Rezension Peaceful Warrior – Der Pfad des friedvollen Kriegers

„Sag mir, dass du jemand sein willst, der seinen ganzen Verstand und seinen Körper auf eine Art und Weise verwendet, zudem die meisten Menschen nie den Mut hätten und ich bilde dich aus, Dan und mache dich zu einem echten Krieger.“ -Zitat aus dem Film.

„Der Pfad des friedvollen Kriegers“ von Victor Salva mit Nick Nolte als Sokrates und Scott Mechlowicz in der Rolle des Dan Millman ist ein US-amerikanisches Sportdrama, aus dem Jahr 2006.

Dan Millman ist ein erfolgreicher Sportstudent. Er kommt gut bei den Frauen an, wird von seinem Vater finanziert und steht kurz davor sich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren. Alles scheint im Leben des überheblichen jungen Mannes perfekt zu laufen. Dan Millman lebt riskant, ist stur und setzt wann immer er möchte seinen Willen durch, auch wenn das bedeutet seine engsten Freunde zu verlieren. Er fühlt sich mit seinem Verhalten immer im Recht, auch wenn er Grenzen aufgezeigt bekommt. Einzig und allein die schlaflosen Nächte bremsen den jungen Sportler aus und tragen dazu bei, dass er nicht in der Lage ist sein volles Potenzial auszuschöpfen. Dan eckt mit seinem Auftreten an, lediglich ein grauhaariger Tankwart, der von Dan wegen seiner mysteriösen Erscheinung, Weisheit und seinen Talenten Sokrates genannt wird, schafft es den sonst so willensstarken Studenten zum Klo putzen zu bewegen.

D“er Pfad des friedvollen Kriegers“ ist ein, auf dem autobiografischen Roman basierter Film, des Autors Dan Millman, welcher als junger Student trotz eines heftigen Unfalls, der sein Leben veränderte unvorstellbare sportliche, wie mentale Leistungen vollbrachte. Das alles mit Hilfe des durchsetzungsfähigen Sokrates, welcher ihm lehrte seine inneren Grenzen zu überwinden, sich seinen Ängsten zu stellen, sich in Geduld zu üben und das große Ganze stets im Auge zu behalten. Das Sportdrama vermittelt den Leidensweg des jungen Studenten in spannend aufgebauten Szenen, die den Zuschauer jedes Mal aufs neue mitreißen.

Ein Film, der zum Nachdenken anregt.

Die weisen Worte des Sokrates hallen selbst Wochen, nachdem man den Film gesehen hat im Kopf nach. Durch den Kampf des Sportstudenten, der im Laufe des Films einige Höhepunkte und Tiefpunkte erlebt, fühlt man sich an das eigene Leben erinnert, das gerne ebenfalls wie eine Achterbahnfahrt verläuft. Scott Mechlowicz spielt seine Rolle authentisch. Mal zweifelt er an sich und ist kurz davor alles kurz und klein zu schlagen, mal scheint es als würde sein Hochmut ihn das Leben kosten und in einem anderen Moment zeigt er sich vollkommen demütig. Man kann seine innere Auseinandersetzung nachempfinden, die er in Kauf nimmt um seine Ziele zu erreichen und seine Träume zu verwirklichen. Das Sportdrama, das sich nicht so einfach in ein Genre stecken lässt, da es sowohl etwas von einer Komödie als auch Thriller Stimmung hat, spornt zur inneren Veränderung an und regt die eigene Motivation an.

„Peaceful Warrior-Der Pfad des friedvollen Kriegers“, ein außergewöhnlicher Film, der für Sportliebhaber, Philosophie-Fans und alle die daran interessiert sind, ihren Horizont zu erweitern und ihr inneres Potenzial zu entdecken, geeignet ist. Er zeigt, wozu der Mensch im Stande ist, wenn er an sich glaubt, seinen Müll im Kopf loslässt und beginnt sich auf die wirklich wichtigen Dinge zu fokussieren.

 

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Schwankend perfekt- Der Mensch.

Ich bin ein schwankendes Boot auf dem Weg zum Hafen, schon bald angekommen aber noch ein paar Hürden, gibt es zu überwinden.

Aber sind wir Menschen das nicht alle, schwankende Boote auf der Suche nach dem Hafen? Versuchen wir nicht alle unser Mitte zu finden?

Der Mensch, irgendwie unvollkommen aber vollkommen zugleich und dadurch irgendwie perfekt.

Paradoxerweise ist keiner perfekt und keiner kann immer zu 100% wissen, ob sein Handeln zum „richtigen“ Ergebnis führt, auch wenn man es sich wünscht.
Wir befinden uns ein Leben lang im Lernprozess, ist es da nicht verzeihlich wenn einem hin und wieder Fehler passieren, ist es nicht sogar normal?
Warum gehen wir gleich an die Decke wenn man durch ein Missverständnis enttäuscht wurde, durch ein Unglück verletzt oder durch ein plötzliches Ereignis daran gehindert wird, sein Ziel auf die gewünschte Weise zu verfolgen?
Als würde das, Kritik an der kompletten Person bedeuten. Ein Fehler und der ganze Mensch, ist schlecht, verlogen und verdorben. Irgendwie voreilig und einseitig.

Es scheint mir eher als wäre es eine Panik, eine innerliche Panik, die dazu führt, das man anderen den Bruch von Werten vorwirft, um seine eigenen Fehler, Gefühle, Ängste und eigentliche Gedanken zu verdecken.
Schade, denn irgendwie ist es doch schön zu wissen, dass wir alle nicht perfekt sind. Dass, selbst eine vollkommene Person mit Macken zu kämpfen hat. Das gibt doch irgendwie Mut und treibt an. Während die immer andauernde Suche nach Fehlern, Makel und Enttäuschung nur zu Antriebslosigkeit führt…

… Darum schwimme ich weiter wankend auf dem Boot auf der Suche nach Fehlern, Ecken und Kanten um perfekt am Hafen anzulangen.

Peace and Love
&

Lasst es euch gut gehen und seht das Positive im Leben 

Das gibt viel mehr Kraft. Fokussiere dich auf die Dinge, die gut laufen, als auf die, die schon wieder nicht funktioniert. Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille 

Sahra-Latifa Warrelmann

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