Aus der Zerstörung zum Leben

Eine junge Mutter ist am Ende ihrer Kräfte. Nichts in ihrem Leben scheint ihr Freude zu bringen, nichts scheint sie am Leben zu halten. Der Alltag ist geprägt von Selbstmordversuchen, blutigen Rasierklingen und Ausbrüchen der Zerstörung. Ihr letzter Versuch aus dem Leben zu scheiden, legt den Grundstein ihrer neuen Persönlichkeit.            – Von Sahra-Latifa A. Warrelmann

Alles ist ruhig, nur durch den Fernseher wird der Raum beleuchtet. Dennoch ist das Chaos durch das schwache Licht erkennbar. Auf dem Boden liegen Kleidungsstücke, manche sind zerschnitten, manche zerrissen. CD-Hüllen sind überall verteilt und Papier bedeckt den Boden. Die Luft riecht nach kaltem, abgestandenem Rauch und Schweiß. Die Fenster sind geschlossen und die Rollläden heruntergelassen, sodass kein Licht von außen das Wohnzimmer erhellt. Ein schriller Schrei unterbricht die Stille. Im Film, der nur nebenbei läuft wird gerade ein Mann umgebracht, der schon seit Stunden von seinem Angreifer verfolgt wird. Ein passender Film, zu der Szene, die sich in der Realität abspielt. Unberührt von dem Schrei sitzt eine Frau zusammengekauert in der Ecke und sticht mit einem Messer auf Bilder in einem Bilderrahmen und Kuscheltiere ein. Ihre Haare sind zerzaust, das Gesicht und die Hände voller Blut. Aus ihrer Nase läuft Sekret und ihre Augen sind durch Tränen feucht. „Alles muss weg! Alles muss raus! Ich brauche gar nichts! Ich bin gar nichts! Was weiß der schon, was wissen die schon?! Wozu soll ich all den Scheiß hier brauchen. Wozu soll ich all die Erinnerungen brauchen?! Ich will sowieso nicht mehr, verdammt ich kann doch nicht mehr!“, sagt sie leise schon beinahe im Mantra vor sich hin. Um so öfter sie die Sätze wiederholt, desto  energischer sticht sie auf alles ein, was sie um sich herum finden kann. Wieder hallt ein Schrei durch den Raum, dieses Mal stammt der Schrei nicht aus dem Fernseher, sondern von der jungen Frau in der Ecke. Während sie sich mit beiden Händen an den Haaren zieht, den Kopf zu Boden senkt und ihren Mund weit aufreißt, versucht sie immer wieder Schreie loszuwerden, doch sie verstummen schon in ihrer Kehle. „Ich kann nicht mehr, bitte erlöse mich! Bitte ich kann nicht mehr!“, murmelt sie, während sie immer noch fest an ihren Haaren zieht. Vollkommen verzweifelt und erschöpft sinkt sie in das vor ihr liegende Chaos. In Embryonalstellung liegt sie auf Glassplittern, zerrissenen Bildern, geköpften Teddybären, zerschnittenen Kleidungsstücken und schaut dabei auf ihre Unterarme, die sie mit einer Rasierklinge wenige Minuten zuvor aufgeschnitten hat. Noch immer fließt das Blut langsam aus ihren Adern. Auch wenn sie weiß, dass die Schnitte sie nicht töten, beruhigt es sie ihr Blut zu sehen, denn es ist ihr Blut: ein Ausdruck des Hasses, Hass der sich gegen sie selbst richtet und im ganzen Raum spürbar ist. 
Jeder der diesen Raum betritt, kann sofort die Essenz der Verwesung, des Leids und des Hasses wahrnehmen. Die Frau, die in dem Wohnzimmer liegt, das auch aus einem Horrorfilm entspringen könnte versucht mit aller Gewalt sich selbst und ihre Vergangenheit auszulöschen. Sie möchte nichts mehr von sich übrig wissen, nichts von ihr in Erinnerung behalten und sich selbst in einem Albtraum verwandeln, der in irgendeinem Kopf hin und wieder herumspukt. Nichts darf von ihr übrig bleiben, nicht einmal sie selbst, auch wenn sie dazu noch nicht den Mut hat. Den Mut, die Klinge so tief zu ziehen, dass so viel Blut aus ihren Adern strömt, dass sie einfach nur noch für immer schlafen kann. Auch wenn es nichts gibt, wonach sie sich in diesem Moment mehr sehnen würde. Wobei, vielleicht doch. Denn tief in ihr steckt ein Wunsch, ein Wunsch, von dem sie glaubt, dass sich, wenn er in Erfüllung geht alles ändern wird und sie endlich glücklich wird. Doch sie glaubt nicht daran, dass er wahr werden könnte. Sie glaubt nicht daran, dass tatsächlich jemand durch die Tür treten würde, der sie in den Arm nimmt und ihr sagt: „Du bist gut so wie du bist! Ich verstehe deinen Schmerz, ich verstehe dein Leid! Steh auf und wir schaffen es gemeinsam.“ Sie hat schon lange aufgegeben, schon lange den Glauben an die Wand genagelt und darüber eine Decke gehängt.
Seit beinahe 10 Jahren findet sie sich fast täglich am Ende ihrer Kräfte wieder. Es vergeht kaum eine Woche in der sich nicht versucht, sich auf irgendeine Weise das Leben zu nehmen. Drei Jahre zuvor hatte sie die wohl heftigste Selbstmord-Versuch-Phase hinter sich und eigentlich hatte sie sich danach geschworen, nie wieder so mit sich umzugehen.
Es war in Berlin und es war Sommer. Ein grauenhafter Sommer, indem sie die einzige Entscheidung fällte, die sie noch heute bitter bereut. Nach einer kuriosen Beziehung, die so schnell ihr Ende gefunden hatte, wie sie auch begonnen hatte, traf sie einen verheerenden Entschluss: ihr Sohn sollte in eine Inobhutnahme. Sie hatte sich natürlich lange darüber Gedanken gemacht und eigentlich wollte sie ihn nur für ein Wochenende abgeben, da sie mit ihren Nerven durch all die Strapazen fertig war und einfach mal etwas Ruhe brauchte, um durchzuatmen. Sie hatte keine Verwandten oder Freunde in Berlin, weil sie gerade erst in die große Hauptstadt gezogen war, also sollte eine vorübergehende Inobhutnahme ihres Sohnes, ihr wieder Kraft schenken. „Einfach mal durchatmen, einfach mal auf andere Gedanken kommen und den Kleinen nicht mit meinen Tränen und meiner Leere konfrontieren. Klar habe ich mich um ihn gekümmert und auch alles für ihn stehen und liegen gelassen, es hat ihm an nichts gemangelt, aber ich war fertig. Einfach nur fertig und wollte nicht, dass er unter meiner Depression leidet. Ich wollte nicht, dass er mich weinen sieht, dass er sich um mich sorgt. Also habe ich ihn in die Wohngruppe gebracht.“, erzählt sie unter Tränen. Auch wenn es nur eine vorübergehende Unterbringung sein sollte, wusste sie schon bereits auf dem Weg, dass sie ihren Sohn so schnell nicht wieder sehen würde. „Er schrie, er weinte und er sah mich an mit einem Blick, den ich noch heute zu verdrängen versuche, weil er mir mein Herz aufreißt und mir Tränen in die Augen schießen lässt. Er konnte nicht verstehen was passiert und wollte nur bei mir bleiben. Ich aber ging.“, sagt sie mit gebrochener Stimme. Auf dem Nachhauseweg kam sie an einem Geschäft vorbei und kaufte sich für 100 Euro Alkohol und Rasierklingen. Das ganze Wochenende betrank sie sich und versuchte, sich das Leben zu nehmen, doch sie konnte nicht, weil sie wusste, dass sie sich am Montag wieder um ihren Sohn kümmern sollte. Doch dieser sollte nicht mit so einer Mutter zusammenleben, einer Mutter die in ihren Augen auf allen Ebenen versagt hatte. Also rief sie das Jugendamt an und sagte, dass sie nicht kommen könne und ihr Sohn dort bleiben müsse. Mit Absicht versäumte sie alle Termine, die in den kommenden Tagen vereinbart wurden, damit sie als unzuverlässig galt und eine Rückführung ausgeschlossen wurde. Denn auch wenn sie ihren Sohn über alles liebte, hasste sie sich noch mehr und dieser Hass, war Gift für ihren Sohn. Kein Kind der Welt, sollte erleben wie seine Mutter leidet. Kein Kind der Welt sollte die Depressionen einer Mutter miterleben müssen, davon war sie überzeugt. Sie glaubte nicht daran, dass sie von der psychischen Krankheit geheilt werden würde, sie glaubte nicht daran, dass sie irgendwann doch noch die Kurve bekommen sollte, so wie sie es mit der Geburt ihres Sohnes geschafft hatte.
Als sie mit 15 Jahren schwanger geworden war, hatte sie alle schlechten Angewohnheiten beiseite gelegt, wieder die Schulbank gedrückt und diese als Jahrgangsbeste abgeschlossen. Nach der mittleren Reife hatte sie das Gymnasium besucht und das alles als alleinerziehende junge Mutter. Von diesem Ehrgeiz war in Berlin allerdings nichts mehr zu spüren oder zumindest nicht mehr in einer positiven Form. Aus einem Wochenende ohne Sohn, wurden zwei Wochen. Nun stand für sie fest, dass es kein zurück mehr gab. Sie hatte sich für den Weg entschieden, also wollte sie ihn auch gehen. Den Weg der Selbstzerstörung. Innerhalb von drei Monaten tat sie Dinge, die sie eigentlich hätten töten sollen, doch sie starb nicht. All ihr Geld investierte sie in Schlaftabletten, Alkohol, Drogen (diese konsumierte sie dort zum ersten Mal), Rattengift, Waschpulver, Rohreiniger und Spritzen. Jeden Tag zog sie sich alles rein, was sie nur fand und war nichts zur Hand spritzte sie sich Waschpulver und Alkohol. Die Venen wären dabei jedes Mal beinahe geplatzt. Es brannte als würde sie gerade Feuer verschlucken, doch der Schmerz war nichts gegen den Schmerz, den sie in sich spürte. Dennoch wachte sie nach Tagen, Stunden oder Minuten der Ohnmacht wieder auf. Sie zog sich Plastiktüten über den Kopf, sprang von Brücken und wurde immer wieder in die psychiatrische Notaufnahme gebracht. Dort konnte sie aber meist nach einem kurzen Gespräch wieder gehen, weil sie den Psychologen vormachte, sie hätte ja Ziele, sie wolle ihren Sohn bald wieder zu sich holen und hätte sich nur von einer Brücke gestürzt, die Medikamente genommen oder was auch immer getan, weil ihre Emotionen übergelaufen waren. Ihr wurde geglaubt, aber vielleicht hatte man sich auch nicht dafür interessiert. Also wurde sie mit einer Empfehlung, zu einem Ambulanten Psychologen zu gehen, wieder nach Hause geschickt. In das Zuhause, dass sie schon vollgekotzt hatte, die Raten nicht mehr zahlen konnte und Männer ein und aus gingen, welche sie für Sex bezahlten, weil sie das Geld versoffen hatte und die Erniedrigung am ganzen Leib spüren wollte. Sie hoffte, dass irgendwann einer dabei sein würde, der in Wirklichkeit ein Serienkiller war oder den sie solange Provozieren konnte, bis er sie tot prügelte. Aber das war nie der Fall. Ganze drei Monate dauerte die Phase der Selbstzerstörung an, ganze drei Monate in welchen sie 30 Tage lang nichts aß, 7 Tage lang keinen Schluck trank und dazu noch jeden Tag Löffel mit Salz schluckte, was sich anfühlte, als würde ihr Hals aus Schmirgelpapier mit Glassplittern bestehen. Schrecklich. Jeder Schluck, war eine Qual. Selbst als sie es nicht mehr aushielt und an den Wasserhahn an der Badewanne kroch, weil sie kaum noch Kraft hatte zu laufen, konnte sie die Tropfen nur einzeln und dosiert durch ihre Kehle herunterlaufen lassen, da es sich anfühlte, als würde sie Metall mit einer scharfen Kante schlucken. Nach den drei Monaten waren ihre Arme übersät mit Narben, ihre Beine zwei mal gebrochen und ihr Gewicht auf 43 KG reduziert. Es hätte nicht mehr viel gefehlt und sie hätte ihr Ziel erreicht. Doch es sollte nicht so sein. Nachdem sie zum X-ten Mal einen Sturz über 30 Meter, manchmal auch mehr je nach Brücke, überlebt hatte, obwohl sie sich fallen ließ, gab sie auf. „Es sollte nicht sein. Egal was ich tat und ich tat wirklich alles, nichts funktionierte. Ich lebte weiter. Unter Schmerzen, aber ich war am Leben. Also rief ich meine Mutter an, erzählte ihr, die Situation und bat sie meinen Sohn zu sich zu holen. Gott sei dank, tat sie das auch. Es vergingen noch ein paar Wochen, bis mein Sohn und ich wieder in Baden-Württemberg lebten, doch seither ist nichts mehr wie es vorher einmal gewesen war. Ich bin zwar nicht in Berlin gestorben, also mein physischer Körper, aber einen Teil von mir, einen sehr wichtigen Teil von mir, habe ich dort begraben.“, erzählt sie während sie dabei ins Leere starrt.
Noch immer ist der Fernseher, das einzige was den Raum beleuchtet, doch die Frau mit dem zerzausten Haar ist mittlerweile in die aufrechte Position gewechselt. Sie schaut in den Spiegel, der an der Wand hängt und betrachtet sich wie eine fremde Person. Das Blut an ihrem Unterarm ist schon getrocknet. „Nein, so möchte ich nicht mehr leben! So möchte ich nicht mehr sein! Ich hatte mir geschworen, mir nie wieder auf diese Weise zu schaden!“, sagt sie zu sich selbst. Sie öffnet die Fenster. Kalte Nachtluft durchströmt den Raum, sodass sie das erste Mal seit Stunden wieder das Gefühl hat lebendig zu sein. Noch geschwächt räumt sie das ganze Chaos zusammen, öffnet die Wohnzimmertür und läuft in die Küche um eine Mülltüte zu holen. Mit der Mülltüte in der Hand geht sie zurück ins Wohnzimmer und wird beim eintreten von ihrem eigenen Geruch der Verwesung eingehüllt. Sie verzieht ihr Gesicht und hält sich vor Ekel die Hand vor die Nase. Es dauert ein paar Stunden, bis von dem Chaos nichts mehr zu sehen ist und sie in die Badewanne steigen kann um auch sich selbst rein zu waschen. Frisch gebadet und in bequemer Kleidung setzt sie sich in das Wohnzimmer, das noch immer leicht nach kaltem Rauch riecht aber schon einladender wirkt. Aus der Kommode holt sie sich einen Block und einen Stift. Den Fernseher schaltet sie aus und dafür ihr Handy ein, um ihre Lieblingsmusik laufen zu lassen. Auf einem leeren Blatt notiert sie sich ihre Ziele, Wünsche und Träume und schreibt in fetten und großen Buchstaben: „Es kann nicht mehr so weiter gehen! Ich brauche Hilfe!“
Dies war der Tag an dem ich für mich erkannte, dass ich nur dann glücklich werde, wenn ich beginne mich selbst zu lieben. Wenn ich anfange, mir selbst meine beste Freundin zu werden und endlich mir selbst verzeihe. Dieser Tag ist nun über drei Jahre her.Alle 11 Monate regenerieren sich die Körperzellen, bis auf Zähne und bestimmte Knochenteile. Das Ich, welches Zerstörung und Auslöschung lebte, ist heute nicht mehr existent. Alles was noch von der Frau von vor drei, zwei oder einem Jahr übrig ist, zeichnet sich auf meinem Unterarm ab oder ist noch in meinen Träumen real, der Rest hat sich zu dem geformt was ich heute bin. Sahra-Latifa Anita Warrelmann, die positive Lebensfrau, die sich selbst liebt und für ihren Sohn endlich die Mutter sein kann, die er schon immer verdient hat.

 

 

Artikel aus dem Magazin „THECRAZYLIFE“ mehr auf: www.thecrazylife.de

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Mit Visionen zum Erfolg!

Visionen, Anblicke oder Erscheinungen sind Träumereien, welche die Zukunft erstellen.

Hallo ihr Lieben, wie geht es euch? Hattet ihr einen schönen Start in den Tag?

Ich habe mich vor ein paar Tagen an die Visualisierung meiner Träume gesetzt. Denn im letzten Jahr habe ich die Erfahrung gemacht, das ich zwar Ziele hatte aber es mir schwer fiel diese auch konstant zu verfolgen. Schließlich waren sie nur in meinem Kopf. Außerdem habe ich als Kind mir immer sagen lassen, das man so viel träumen kann wie man will, das aber nicht unbedingt heißt, das die Träume wahr werden.

Wie meine Träume werden nicht wahr? Das passt mir ganz und gar nicht, denn sie sind es, die mich doch durch den Tag bringen, mich antreiben und mir Hoffnung schenken. Die mich verändern und prägen. Also habe ich versucht meine Träumereien in die Tat umzusetzen. Das natürlich total chaotisch und einfach mal drauf los 

Am Ende von 2017 musste ich dann feststellen: Jap, nicht alle Träume werden wahr und jap, man kann so viel träumen wie man will. ABER, jeder Traum kann werden, wenn man sich nur richtig organisiert und strukturiert und ganz wichtig, sich Zeit nimmt!

Denn nur weil ich mir etwas vorstellen kann, heißt es nicht, das es morgen vor meiner Tür steht. Nein, manche Dinge und vor allem Visionen brauchen Zeit. Sie dürfen Schritt für Schritt erarbeitet werden und reifen.

Also gehe ich das Ganze nun Schritt für Schritt an. Der erste Schritt ist die Visualisierung, denn was man verinnerlicht setzt man um. Eine Studie hat ergeben, das Leistungssportler, die ihr Ziel visualisierten und die Abläufe im Kopf immer wieder durchgingen zu 30% erfolgreicher waren als jene, die es nicht taten.
Das bedeutet unserer Training passiert nicht nur im realen Leben sondern auch im Kopf.

Daher habe ich mir ein Visionboard erstellt, mit all den Dingen, die ich dieses Jahr erreichen möchte, damit ich zum einen niemals aufgebe und meine Ziele immer vor Augen habe 

Seit 11 Tagen ist es nun Teil meines Lebens und ich darf sagen, es hat schon erste Wirkungen gezeigt. Ich bin motiviert und habe Pläne wie ich all das erreichen kann 

Wie sieht es mit euch aus? Was sind eure Ziele? Eure Wünsche für das Jahr 2018 oder für euer Leben?
Habt ihr auch schon einmal so ein Visionboard ausprobiert?

Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag  Lasst es euch gut gehen und passt auf euch auf 

Durch Elefanten erwacht!

Ich weiß nicht was das Individuum tun kann um Ungerechtigkeiten in dieser Welt abzuwenden, denn jeder muss für sich schauen wie er wirken kann und auf welche Art. Ich kann anders agieren, als du und ein Wohnungsloser ganz anders als jemand mit einem Monatseinkommen von 10.000 Euro.

Ich denke der erste und wichtigste Schritt ist, sich zu informieren und hier spreche ich nicht von den Medien und auch nicht von der Politik. Denn das kann ich dir sagen, Berichte, Nachrichten oder sonstiges wird so gemacht, dass es entweder für den Leser ansprechend ist, ihn beeinflusst, manipuliert und den Auftraggeber gut darstellt. Natürlich kann man Nachrichten lesen und sich auch die unterschiedlichen Berichte zur Meinungsbildung durchlesen, aber man sollte dennoch nicht gleich glauben was zu lesen ist. Vergleiche und entscheide für dich.

Darüber hinaus mach dir selbst ein Bild und das geht nur indem man mit den Menschen spricht. Mit den Menschen, die ihre Familien noch in Afrika haben. Sie sind an der Quelle und präsentieren dir meist authentische und hautnahe Eindrücke umgeschönigt und auch nicht von bester Pixelqualität aber ehrlich. So habe ich Dinge erfahren, die nicht nur mein Weltbild zerstört und zerüttet haben sondern, mir eine andere Sicht als Europäerin gegeben. Mir gezeigt, welche Verantwortung ich doch habe und das nicht nur um Konsum, Nahrungsmittel, Zölle oder Zwiespalt in den Afrikanischen Ländern geht( die meistens nicht vorhanden sind sondern von den europäischen Medien und Politikern propagiert werden).

Es geht um einfache Fragen, die banal klingen aber so viel ausmachen… Eines der interessanten Beispiele war für mich, die Frage nach unseren Tieren im Zoo. Woher kommen diese eigentlich fragte mich ein guter Freund der aus Gambia stammt.

Hast du dich jemals gefragt, woher die Elefanten und Giraffen kommen?

Natürlich habe ich das nicht, denn es war für mich selbstverständlich,dass unsere Zoos gefüllt mit exotischen Tieren sind, die wir irgendwo abgekauft oder ja bekommen haben. Warum sollte ich mir darüber auf Gedanken machen? Wir als Europäer besitzen alles und außerdem habe ich doch andere Probleme, wie Miete zahlen und etc. da gäbe es doch weitaus wichtigeres? ! Dachte ich zumindest.

Bis mir die Augen geöffnet wurde und er mir dabei lachend sagte:

„Natürlich macht ihr euch darüber keine Gedanken, bei uns aber ist das täglich Brot. Zu uns kommen irgendwelche Weiße, in irgendwelchen Anzügen, mit Ausweißen die besagen, dass sie Forscher, Jäger oder sonst irgendwelche angeblich wichtige Menschen sind. Meist kennen wir sie nicht und auch die Regierung weiß über ihre Aufträge nichts. Aber ist das wichtig? Nein, denn sie haben Geld. Sie bezahlen den, dann bezahlen sie den und schon können sie einfach mit ihren Aktenkoffern, auf unsere Grundstücke antreten. In diesen haben sie dann irgendwelche Spritzen, gefüllt mit irgendwelche Medikamenten, die sie dann unseren Tieren verabreichen. Der Forschung wegen! Zwei Tage später können wir dann beobachten wie eine ganze Elefantenherde dahin rafft, weil sie ihnen irgendwas gespritzt haben, was sie gar nicht vertragen. Egal! Jetzt wissen sie aber, das das Mittel nicht wirkt. Das Schlimme daran ist, dass die Kadaver von anderen Tieren gegessen werden, die dann das infizierte Fleisch und den seltsamen Erreger in sich tragen. Na ja und diese Tiere,essen wir für gewöhnlich. Wir können nicht wissen, welches Tier infiziert ist, weil wir a) nicht die Mittel haben, jedes Tier zu kontrollieren und b) viele so dermaßen an Hunger leiden, dass sie keine andere Wahl haben, als das zu essen, was wir jagen. Und, was passiert dann, wir werden infiziert und raffen dahin. Aber wenn interessiert das? Keiner, denn letztendlich geht es doch nur darum, dass der Europäer forschen kann und irgendwelche Heilmittel für Krankheiten findet, die er selbst gezeugt hat. Oder sich auf andere Art unsterblich machen kann, sieh den Paypal Milliardär der Millionen in Blutplasma Forschung investiert, damit er von jüngeren Menschen Blut anzapfen kann um ewig zu leben. Da geht das Geld rein. Darin wird investiert und als Krönung nehmen sie noch unsere gesunden Tiere mit nach Europa, damit ihr sie die ganze Zeit anschauen könnt. Natürlich haben diese auch kein tolles Leben in euren Zoos und verenden auch hier meist, auf unnatürliche Weise.

Das alles passiert, weil niemand hinschaut. Weil niemand sich Gedanken macht und weil man alles für selbstverständlich sieht. Die Kriege sind nur die Auswirkung, der ganzen Katastrophen, der ganzen „Selbstverständlichkeiten“ die zuvor angerichtet werden.Natürlich sind wir wütend. Natürlich fordern wir Gerechtigkeit und wollen als Menschen angesehen werden. Natürlich versuchen wir uns dagegen aufzulehnen. Aber was passiert? Wir werden versklavt, werden in Bürgerkriege getrieben oder zerbombt, unter den Deckmantel, der Verhinderung des Ausbruchs des Terrors. Man gibt uns einen bösen Namen, lässt uns als dumm, unwissend abstufen. Hält uns von Universitäten ja gar von Europa fern. Schließlich dürfen wir selbst heute nicht legal einreisen, selbst wenn wir Geld in der Tasche haben, gültige Papiere, werden wir in Flüchtlingsheime gesteckt und müssen auf unsere Asyl warten. Und das, passiert nicht erst seit gestern, sondern seitdem der Weise mit seinen Schiffen in unsere Länder eingereist ist. Hier spreche ich nicht nur von Afrika, nein es geht auch um Australien, Asien und der ganze Amerikanische Kontinent. Ausgebeutet unter dem Deckmantel der Zivilisation.“

In diesem Moment, wurde mir bewusst, wie die Welt tatsächlich tickt, das alles was ich lernte, eine Lüge war, um das aufrecht zu erhalten, was wir seit Jahrhunderten zu verteidigen versuchen, unsere Macht, unseren Reichtum und unseren Stand! Denn wie heißt es so schön, die Geschichte wird von den Siegern geschrieben und wir, wir die Europäer (auch die Amerikaner, die einst Europäer waren), sehen uns bis heute als die westliche, zivilisierte Welt der Sieger! Der Menschen, bei denen volle Supermärkte, Medikamente, Forschung, prunkvolle Kleider, 5 -Türige Kleiderschränke bis heute Selbstverständlichkeiten sind!

Peace and Love

Sahra-Latifa Warrelmann

Bild von Tagesspiegel  (von mir bearbeitet)

Artikel: Bluttransfusion- Ewig leben

Chili, Rauchen und die Gewohnheit – Weg mit dem Nikotin!

❤ Lesezeit 10 Minuten (Mit Tipps)

Mit dem Rauchen aufzuhören bedeutet nicht nur einfach das Nikotin beiseite zu schieben, es bedeutet eine komplette Angewohnheit abzulegen. Und, das ist nicht einfach. So gar nicht einfach.

Schon gar nicht nachdem ich bereits 12 Jahre Raucherin gewesen bin.

Das erste Mal zog es mich an eine Zigarette da war ich 12 oder 13 Jahre alt. An das genaue Alter kann ich mich nicht erinnern. Ich besuchte die 6. Klasse, das weiß ich noch. Eine damalige Freundin von mir war krank und ich brachte ihr die Hausaufgaben vorbei. Ihre Mutter war nicht zu Hause und so taten wir Mädels Dinge, die wir sonst nicht taten, wie Fernsehe schauen, uns am Kühlschrank bedienen und so weiter. Bis sie irgendwann auf die Idee kam eine Zigarette zu rauchen. Ich weiß noch wie sie mir eine anbot und ich für einen Augenblick zögerte. Ich wollte aber nicht ablehnen, nicht das Gefühl vermitteln als würde ich mich nicht trauen. So zog ich an meiner ersten Zigarette. Eine selbst gestopfte, aus der Schachtel ihrer Mutter. Man, fühlte ich mich cool, als ich aus der Dachschräge den Rauch heraus pustete. Das Coolness-Gefühl hielt den ganzen Nachmittag an bis ich wieder nach Hause musste, da begann es sich in Angst umzuwandeln. Meine Mutter sollte nichts erfahren, also putze ich meine Hände an Blütenblätter ab, um den Geruch zu vertuschen und schlich mich direkt ins Badezimmer. Hätte meine Mutter die Türe geöffnet, hätten die Blütenblätter nicht viel gebracht, wie ich heute weiß. Denn der Rauch haftet in den Haaren und der Kleidung. Man, stinkt das! Vor allem kalter Rauch. Das hätte ich nie gedacht und ist mir erst bewusst geworden, als ich mit meiner Mutter vor zwei Jahren in einem Thermalbad war. Ich musste meinen Rucksack einschließen. Als wir fertig waren und ich an meinen Spind ging, um meinen Rucksack an mich zunehmen, musste ich für einen kurzen Augenblick Abstand nehmen, da der Geruch von kaltem Rauch mich anwiderte. Dennoch zückte ich 2 Stunden später das Feuerzeug und zündete mir eine Kippe an.

Es dauerte ganze zwei Jahre bis ich erkannte, dass das Rauchen nicht länger Teil meines Lebens sein sollte. Man, auch jetzt, wo ich fest entschlossen bin und den Rauch weder einatmen noch riechen kann habe ich das Verlangen nach einer Zigarette. Es ist die Gewohnheit. Das gewohnte Handeln, das plötzlich weg bleibt und ein Spalt in mir verursacht. Irgendwie fehlt was, irgendwie ist irgendwas anders. Da war doch was im Mund, wenn ich tippte oder auf den Bus wartete. Wenn mich Gefühle überkamen, dann war die Zigarette nicht weit. Wenn ich ein Gespräch verfolgte, war die Zigarette mein Begleiter. Wo hin ich auch ging, hatte ich ständig eine Schachtel Zigaretten und später einen Beutel Tabak mit Papes bei mir. Heute, heute aber ist nichts davon in meinem Rucksack zu finden. Ein Feuerzeug ist das einzige Überbleibsel dieser über dreizehn Jahre alten Beziehung, die nun ein Ende nimmt. Schade irgendwo, aber doch erleichternd, denn sie hätte mich gekillt. Einfach so von innen heraus zerstört. Das spürte ich bei jedem Zug, wie meine Lungen beinahe kollabierten und hustend Blut aus meinem Hals floss. Diese Beziehung musste Enden, das war sicher.

Aber da Gewohnheit nun mal Gewohnheit ist und nicht von heute auf morgen ablegbar ist, habe ich mir etwas einfallen lassen, um nicht in den nächsten Tagen dem Verlangen zu verfallen.

Ich versuchte mein Belohnungssystem zu nutzen, um das Rauchen abzulegen. Geld sparen, Guter Film anstatt Zigarette, Buch lesen und so weiter. Aber jedes Mal sagte mir mein Verstand: „Scheiß auf das Geld, Buch oder sonst was. Nimm lieber die Zigarette! Die Hilft!“

Ich versuchte es indem ich mich überreizte und rauchte eine nach dem anderen, aber auch das störte mich nach der fünften nicht mehr und ich rauchte noch mehr als zuvor.

Also kam ich vor zwei Tagen auf eine für mich brillante Idee. Das Verlangen nach einer Zigarette musste mit etwas negativen, schmerzhaften oder abstoßenden verbunden werden. Aber was war schmerzhaft, negativ abstoßend aber nicht schädigend. Beim Besuch im Supermarkt vieles mir dann ein. Chili!

Nun beiße ich jedes Mal wenn mich das Verlangen überkommt in eine Chilischote. Klappt perfekt.

Außerdem stelle ich mich meinen Gefühlen und setzte mich mit ihnen auseinander. Was nicht einfach ist, denn das Rauchen hemmt die Emotionen und nun prasseln sie verstärkt auf mich ein. Das ist zu der Abgewöhnung ein zusätzlicher Belastungsfaktor aber auch dafür habe ich meine Lösung. Tagebuch schreiben, Blog Einträge verfassen und meine Ziele vor Augen halten. Ich möchte mein Leben verändern und dazu gehört das eben dazu. Entweder ich ändere mich oder bewege mich ständig in meinen alten Mustern, das liegt an mir.

Da ich zu ersterem tendiere, ziehe ich das durch und halte alle Emotionen aus. Für meinen Sohn, für mich und eine Zukunft die voller Höhen ist, voller Gleichgewicht und voller Erfolge.

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Mein Tipp an jeden, der etwas altes Ablegen möchte:

1) Hab eine Motivation, sie hilft dir dran zu bleiben!

2) Finde einen Ersatz, damit du dich nicht Leer fühlst oder das Gefühl hast eine Lücke ist entstanden.

( Suche dir etwas positives, konstruktives aus, dass dir weiterhilft und Spaß macht. )

3) Beobachte dich und reflektiere dich, damit du weißt wie sich dein Verhalten und deine Gefühle verändern.

4) Setze dir Ziele! Bis wann möchtest du dein Ziel erreicht haben und wofür?

5) Lass dir Zeit und bleibe geduldig mit dir! Nichts verändert sich von heute auf morgen. Selbst wenn du fällst, kannst du wieder aufstehen. Niemanden gelingt eine Veränderung auf Anhieb!

Du schaffst alles was du dir vornimmst, denn du bist der Regisseur deines Lebens :*

Viel Glück, Geduld

Love and Peace

Sahra-Latifa Warrelmann

Wissen ist Macht- Aber Belehrungen noch mächtiger!

Wenn man mal den Stand erreicht, das man sich aus seinem alten naiven und über emotionalen ICH herausgearbeitet hat und das soweit, dass man selbst zum Vorbild für andere wird, kann Überheblichkeit ein dauerhafter Begleiter werden. Zumindest erging es mir so. Mit geschwellter Brust und dem Glauben ich hätte nun die für mich höchste Stufe des Wachstums erreicht bin ich die letzten Monate durchs Leben gelaufen.

Wer will mir schon etwas sagen? Wer will mich schon belehren? Schließlich habe ich in den letzten zwei Jahren so viel geleistet, das meine Entwicklung für viele Fachmenschen unglaublich zu sein scheint. Ich habe mich persönlich weiter entwickelt und das nicht nur zwei Schritte nach vorne, nein ich habe zehn Schritte mit Anlauf übersprungen und bin noch einmal fünfzehn Schritte nach vorne gesprintet. Natürlich mit Anstrengung, Qualen und Schmerzen, aber mit Erfolg.

Ja das ist wahrlich eine Glanzleistung. Aber gibt es mir deshalb das Recht aufgeblasen durch das Leben zu ziehen und jeden zu kritisieren, seine Fehler sofort in den Mittelpunkt zu rücken „nur“ weil ich das ein oder andere überwunden habe?

Natürlich nicht! Ich darf und soll mich immer wieder eines besseren belehren lassen, schließlich bin ich wie kein anderer Mensch allwissend. Ich urteile nach meinen Maßstäben, nach meinen Emotionen und meinen Erfahrungen. Egal wie emphatisch ich sein mag oder noch werde, werde ich wohl kaum in die Haut eines anderen schauen können. Nie werde ich zu 100% wissen ob das was ich meine, über meinen Gegenüber zu denken auch auf ihn zutrifft.

Letztendlich gilt: Ich bin niemals besser als jemand anderer und auch niemals schlechter. Selbst alle Weisheit macht mich nicht besser, nicht schlauer und auch nicht zum Lehrmeister. Nein! Sie hilft mir nur mich und meine Umwelt ein bisschen einfacher zu verstehen und zu agieren. Weisheit hilft mir Werte wie Respekt, Wertschätzung, Toleranz, Solidarität und so weiter, so auszuleben wie sie ausgelebt gehören. Sodass ich für mich und meine Mitmenschen zum Mehrwert werde. Besser, Besser macht mich die Weisheit niemals.

Heute wurde ich eines Besseren belehrt. Heute wurde mir gezeigt, dass urteile, vorwegnehmen und blinde Annahme nicht nur gemein, verletzend und falsch sind, sondern, dass ich egal wie sehr ich mich benachteiligt fühle oder sogar meine im Recht zu sein, niemals eine Person abwerten darf. Niemals! Denn, so wie ich es nicht möchte, dass mein Umfeld mir Dinge unterstellt, mich für klein hält oder unwissend oder sonstige, darf ich es auch nicht von anderen annehmen und denken!

So wird mir wieder einmal bewusst, dass ich doch nur ein kleines Rad bin. Klein und bedeutend aber dennoch nicht mehr als ich bin. Erkenntnis und Einsicht, die besten Werkzeuge zur „Besserung“!

Eine wunderschöne Zeit euch ❤

Peace and Love

Sahra-Latifa Warrelmann

Ehe für alle – Gleichberechtigung für alle?

Guten Morgen ihr Lieben :*

Die Ehe für Alle ist durch! Was für ein Meilenstein in der deutschen Geschichte, oder?
Wie wäre es jetzt noch mit Reiseerlaubnis für alle Menschen, nicht nur für EU, US-Bürger und andere Nationen der „First World!

Ich bin für das Recht aller, dorthin zu gehen, wohin auch immer man möchte, sofern man sich an die Gepflogenheiten und Gesetze des Landes hält.

Oder wie wäre es mit Gleichberechtigung aller Menschen, weltweit?
Ja zugegeben, das ist ein hartes Projekt, aber wäre es nicht endlich an der Zeit? Könnte 2017 nicht nur das Jahr von Trump, Terroranschlägen und Ehe für alle sein, sondern auch das Jahr indem sich die Weltbevölkerung zusammenschließt und jeden Menschen als vollwertigen Mensch ansieht?

Freiheit für alle! Wird dies auch ein Traum sein der erst in den nächsten hundert Jahren erfüllt werden kann, oder können wir schon vorher dem Kampf für Gleichberechtigung ein Ende setzen?

Gratulation an alle, die für die Ehe aller gekämpft haben. 💪💜

Love and Peace & and don’t forget the peaceful revolution! – Join it! 💜

Habt einen wunderschönen Tag ✌💙

Dein Leben, deine Chance, dein Weg!

Dass, das Leben aus Höhen und Tiefen besteht ist uns allen bekannt. Jeder durchlebt einmal oder mehrere Male Phasen in seinem Leben, an welchen er glaubt am Tiefpunkt zu stehen. Vielleicht ist es eine Trennung, der Tot eines geliebten Menschen oder aber die schmerzende Vergangenheit, die das aktuelle Leben trüb wirken lässt. Vielleicht aber ist es auch die aktuelle Zeit, die eine miese Stimmung in einem hervorruft. Uneinige Politiker und Zeiten, welche sich verändern sorgen immer wieder für Unmut.

Doch macht es Sinn, sich all dem Negativen zu ergeben und sich und sein Leben aufzugeben?

Du hast nur ein Leben und diesen Moment. Du weißt nie ob es morgen wieder vorbei sein kann, also nutze deine Chance und mache wonach dir der Sinn steht. Strahle dein Glück aus, zeige was in dir steckt und finde deine eigenen persönlichen Talente! Denn, du bist wunderbar!

Hör nicht auf die Stimmen jener, die dir weiß machen wollen, dass du nichts leisten kannst oder nicht gut genug bist. Lass dich von niemanden unterkriegen! Verfolge deine Ziele und bedenke immer, dass nicht das Ziel, das ist was es zu erreichen gilt, sondern der Weg dorthin deine Persönlichkeit wachsen lässt.

In diesem Sinne, einen schönen Tag und Liebe Grüße

Sahra Warrelmann :*

Und wer Lust hat mich verrückt und singend zu sehen hier ein Link zu meinem aktuellen Video 🙂

Shine Bright! Du bist das was zählt!

Warten auf…

… ein besseres Leben!

Wie viel Zeit haben wir bereits mit warten verschwendet? Hier meine ich nicht die Zeit, die im Stau, auf dem Bahnsteig oder in überfüllten Wartezimmern verbracht wurden. Selbst wenn, ich zugebe, diese Zeit könnte sinnvoller genutzt werden.
Ich spreche von den Stunden, Monaten und Jahren in welchen wir vergeblich auf den Sechser im Lotto gewartet haben, um die Millionen zu ergattern, die zu dem beschwerdefreien Leben führen, nachdem sich der ein oder andere sehnt. Natürlich ist nicht jedermann an einem Leben in Reichtum interessiert. Unzählige einsame Seelen streifen durch den Tag, wartend auf die eine richtige Person. Den Seelenverwandten, der einen ganz und gar versteht und die Lücke im Herzen schließt.

Ist es nicht Liebe oder Reichtum dem wir wartend, verzweifelnd hinterher trauern, leiden wir wegen den unerfüllten Träumen.

Irgendwann wenn, wir nur genug Geduld aufbringen und lange genug warten kommt das Glück in unsere Arme gesprungen und belohnt uns mit der Erfüllung unserer Sehnsucht.
Während die Zeit vergeht, das Verlangen mehr und mehr in den Hintergrund rückt, nimmt die anfängliche Hoffnung und Euphorie ab. Was einst mit Vorfreunde geduldig erwartet wurde, verblasst. Enttäuschung und Frustration breitet sich aus. Unzufriedenheit füllt das Warten.

Mit den verstrichenen Tagen kehrt auch das Bewusstsein der Sterblichkeit ein. Das Leben ist endlich. So auch die zur Verfügung stehende Zeit. Sind wir uns dessen im Klaren, betrauern wir unser vergangenes Verhalten. Um sonst gewartet, ist das Resultat. Für nichts die Zeit verschwendet. Die Lebenszeit im Wartezimmer verbracht. Die zukünftige Zeit ist wage, nicht klar und womöglich knapp.

Erkennen wir unsere kostbare verstreichende Zeit, müssen Stunden füllen, was Jahre nicht konnten. Also erwachen wir aus unserem geistigen Koma und versuchen jede Sekunde zu füllen. Möglichst viele Sexpartner und Beziehungen aller Art aber kaum Freundschaften, Tiefe und Nähe. Viel kaufen, besitzen und konsumieren, schließlich MUSS alles mal durch die Finger geglitten sein. Orte werden bereist, die Welt wird entdeckt aber nicht gesehen.

Am Ende unserer Expeditionen stellen wir fest, das Glück hat uns noch immer nicht geküsst. Die Lücke schließt und öffnet sich ganz gleich, ob wartend durch die Zeit oder rennend. Die Tage vergehen wie im Flug, das Leben bleibt noch immer endlich. Während wir warten, hoffen wir auf kommende Tage, die uns das Leben spüren lassen. Sind wir am rennen, warten wir darauf die absehbaren Tage in Ruhe verbringen zu können. Erholung im Kreise der Liebenden.

Warten Warten Rennen Warten Rennen Kopflos herum irren Warten

Wann leben wir? Wann nehmen wir unser Leben in die Hand und erkennen, dass uns nichts bleibt als das Jetzt? Den jetzigen Augenblick, der schon morgen vorbei sein kann! Wann, hören wir auf nach dem Leben anderer zu trachten? Sein wie jemand anderer ist Alles, nur nicht man selbst!

Wann hören wir auf, Sprüche wie:„Lebe jeden Tag als wäre es dein Letzter!“, als Vorwand der Bedeutungslosigkeit dem Leben gegenüber zu sehen?

Wir laufen durch unsere Leben, bedauern nie erlebte Ereignisse, bejammern missglückte Geschehnisse und trauern um eine Zukunft die es nie geben wird, anstatt zu leben!
Sprüche schmücken Profile. Jeder stimmt ihnen zu aber keinen lebt nach ihnen. Wir zitieren Philosophen, heilige Bücher, Politiker und sonstige Vorbilder, doch verhalten uns entgegen der weisen Worte.

„Jeder will die Wahrheit hören, doch wenn, sie gesprochen wird kann sie keiner verkraften!“

Ja, ja die Wahrheit, ist ein Gut mit dem wir nicht umgehen können. Selbst wenn, wir sie fordern. Denn Wahrheit bedeutet den Lügen seiner eigenen Realität und verschobenen Wahrnehmung entgegenzutreten. Der Wahrheit ins Auge zu sehen ist für niemanden einfach. Schließlich weist der Abgleich immer Differenzen auf. Meine Wirklichkeit stimmt niemals hundertprozentig mit der eines anderen überein und schon gar nicht mit der Realität. Natürlich verunsichert das. Es führt zu Selbstzweifeln. Klar, wo zu viele Variable aufeinander treffen fehlt Klarheit und dies verunsichert. Doch Achtung, Unsicherheit ist bekanntlich der Tod der eigenen Persönlichkeit.

Wissen wir nicht was wir wollen, wohin wir eigentlich in unserem Leben wollen, welche Interessen wir verfolgen oder was wir als eigene Talente bezeichnen können, wandeln wir durch das Leben. Entweder wartend auf dem Abstellgleis oder im Eiltempo zum niemals haltenden Zug.

Also worauf wartest du? Darauf, dass alles einfach wird? Es wird nicht einfacher. Das Leben ist nicht einfach. Es ist hart. Aber gerade das macht es doch wahnsinnig spannend. Höhen und Tiefs, Auf und Abs, die uns weiter bringen, die uns stärker und schlauer machen, wodurch wir Wissen erhalten und in Weisheit verwandeln können.

Worauf wartest du? Auf irgendjemanden oder irgendwas? Etwas, dass dir einen Grund zum Leben gibt? Jemand der für dich kämpft oder aufsteht? Irgendjemand der deinen Weg bestreitet und es dir einfacher macht?

Worauf wartest du? Auf die Chance deines Lebens?
Sei kein Suchender, Wartender oder Rennender! Sei ein Reisender deiner eigenen Geschichte und erforsche dich und dein Leben! Erkunde dich und entdecke deine Talente und dich selbst!

Es wird niemand kommen und dein Leben für dich in die Hand nehmen!
Lege deinen Stress und alles was dich Nerven und Zeit kostet beiseite. Nutze deine Energie für dein Wachsen! Baue dein Können aus und entwickle deine Fähigkeiten für DEIN Leben! Für dein Glück!

Also raus aus deinem imaginären Sofa, beiße deine Zähne zusammen und ziehe dich aus deiner Unzufriedenheit heraus. Steige ein in den Zug deines Lebens!
Mach was draus und verschwende deine Zeit nicht mit warten! Du bist der Ingenieur deiner Welt!

Hab eine schöne Bauzeit 🙂

Liebe Grüße
Sahra

Wach auf! Die Veränderung beginnt mit dir!

Haben wir die Krise vergessen? Was sind unsere wahren Probleme?

Die Flüchtlinge und die Einwanderer mögen kulturelle Probleme mit sich bringen, die natürlich schwer sind. Klar ist es ungewohnt und beängstigend wenn, sich das gewohnte Umfeld verändert. Andere Sprachen werden auf den Straßen gesprochen, das macht Angst, denn wir können sie nicht „verstehen“ weil, wir sie nicht einschätzen können, wissen wir nicht, ob sie uns schaden oder uns wohlgesonnen sind.

Selbstverständlich löst das Unsicherheit aus. Hinzu kommt, dass die Einwanderer sich ganz anders verhalten als wir. Und das, ja das löst noch mehr Verunsicherung aus. Wenn man es jahrelang gewohnt ist, dass das Straßenbild eher ruhig ist und alles geradlinig läuft und plötzlich, andersaussehende sich wild auf den Bahnhöfen unterhalten, ist das sicherlich komisch…

… Oder der Umgang unter den Neuankömmlingen. Er scheint so brutal, so laut und so aggressiv, doch wenn man genauer hinschaut sieht man dass sie sich eigentlich freuen.

Wir kennen ein solches Verhalten halt nicht. Wir haben ja auch eine ganz andere Kultur. Das führt selbstverständlich zu Konflikten. Doch diese lassen sich ganz einfach lösen.

Der Schlüssel:

Akzeptiere, dass sich die Welt verändert!

Mann! Wir leben im Jahr 2016. Wir sind alle miteinander vernetzt. Können innerhalb eines Tages am Ende der Welt sein. Wir erschaffen in wenigen Monaten neue Städte. Die Menschen wachsen immer schneller. Was gestern noch die allerneuste Technologie und der hipste Trend war, kann am Morgen schon so veraltet sein, sodass es nicht mehr nutzbar ist.

Es prasseln täglich zig Informationen in uns ein.

Die vielen Menschen, auf dem Weg zur Arbeit. Die Bahn, die nicht kommt. Das Auto, das nicht anspringt. Der Fußgänger, der einfach über die Straße gerannt ist und beinahe einen Unfall verursacht hat. Die 300 Facebookfreunde, die mindestens 500 Eindrücke, ihres Lebens mitgeteilt haben. Nachrichten. Terror. Flüchtlinge. Lügen. Wahrheit. Realität. Wahnsinn. Trump. Arbeit. Das neue Dungelcamp. Angela Merkel. AFD. Russland. Die Kinder. Familie. Freunde. Eltern . Die Fliege, die mich schon den ganzen Tag nervt. Der Nachbar, der wiedermal seinen Hund laut bellen lässt. Mein Geschirr im Spülbecken und und und. Ich könnte noch ewig so weiter aufzählen aber dann bekomme ich schon beim  Schreiben Herzassen vom ganzen Stress.

Das ist doch nicht mehr normal was wir alles an Input haben. Und da sollen wir ruhig und ausgelassen sein und den Überblick bewahren können?

JA! Auf jeden Fall! Schmeißt das unwichtige Zeugs raus und fokussiert euch auf die wichtigen Dinge im Leben! Akzeptiert, dass ihr die Dinge eben nicht ändern könnt.

Wo Krieg ist flüchten Menschen! Wo Krieg ist, kommt es zu Traumatas und wo Traumatas sind, treten auch ungesunde Verhaltensmuster auf, die natürlich zu Konflikten und oftmals zu Gewalt führen. Gewalt ist jedoch ein dehnbarer Begriff, denn Gewalt kann die Übertretung einer kleinen Grenze sein. Beispielswiese, einem zu nahe bei einer Begrüßung kommen. Ihr kennt das bestimmt, so Menschen die ganz nahe sind, beinahe dich schon küssen, wenn sie mit dir sprechen. Und dann sieht man nur noch ein Auge, weil die Augen so nahe am Gesicht sind, dass man nur noch eines sieht… Aber egal, das tut nichts zur Sache 🙂

Wer keine Flüchtlinge oder Gewalt möchte, sollte demnach einfach aufhören Krieg zu führen.

Ja, klingt so einfach und vielleicht auch zu einfach. Aber es ist einfach.

Möchte ich etwas nicht, sollte ich es auch nicht tun. Das heißt nicht, dass man sich vor allem drücken soll und jetzt denken soll:  Ne, ich will jetzt nicht das Geschirr spülen. Nie wieder. Lass dann deswegen meine Wohnung vergammeln. Nein. Manche Dinge muss man halt machen. Auch wenn es jetzt nicht unbedingt… ja.. man macht’s halt. Man kann beim Geschirr spülen übrigens sehr viel Spaß haben. Entweder man schnappt sich seine Familie, Partner, Mitbewohner oder imaginären Freund und fängt dann an sich zu unterhalten. So was geht. Einfach Mund auf machen und reden. Ich will niemanden dumm halten 🙂 Ich stell mir das nur gerade vor…

…. Weiter im Text… Oder man kann Musik hören und dabei tanzen. Mach ich immer und dann bin ich enttäuscht wenn ich kein Geschirr mehr habe weil das so Spaß macht zum Beat die Teller ins Wasser rein zu klopfen und so… Ja ich mach halt aus allem ein Spiel. So werden unangenehme Dinge schön und so habe ich immer was zum Lachen.

Nichts desto trotz, wer gegen seine Willen handelt, indem:

…  Er seine Freunde anbrüllt obwohl er einen schönen Tag mit ihnen haben möchte…

 … Wenn ich zu Hause bleibe, obwohl ich noch die letzten Sonnenstrahlen genießen möchte…

…  Für Krieg und antihumanistische Parteien stimme obwohl ich meine Ruhe haben möchte…

… Ja, dann brauche ich mich halt nicht wundern, dass meine Erwartungen nicht erfüllt werden und ich somit enttäuscht bin.

Wer unzufrieden ist und ein Gehör für seine Meinung finden möchte, sollte nicht unbedingt auf der Straße rumbrüllen, sich in irgendwelchen Schlägereien beteiligen oder rumballern. Das führt zu gar nichts. Ja, doch! Noch mehr Angst und Verunsicherung. Und natürlich eine Bevölkerung die sich denkt: „ Scheiße! Was ist denn mit der Welt los?!“ 

Ja und halt, Verletzungen, Chaos, kaputte Gegenstände (übrigens eine vollkommene Verschwendung der Ressourcen), Straftaten, Menschen die, die ganze Scheiße wieder aufräumen können, Bahnen die zu spät kommen, Baustellen auf der Straße und somit Stau. Ach die Toten nicht zu vergessen. Ja, und das alles für die Meinung, die man eh nicht vertrat.
Aber jetzt, jetzt hat man etwas bewirkt.

Wieso sagt man nicht einfach was man denkt und fühlt? Also was man wirklich denkt und fühlt? Was ist so schwer daran?

Warum kann ich nicht sagen…

„Hey mir macht das hier alles verdammt Angst! Trump an der Macht, täglich neue Tote. Die Politik ist sich so uneinig wie schon lange nicht mehr, die Preise werden ständig erhöht. Firmen wollen jetzt meine Gesetze entwerfen und auch festlegen, Firmen, die die doch eh nur Profit wollen…

… Fuck, ich muss immer besser und schneller sein. Mehr leisten, weil sonst ich auf der Straße lande oder Harz-4 Empfänger bin! Dann gehöre ich zur sozialen Unterschicht! Aber, das möchte ich nicht, denn ich will ja sicher und glücklich leben.

  • Genug Freizeit
  • Eine gute Bildung
  • Spaß mit meinen Freunden oder überhaupt Freunde?!
  • Mehr Zeit für meine Familie

Ich will die Dinge tun die mir Spaß machen. An Computern tüfteln, Spiele entwerfen, das perfekte Skatebord kreieren, die schnellsten Raketen bauen, das geschmackvollste Essen zubereiten, das beste Theaterstück fantasieren, das modernste Auto entwickeln, Häuser bauen die der Kunst ähneln und Technologien entwickeln von welchen wir bisher träumten. Ich will den Menschen verstehen und die Welten entdecken, ich möchte sehen was am Meeresgrund lauert und die Geheimnisse des Dschungels erkunden. Eigentlich. Ja eigentlich möchte ich leben.

… Aber ich muss arbeiten, mich an die Zeit anpassen, Politiker dulden die ich nicht vertreten kann. Kriege führen die ich nicht nachvollziehen kann und Menschen hassen, die ich nie wirklich kennen lernen konnte.“

Irgendwie traurig oder nicht? Warum macht man Dinge die man nicht tun will? Man kann es ja nicht mal vertreten. Man macht’s einfach. Eine kleine Marionette die denkt, sie sei frei!

Wir haben die wahren Probleme vergessen, verdrängt und ignoriert.

Was ist mit NSA?

Was ist mit der Schere zwischen Arm und Reich?

Was ist mit fairen Gehältern oder dem bedingungslosen Grundeinkommen?

Freie Grenzen, weltweite Vernetzung?

Kostenlose und maximalle Bildung für alle?

Die Stärkung des Individuums und somit der Gruppe?

Was ist mit unserem Vorhaben die Natur zu schützen die Arten zu erhalten und für unseren Schaden, den wir verursacht haben Verantwortung zu übernehmen?

Was ist mit Gleichberechtigung?

Toleranz und Akzeptanz und verdammt wo ist die Solidarität?

Wir waren wach und sind wieder eingeschlafen und glauben, unser Albtraum ist die wahre Realität!

Aber das, ist nur meine Meinung.

Ich bin auch nur eine besorgte Bürgerin.

Was sind eure Ängste?

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Liebe Grüße und Peace Out :*

Sahra

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