzzleteile zusammen um die Antwort nach dem Ich, dem Leben und des Seins zu finden und das obwohl wir nicht mal wissen, ob diese Puzzleteile ein Teil unserer Selbst widerspiegeln. Anhand von Affengehirnen wollen wir zu uns selbst finden. Was kann uns ein Affe, der zwar unser nächster Verwandter ist, über uns sagen? Wir können nur annehmen aber wissen, wissen werden wir von solchen Forschungen nichts. Haben wir uns einmal gefragt, wer wir sind? Diese Gedanken in unserem Kopf, woher kommen sie? Warum sendet mein Gehirn gerade jetzt dieses Signal aus? Warum verknüpft es diese Ereignisse und andere nicht? Warum, tippe ich jetzt gerade diese Worte auf meiner Tastatur? Natürlich, weil ich eine Intention habe. Die treibt mich an. Doch, warum habe ich diese Intention? Na ja, ich hoffe mir dadurch Antworten auf meine Fragen aber gleichzeitig, wünsche ich mir auch Anerkennung für meine Gedanken und Verständnis für meine Worte. Und warum möchte ich das? Weil es mich überleben lässt. Ich brauche eine Form von Bestätigung um zu überleben. Die Art der Bestätigung, hängt ganz von meinen Bedürfnissen und Prioritäten ab. Aber warum reicht es, ein paar Worte zu tippen und schon fühle ich mich besser, stärker und ein Stück gewachsen? Und ist es wichtig? Ich frage mich z.B. auch was passiert bei einer Berührung, wenn sich Hände streifen. Sie kennen sicher das Gefühl. Aber was wird da ausgelöst, welche Hormone werden produziert und warum zum Teufel sendet mein Körper ein Signal. Es ist schließlich nur eine Hand die mich streift. Ist es ein Schutzmechanismus der sich automatisch aktiviert? Aber durch was wird er aktiviert und wodurch schaltet er sich wieder ab? Und woher weiß mein Gehirn, dass da eine Hand ist wenn, ich sie nicht mal gesehen habe? Durch das fühlen? Aber woher weiß meine Hand, dass es sich um eine andere Hand handelt. Es mögen zwar alles nur banale Prozesse sein, aber wenn ich mir vorstelle was da alles gleichzeitig passiert, finde ich es schon erstaunlich. Informationen die ich täglich aufnehme aber dennoch nicht bewusst. Was wäre, wäre der Verstand in der Lage all das bewusst zu steuern? Und, ist auch das wichtig?

Soll ich mich also weiterhin im Strom bewegen und versuchen etwas zu sein was ich nie werden kann. Soll ich wie andere die keine Mittel haben, eine bestimme Schule zu besuchen, verdammt sein einer Tätigkeit nachzugehen, die ich weder beherrsche noch mag. Oder soll ich wie der Millionärssohn, in Vaters Fußstapfen treten und Manager werden, obwohl ich lieber mit meinen Händen, Monumente erbaue? Soll ich Kindergärtnerin sein, weil es dem noch immer klassischen Bild, der mittleren Mittelschicht-Frau entspricht? Oder wäre es als Feministin in einer Bank angebrachter? Nein vielleicht, werde ich Model eines Modelabels, das geschützt durch den Mantel des Ruhms Menschen ausbeutet um Papier, Münzen und Zahlen in einem Computer zu generieren. Aber das wäre auf Dauer menschenunwürdig. Vielleicht bin ich lieber Kassiererin, an der Kasse einer Supermarktkette, welche ihre Mitarbeiter ausbeutet, Waren aus Ländern einschifft und damit eine Menge Ressourcen verschwendet? Aber nicht nur das, die bezogene Ware stammt aus sogenannten Entwicklungsländern. Dort wo Menschen, ausgebeutet werden hungern müssen und täglich mehr sterben, als manch ein 9 jähriger hierzulande, an seinem neusten Smartphone zockt. Und während ich mich im Rad drehe, sitze ich abends nach dem Feierabend auf der Couch und lade Bilder von mir, auf allen möglichen Social Network Sites hoch, natürlich tausendfach gefiltert, davor geschminkt. Bevor ich mein Gesicht in Make Up eingehüllt habe, um perfekt auszusehen und weniger ich selbst, habe ich mich in ein enges Kleid eingezwängt, damit mein Körper zur Geltung kommt. Natürlich sitzen meine Haare perfekt, auch wenn sie zu 90 % aus Plastik bestehen. Unter die tollen natürlichen spontanen Aufnahmen schreibe ich dann: Ich nach dem Feierabend. Während ich den Post tausendmal am Abend abrufe, um mich auch zu vergewissern, dass meine künstlich erstellte Welt weiterhin real ist. Ich laufe also durch die Straßen, fernab der Realität unglücklich, in der Illusion alles richtig zu machen. Und da wären wir wieder beim Richtig und Falsch.

Das Problem ist, wir sind keine makellosen Puppen, keine Götter, keine Engel. Ich glaube eher noch daran, dass wir Schauspieler in irgendjemandes Traum sind, als Götter

Wir sind Menschen ganz gleich welcher Welt oder Realität. Wir können denken. Und wieder frage ich mich, zu was wir wohl im Stande wären wenn, wir unsere einzigartigen Fähigkeiten nutzen könnten. Dabei denke ich, nicht an übersinnliche Fähigkeiten oder eine neue Form der Evolutionsstufe.

Es muss ja klein anfangen. Beispielsweise damit, dass wir überhaupt anfangen zu uns selbst zu finden. Zu was wären wir wohl fähig wenn, wir all unsere Talente nutzen würden und sie nicht nur in Castingshows zum Einsatz kommen? Wer könnten wir sein, wären wir keine Sklaven des Geldes? Wie würde die Welt aussehen wenn wir nicht mehr für unser Überleben arbeiten, sondern für unser Leben?
Manchmal stelle ich mir vor, wie wir Menschen jeder, für sich seine Interessen nachgeht. Eine Gruppe oder vielleicht ein Land voller Musiker, die nichts weiter tun, als den ganzen Tag an neuen Songs arbeiten und somit die Welt mit Musik einhauchen oder Physiker, die mit ihren Beweisen und Erkenntnissen neue Möglichkeiten schaffen. Eine Horde Philosophen, die nichts anderes tun, als die Fehler des Jetzts aufzudecken und nach Lösungen zu forschen, die Fragen aufbringen und somit den Menschen immer wieder, in die richtige Richtung schubst, wenn sie vom Weg abgekommen sind. Wie wäre es mit einer Gruppe von Tüftlern, die seit ihrer Jugend nichts anderes außer entworfen und kreiert haben. Stellen Sie sich Schulen vor, an welchen wir lernen zu sein und nicht zu haben. Wir lernen, wie wir miteinander umgehen, welche Talente die eigenen sind und diese verbessern. Wo Lehrer unterrichten, die möchten und nicht müssen und wo Schüler gerne lernen, weil sie Wissen und nicht Informationen vermittelt bekommen wollen. Wo Konflikte als Anreiz zur Verbesserung dienen und nicht als Zeugnis des Scheiterns gewertet werden. Stellen Sie sich Menschen vor, die miteinander über ihre Bedürfnisse und Probleme sprechen, anstatt den Nächsten abzustechen oder sich in die Luft, zu jagen. Stellen Sie sich Menschen vor, die zuhören und verstehen, weil sie interessiert sind, weil sie wirklich zuhören und nicht nur hören, was sie hören wollen. Eine Utopie? Mag sein. Doch wir haben auch nie an das Internet geglaubt, nicht wahr?

Utopie ist es nicht wirklich. Auch wenn, es nicht einfach ist. Denn, es würde bedeuten, wir müssten uns neu definieren und neue Werte zu lassen, altes abstreifen und uns für Veränderungen öffnen. Wir müssten eventuell Abstriche machen und verzichten, um glücklich zu werden. Wir müssten uns eingestehen, dass wir auf dem falschen Trichter sind als auch das ein oder andere an harter Arbeit erfordert. Es ist nicht so leicht seine Wahrnehmung zu verändern. Es ist schwer etwas abzulegen, was lange zu einem selbst zählte. Zumal es auch Unsicherheit hervorruft. Es ist ein Kampf und weitaus schwieriger, als den alten Gewohnheiten treu zu bleiben. Wissentlich, das es einem selbst schadet. Also sind wir wieder an dem Punkt und in dem Kreis, indem wir schon vorher waren. Wir schwimmen mit im Strom und geben uns selbst auf.

Man hat mir mal gesagt, Depressivität sei die schlimmste Erkrankung, da der Mensch seinen Urantrieb verliert, weil er seine natürlichen Instinkte abstellt. Er verliert seinen Überlebenswunsch. Also das was uns am Leben hält. Depressive werden auch gerne als lebende tote bezeichnet. Und wenn ich mir so anschaue wie die Gesellschaften der Welt sich verhalten würde ich sagen, diese Epoche könnte man die Depression nennen.

Doch wie gesagt, ich glaube selbst manchmal verrückt zu sein. Was denken Sie?
Weiter Schwimmen, Kämpfen oder fliehen? Oder ergibt alles drei keinen Sinn? Sind da vielleicht doch mehr als nur drei Optionen?

Ich wünsche Ihnen anlässlich der feierlichen Zeit schöne Tage und einen schönen Jahreswechsel

auch wenn sich nichts verändert oder vielleicht doch? Noch eine kurze Frage, glauben Sie, dass wenn, sich die Erde um die Sonne dreht etwas im Kosmos entsteht und wir deswegen so scharf darauf sind die Jahreswende zu feiern? Gibt es uns vielleicht irgendwelche Kräfte auf irgendwelchen Frequenzen die wir nicht wahrnehmen? Oder irgendwas, außer den Bräuchen, was mir das Verständnis, für die Feierlichkeiten gibt. Was gibt es uns das Jahresende zu feiern? Können wir dann das alte Jahr abschütteln? Gehen wir dadurch das neue Jahr anders an? Zelebrieren wir ganz automatisch wie eine Art weltweite Meditation? Oder dient es der Gemeinsamkeit? Oder sind auch diese Fragen unwichtig?
Nun denn jetzt habe ich Sie genug aufgehalten.

Alles Gute Ihnen und ihren Liebenden und lassen Sie es sich gut gehen, wo auch immer sie gerade sind.
So dann Tschüssi, Ade und alles Gute

… Die gerne Schreibende…

So jetzt habt ihr genug gelesen 🙂 Ich wünsche auch euch allen einen guten Rutsch und freue mich auf eure Antworten. Kommt gut ins neues Jahr 🙂

Liebe Grüße

Eure Sahra

 

Sei ein Evolutzer und kein Revolutzer!

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Warum kommt es noch immer zu Terroranschlägen? Weshalb führen wir Kriege? Weshalb müssen noch immer Menschen vor Gewalt, Hunger, Leid, Elend, Tod, Armut & Ungerechtigkeit flüchten, während andere hinter ihren Mauern ihnen beim Sterben zusehen. Es sogar befürworten, weil dieser Personenkreis, ja sowieso nicht den Werten oder Moral deren Gesellschaft erfüllt hätte. Das hätte auf kurz oder lang zu Konflikten geführt, denn schließlich sind ja beide Gruppen der Ansicht, dass die andere primitiv sei. Rückständig und keine Vorstellung von der richtigen Art zu leben. Und während die Personen hinter der Mauer ihren Wohlstand verteidigen, zeichnen sie Karikaturen von Politiker die in luxuriösen Verhältnissen leben und um diese zu wahren eine Mauer um die Schönheit der Welt legten um sie vor dem Volk zu verstecken.

Sehen wir hier die Doppelmoral?

Zudem meint jede Gesellschaft, Kultur, jeder Staat und jede Regierung, jede Partei, jede Region und weiter der/die Beste zu sein. Und all die Eigenschaften, die Werte, Meinung, Gepflogenheiten, Moral etc. sind besser und richtiger als die der anderen. Ich weiß richtiger gibt’s nicht… Doch jetzt schon. 🙂 Und weil wir davon ausgehen, das unsere Vorstellung bzw. unsere Wahrheit die absolut Richtige ist, können wir nicht anders, als die der anderen zu verurteilen. Denn schließlich liegen sie ja falsch. Doch wie kann auch nur ein Mensch behaupten, die allgemeine Wahrheit und den absoluten Fakt gefunden zu haben? Wie können wir Menschen behaupten, dass das was für den einen gilt auch für den anderen gelten muss?
Muss es doch? Denn wie soll es sonst möglich sein, das eine Gruppe, mehr noch die komplette Menschheit funktioniert. Das würde doch sonst…

… zu Kriegen, zu Tod, zu Gewalt.. und die Kinder, und die Frauen… joa…

Wir Menschen müssen verstehen, dass wir die Entwicklung der Gemeinschaft gebraucht haben, um das Überleben des Menschen zu sichern. Die Gruppe über dem Individuum, um das Individuum zu schützen. Das war auch richtig so. Als wir noch nicht zivilisiert waren, wäre es unser Tod gewesen, hätten wir mit der Entwicklung des Individuums begonnen. Doch heute ist diese Ansicht veraltet. Wir brauchen die Gemeinschaft nicht mehr zum Schutz. Wir brauchen sie um zu wachsen. Und das ist ein bedeutender Unterschied. Unser Überleben ist nicht von der Gemeinschaft abhängig, sie bereichert uns allerdings und fördert unsere Fähigkeiten. Sofern wir die Individualität als Priorität ansehen. Erkennen wir das es in der heutigen Zeit wichtiger ist, auf den einzelnen Menschen einzugehen. Dadurch stellen wir fest, das die Gemeinschaft mit der Ausbreitung des EGOs gefestigt und gestärkt wird.

Das Problem unserer Zeit sind also nicht die Terroranschläge, Kriege, Korruption etc. Sie sind nichts weiter als Symptome. Ein Ausdruck der kranken Gesellschaft. Mehr noch ein Zeichen dafür, dass wir uns zwar auf dem richtigen Weg befinden, aber immer noch blind für die Richtung sind.

Wir müssen beginnen komplett neue Werte zu schaffen und sie auf die Probleme unserer Zeit anpassen. Wir müssen all unsere Begrifflichkeiten neu bedenken. Wir müssen unser Gehirn wieder nutzen und nicht vollpumpen mit sinnlosen Informationen, die uns nicht weiter bringen. Sie führen zu nichts außer dem was wir heute sind. Unzufriedene, zweifelnde, ängstliche Tiere die glauben mehr zu sein, obwohl wir schon längst humane menschliche Menschen sein könnten. Also hören wir auf unsere Zeit zu verschwenden. Uns mit Nichtigkeiten zu befassen. Hören wir auf uns selbst Ketten aufzuerlegen und uns einzubilden sie seien unumstößlich. Hören wir auf uns einzureden wir könnten zur keiner Veränderung in der Lage sein.
Lasst uns anfangen dahinter zu schauen, Grenzen zu überwinden und Stärke zu beweisen. Bilden wir Brücken zu neuen Möglichkeiten. Beweisen wir uns, dass wir zu mehr im Stande sind. Anstatt uns immer wieder zu bestätigen wie destruktiv wir sind. Das haben wir die letzten Jahrtausende genug getan.
Ist es nicht an der Zeit einen anderen Weg einzuschlagen? Wollen wir nicht mehr als das was wir haben?Wollen wir nicht endlich sein was wir sind?
Wollen wir nicht endlich das tun was wir immer tun wollten? Frei von Grenzen? Frei von Ängsten? Reicht es uns tatsächlich nur Zufrieden zu sein? Reicht uns das was wir sind? Wollen wir niemals eine andere Ebene der Existenz erreichen? Und hier rede ich nicht von SIFI oder irgend so ein Engel und Geister Zeugs (das soll keine Beleidigung sein für alle die daran glauben, ist meine Art des Ausdrucks). Ich meine eine Form in der wir Menschen in der Lage sind vollkommen unabhängig zu sein. Wir unsere Träume uns Sehnsüchte erfüllen können, weil wir tolerant offen und frei von Schubladen sind.

Wir glauben an Aliens, an Geister, an Gott, an Dämonen, Drachen und was weiß ich nicht alles.

Doch wir können uns keine Welt ohne Geld vorstellen?

Wir können uns nicht vorstellen in Frieden zu leben?

Wir können uns nicht vorstellen dass andere nun mal andere Ansichten haben als wir?

Krass. Echt krass… Ne, mal ohne Witz. Ich meine wir können besessen in der Welt rum torkeln, auf Drogen irgendwelche Bäume vögeln, die wir für was auch immer halten, wir können uns einreden, dass der Partner zu allem Möglichen in der Lage wäre um einen zu verletzen, wir können Romane schreiben, wir können uns aufschlitzen, Morde planen, Regierungen stürzen, Pläne für Geheimaktionen durchführen, wir können auf den Mond fliegen….

… aber wir können uns nicht auf die simpelsten Dinge im Leben einlassen.

Ja was soll man dazu sagen… Aber der Terrorist ist daran schuld… Oder?

1 Monat ohne Nachrichten und sonstige Berichterstattungen!

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Ein Monat ist es nun her, als ich das letzte Mal einen Nachrichtenartikel las. Ich habe mich über die letzten Wochen von Fernsehen(das schon länger), Nachrichten, Facebook (Im Sinne von, danach schauen was andere so machen und was in der Welt vor sich geht), sonstigen Social Medien, Werbung und Radio distanziert.

Eigentlich passierte das mehr unbewusst. Ich hatte genug von dem ganzen negativen um mich herum. Durch die Eskalation im privaten wollte ich gar nichts mehr von der Welt da draußen wissen. Warum auch?- bei mir gab es ja genug zu erledigen. Nach 2 Wochen Abstinenz viel mir auf, Hey, ich weiß ja gar nicht mehr was um mich herum passiert. Ich registrierte das nur kurz. Eine Woche später wurde mir dann bewusst wie es meine Stimmung beeinflusste.

Es gab nichts worüber ich mich aufregen sollte.

Asylbewerber, AFD, zu wenig/zu viel Geld, Steuerbetrug, Trump, Nazi. Mauer, Terror, WM, Stress, Krieg, Zerstörung, ein Streik, Bauprojekte die nicht fertig werden, Politiker die über die Stränge ziehen, Promis die halt leben und deswegen auch Kinder bekommen, heiraten und sich trennen, Bomben, Werbung, Kaufrausch, Schönheitsideale, falsche Werte, Heuchelei, Lügen

all das blieb mir in den letzten Wochen fern. Ich hatte immer geglaubt, dass es mich mehr stören würde, wenn ich nicht mehr wüsste, was in der Welt vor sich geht. Ich dachte, gerade ich als Politik-Interessierter Mensch, ich der glaubte, dass man nur durch Interesse Veränderung hervorrufen kann, ich die glaubte, wer sich von dem was geschieht, abwendet nicht besser ist, als jene die aktiv dabei sind. Doch jetzt bin ich ganz anderer Meinung.

Ich kann nicht beeinflussen, was passiert. Hunger kann ich nicht verhindern. Zerstörung, Tod, Krieg & Gewalt kann ich nicht aufhalten. Mein Einfluss auf das Handeln meines Umfelds ist gering. Ob ein Politiker seine versprechen einhält, weiß ich nie genau. Jemanden mit fremdenfeindlichen Gedanken werde ich schwer davon überzeugen können, dass nicht alle Menschen gleich sind. Einem Gläubigen werde ich kaum davon überzeugen, dass sein Gott nicht existent ist. Ich werde nichts davon verändern können nur weil, ich es verfolge oder mich dafür interessiere. Es passiert egal wie ich mich verhalte. Also warum sollte ich mich damit befassen und mich unnötig aufregen? Warum solle ich mich mit belanglosen Dingen wie die Haarfarbe von XY oder die neuen Klamotten von SX oder was auch immer, befassen? Es gibt doch so viel mit dem ich mich in meiner eigenen Welt beschäftigen möchte. Familie, Freunde, Arbeit, Freizeit, ICH, all dem Bedarf Pflege und Zeit, die ich nicht in so etwas investieren möchte.

Denn schließlich, verändere ich die Welt nur dann, wenn ich agiere. Beginne ich, in meinem kleinen Umfeld Veränderungen zuzulassen, erkenne ich schnell, dass sich das wie ein Lauffeuer ausbreitet. Da ist es nicht mehr nötig, die Welt in der Politik oder auf sonst eine Art und Weise zu verändern.

Heute wagte ich wieder einen Blick in das Weltgeschehen. Es war interessant zu sehen, dass sich rein gar nichts in den letzten Wochen veränderte. Es sind immer noch dieselben Themen mit teilweise anderen Akteuren.

Einen Vorschlag. Wie wäre es mit relevanten Nachrichten. Warum hinterfragen wir nicht das was passiert? Warum greifen wir nicht wichtige Themen auf? Zum Beispiel:

  • Warum gibt es genug Lebensmittel auf der Welt aber Hunger leidende?
  • Wie kann es sein, dass bereits Kinder gewalttätig sind?
  • Wieso ist Rassismus heute noch Thema?
  •  Im 21. Jahrhundert noch immer keine Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau
  • Neue Mauern zum Schutz der Grenzen gezogen. Verstoß gegen das Grundrecht jedes einzelnen Menschen!
  • Vater tötet seine Frau mit Kindern. Warum lassen wir so etwas in unserer Gesellschaft zu? Warum lernen wir nicht von klein auf mit unseren Emotionen umgehen?
  • Mensch 2016 glaubt immer noch das er alles kontrollieren kann.
  • Sommer 2016 noch immer kein Weltfrieden

Wie wäre es mit Nachrichten die zum Nachdenken anregen? Schlagzeilen, die von den tatsächlichen Ereignissen der Welt berichten.

1 Monat ohne all diese negativen Einflüsse…

… Ich kann jedem, den Test nur empfehlen. Es bleibt so viel mehr Zeit und Energie. Vielleicht erkennen wir dann auch, das die Zeit für eine neue Art von Berichterstattung reif ist.