Was Liebe ist und was wir für Liebe halten! – Schadet dir deine Beziehung?

Geht es dir manchmal so, dass du glaubst dich mit dem zufrieden geben musst was du hast auch wenn es dir schadet?

Ich spreche hier nicht von deinem Job oder materiellen Gütern, sondern von Beziehungen jeglicher Art.

Hast du das Gefühl, dass eine Freundin oder ein Freund, ein Familienangehöriger oder ein Bekannter sich gar nicht wie ein dich liebender oder mögender Mensch agiert?

Hält sie oder er dich immer wieder auf Distanz verlangt von dir allerdings vollkommene Offenheit?

Gibt er oder sie nur, oder ist sie/er ständig am nehmen und geht nicht auf deine Belange ein?

Wirst du permanent kritisiert aber im Verhältnis kaum gelobt?

Musst du ständig die Initiative ergreifen? Fühlst du dich überwiegend verletzt oder gedemütigt? Fühlst du dich permanent klein oder wirst du ständig auf ein Podest gestellt?

Verhält er/sie sich widersprüchlich zu seinen/ihren Worten oder Taten?

Sagt er/sie das er/sie dich liebt, ist aber nie da wenn du sie/ihn brauchst?

Spricht die Person von Liebe, Respekt und wie wichtig du ihr bist, kümmert sich allerdings kaum um dein Wohlbefinden oder dir wichtige Dinge?

Wenn du mindestens eine Frage mit Ja beantworten kannst, ist es keine Beziehung auf Augenhöhe, auf Gleichheit und schon gar nicht auf Liebe, die du da führst.

Wir nehmen von unseren Eltern,Umfeld und den Medien, die wir konsumieren unsere Definition von Liebe an ohne diese zu hinterfragen. Wenn wir zum Beispiel aus dem Elternhaus sehen wie Mutter und Vater sich abwertend behandeln, indem sie gegenseitige Bedürfnisse ignorieren, sich gegenseitig klein halten, aus Angst der Partner könnte so selbstbewusst werden oder sein, dass er womöglich den anderen nicht braucht und die Beziehung beendet oder sich auf andere Art verletzten, aber gleichzeitig immer wieder beteuern wie sehr sie einander doch lieben und brauchen, nehmen wir als Kind dieses Verhalten und ihre Definition der Liebe an. Das passiert ganz unterbewusst durch Beobachtung. Das selbe gilt auch für Filme in welchen wir sehen, dass meist Frauen sich vollkommen unterwürfig verhalten, selbst wenn der Mann fremdgeht, kein Interesse zeigt und der Mann selbst wenn die Frau permanent mit Eifersuchtsdramen probt, sie dennoch zueinander halten und sich ihre Liebe beteuern.

So kommt es das Milliarden von Menschen mit dem Glauben zu lieben eine Beziehung führen, obwohl sie tatsächlich der Person ihrer Liebe mit respektlosen, angsterfüllten und abwertendem Verhalten entgegen treten.

Wahre Liebe ganz gleich ob wir sie zu Freunden, Familienangehörigen, Bekannte oder Arbeitskollegen empfinden hat allerdings nichts mit dem oben aufgeführten Verhalten gemein. Wer liebt erwartet nicht, fordert nicht und möchte den anderen schon gar nicht verbiegen. Wer liebt schätzt und respektiert kümmert sich und begibt sich immer auf Augenhöhe.

Wer liebt braucht keine Spielchen, keine Macht oder das Gefühl stärker/weiter, als der andere zu sein! Ja, sogar Bildungsunterschiede, Sprachbarrieren, Herkunft, Religion, Ethnie und Werdegang spielt für einen liebenden keine Rolle, da Liebe all das überwindet.

Wenn du dich in einer Beziehung unwohl fühlst, dann hinterfrage sie. Frage dich wirst du aus reinem Herzen geliebt und kannst du selbst aus reinem Herzen lieben oder steckt hinter eurer Beziehung unerfüllte Bedürfnisse, die ihr von einander befriedigt bekommen wollt. Steckt in eurem Interesse füreinander insgeheim der Wunsch nach Aufmerksamkeit, nach Wertschätzung, nach sexueller Befriedigung, nach Zuneigung oder ist dahinter ein materielles Bedürfnis?

Sollte dies der Fall sein, dann wundere dich bitte nicht, wenn die Verletzungen überwiegen oder überhaupt stattfinden, denn Liebe verletzt nicht. Im Gegenteil sie heilt und ist nur am best möglichen Wachstum, der freien Entfaltung des anderen interessiert!

Liebe ist rein, erfüllend und heilend!

Eine Beziehung auf Augenhöhe ist ein Geschenk!

Lass dich nicht verbiegen „nur“ weil du befürchtest alleine zu sein wenn du nicht jeden Menschen annimmst, der dir suggeriert (vormacht) dich zu lieben!

 

Du hast es verdient mit Respekt, Ehrlichkeit & Authentizität geschätzt und geliebt zu werden!

Lass dir von niemanden einreden, dass etwas anderes der Fall wäre!

Und…

… Manchmal ist es besser alleine zu sein, sich selbst den größten Respekt, zu zollen als aus jeder Situation mit einem vermeintlich Liebenden etwas Positives ziehen zu müssen. Ja, sogar danach suchen zu müssen! Jedes Zusammensein sollte mit Liebe gefüllt sein, auch wenn die Momente traurig, schmerzend oder voller Wut sind.

 

Peace and Love

Sahra-Latifa Warrelmann ❤

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Schenke dem Liebe der sie am meisten braucht… oder doch nicht?

Ich habe immer gedacht, dass man jeden Menschen mit Liebe, Geduld und Respekt begegnen sollte. Das man selbst jenen Liebe schenkt, die sie am meisten ablehnen, weil es oftmals diejenigen sind, die sie am meisten brauchen.

Heute aber bin ich unsicher, da sich viele auf der Gutmütigkeit und Geduld mancher Menschen ausruhen und glauben sie müssten nichts in Beziehungen (egal ob Freundschaft, Partnerschaft, Arbeitsverhältnisse oder Familiäre Beziehungen) investieren.
Es reicht ja wenn man sich ab und an meldet wenn man etwas braucht oder seine Sorgen loslassen möchte.
Es reicht hin und wieder zu sagen, wie sehr man den anderen braucht oder liebt. Aber was sind schon Worte wenn keine Taten folgen. Was ist Liebe wenn keine Empathie vorhanden ist oder wahrhaftes Interesse an dem anderen? Und worauf soll eine Beziehung bauen, wenn sie auf den Grundsteinen des „Brauchens“ wächst.
Das hat wenig mit Nächstenliebe, Selbstliebe oder Liebe gemein. Es ist mehr ein Fühlen aus Egoismus, Angst allein zu sein etc.
Ja die, die am lautesten die Liebe verneinen, sehnen sich am meisten nach ihr und meistens sind es auch jene die sich vor der Liebe verschließen und mit sie Füßen treten. Weil sie entweder nie gelernt haben zu lieben oder positive Gefühle ablehnen, weil sie den Schmerz gewohnt sind.
Auch wenn sie sich nach Nähe, Geborgenheit und Liebe sehen, macht genau diese Verhaltensmuster und Gedankenmuster, es schwer sie zu lieben ohne selbst daran zu zerbrechen!

-Das Wort zum Donnerstag-

Habt einen schönen Tag und lasst es euch gut gehen :*
Liebe ist kostbar!❤️✌️

Verdienst du Liebe?

Diejenigen, die Liebe und Zuwendung am meisten ablehen und am wenigsten verdienen, sind meist jene, die sie am meisten brauchen.

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Wir kommen oftmals schnell zu dem Entschluss, dass Leistung X vorrausgesetzt wird im Liebe zu empfangen. Schließlich verdient nicht jeder Liebe, zumindest sagt dies der Volksmund.
So sollte der Mensch, der Liebe mit seinen Anhängern ( Aufmerksamkeit, Wertschätzung & Geborgenheit) erfahren möchte gewisse Attribute vorweisen. Letzendlich dürfen nur jene in den Genuss der Liebe kommen, die offenherzig, liebevoll und ehrlich sind.

Jemand der sich nichts zu Schulden kommen lässt, darf sich stolz Liebender oder Geliebter nennen, wo doch Liebe bedingungslos ist?!
Da kann schon mal die Frage aufkommen was mit all den Menschen ist, die aus Unwissenheit handeln oder niemals lernten zu lieben aber dennoch den Wunsch danach pflegen. Haben sie keine Liebe oder gar Respekt verdient?

Ein Kind was in einem Umfeld aufwächst, wo der grobe Umgang miteinander zum Alltag gehört, wo körperliche und seelische Verletzungen an der Tagesordnung sind und Liebesentzug eine Form der Motivation darstellt, hat nie gelernt aufrichtig zu lieben oder es zu zu lassen. Später wenn es selbst Erwachsen ist, führt es das Sozialverhalten des Umfeld fort. Wie soll es auch anders sein ohne konstruktives Vorbild?
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Für Menschen, die unter derartigen Verhältnissen aufgewachsen sind, ist Liebe geben wie auch nehmen ein Fremdwort, auch wenn die Liebe paradoxerweise in ihnen steckt.
Wir werden alle mit einem Herz voller Liebe geboren, in uns allen steckt das Gute.

Daher bedenke immer, wenn dir ein distnzierter oder gar gefährlich wirkender Mensch begegnet, dass auch er nur ein liebendes Kind ist, welches vergessen hat sich selbst und seine Mitmenschen zu lieben oder schlimmer noch es nie erfahren und gelernt hat.

Urteile nicht über andere oder bewerte sie, da du nicht in ihren Schuhen steckst und selbst nicht fehlerfrei bist. Selbst deine ehrenwertesten Handlungen können einen anderen verletzen.

Wir stecken alle in einem lebenslangen Prozess der Weiterentwicklung und sind somit niemals perfekt, aber dennoch sind wir immer in der Lage aufrichtig zu lieben, wenn wir wollen und offen mit uns selbst und unseren Mitmenschen umgehen.

In diesem Sinne

Love❤ and Peace✌

Sahra Latifa Warrelmann

Was dem Mensch fehlt und was er glaubt zu brauchen.

Der Mensch, ein verblüffendes Tier. Er wundert sich über Spott, den er erntet obwohl er selbst seinen Nachbarn, Kollegen oder Chef verspottet. Er ist entrüstet, wenn ihm mit Wut begegnet wird, obwohl er vielleicht einige Minuten zuvor wegen einer Nachricht, der verspäteten Bahn, der geringe Lohn oder anderes, eine bestimmte oder x-beliebige Person zum Teufel gerufen hatte.
Der Mensch ist sich selbst am nächsten. Er interessiert sich kaum für andere. Tut er es doch, so liegt es selten am Gegenüber sondern, an dem eigenen Antrieb etwas von/durch oder mit Person X zu erhalten.
Dabei spielt es keine Rolle ob der Verdienst materieller oder geistlich/spiritueller Natur ist. Liebe, Wertschätzung, Zuneigung, Aufmerksamkeit, Lob all das und noch mehr erhalten wir durch zwischenmenschliche Interaktionen, die wir benötigen um zu überleben.
Jemand dem es an Wertschätzung oder Aufmerksamkeit mangelt, leidet ebenso stark, wie jemand, dem es an Nahrung oder Obdach mangelt. 


Sollten wir daher folgendes Lernen?

1.Werden wir uns bewusst, dass ein jeder eine andere Ansicht von der Realität besitzt. Auch wenn wir verschiedene Dinge erlebt und durchlebt haben, bleiben die Gefühle gleich. Ich empfinde genauso Schmerz, Leid, Glück und Freude wie mein Nachbar. 
Ein Beispiel:
Für Person X ist der Verlust des Smartphones das Schrecklichste, was sie sich vorstellen könnte.

Person Z
hingegen sieht im Verlust eines Bilderalbums einen Albtraum.
Auch wenn die Gegenstände unterschiedlich sind, die Bedeutung dahinter verschieden, so ist das Gefühl dazu dasselbe.


Sollten wir demnach jeden respektieren und behandeln wie wir selbst behandelt werden möchten?

2. Werden wir uns bewusst, dass materielle und geistlich/spirituelle Bedürfnisse den gleichen Stellenwert bestizen.
Ein Mensch kann durch Einsamkeit sterben aber er kann auch durch fehlende Nahrung dahin vegetieren. Unendliche Studien zeigen die Auswirkungen von sozialer und geistlicher Verkümmerung. Sie beweisen, dass der Stress für Menschen welche unter psychischen Erkrankungen leiden genauso hoch ist, wie der Stress, der bei organischen Beschwerden entsteht.

Sollten wir daher, aufhören die Psyche vom physischen Dasein zu trennen? Sollten wir akzeptieren, dass wir mit bösen Nachreden, unkontrollierter Wut, falschen Anschuldigungen, Lügen und Ignoranz genauso schaden, wie wenn wir jemanden eine Pistole an die Brust setzten und abdrücken?

Fragen über Fragen…

…Was meint ihr?
Liebe Grüße und einen schönen Tag euch ❤❤

Sahra Latifa Warrelmann
Peace and Love with everyone ❤❤

Wenn Regierungen versagen erhält das Volk Macht!

Zwischen zwei Fronten gefangen, entscheidet sich der Bürger für Kapitulation. Er wählt das geringere Übel  seiner Versklavung. Seit Jahren ausgebeutet, manipuliert, gedemütigt und jedes Recht versagt, fällt es dem Bürger schwer noch Energie für den Kampf zu mobilisieren. Er ergibt sich seinem Schicksal stumm als auch laut. Wider des Lebenserhaltungstriebs, wünscht sich der verzweifelte und verwirrte Bürger nur eines; Ruhe! Mit den selbstsüchtigen, egoistischen und in der Persönlichkeit gekränkten Staatsoberhäuptern und Staatsoberhäupterinnen, bedeutet die ersehnte Stille allerdings der eigene Tod.

Wir sind uns egal geworden! Sind wir uns noch wichtig?

Schauen wir das Trauerspiel in den USA an, wo ein aufmüpfiger, streitlustiger, Frauen verachtender Egomane, das höchste Amt bekleiden darf, scheint es als hätten sich die amerikanischen Bürger vollkommen aufgegeben. Der von Gott gesandte Trump (für das hält er sich), konnte nicht anders als den Kampf um die Präsidentschaft gewinnen. Schließlich stand er in Konkurrenz mit einer ebenso fragwürdigen Frau. Eine offensichtlich machtbesessene Heuchlerin, die sich genauso wenig für die Frauenrechte interessiert, wie ihr Gegenspieler- Ihr Name Hillary Clinton.  Bei dieser aussichtslosen Wahl, sollte die Welt Verständnis und Mitleid für die US-Amerikaner aufbringen.

Zwei Menschen, die verhaltensauffälligen Kinder gleichen, eingesetzt um bedeutungsvolle Posten zu vertreten, als Sprachrohr der Bevölkerung.  Die eine möchte alles zerbomben und der andere alles besitzen. Sie sind mit Werten ausgestattet, die in das 18. Jahrhundert passen allerdings nicht in das Heutige. Klingt nach fortschrittlichen, verantwortungsbewussten, objektiven und logisch denkenden Führungspersönlichkeiten. So etwas wünscht sich doch jeder? Präsidenten, die nicht ins Weiße Haus gehören, sondern fern ab der Zivilisation, wo sie ihr Verhalten reflektieren sollten. Manch ein einfacher Bürger würde bei solchen Verhaltensmuster, als gesellschaftsunfähig bezeichnet werden und auf Anraten von Psychologen in eine Psychiatrie eingewiesen. Begründung: Persönlichkeitsstörung, Frustrations/-Aggressionsstörung, Fremd und- Eigengefährdung.

Realitätsfremde Politiker kennen wir ja, in allen Ländern. Es ist nichts Neues. Nichts was von der Norm abweicht. Den Regierungsvorsitzenden ist ja ziemlich alles zuzutrauen. Doch spiegeln Politiker nicht das Volk wieder?

Warum lässt das amerikanische Volk, solche Menschen als mögliche Präsidenten zu? Kommt keiner auf die Idee zu sagen:

„Hey, da vertritt kein einziger meine Interessen! Ich möchte keine Lobbyisten, die mich vertreten. Ich möchte endlich gerechte Verteilung von Ressourcen. Mir geht es tierisch auf den Nerv, dass ich nichts kaufen kann ohne damit Korruption oder Ausbeutung zu unterstützen. Ich finde es alles andere als okay, dass meine Lebensmittel mehr Medikamente enthalten, als in einer Dorfapotheke lagern. Ich möchte meine Freunde nicht hassen, nur weil sie anders als ich aussehen. Ich möchte mich nicht zwischen meinen Talenten und meinem Überleben entscheiden müssen. Ich will nicht dafür bezahlen müssen, geboren worden zu sein. Täglich muss ich bis zum Umfallen arbeiten, um für eine Entscheidung zu bezahlen, die ich nie getroffen habe.  Ich möchte meine Liebenden nicht betrauern müssen, weil sie im Krieg sterben oder traumatisiert wurden. Einem Krieg, dem ich weder zugestimmt habe, noch verstehe oder gar eine ehrliche Einsicht darüber habe. Ich möchte nicht übermäßig konsumieren und von heiteren Bildern im Fernsehen, abgelenkt werden! Ich möchte, dass die Menschen nicht nur über Werte sprechen, sondern sie Leben. Wo bleibt die versprochene Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit für alle, ganz gleich in welchen Kreisen er sich bewegt. Leben wir denn noch im Mittelalter? Aufgeteilt in ungerechte Hierarchien, die wir anzunehmen haben, weil sie durch die Natur bestimmt sind? Ich möchte ein Mitbestimmungsrecht, denn schließlich bin ich ein Teil des Volkes und somit ein Teil der Regierung! Ich fordere Transparenz und die Chance neue Systeme zu entwickeln, ohne mein Leben fürchten zu müssen, weil es noch zu viele gibt, die das Alte bis zum bitteren Tod verteidigen. Menschen, die lieber sich und alle mit sich herum in den Untergang stürzen wollen, als einzusehen falsch zu liegen. Menschen, die den Lauf der Veränderung nicht verstehen und was sie nicht verstehen muss ausgelöscht werden. Ich möchte Wahlen, in welchen ich tatsächlich eine Wahl habe!“

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Kaum einer wagt sich solche Worte zu sagen. Ja, die US-Amerikaner. Doof sind, die ja schon! Sonst würden sie, sich ja verteidigen und solche Aussagen wären Alltag. Uns Deutschen würde es, so nie ergehen. Wir sind aufgeklärt und intelligent. Wir stammen von Dichtern und Denkern ab. Ein stolzes, hochentwickeltes Volk, dessen Glanz selbst Weltmeere überwindet. Wir können mit Moral umgehen. Unsere Werte sind am rechten Fleck. Großzügig und für alle offen, ja das sind wir Deutsche!  Nein, wir würden niemals geistig verwirrte, für uns sprechen lassen. Ungerechtigkeit nehmen wir nicht hin. Unsere Straßen sind täglich von schreienden Demonstrierenden, gefüllt. In unserer Freizeit tüfteln wir nach Möglichkeiten für eine friedliche Veränderung. Wir reflektieren ständig unser Verhalten, das zeichnet uns aus.

Oder ist es nicht eher so, dass wir lediglich auf Facebook und Co. unseren Missmut verdeutlichen und ihn beim Gang zur Arbeit im Wandschrank hängen lassen? Ist es nicht so, dass wir unseren Protest nur dann zeigen wenn, wir Talk Shows wie „Markus Lanz“ oder Kabarettsendungen gefüllt mir Parodien wie „Die Anstalt“ verfolgen? Spüren wir Auflehnung nur in hitzigen Diskussionen mit Freunden und Bekannten?  Eine wirkungsvolle Empörung empfinden viele hierzulande in kreative Challenges. Um den Protest gegen ein ausbeuterisches Einzelhandelsunternehmen kund zu tun, schütten sich, die Konsumgegner vor der Geschäftskette ein Getränk über den Kopf. Welch, eine grandiose Form des Boykotts! Drei Fragen, an dieser Stelle, an die Teilnehmer der Challange: Habt ihr euch das Getränk davor dort gekauft? Oder habt ihr es geschenkt bekommen? Oder habt ihr jemand anderen darum gebeten euch etwas zu kaufen?

Ich weiß nicht wie ihr das seht, doch einen Protest sehe in Aktionen wie diese nicht.  Oder zeichnet sich Rebellion darin aus, erst den boykottierten zu unterstützen und dann Verschwendung von Lebensmitteln praktizieren? Sollte dies der Fall sein, sind wir ja alle mit unserem Konsumverhalten auf dem richtigen Weg.

Also um es kurz zu halten, wir Deutsche sind einfach toll. Als grandiose Nation sind unsere Politiker eine Frauke Petry, Angela Merkel, Sahra Wagenknecht, Peer Steinbrück, Sigmar Gabriel, Frank-Walter Steinmeier, Thomas de Maiziere, Wolfgang Schäuble, Andrea Nahles, Ursula von der Leyen und und und.

Jedem wird bestimmt zu den Einzelnen etwas einfallen, was sie als sinnvollen Sprecher der Demokratie ausscheiden lässt, richtig? Falls nicht, wäre es ratsam sich mit diesen Menschen auseinander zu setzen. Ihnen einmal tatsächlich  zuhören und vielleicht findet der ein oder andere heraus wofür unsere Sprecher eigentlich stehen. Was sie in unserem Namen aushandeln.

Mir stellen sich erneut Fragen.

Warum überlegen wir uns kein neues System und werfen das alte über Bord? Glauben wir, so viel Sicherheit in dem jetzigen zu finden? Was würde passieren, würden wir dem Geld keinen Wert mehr bemessen? Wären wir dann nicht mehr in der Lage, mit unseren Händen, Produkte herzustellen? Könnten wir keine Häuser mehr bauen oder Auto fahren? Müssten wir dann alle stumm stehen oder sitzen bleiben, verdammt zum ewigen nichts tun?

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Oder könnten wir trotzdem Landwirtschaft betreiben und eine neue Form des Handelns finden? Könnten wir damit Leben, das ein anderer genauso viel besitzt, wie ich selbst? Könnten wir akzeptieren, dass jede Arbeit gleichwertig ist und somit wichtig für das Bestehen einer Gesellschaft? Stimmen wir zu, dass in jedem, das Recht auf Leben inne wohnt oder wollen wir noch immer differenzieren, nach eigenen Vorstellungen und sie zur Definition der Allgemeinheit erklären? Möchten wir alle Jahrhunderte einen globalen Disput über Geleichberechtigung, Gleichheit und dennoch Individualität führen aber entgegengesetzt handeln oder beginnen wir endlich, uns eine Welt zu schaffen, die auf diesen Werten beruht?

Aber vielleicht gefällt es uns ja. Vielleicht sehen wir die Regierungen wie unser Leben, als Parodie eines Kabarettstücks.

Wollen wir uns wirklich ergeben und so tun als seien wir dem Schicksal erlegen? Werden wir auf ewig nur von Veränderungen sprechen, allerdings nie handeln?

Warum fassen wir den Mut nicht zusammen und beginnen etwas nie Dagewesenes? – Eine friedliche Revolution und somit eine Evolution der Menschheit. Geschaffen von Menschen, die ihren Verstand nutzen und sich nicht von verletzten Emotionen lenken lassen!

In jedem von uns stecken Talente, die wir alle verwenden können um etwas Großes zu schaffen.  Oder müssen unserer Fähigkeiten weiterhin in einem tödlichen Schauspiel eingesetzt werden, indem wir alle Akteure und Zuschauer zugleich sind?

Was sagst du? In welcher Welt möchtest du Leben?

Die Regierungen werden nicht für dich einstehen. Die Frage ist also, stehst du für dich ein? Glaubst du an Möglichkeiten und an dich?

Lass Veränderung nicht länger in Worten Wirkung zeigen, sondern sei du sie selbst! Du bist kein eingezwängter Bürger, inmitten von zwei Gewalten, die dich einnehmen! Du bist ein Mensch und geboren mit dem Recht auf Leben! Also Lebe und steh für dein Leben ein! Lass nicht länger Menschen über dein Leben entscheiden, die mit ihrem eigenen noch nicht einmal zu recht kommen!

Fight for your and our peaceful revolution.

Love

Sahra

Das verlassene Kind

Eine Trennung ist für niemanden einfach und schon gar nicht wenn ein Kind im „Spiel“ ist.

Ich weiß noch als ich klein war, glaubte ich für die Probleme meiner Eltern verantwortlich zu sein. Gab es einen Konflikt war ich meist davon überzeugt die Schuld zu tragen. Gäbe es mich nicht würden Mama und Papa sich nicht streiten.  Frieden würde herrschen, wenn ich artiger wäre.

Wie sollte es auch anders sein? Die Erwachsenen sind schließlich unfehlbar. Von ihnen lerne ich. Sie sagen mir wie ich mich beim Essen benehmen soll, welche Kleidung ich tragen sollte um mich vor dem Wetter zu schützen. Sie brachten mir die Nahrungsaufnahme und das Laufen bei. Auf beinahe jede Frage wussten sie eine Antwort. So gab es für mich nur eine logische Konsequenz, meine Eltern waren unfehlbar und ich ein Störfaktor.

Als ich älter wurde verstand ich, dass auch meine Eltern und all die anderen Erwachsen, die für mich lange wie allwissende Riesen wirkten, auch nur Menschen sind. Menschen die Fehler begehen und Konflikte zu lösen hatten. Dabei war es vollkommen egal ob es sich um die leere Haushaltskasse, die Urlaubsplanung oder die Bewältigung des Alltags handelte. Ich verstand das mit dem Älter werden auch Probleme dazu kommen, die man als Kind nicht begreifen konnte.

Was es heißt „Erwachsen“ zu sein und welche Verantwortung das mit sich brachte begriff ich erst als ich selbst Mutter wurde.

Mit 15 stand ich da, schwanger und plötzlich trug ich Verantwortung. Die Tragweite konnte ich bis zur Geburt meines Sohnes nicht erblicken, doch eines war mir schon von Anfang an klar, mein Sohn sollte ohne Angst aufwachsen. Er sollte nie in den Genuss einer Bindungsstörung oder Verlassensängste kommen. Er sollte Liebe erfahren und sich nicht verantwortlich für meine Fehler fühlen.

Die ersten drei Jahre schien es als würde sich mein Vorhaben erfüllen. Ich ging in meiner Rolle als alleinerziehende Mom auf. Kurz nach der Geburt meines Sohnes bestand ich meinen Hauptschulabschluss, zog mit meinem Sohn durch die Welt, schenkte ihm Aufmerksamkeit und Liebe. Ich besuchte die Realschule und bestand als Jahrgangsbeste meine mittlere Reife. Mein Sohn wuchs zu einem glücklichen und aufgeschlossenen Kleinkind heran. Das Abitur und unsere gemeinsame Entwicklung war mein nächstes Ziel. Ich war glücklich. Zumindest sollte ich es sein. Die Rechnung hatte ich allerdings ohne meine Vergangenheit aufgestellt.

Wenige Wochen vor dem dritten Geburtstag meines Sohnes veränderte sich unsere heile Welt! Das Gefühl von Einsamkeit breitete sich in mir aus. Es war zwar alles irgendwie toll aber nicht perfekt. Um alles abzurunden fehlte der Mann an meiner Seite. Ich selbst kenne meinen leiblichen Vater nicht und mein Ersatzvater war nicht unbedingt ein akzeptabler Ersatz im Gegenteil.

Mein Sohn sollte diese Lücke nicht kennen, schließlich braucht ein Junge einen männlichen Part. Auch wenn, ich versuchte ihm Vater & Mutter gleichzeitig zu sein. Vor Fußball, Kräftemessen in Form von „Spielkämpfen“ schreckte ich nicht zurück. Mir war es auch vollkommen egal, ob ich auf dem Spielplatz dreckig werde oder in die Rutsche passte, für meinen Sohn machte ich mich zur Hampelfrau. Auch wenn kein Mann in meinem Leben zu finden war, sollte mein Sohn dennoch Erfahrungen machen, die er eigentlich mit seinem Vater teilen konnte. Dass dies ein schwieriges Unterfangen war Begriff ich erst später.

Nun war ich 18 in der „Blüte“ meines Lebens, alles sollte nun steil aufwärts gehen.

Mein Wunsch nach einer stabilen Partnerschaft wurde immer stärker, mit ihm auch meine Depressionen, die sich von meiner Sehnsucht bis zur Erblindung (Blind im übertragenem Sinne) nährte. Scheinbar schlagartig veränderte sich mein Weltbild. Überall zogen glückliche Familien durch die Straßen. Alle waren glücklich nur ich nicht (glaubte ich in meiner blinden Unwissenheit). Dies musste sich ändern! Ein Partner musste her. Durch meine Sehnsucht verlor ich den Überblick und den Sinn für jegliche Vernunft und Verantwortung. Ich nahm keine Rücksicht auf die Gefühle meines Sohnes, denn letztendlich wollte ich alles zum Guten wenden, obwohl mein Leben schon perfekt war. Ich glaubte richtig zu handeln.

Nachdem ich mir in den Kopf gesetzt hatte das Projekt Mutter-Vater-Kind in Angriff zu nehmen vergingen zwei Monate bis ich die zweite Beziehung meines Lebens aufnahm. Die Gefühle spielten verrückt, Schmetterlinge im Bauch und die Euphorie überfraute mich. Mein Ziel schien erreicht zu sein. Gegen jegliche Vernunft und allen Bedenken von Freunden und Familie stürzte ich mich in eine Beziehung, die für mich und meinen Sohn gravierende Folgen mit sich trug. So schnell wie sie begann endete sie auch. Ich war noch nicht bereit und selbst unzufrieden. Wodurch die Beziehung von Anfang an zum scheitern verurteilt war. Wie sollte ein Mann, die Kluft in mir füllen, die ich nur selbst wieder schließen konnte? Nach kurzer Zeit stellte ich fest, dass ich einen großen Fehler beging. Fernab von Familie und Freunden mussten mein Sohn und ich uns an ein neues Leben gewöhnen. Für meinen kleinen Wurm schien es kein Problem zu sein, im Gegenteil er freute sich an der zusätzlichen Aufmerksamkeit. Ein Mann, der mit ihm Zeit verbrachte, der ihn mochte und ihn gerne um sich hatte, der sich liebevoll um ihn kümmerte. Wunderbar.

Auf Grund meiner Probleme ging die Beziehung in die Brüche. Ich fühlte mich schuldig und schämte mich nicht auf die mahnenden Worte gehört zu haben. Da war ich nun, verlassen in einer fremden Stadt mit Kind. Eine komplette Veränderung zu meinem vorherigen Leben.  Von Sekunde zu Sekunde wuchsen die Schuldgefühle in mir heran. Wie konnte ich nur so etwas tun? Wie konnte ich meinen Sohn und mich in solch eine Lage bringen? Warum habe ich meinen sicheren Hafen für eine wage Liebe aufgegeben? Das Abenteuer wurde zum Albtraum.

Die Depressionen wurden schlimmer, es fiel mir schwer mich um meinen Sohn zu kümmern obwohl ich ihn überalles liebte, also dachte ich, ich würde das einzig Richtige tun indem ich ihn vor mir und meiner Zerstörung schütze. Ich brachte ihn in eine Wochenendobhut und legte somit den Grundstein seiner Bindungsstörung. Nachdem ich ihn abgegeben hatte prasselte alles ein. Vergangene Emotionen kamen ans Tageslicht und die Wut gegen mich verwandelte sich in Hass, wodurch ich nichts anderes als den Freitod im Kopf hatte und es somit unmöglich war meinen Sohn wieder zu mir zu holen. Dieser kleine Junge der innerhalb kürzester Zeit so viele Veränderungen und Schmerzen durchleben musste, von welchen ich ihn von Anfang an bewahren wollte…

… Weg von Mama irgendwo unter Menschen die er nicht kannte, ungewiss wann er seine Mutter wieder sehen konnte. Es zerriss mir das Herz in Einzelteile. Doch anstatt zu handeln vergrub ich mich in meiner Schuld. Zum Glück schritt meine Mutter ein und schenkte ihm Obhut und vertraute Gesichter. Ich ging zurück in meine Heimat und beschloss erneut mich meinen Fehlern zu stellen und Verantwortung zu übernehmen.

Mein starker kleiner Wurm hatte sich durch den liebevollen Umgang meiner Familie von den Traumatas erholt. Auch ich fand nach ein paar Downs wieder an Stärke und nahm mein Leben wieder in die Hand. Job, Ausbildung Wohnung und zu meinem zwanzigsten Geburtstag sollte mein Sohn wieder bei mir sein!

Wie das Leben so spielt geschah alles anders. Ich verliebte mich drei weiter Male bis heute und musste jedes Mal feststellen, dass ich nach den falschen Dingen suchte. Die „emotionalen Löcher“ sollten gefüllt werden. Mein krankhafter Wunsch nach einer intakten eigenen Familie trug zu weiteren Verletzungen im Leben meines Sohnes bei. Drei weitere Männer die er liebte, die er mochte und sich an sie gewöhnte waren genauso plötzlich da wie sie wieder weg waren. Keiner hatte auch nur eine Nachricht oder einen Anruf für ihn hinterlassen. Natürlich konnte ich verstehen, dass meine Ex-Partner nach dem heftigen Beziehungsaus, den ich verursachte keine Muse aufbringen konnten mit mir oder meinem Sohn Kontakt zu halten. Ich verstand es und sah auch keine Notwendigkeit darin sie auf meinen Sohn anzusprechen. Sie hatten genug um die Ohren, musste ihre eigenen Scherben wieder aufsammeln.

Die letzte Trennung war für meinen Sohn ein Schlag ins Gesicht. Ich habe Stunden damit verbracht ihm alles zu erklären. Er verstand es und schien irgendwie damit zu Recht zu kommen. Doch in Wahrheit ignorierte ich die Anzeichen, da ich es nicht ertragen konnte meinen Sohn leiden zu sehen und mich selbst nicht mit der Realität auseinander setzen wollte.  Die vermehrten Wutausbrüche, die Fragen über das Wohlergehen meines Verflossenen, die Versuche mich an die gemeinsame Zeit zu erinnern, mit Aussagen wie: „Mama, weißt du noch als wir hier waren und das und das gemacht haben?“ , ließen mich aufwachen. Also stieg ich in meine Mutterrolle, setzte mich mit meinen Sohn hin und fragte ihn nach seinen Gedanken und Gefühlen. Wie Elektroschocks durchzog es mich als mir die Realität ins Auge sprang. Er glaubte er sei für die gescheiterten Beziehungen verantwortlich! Er sah sich als Schuldigen. Wäre er nicht, dann hätte ich all die Probleme nicht.  „Niemand interessiert sich ob ich nicht mehr da bin! Ich vermisse deinen EX! Wie geht es ihm? Warum meldet er sich bei mir nicht?“, fragte mich mein Sohn. Mit diesen Worten begriff ich, dass in meinem Sohn ein Gefühl inne wohnt, das sich erst wieder lösen würde, wenn er alt genug ist um es zu verstehen. Doch bis dahin wird ihn immer wieder das Gefühl plagen im Stich gelassen zu werden.

Die Folgen einer Entscheidung können negativ und sehr gravierend sein wenn, man sich der Verantwortung nicht bewusst ist. Ich habe geglaubt das Richtige zu tun und meinen Sohn vor etwas zu bewahren. Ich wollte ihm eine intakte Familie schenken und meine Fehler nicht wiederholen. Er sollte andere Erfahrungen machen, er sollte vom Leid bewahrt werden.  Mit meinem krankhaften Versuch alles richtig zu machen habe ich Entscheidungen gefällt die zu Gegenteil führten.

Die Fehler sind passiert und lassen sich nicht rückgängig machen. Jedoch kann ich aus ihnen lernen. Das bedeutet, anstatt nach Perfektion zu streben, sollte ich mir der Realität und den Folgen meines Handelns bewusst werden. Agieren anstatt reagieren. Sehen was ich habe/bin und nicht was fehlt. Ich hätte, hätte, hätte…

… Nein ich kann. Ich kann jetzt die Wunden lecken und für ihre Heilung sorgen. Ich akzeptiere, dass ich mit meinem Sohn die beste Familie bin und nichts weiter brauche. Niemand kann mir das geben was  ich brauche und meinem Sohn das geben was ihn leben lässt- Meine Liebe! Darum nehme ich die Laster der Vergangenheit, packe sie in ein Bilderrahmen und hänge es an die Wand, als Mahnmal, das mich daran erinnert mein Ziel nicht aufzugeben…

… Das Ziel meinen Sohn glücklich zu sehen.

Es ist nicht immer einfach als Elternteil und natürlich kann man sein Kind nicht von all dem Unglück bewahren.

Aber liebe Eltern, macht euch bewusst, dass ihr für eure Kinder Götter seid und ihr die Grundsteine für ihre Zukunft legt. Auch die Frauen und Männer, die eine Partnerschaft mit einem Vater oder einer Mutter eingehen oder bereits in einer befinden, ihr habt das Kind nicht gezeugt, allerdings habt ihr es in eurer Leben gelassen.

Seid euch bewusst, dass auch ihr einen entscheidenden Beitrag leistet und die Entwicklung des Kindes beeinflusst. Ihr seid nicht nur Partner! Ihr geht nicht nur eine Beziehung mit einer Frau oder einem Mann ein! Nein es ist auch eine Beziehung zu einem kleinen Menschen, der die Probleme der Erwachsenen noch nicht verstehen kann. Für das Kind bedeutet es Ablehnung ganz egal, wer schuld an der Trennung oder den Konflikten trägt! Ein Kind ist ein Kind, unschuldig, unwissend und verdammt verletzlich! Es lernt von uns, den Erwachsenen. Es nimmt unsere Fehler auf! Es weiß noch nicht, wie es mit den Problemen umgehen soll und muss sich mühselig Skills erarbeiten. Wenn ihr leidet fragt euch, wie es wohl eurem Kind/euren Kindern ergeht!

Passieren Fehler, versucht ein offenes und ehrliches Gespräch zu führen, ganz egal wie unangenehm und anstrengend es ist. Lernt daraus und seid ein Vorbild! Zumindest versucht es!

Seht meine Geschichte als Beispiel dafür wie es nicht laufen sollte. Vielleicht könnt ihr somit Fehler verhindern, die ihr eventuell später bereuen werdet.

Zeigt euren Kindern, dass ihr sie liebt und sie keine Schuld an euren Problemen tragen!

Auf die Verantwortung und Veränderung!

Liebe Grüße

Sahra

Wach auf! Die Veränderung beginnt mit dir!

Haben wir die Krise vergessen? Was sind unsere wahren Probleme?

Die Flüchtlinge und die Einwanderer mögen kulturelle Probleme mit sich bringen, die natürlich schwer sind. Klar ist es ungewohnt und beängstigend wenn, sich das gewohnte Umfeld verändert. Andere Sprachen werden auf den Straßen gesprochen, das macht Angst, denn wir können sie nicht „verstehen“ weil, wir sie nicht einschätzen können, wissen wir nicht, ob sie uns schaden oder uns wohlgesonnen sind.

Selbstverständlich löst das Unsicherheit aus. Hinzu kommt, dass die Einwanderer sich ganz anders verhalten als wir. Und das, ja das löst noch mehr Verunsicherung aus. Wenn man es jahrelang gewohnt ist, dass das Straßenbild eher ruhig ist und alles geradlinig läuft und plötzlich, andersaussehende sich wild auf den Bahnhöfen unterhalten, ist das sicherlich komisch…

… Oder der Umgang unter den Neuankömmlingen. Er scheint so brutal, so laut und so aggressiv, doch wenn man genauer hinschaut sieht man dass sie sich eigentlich freuen.

Wir kennen ein solches Verhalten halt nicht. Wir haben ja auch eine ganz andere Kultur. Das führt selbstverständlich zu Konflikten. Doch diese lassen sich ganz einfach lösen.

Der Schlüssel:

Akzeptiere, dass sich die Welt verändert!

Mann! Wir leben im Jahr 2016. Wir sind alle miteinander vernetzt. Können innerhalb eines Tages am Ende der Welt sein. Wir erschaffen in wenigen Monaten neue Städte. Die Menschen wachsen immer schneller. Was gestern noch die allerneuste Technologie und der hipste Trend war, kann am Morgen schon so veraltet sein, sodass es nicht mehr nutzbar ist.

Es prasseln täglich zig Informationen in uns ein.

Die vielen Menschen, auf dem Weg zur Arbeit. Die Bahn, die nicht kommt. Das Auto, das nicht anspringt. Der Fußgänger, der einfach über die Straße gerannt ist und beinahe einen Unfall verursacht hat. Die 300 Facebookfreunde, die mindestens 500 Eindrücke, ihres Lebens mitgeteilt haben. Nachrichten. Terror. Flüchtlinge. Lügen. Wahrheit. Realität. Wahnsinn. Trump. Arbeit. Das neue Dungelcamp. Angela Merkel. AFD. Russland. Die Kinder. Familie. Freunde. Eltern . Die Fliege, die mich schon den ganzen Tag nervt. Der Nachbar, der wiedermal seinen Hund laut bellen lässt. Mein Geschirr im Spülbecken und und und. Ich könnte noch ewig so weiter aufzählen aber dann bekomme ich schon beim  Schreiben Herzassen vom ganzen Stress.

Das ist doch nicht mehr normal was wir alles an Input haben. Und da sollen wir ruhig und ausgelassen sein und den Überblick bewahren können?

JA! Auf jeden Fall! Schmeißt das unwichtige Zeugs raus und fokussiert euch auf die wichtigen Dinge im Leben! Akzeptiert, dass ihr die Dinge eben nicht ändern könnt.

Wo Krieg ist flüchten Menschen! Wo Krieg ist, kommt es zu Traumatas und wo Traumatas sind, treten auch ungesunde Verhaltensmuster auf, die natürlich zu Konflikten und oftmals zu Gewalt führen. Gewalt ist jedoch ein dehnbarer Begriff, denn Gewalt kann die Übertretung einer kleinen Grenze sein. Beispielswiese, einem zu nahe bei einer Begrüßung kommen. Ihr kennt das bestimmt, so Menschen die ganz nahe sind, beinahe dich schon küssen, wenn sie mit dir sprechen. Und dann sieht man nur noch ein Auge, weil die Augen so nahe am Gesicht sind, dass man nur noch eines sieht… Aber egal, das tut nichts zur Sache 🙂

Wer keine Flüchtlinge oder Gewalt möchte, sollte demnach einfach aufhören Krieg zu führen.

Ja, klingt so einfach und vielleicht auch zu einfach. Aber es ist einfach.

Möchte ich etwas nicht, sollte ich es auch nicht tun. Das heißt nicht, dass man sich vor allem drücken soll und jetzt denken soll:  Ne, ich will jetzt nicht das Geschirr spülen. Nie wieder. Lass dann deswegen meine Wohnung vergammeln. Nein. Manche Dinge muss man halt machen. Auch wenn es jetzt nicht unbedingt… ja.. man macht’s halt. Man kann beim Geschirr spülen übrigens sehr viel Spaß haben. Entweder man schnappt sich seine Familie, Partner, Mitbewohner oder imaginären Freund und fängt dann an sich zu unterhalten. So was geht. Einfach Mund auf machen und reden. Ich will niemanden dumm halten 🙂 Ich stell mir das nur gerade vor…

…. Weiter im Text… Oder man kann Musik hören und dabei tanzen. Mach ich immer und dann bin ich enttäuscht wenn ich kein Geschirr mehr habe weil das so Spaß macht zum Beat die Teller ins Wasser rein zu klopfen und so… Ja ich mach halt aus allem ein Spiel. So werden unangenehme Dinge schön und so habe ich immer was zum Lachen.

Nichts desto trotz, wer gegen seine Willen handelt, indem:

…  Er seine Freunde anbrüllt obwohl er einen schönen Tag mit ihnen haben möchte…

 … Wenn ich zu Hause bleibe, obwohl ich noch die letzten Sonnenstrahlen genießen möchte…

…  Für Krieg und antihumanistische Parteien stimme obwohl ich meine Ruhe haben möchte…

… Ja, dann brauche ich mich halt nicht wundern, dass meine Erwartungen nicht erfüllt werden und ich somit enttäuscht bin.

Wer unzufrieden ist und ein Gehör für seine Meinung finden möchte, sollte nicht unbedingt auf der Straße rumbrüllen, sich in irgendwelchen Schlägereien beteiligen oder rumballern. Das führt zu gar nichts. Ja, doch! Noch mehr Angst und Verunsicherung. Und natürlich eine Bevölkerung die sich denkt: „ Scheiße! Was ist denn mit der Welt los?!“ 

Ja und halt, Verletzungen, Chaos, kaputte Gegenstände (übrigens eine vollkommene Verschwendung der Ressourcen), Straftaten, Menschen die, die ganze Scheiße wieder aufräumen können, Bahnen die zu spät kommen, Baustellen auf der Straße und somit Stau. Ach die Toten nicht zu vergessen. Ja, und das alles für die Meinung, die man eh nicht vertrat.
Aber jetzt, jetzt hat man etwas bewirkt.

Wieso sagt man nicht einfach was man denkt und fühlt? Also was man wirklich denkt und fühlt? Was ist so schwer daran?

Warum kann ich nicht sagen…

„Hey mir macht das hier alles verdammt Angst! Trump an der Macht, täglich neue Tote. Die Politik ist sich so uneinig wie schon lange nicht mehr, die Preise werden ständig erhöht. Firmen wollen jetzt meine Gesetze entwerfen und auch festlegen, Firmen, die die doch eh nur Profit wollen…

… Fuck, ich muss immer besser und schneller sein. Mehr leisten, weil sonst ich auf der Straße lande oder Harz-4 Empfänger bin! Dann gehöre ich zur sozialen Unterschicht! Aber, das möchte ich nicht, denn ich will ja sicher und glücklich leben.

  • Genug Freizeit
  • Eine gute Bildung
  • Spaß mit meinen Freunden oder überhaupt Freunde?!
  • Mehr Zeit für meine Familie

Ich will die Dinge tun die mir Spaß machen. An Computern tüfteln, Spiele entwerfen, das perfekte Skatebord kreieren, die schnellsten Raketen bauen, das geschmackvollste Essen zubereiten, das beste Theaterstück fantasieren, das modernste Auto entwickeln, Häuser bauen die der Kunst ähneln und Technologien entwickeln von welchen wir bisher träumten. Ich will den Menschen verstehen und die Welten entdecken, ich möchte sehen was am Meeresgrund lauert und die Geheimnisse des Dschungels erkunden. Eigentlich. Ja eigentlich möchte ich leben.

… Aber ich muss arbeiten, mich an die Zeit anpassen, Politiker dulden die ich nicht vertreten kann. Kriege führen die ich nicht nachvollziehen kann und Menschen hassen, die ich nie wirklich kennen lernen konnte.“

Irgendwie traurig oder nicht? Warum macht man Dinge die man nicht tun will? Man kann es ja nicht mal vertreten. Man macht’s einfach. Eine kleine Marionette die denkt, sie sei frei!

Wir haben die wahren Probleme vergessen, verdrängt und ignoriert.

Was ist mit NSA?

Was ist mit der Schere zwischen Arm und Reich?

Was ist mit fairen Gehältern oder dem bedingungslosen Grundeinkommen?

Freie Grenzen, weltweite Vernetzung?

Kostenlose und maximalle Bildung für alle?

Die Stärkung des Individuums und somit der Gruppe?

Was ist mit unserem Vorhaben die Natur zu schützen die Arten zu erhalten und für unseren Schaden, den wir verursacht haben Verantwortung zu übernehmen?

Was ist mit Gleichberechtigung?

Toleranz und Akzeptanz und verdammt wo ist die Solidarität?

Wir waren wach und sind wieder eingeschlafen und glauben, unser Albtraum ist die wahre Realität!

Aber das, ist nur meine Meinung.

Ich bin auch nur eine besorgte Bürgerin.

Was sind eure Ängste?

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Liebe Grüße und Peace Out :*

Sahra

Wissen ist der erste Schritt, danach folgt die Erkenntnis.

Wenn wir davon ausgehen, dass nichts wirklich existiert, dann erkennen wir das alles möglich ist. Jeder Mensch lebt in seiner eigenen Realität, die sich durch die jeweiligen Erfahrungen, Erinnerungen, Sehnsüchten, Gefühlen, Gedanken, Wahrnehmung, etc. bildet. Dadurch ist es nur schwer möglich eine einheitliche Realität zu schaffen. Wir können nur davon ausgehen, dass die Teilnehmer unserer Wahrnehmung, dasselbe als wahr empfinden. Wenn wir also erkennen, dass wir unser Empfinden nicht an etwas binden können, werden wir die grenzenlosen Möglichkeiten sehen, die uns zur persönlichen Entwicklung zur Verfügung stehen.

Wie können wir das erkennen was uns zur eigenen Entfaltung im Weg steht?

Unsere Emotionen zeigen uns den Weg. Auch wenn es sich wie ein esoterischer Quatsch anhört. Doch nur in uns können wir unsere Antworten finden. Wenn wir wissen was wir lieben, erkennen wir auch gleichzeitig, was wir hassen und wenn wir dies verstehen, wissen wir was uns im Weg steht.
Dazu sollten wir verstehen, dass die herkömmlichen Begrifflichkeiten veraltet sind. Glück, Liebe, Angst, Wut, Hass, Beziehungen, Erwartungen und vieles mehr, muss neu definiert werden.

Ein kleines Beispiel:

Sage ich das Wort Liebe, löst es bei dem Empfänger eine automatische Verknüpfung mit seiner Vorstellung & Sehnsucht nach Liebe aus. Meist wird lediglich dem Partner, Familienangehörigen oder engsten Freunden die Zuneigung offenbart. Denn wir verbinden mit Liebe etwas das wir nur zu bestimmten Personen entwickeln können. Menschen die wir kennen, schätzen, vertrauen und uns dasselbe entgegen bringen. Wir versuchen unsere Liebe nich nur zu separieren, nein wir hängen an sie Bedingungen, Erwartungen, Hoffnungen, Sicherheit, Vertrauen und auch Abhängigkeit. Also verwandeln wir aus der reinen und einfachen Liebe, eine von außen geprägte und geformte komplexe Struktur, die mehr Schmerz und Zwang als das eigentliche Gefühl erweckt. Daher sollten wir unsere Vorstellung und Definition von Liebe neu bedenken. Denn unsere Empfindung von Liebe ist für den Großteil der Menschheit an dem geknüpft, was wir aus Geschichten, Filmen, Erfahrungen erlebten. Doch das alles hat mit dem eigentlichen Gefühl der Liebe nichts zu tun.

Die Liebe ist bedingungslos. Unabhängig davon ob die geliebte Person dasselbe empfindet. Unabhängig von Zeit und Erwartungen. Sie ist rein. Sie macht keine Unterschiede. Sie kennt keine Vorurteile, Grenzen, Schubladen. Sie ist da und geht wann immer sie will. Sie lässt sich nicht kontrollieren und formen. Sie ist wie sie ist.

Dasselbe gilt für Glück, Wut, Trauer, Hass, Sicherheit, Vertrauen etc. .

Das Problem liegt in der Routine. Wir sind es gewohnt so zu denken, handeln & fühlen wie wir denken, handeln & fühlen. Alles passiert schon automatisch, sodass wir gar nicht mehr bewusst leben. Wozu auch? Es läuft ja mehr oder weniger, es war ja außerdem schon immer so. Also warum etwas ändern? Und warum sollte es auch falsch sein?

Wir verändern uns in jeder Sekunde die vergeht. Wir sind am Abend ein anderer Mensch als an dem Morgen an dem wir aufgewacht sind. Das ist auch nur logisch, wenn wir bedenken, dass jede neue Erfahrung, jeder neue Moment uns beeinflusst, auch wenn wir das nicht merken. Selbst im Alltag. Was auch einfach daran liegt, dass kein Tag, keine Stunde, keine Minute & keine Sekunde gleich ist. Da wir allerdings dennoch leben als würde sich alles ständig wiederholen und Veränderungen nur dann passieren, wenn etwas Einschneidendes passiert, hängen wir eigentlich ständig uns selbst hinterher. Wir verändern uns, bleiben allerdings stehen, weil wir uns nicht mit der Veränderung auseinandersetzen. Daher sollten wir ständig so leben, als könnte jede unserer Handlungen etwas bewirken. Denn letztendlich sind sie dazu auch im Stande. Wir müssen unsere Erwartungen in Frage stellen. Uns muss bewusst werden, dass die Ideale der Konsumgesellschaft unsere eigentlichen Bedürfnisse unterdrücken. Die Schlussfolgerung davon ist, dass wir mit unseren unterdrückten Bedürfnissen, Unzufriedenheit hervorrufen. Das wiederum führt zu Verärgerung, Wut, Angst, Depression, Stress, Anspannung, etc. . Kann aber muss nicht. Sehen wir uns allerdings um, stellen wir fest, dass es häufiger vorkommt als es sollte.

Wenn wir anfangen hinter den Tellerrand zu schauen, werden wir erkennen wie das Leben ist und wie es wirklich sein könnte, wenn wir wirklich etwas verändern wollen. Und wenn wir das dann wollen, werden wir handeln, ganz gleich ob wir scheitern werden oder ob alles vergänglich ist.

 

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Ich und meine Frustration

„Ich hätte auch gerne ein großes Haus. Das Auto ist ja toll, das will ich auch haben. Wow, wie der von seinem Job schwärmt, ich will auch so einen tollen Job. Man hat die schönes lockiges/glattes Haar! – Mit meinen Glatten/Locken kann man ja nichts anfangen. Schau dir das Bild auf ihrem/seinem Profil an, er/sie sieht so glücklich aus! – Das wäre ich auch gerne! Wo sie/er schon wieder gewesen ist … Wieso kann ich nicht so aktiv sein?“

Es passiert oft, dass wir unser Leben mit Momentaufnahmen vergleichen, die wir von einem Anderen erhaschen. Von diesen kurzen Sequenzen glauben wir zu wissen, wie der andere lebt. Wir glauben, dem anderen würde es viel besser ergehen als einem Selbst. Auch wenn wir das logisch durchleuchten und feststellen, dass das Leben aus mehr als nur einem Augenblick besteht, fällt es uns schwer objektiv zu bleiben.
Gefördert wird dies von sozialen Netzwerken und Medien, in welchen wir meist Bilder von glücklichen Ereignissen posten. Wir verlinken Orte, die wir gerade besucht haben oder noch werden. Ein Außenstehender kann leicht den Eindruck bekommen, dass der Andere ein aktives und aufregendes Leben führt.
Dabei wird völlig ausgeblendet, dass es lediglich Sequenzen des Alltags sind. Momente, die eingefangen werden und rein gar nichts über das Leben der »besseren« Person aussagen. Vor dem perfektem Selfie in der Sonne nach dem Feierabend könnte, die abgebildete Person einen schweren Konflikt in der Arbeit gehabt haben.
Ein Bild, das eine Gruppe von Freunden, beim glücklichen Kochen zeigt, könnte für den Gastgeber, wenn alle nach Hause gehen, zu einem einsamen depressiven Abend werden.
Diese kurzen Eindrücke erwecken in uns das Gefühl, mit uns stimmt etwas nicht. Irgendwas bei uns läuft falsch. Denn ich bin nicht ständig glücklich oder unterwegs oder attraktiv. Es wirkt, als würden wir unsere persönlichen Ressourcen nicht vollkommen ausschöpfen. Unzufriedenheit entsteht.
Die Unzufriedenheit ist ein sehr nützliches Gefühl, auch wenn es sich nicht danach anfühlt. Sie treibt uns an und hält uns vor Augen, dass wir uns verändern wollen. Natürlich nur dann wenn wir sie erkennen und wissen was wir verändern wollen.
Die Frustration kann sich aber auch in uns manifestieren und zu einer gestörten Wahrnehmung führen. Sodass wir uns bemitleiden, andere beneiden und außer dem Meckern, keine Veränderung entsteht.

Wie können wir also unser Unzufriedenheit nutzen, um glücklicher zu werden?
Wir können uns fragen Stellen wie:

– Woher stammt meine Unzufriedenheit? (Z.B. aus vergangen Erfahrungen)
– Bin ich tatsächlich frustriert? Ist mein Leben wirklich so schlecht?
Wenn ja, weshalb?
– Was gefällt mir an meinen Job nicht mehr?
Es hatte ja seinen Grund, dass ich mich für den Job entschied.
– Was hat sich in meinem Leben verändert, dass die aktuelle Situation nicht mehr zu mir passt?
– Wie kann ich meine Situation verändern und was brauche ich dafür?
– Was für eine Veränderung wünsche ich mir?

Körperliche Unzufriedenheit

Ich fühle mich zu dick/dünn/nicht muskulös genug.
Meine Haut ist zu blass oder zu braun.
Meine Schwangerschaftsstreifen stören mich (bei Müttern oder Menschen die schnell abnehmen/zunehmen ein beliebtes Thema).
Ich habe zu viele Pickel.
Ich bin zu groß oder klein.
Ich bin nicht attraktiv genug.
Etc. …

Jeder hat so seine »Problemzonen«, die einen auch gerne in den Wahnsinn treiben.
Auch hier kann man sich fragen:

– Woher habe ich mein Bild des scheinbar perfekten Menschen und warum?
– Woher stammt mein Frauen-Männerbild?
– Ist dieses Bild mit der Realität vereinbar?
– Wurde ich für meine Erscheinung gemobbt oder geärgert? Liegt das in der Kindheit oder ist es aktuell?
– Bin ich häufig von Menschen umgeben, die anders aussehen als ich?

Bei mir zum Beispiel ist es meine Hautfarbe. Ich bin in Deutschland geboren, kenne nur die deutsche Familie meiner Mutter. Ich kannte bis auf meine Geschwister kaum dunkelhäutige Menschen. Überall wo ich auftrat, war ich eine kleine »Attraktion«. Das wurde nicht immer positiv bewertet. Sodass ich irgendwann das Gefühl bekam, hässlich zu sein. Ich dachte, wenn ich eine hellere Haut hätte, wäre ich glücklicher attraktiver. Das führte so weit, dass ich eine Ablehnung gegen meine Teint entwickelte. Ich traute mich kaum, neue Menschen zu begegnen. Denn ich war davon überzeugt, ich sei die abartige Schwarze (auch wenn ich nicht sooo dunkel bin). Erst als ich eine Leidenschaft für das Modeln entwickelte und positive Rückmeldungen für meine Hautfarbe erhielt, konnte ich mich langsam mit mir anfreunden. Ehrlich gesagt fällt es mir heute noch schwer mich so anzunehmen, wie ich bin. Gerade weil ich nur unter »Weißen« bin und somit meine Hautfarbe unter ständigen Vergleich steht. Ich stellte auch fest, im Kontakt mit »Gleichhäutigen« ist meine Hautfarbe für mich kein Gedanken wert. Somit auch keine Unzufriedenheit. Zu dieser Einsicht kam ich, erst als ich mich immer wieder mit Fragen konfrontierte. Seither weiß ich, woher meine Abneigung gegen meine Verhaltensweisen oder Problemzonen kommt. Ich kann nun daran arbeiten und es verändern. Auch wenn ich mit etwas in meinem Leben unzufrieden bin, setze ich mich hin, schreibe mir auf:

Was macht mich unzufrieden?
Was wünsche ich mir?
Wie kann ich das erreichen?

Außer der Selbstreflexion hilft es, andere Menschen um ein Feedback zu bitten. Sei es, indem du dein Bild irgendwo postest, um möglichst viele unterschiedliche Meinungen zu hören. ! Achtung, bei solchen Aktionen kann es sein, dass der ein oder andere dabei ist, der keine konstruktive Kritik äußert, sogar beleidigend wird.! Versuche dir das nicht zu Herzen zu nehmen und blende es aus!

Unzufriedenheit muss kein Dauerzustand sein!

Ein gutes Buch, was ich dazu empfehlen kann ist:

Die Angst vor dem Glück von Dr. Rainer Tschechne

Passieren Misserfolge aus Versehen? Sind gescheiterte Beziehungen Schicksal? Das würde bedeuten, dass wir an fehlendem Erfolg und Beziehungsstress nichts ändern können!

Dr. Rainer Tschechne weist in diesem Buch hingegen nach: Wir alle tragen ein unbemerktes Programm in uns, das immer wieder die gleichen Misserfolge und Stress-Situationen hervorruft. Wir verhindern automatisch ungewohnte Erfolge und Glückssituationen, obwohl wir alle Glück und Erfolg herbeisehnen.

Dieses Buch öffnet Ihnen die Augen für Gewohnheiten, die Sie immer wieder in Misserfolg und Beziehungsstress ziehen. Hier finden Sie jetzt den Schlüssel, um die Weichen in Richtung Erfolg und Glück zu stellen.

http://www.zeitzuleben.de/rainer-tschechne-die-angst-vor-dem-gluck/

Der Inhalt:

  • Wir können uns selbst nicht einschätzen
  • Wir denken immer nur an eines
  • Wir wissen nicht, was wir tun
  • Wir sind immer von gestern
  • Wir können ganz andere Dinge, als wir denken
  • Wir arbeiten täglich an unseren Misserfolgen
  • Wir legen Geld an wie unsere Großeltern
  • So machen wir andere unzufrieden
  • Lob kann Angst machen
  • Angst macht sicher
  • Ich will alles, bloß keine neuen Gefühle
  • Sei nicht zu gut zu mir!
  • Freuen Sie sich zu früh!
  • Krankheit kann Therapie sein
  • etc.

 

Bei Fragen oder Anregungen kannst du gerne schreiben. Ich nehme gerne Vorschläge für Themen an oder lese Kritik 🙂 Verbessern kann ich mich ja schließlich nur dann, wenn ich auf Fehler aufmerksam gemacht werde 🙂

Freue mich auf Kommentare, Likes und natürlich, wenn du/ihr meinen Beitrag teilt.

Liebe Grüße ❤
Sahra

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