Die alten Geschichten ihre heutigen Kriege!

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Wenn ich mir früher alte Geschichten von vergangenen Tagen anhörte, dann handelten sie von kalten Kriegen, deprimierten Rationen, harter Wiederaufbau, der Mauer und die verfeindeten Ostdeutschen.

Heute sitze ich in einem Zimmer und lausche einer anderen Geschichte, aus vergangenen Tagen zu. Dort sind die Zeiten ebenso deprimierend gewesen. Frauen wurden legal vergewaltigt und bei einer Schwangerschaft getötet. Die Kinder, dieser Frauen, wurden als Sklaven gehalten, die Männer ausgepeitscht und wie Vieh zum Arbeiten getrieben und in den meisten Fällen schrecklich getötet. Erst im Jahre 1994 endete diese Geschichte, die mit 20 Jahren noch in der nahen Vergangenheit liegen.

In beiden Fällen handelt es sich um starke Völker, die versuchten für Ihre Rechte einzustehen und Frieden für ihre Bevölkerung zu schaffen. Auch wenn sie sich gegenseitig durch Gewaltakte auslöschten, wohnte in allen Mut, Disziplin und der Will zu überleben inne.

Durchaus positive Eigenschaften, wäre da nicht die naive Ablehnung einander kennen zu lernen. Der Grund im gegenseitigen Hass ist verschieden. Für die einen ist ihr Glaube eine Barriere, die anderen fürchten den Kontakt zu fremden Personen und wieder andere halten den Jahrhunderte alten Groll aufrecht, ohne selbst so Recht zu wissen, was dahinter steckt.

So werden Kriege geführt, wo der Grund für ein Großteil der Bevölkerung noch immer unbekannt ist. War es in geplatzter Scheck, der das Fass zum überlaufen brachte? Oder sorgte der Fall von irgendwelchen imaginären Zahlen, auf irgendeinem ebenso befremdlichen DAX für Aufregung. Es könnte auch das Gedicht, einer Person im öffentlichen Leben sein welches, eine Kriegserklärung rechtfertigen könnte.

Warum wer, was macht ist meistens unklar, eines ist allerdings spürbar, das jeder von uns die Konsequenzen trägt, ob er/sie nun möchte oder nicht.

Wir sehen in Europa eine von Korruption gesteuerte stolze Arbeitergesellschaft, wo schon Kinder in der 4. Klasse einen Nervenzusammenbruch bekommen, wenn sie die zwei im Mathematik auf Chinesisch-Leistungskurs nicht packen. Wo auf der einen Seite der Straße eine Packung Nudeln zehn Euro kostet, dennoch des Status wegen noch einen 5-er drauf gezahlt wird. Läuft man dann auf die andere Straßenseite kann man eine Dame im Rentenalter dabei beobachten wie sie in die Mülltonnen greift um Pfandflaschen zu sammeln. Wahrscheinlich für das Essen am Abend.

Wir Leben in einem Land, wo scheinbar alles möglich ist, wenn man nur genug leistet und ausreichend gebildet ist. Schauen wir allerdings genau hin ist uns bewusst, dass nicht Fleiß und Willenskraft Indikatoren für Erfolg sind, sondern die Fülle des Geldbeutels oder aber die Zahlen auf dem Konto.

Wenn es schon nicht in Europa rund läuft und einiges geleistet werden muss, um Standards zu schaffen, die für Gleichberechtigung, Frieden und Humanität stehen, wie sieht es dann in den sogenannten Entwicklungsländern aus. Den bereichen der Erde, wo Geld ein seltener Begriff zu sein scheint und der Großteil der Bevölkerung die Neuzeit in Ketten begonnen hat.

Afrika, Teile aus Asien, Südamerika und unabhängig Inselgruppen wie Jamaika und Haiti, ist das Leben ebenso mit Konflikten der anderen Sorte gefüllt.

Noch immer von Europa und den USA besetzt, geleitet oder geführt, was auch gerne mal unter den Namen Entwicklungshilfe fällt, versuchen die Einheimischen Gruppen ihre Unabhängigkeit, zu gewinnen und die tägliche Korruption, zu minimieren. Was schwer fällt im Anbetracht der Tatsache, dass in den meisten Ländern immer noch die Sprache und Kultur der ehemaligen Kolonisten gefordert wird. Eine eigene Gesellschaftsstruktur kann kaum eines der ehemalig besetzten Ländern entwickeln oder ausüben. Sie müssen sich an die Bedingungen „fremder“ Völker halten. Als wäre es nicht schon anstrengend genug eine Marionette eines Marionettenstaats zu sein, fehlt es den ressourcenreichen Ländern an Ressourcen(für die eigene Bevölkerung). Wie soll es auch anders sein, liegt das Recht die eigenen Mittel zu nutzten bei Menschen mit Hilfebedarf nicht vor. So schuften Farmer, Handwerker, Studenten und andere berufstätige jeden Tag stundenlang unter harten Bedingungen, zu einem mickrigen Lohn für die Supermärkte in Europa und den USA.  Familien versuchen ihren Kindern eine Ausbildung oder wenigstens den Schulabschluss zu finanzieren, damit diese nur den Hauch einer Chance haben, aus der Armut zu entkommen. Doch im Grunde wissen auch sie, dass sie maximal einem Kind eine Ausbildung garantieren können und das selbst diese wertlos ist. Denn auch in diesem Teil der Welt, ist nicht Leistung und harte Arbeit entscheiden für Erfolg, sondern die Fülle des Geldbeutels.

In allen Teilen der Welt glauben wir unsere Probleme im Fremdenhass zu finden. Denn würden wir aufeinander zugehen und unsere Anfeindungen beiseite legen, würde sicherlich der ein oder andere Krieg vermieden werden. Die Vermutung rechts vs. links, schwarz vs. weiß wäre erneut ein Problem unserer Zeit, scheint im rechtsorientierten Präsidenten und im zunehmenden Wachstum von patriotischen Sympathisanten des Nationalsozialismus bestätigt zu sein.

Doch schauen wir genauer hin, ist die Rassentrennung eine vorgeschobene Begründung, gleich wie die Angst vor dem Islam, die unsere Angst vor der Veränderung kaschieren soll.

Alles verändert sich, rasant und vollkommen unübersichtlich. Das Straßenbild, ist jeden Tag anders und die Anforderungen an den modernen Menschen wachsen stündlich. Der Konkurrenzkampf in der Zivilisationen führt zum Burn-Out der Menschheit. Während die einen angespannt durch den Tag rennen und davon überzeugt sind, die nächste Kriese wartet bereit hinter der Ecke, wollen die anderen Stur an alten Werten festhalten. Wieder andere glauben nun endlich ihre Rechte einfordern zu müssen und ein anderer Teil versucht das ganze Weltgeschehen zu verdrängen und sehnt sich schon nach dem Tod.

Es scheint als wäre keiner mit den Zuständen zufrieden, dennoch sind die Bemühungen in eine gemeinsame Richtung einzuschlagen immer noch sehr gering.

Welch eine Verschwendung wenn ihr mich fragt. Wo wir doch alle voneinander lernen können. Wir könnten all die Erfahrungen, die jede Nation über die Generationen gesammelt hat, verbinden und das Wissen nutzen um Strategien zu finden, die Brücken schaffen und nicht einreisen. Vielleicht lernen wir irgendwann, dass wir alle gleich sind und die Vergangenheit nicht mehr rückgängig machen können. Keine Nation ist unschuldig, daher sollten wir aufhören nach Fehlern zu suchen und anfangen Stärken zu finden.  Wir haben nun lange bewiesen, dass wir in der Lage sind etwas zu finden, was uns stört, vielleicht sollten wir nun herausfinden wie gut wir darin sind, etwas zu finden was uns zusammen bringt.

Adaption anstatt Separation

Love and Peace

Sahra L. Warrelmann

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Durch Egoismus zur Menschlichkeit

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Dieses Mal ist mein Blog eine Bitte oder mehr ein Mithilfegesuch das Wort gibt es doch gar nicht? Oder? Jetzt schon :).

Ich bräuchte ein paar Tipps, Tricks, Ratschläge, Ergänzungen und Menschen die auch weiter denken…

Folgendes ich bin 24 Jahre, frisch in Trennung, lebe gerade bei einem Bekannten und mein Konto zeigt null an. Klingt nach einem guten Zeitpunkt für einen Richtungswechsel. Schon als Kind hatte ich den Wunsch vollkommen unabhängig und frei zu leben. Seit ein paar Jahren fällt es mir immer schwerer ein Teil der Gesellschaft zu sein. Ich durchlebte verschiedene Phasen, darunter versuchte ich die Menschen zum Aufwachen zu bewegen. Dann gab es Phasen an welche ich die Welt einfach nur zerstören wollte, weil ich der Ansicht war das jeder Mensch es doch verdient hätte, so verantwortungslos wie er doch lebt. Das war allerdings die Wut in mir. Mehr auf mich, weil ich mich nicht traute auszusteigen, mich nicht traute meinen Weg zu gehen.

Wie dem auch sei, alle Phasen halfen mir letztendlich doch zur einzigen Erkenntnis, ich muss nach mir schauen. In meinem vollkommenen Egoismus kann ich menschlich sein. Ich bin mittlerweile der Ansicht, dass jeder so leben kann und soll wie er es mag. Ob es mir gefällt? Nicht wirklich! Doch ändern kann ich es doch nicht. Also wozu meine Zeit und mein Leben damit verschwenden. Wir alle wissen doch, das wir uns nur verändern können, wenn wir es auch selbst wollen. Wollen wir das nicht, könnten selbst die plausibelsten Argumente, gegen eine Wand krachen. Daher akzeptiere ich einfach alles wie es ist. Durch das und durch die Tatsache das ich mich selbst liebe und mir am wichtigsten bin, bin tatsächlich frei von Moral, Werten, Bewertung, Schubladendenken oder sonstigen weltlichen Anhängsel.Ich kann auf die Menschen zu gehen ohne Erwartungen und ohne mir ein Bild von ihnen zu machen, das sowieso nur meiner Wahrnehmung entspricht. Ich kann ihnen in die Augen schauen und lächeln. Auch wenn kein Lächeln zurück kommt, das nehme ich auch nicht böse und ich mache es auch nicht für andere, sondern für mich. Kann es nichts schöneres geben als Menschen die von Herzen lachen ? Macht es das Leben nicht einfacher und schöner? Verändert das nicht eine Gesellschaft?

Naja aber um das zu erlangen müssten wir zuerst das schon oben genannte Problem angehen. Wir müssten anfangen uns selbst zu lieben und um das zu schaffen, müssen wir uns mit uns selbst auseinander setzen. Das bedeutet wir müssten uns mit :

  • Gefühlen
  • Zielen
  • Träumen/Wünschen
  • Erwartungen
  • Bedürfnissen
  • Gedanken
  • Vorstellungen
  • der eigenen Geschichte
  • der Gegenwart
  • der Gesellschaft
  • Wer wir eigentlich sind und welche Rolle wir spielen wollen

auseinander setzen… Ja aber das ist zu anstrengend. Und wer will das schon, wenn es ja auch so ganz gut funktioniert. Oder?

Da ich nun nicht weiter nur reden möchte oder denken möchte sondern auch handeln möchte komme ich zu folgendem Anliegen:

Ich bin wohnungslos, aber das ist nicht der Punkt. Ich bin heimatlos. Heimat hatte ich nie und das will ich mir geben. Ich möchte mir mein eigenes kleines vollkommen autarkes Haus bauen, das von erneuerbarer Energie „lebt“, ohne wirklichen Anbindungen an den Staat oder sonst jemanden und das mit 0 Euro im Geldbeutel. Ja klingt utopisch… Ja ja… Ich habe ein paar Ideen und vieles lässt sich umsetzen, auch sehr einfach, es wäre halt von der Organisation komplizierter aber durchaus möglich. Zudem habe ich in diesem Zuge eine Ausbildung als Zimmerin begonnen und bin ab 01.08 auf einem 1 monatigen Workshop zum Strohhaus & Lehmhaus bauen. Es Bedarf auch Köpfe, die mir helfen meine Ideen mitzugestalten, zu formen und aus einer Idee ein Resultat zu machen. Um ehrlich zu sein geht es mir nicht wirklich darum ob da jetzt tatsächlich ein fertiges Haus entsteht das bezugsfähig ist. Ich habe auch keinen Zeitraum im Kopf. Es sollte nur jetzt dann anfangen 🙂 Mir geht es mehr um das Entwickeln von Möglichkeiten und weiter hinaus zu schauen.

Ich bin für alles dankbar… Naja nicht alles. Wer meint das es vollkommen Zeit verschwendet oder utopisch ist, der sollte mich bitte nicht kontaktieren. Nicht ,weil ich Kritik nicht ab kann.  Sollte jemand ein Problem damit haben, dann ist das wie gesagt sein Problem und nicht mein Problem. Man muss sich mit mir nicht befassen und auch nicht lesen was ich schreibe und auch nicht teil haben. Wer seine Wut raus lassen will oder sonst einfach nur etwas raus lassen will, der soll es doch bitte dort auslassen wo es hingehört und nicht zu mir 🙂

So ich freue mich total… und wer weiß, vielleicht sitzen wir bald im Kreis und kommen auf hirnrissige Ideen.

Also bitte nicht falsch verstehen, das wird wahrscheinlich ein langfristiges Projekt. Ich erwarte nicht, dass es von heute auf morgen passiert. Aber alles hat irgendwo einen Anfang 🙂