Verdienst du Liebe?

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Diejenigen, die Liebe und Zuwendung am meisten ablehen und am wenigsten verdienen, sind meist jene, die sie am meisten brauchen.

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Wir kommen oftmals schnell zu dem Entschluss, dass Leistung X vorrausgesetzt wird im Liebe zu empfangen. Schließlich verdient nicht jeder Liebe, zumindest sagt dies der Volksmund.
So sollte der Mensch, der Liebe mit seinen Anhängern ( Aufmerksamkeit, Wertschätzung & Geborgenheit) erfahren möchte gewisse Attribute vorweisen. Letzendlich dürfen nur jene in den Genuss der Liebe kommen, die offenherzig, liebevoll und ehrlich sind.

Jemand der sich nichts zu Schulden kommen lässt, darf sich stolz Liebender oder Geliebter nennen, wo doch Liebe bedingungslos ist?!
Da kann schon mal die Frage aufkommen was mit all den Menschen ist, die aus Unwissenheit handeln oder niemals lernten zu lieben aber dennoch den Wunsch danach pflegen. Haben sie keine Liebe oder gar Respekt verdient?

Ein Kind was in einem Umfeld aufwächst, wo der grobe Umgang miteinander zum Alltag gehört, wo körperliche und seelische Verletzungen an der Tagesordnung sind und Liebesentzug eine Form der Motivation darstellt, hat nie gelernt aufrichtig zu lieben oder es zu zu lassen. Später wenn es selbst Erwachsen ist, führt es das Sozialverhalten des Umfeld fort. Wie soll es auch anders sein ohne konstruktives Vorbild?
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Für Menschen, die unter derartigen Verhältnissen aufgewachsen sind, ist Liebe geben wie auch nehmen ein Fremdwort, auch wenn die Liebe paradoxerweise in ihnen steckt.
Wir werden alle mit einem Herz voller Liebe geboren, in uns allen steckt das Gute.

Daher bedenke immer, wenn dir ein distnzierter oder gar gefährlich wirkender Mensch begegnet, dass auch er nur ein liebendes Kind ist, welches vergessen hat sich selbst und seine Mitmenschen zu lieben oder schlimmer noch es nie erfahren und gelernt hat.

Urteile nicht über andere oder bewerte sie, da du nicht in ihren Schuhen steckst und selbst nicht fehlerfrei bist. Selbst deine ehrenwertesten Handlungen können einen anderen verletzen.

Wir stecken alle in einem lebenslangen Prozess der Weiterentwicklung und sind somit niemals perfekt, aber dennoch sind wir immer in der Lage aufrichtig zu lieben, wenn wir wollen und offen mit uns selbst und unseren Mitmenschen umgehen.

In diesem Sinne

Love❤ and Peace✌

Sahra Latifa Warrelmann

Wenn Regierungen versagen erhält das Volk Macht!

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Zwischen zwei Fronten gefangen, entscheidet sich der Bürger für Kapitulation. Er wählt das geringere Übel  seiner Versklavung. Seit Jahren ausgebeutet, manipuliert, gedemütigt und jedes Recht versagt, fällt es dem Bürger schwer noch Energie für den Kampf zu mobilisieren. Er ergibt sich seinem Schicksal stumm als auch laut. Wider des Lebenserhaltungstriebs, wünscht sich der verzweifelte und verwirrte Bürger nur eines; Ruhe! Mit den selbstsüchtigen, egoistischen und in der Persönlichkeit gekränkten Staatsoberhäuptern und Staatsoberhäupterinnen, bedeutet die ersehnte Stille allerdings der eigene Tod.

Wir sind uns egal geworden! Sind wir uns noch wichtig?

Schauen wir das Trauerspiel in den USA an, wo ein aufmüpfiger, streitlustiger, Frauen verachtender Egomane, das höchste Amt bekleiden darf, scheint es als hätten sich die amerikanischen Bürger vollkommen aufgegeben. Der von Gott gesandte Trump (für das hält er sich), konnte nicht anders als den Kampf um die Präsidentschaft gewinnen. Schließlich stand er in Konkurrenz mit einer ebenso fragwürdigen Frau. Eine offensichtlich machtbesessene Heuchlerin, die sich genauso wenig für die Frauenrechte interessiert, wie ihr Gegenspieler- Ihr Name Hillary Clinton.  Bei dieser aussichtslosen Wahl, sollte die Welt Verständnis und Mitleid für die US-Amerikaner aufbringen.

Zwei Menschen, die verhaltensauffälligen Kinder gleichen, eingesetzt um bedeutungsvolle Posten zu vertreten, als Sprachrohr der Bevölkerung.  Die eine möchte alles zerbomben und der andere alles besitzen. Sie sind mit Werten ausgestattet, die in das 18. Jahrhundert passen allerdings nicht in das Heutige. Klingt nach fortschrittlichen, verantwortungsbewussten, objektiven und logisch denkenden Führungspersönlichkeiten. So etwas wünscht sich doch jeder? Präsidenten, die nicht ins Weiße Haus gehören, sondern fern ab der Zivilisation, wo sie ihr Verhalten reflektieren sollten. Manch ein einfacher Bürger würde bei solchen Verhaltensmuster, als gesellschaftsunfähig bezeichnet werden und auf Anraten von Psychologen in eine Psychiatrie eingewiesen. Begründung: Persönlichkeitsstörung, Frustrations/-Aggressionsstörung, Fremd und- Eigengefährdung.

Realitätsfremde Politiker kennen wir ja, in allen Ländern. Es ist nichts Neues. Nichts was von der Norm abweicht. Den Regierungsvorsitzenden ist ja ziemlich alles zuzutrauen. Doch spiegeln Politiker nicht das Volk wieder?

Warum lässt das amerikanische Volk, solche Menschen als mögliche Präsidenten zu? Kommt keiner auf die Idee zu sagen:

„Hey, da vertritt kein einziger meine Interessen! Ich möchte keine Lobbyisten, die mich vertreten. Ich möchte endlich gerechte Verteilung von Ressourcen. Mir geht es tierisch auf den Nerv, dass ich nichts kaufen kann ohne damit Korruption oder Ausbeutung zu unterstützen. Ich finde es alles andere als okay, dass meine Lebensmittel mehr Medikamente enthalten, als in einer Dorfapotheke lagern. Ich möchte meine Freunde nicht hassen, nur weil sie anders als ich aussehen. Ich möchte mich nicht zwischen meinen Talenten und meinem Überleben entscheiden müssen. Ich will nicht dafür bezahlen müssen, geboren worden zu sein. Täglich muss ich bis zum Umfallen arbeiten, um für eine Entscheidung zu bezahlen, die ich nie getroffen habe.  Ich möchte meine Liebenden nicht betrauern müssen, weil sie im Krieg sterben oder traumatisiert wurden. Einem Krieg, dem ich weder zugestimmt habe, noch verstehe oder gar eine ehrliche Einsicht darüber habe. Ich möchte nicht übermäßig konsumieren und von heiteren Bildern im Fernsehen, abgelenkt werden! Ich möchte, dass die Menschen nicht nur über Werte sprechen, sondern sie Leben. Wo bleibt die versprochene Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit für alle, ganz gleich in welchen Kreisen er sich bewegt. Leben wir denn noch im Mittelalter? Aufgeteilt in ungerechte Hierarchien, die wir anzunehmen haben, weil sie durch die Natur bestimmt sind? Ich möchte ein Mitbestimmungsrecht, denn schließlich bin ich ein Teil des Volkes und somit ein Teil der Regierung! Ich fordere Transparenz und die Chance neue Systeme zu entwickeln, ohne mein Leben fürchten zu müssen, weil es noch zu viele gibt, die das Alte bis zum bitteren Tod verteidigen. Menschen, die lieber sich und alle mit sich herum in den Untergang stürzen wollen, als einzusehen falsch zu liegen. Menschen, die den Lauf der Veränderung nicht verstehen und was sie nicht verstehen muss ausgelöscht werden. Ich möchte Wahlen, in welchen ich tatsächlich eine Wahl habe!“

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Kaum einer wagt sich solche Worte zu sagen. Ja, die US-Amerikaner. Doof sind, die ja schon! Sonst würden sie, sich ja verteidigen und solche Aussagen wären Alltag. Uns Deutschen würde es, so nie ergehen. Wir sind aufgeklärt und intelligent. Wir stammen von Dichtern und Denkern ab. Ein stolzes, hochentwickeltes Volk, dessen Glanz selbst Weltmeere überwindet. Wir können mit Moral umgehen. Unsere Werte sind am rechten Fleck. Großzügig und für alle offen, ja das sind wir Deutsche!  Nein, wir würden niemals geistig verwirrte, für uns sprechen lassen. Ungerechtigkeit nehmen wir nicht hin. Unsere Straßen sind täglich von schreienden Demonstrierenden, gefüllt. In unserer Freizeit tüfteln wir nach Möglichkeiten für eine friedliche Veränderung. Wir reflektieren ständig unser Verhalten, das zeichnet uns aus.

Oder ist es nicht eher so, dass wir lediglich auf Facebook und Co. unseren Missmut verdeutlichen und ihn beim Gang zur Arbeit im Wandschrank hängen lassen? Ist es nicht so, dass wir unseren Protest nur dann zeigen wenn, wir Talk Shows wie „Markus Lanz“ oder Kabarettsendungen gefüllt mir Parodien wie „Die Anstalt“ verfolgen? Spüren wir Auflehnung nur in hitzigen Diskussionen mit Freunden und Bekannten?  Eine wirkungsvolle Empörung empfinden viele hierzulande in kreative Challenges. Um den Protest gegen ein ausbeuterisches Einzelhandelsunternehmen kund zu tun, schütten sich, die Konsumgegner vor der Geschäftskette ein Getränk über den Kopf. Welch, eine grandiose Form des Boykotts! Drei Fragen, an dieser Stelle, an die Teilnehmer der Challange: Habt ihr euch das Getränk davor dort gekauft? Oder habt ihr es geschenkt bekommen? Oder habt ihr jemand anderen darum gebeten euch etwas zu kaufen?

Ich weiß nicht wie ihr das seht, doch einen Protest sehe in Aktionen wie diese nicht.  Oder zeichnet sich Rebellion darin aus, erst den boykottierten zu unterstützen und dann Verschwendung von Lebensmitteln praktizieren? Sollte dies der Fall sein, sind wir ja alle mit unserem Konsumverhalten auf dem richtigen Weg.

Also um es kurz zu halten, wir Deutsche sind einfach toll. Als grandiose Nation sind unsere Politiker eine Frauke Petry, Angela Merkel, Sahra Wagenknecht, Peer Steinbrück, Sigmar Gabriel, Frank-Walter Steinmeier, Thomas de Maiziere, Wolfgang Schäuble, Andrea Nahles, Ursula von der Leyen und und und.

Jedem wird bestimmt zu den Einzelnen etwas einfallen, was sie als sinnvollen Sprecher der Demokratie ausscheiden lässt, richtig? Falls nicht, wäre es ratsam sich mit diesen Menschen auseinander zu setzen. Ihnen einmal tatsächlich  zuhören und vielleicht findet der ein oder andere heraus wofür unsere Sprecher eigentlich stehen. Was sie in unserem Namen aushandeln.

Mir stellen sich erneut Fragen.

Warum überlegen wir uns kein neues System und werfen das alte über Bord? Glauben wir, so viel Sicherheit in dem jetzigen zu finden? Was würde passieren, würden wir dem Geld keinen Wert mehr bemessen? Wären wir dann nicht mehr in der Lage, mit unseren Händen, Produkte herzustellen? Könnten wir keine Häuser mehr bauen oder Auto fahren? Müssten wir dann alle stumm stehen oder sitzen bleiben, verdammt zum ewigen nichts tun?

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Oder könnten wir trotzdem Landwirtschaft betreiben und eine neue Form des Handelns finden? Könnten wir damit Leben, das ein anderer genauso viel besitzt, wie ich selbst? Könnten wir akzeptieren, dass jede Arbeit gleichwertig ist und somit wichtig für das Bestehen einer Gesellschaft? Stimmen wir zu, dass in jedem, das Recht auf Leben inne wohnt oder wollen wir noch immer differenzieren, nach eigenen Vorstellungen und sie zur Definition der Allgemeinheit erklären? Möchten wir alle Jahrhunderte einen globalen Disput über Geleichberechtigung, Gleichheit und dennoch Individualität führen aber entgegengesetzt handeln oder beginnen wir endlich, uns eine Welt zu schaffen, die auf diesen Werten beruht?

Aber vielleicht gefällt es uns ja. Vielleicht sehen wir die Regierungen wie unser Leben, als Parodie eines Kabarettstücks.

Wollen wir uns wirklich ergeben und so tun als seien wir dem Schicksal erlegen? Werden wir auf ewig nur von Veränderungen sprechen, allerdings nie handeln?

Warum fassen wir den Mut nicht zusammen und beginnen etwas nie Dagewesenes? – Eine friedliche Revolution und somit eine Evolution der Menschheit. Geschaffen von Menschen, die ihren Verstand nutzen und sich nicht von verletzten Emotionen lenken lassen!

In jedem von uns stecken Talente, die wir alle verwenden können um etwas Großes zu schaffen.  Oder müssen unserer Fähigkeiten weiterhin in einem tödlichen Schauspiel eingesetzt werden, indem wir alle Akteure und Zuschauer zugleich sind?

Was sagst du? In welcher Welt möchtest du Leben?

Die Regierungen werden nicht für dich einstehen. Die Frage ist also, stehst du für dich ein? Glaubst du an Möglichkeiten und an dich?

Lass Veränderung nicht länger in Worten Wirkung zeigen, sondern sei du sie selbst! Du bist kein eingezwängter Bürger, inmitten von zwei Gewalten, die dich einnehmen! Du bist ein Mensch und geboren mit dem Recht auf Leben! Also Lebe und steh für dein Leben ein! Lass nicht länger Menschen über dein Leben entscheiden, die mit ihrem eigenen noch nicht einmal zu recht kommen!

Fight for your and our peaceful revolution.

Love

Sahra

Fragen an die Philospohen unserer Zeit

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Hallo meine Lieben,

ich habe vor zwei Tagen eine E-Mail an die Philosophen unserer Zeit gesendet, mit der Hoffnung Antworten auf meine Fragen zu bekommen. Ich habe zwar zwei Rückmeldungen erhalten, mit welchen ich nicht gerechnet habe und mich sehr gefreut haben. In diesem Zuge auch danke an Herrn Vittorio Hösle, ein deutscher Philosoph der an der Universität in Indiana lehrt. Danke für die Rückmeldung und den tollen Tipp 🙂

Trotz der Meinung der Philosophen, interessiert mich auch die Meinung der Bevölkerung. Deshalb veröffentliche ich nun einen Auszug meiner E-Mail und hoffe auf Denker und Mitdenker die sich den Fragen annehmen. Ich freue mich auf Anregungen und Diskussionen. Auf Ideen und Antworten. Dann viel Spaß euch beim Lesen.

Einen wunderschönen Tag euch allen. Genießt die Sohne draußen und zeigt euren Liebenden wie toll Sie sind. In diesem Zuge… Ich liebe euch :* (Das ist nicht nur so daher geschrieben)

Hallo liebe Philosophen unserer Zeit :) :)

Vorweg, fühlen Sie sich nicht persönlich betroffen, dass ich Sie im Einzelnen nicht persönlich Anrede. Ich möchte Sie alle damit nicht abwerten. Es ist mehr ein Ausdruck meiner Faulheit. Angesichts dessen, das ich hoffe auf meine Fragen Antworten zu erhalten, ist es einfacher wenn, ich die E-Mail-Adressen einfach kopiere. Fühlen Sie sich dadurch nicht angegriffen. Ihr Namen habe ich aber nicht einfach kopiert und eingefügt. Ich habe mich im Vorfeld nach Ihnen erkundigt. (Klingt das nach einem Starker? 🙂 )

So nun komme ich auf den Punkt. Sie wissen ja noch immer nicht worum es sich handelt. Ich muss Sie allerdings warnen, ich denke sehr chaotisch. Es tut mir also leid, sollten Sie etwas nicht nachvollziehen können. Ich habe versucht mich zu strukturieren, was in Anbetracht der Fülle an Fragen in meinem Kopf und dazugehörigen Gedanken schwierig war. Aber ich denke das verstehen Sie.

Ich besuche seit 3 Monaten wieder die Schule um mein Abitur nachzuholen. Meine Lehrer und ich finden uns häufiger in Diskussionen wieder, die leider schon zu Beginn ihr Ende finden und meine Fragen unbeantwortet bleiben. Was mich etwas frustriert, weil ich die Schule besuche um etwas zu lernen und nicht um mir schnell Informationen einzuhämmern, die ich allerdings nach kurzer Zeit wieder vergesse, da mein Gehirn keine Zeit hat sie zu verarbeiten. Als ich meine Lehrer darauf ansprach, meinten sie: „Das ist halt das Bildungssystem. Das ist halt so, nur wer schnell lernt gehört zur Elite, kann mitmachen.“

Was hat lernen mit Schnelligkeit zu tun? Es ist ein Prozess, der auf Wiederholungen beruht und ich weiß nicht wie wiederkehrende Wiederholungen schnell ausgeführt werden können. Das, was da in der Schule passiert, hat meiner Meinung nach nichts mit lernen zu tun. Doch, das ist ein Thema das ich jetzt nicht ausführen möchte, ich schreibe Ihnen ja schließlich wegen meiner Fragen.

Also dann mal los:

Warum glauben wir, wir können nicht gegen unsere menschliche Natur handeln wenn, wir uns täglich wider unseres Seins verhalten?
Warum gehen wir unachtsam mit uns und unserer Umwelt um wenn, wir nicht wissen wie wir Alternativen schaffen können?
Warum versklaven wir uns selbst, indem wir destruktive von uns geschaffene Systeme verteidigen?
Warum glauben wir an Geister, Aliens, Drachen, Gott und Götter aber nicht an die Möglichkeit die Lösung unserer Probleme in uns selbst finden zu können?
Warum wehren wir uns gegen Dinge, die wir nicht verändern können?
Warum beschäftigen wir uns mit Fragen wie: Welche Kleidung trägt der oder das? Der hat das und das gesagt und getan Warum beschäftigen wir uns nicht mit unseren Fehlern und versuchen selbst die Veränderung zu sein?
Warum kritisieren wir andere und meinen Allwissend zu sein, wobei wir bei der Frage nach unserem wahren befinden und warum wir handeln wie wir handeln, ins Stottern kommen?
Warum leben wir für Geld anstatt für das Leben?
Warum befinden wir uns Global in einer Opferrolle? Jeder meint er wäre am ärmsten dran und jeder um ihn herum hätte es verdient unter zugehen, den alle anderen sind schuld, das es mir schlecht geht und deswegen darf ich so handeln, wie ich handele

Wir glauben an Wahrsager, wir schaffen technische Höchstleistungen um die Bevölkerung zu überwachen. Wir hören Gespräche ab und wenn, uns nicht jemand gegen unseren Willen abhört, dann geben wir selbst private Einblicke in unser Leben, durch das Internet. Innerhalb Sekunden können wir wenn, wir wollten und das richtige Know How haben, alles voneinander wissen, dennoch sind wir, uns alle vollkommen fremd. Zumindest empfinde ich es so. Kaum einer weiß eine richtige Unterhaltung zu führen. Wir fühlen uns verloren, wenn wir sagen müssen was in uns vorgeht, was wir denken und was wir wirklich wollen. Wer wir sind und wonach wir tatsächlich streben. Wir können Wissen ansammeln, Geschichten schreiben, doch nur selten schaffte es einer sich selbst zu erkennen.

Ich fühle mich manchmal dem Chaos erlegen und frage mich, warum ich über all das meinen Kopf zerbreche. Eigentlich könnte es mir egal sein, ob mein Nachbar wählen geht oder nicht. Ob in China einer umgebracht wurde, ob in den USA gerade jemand wieder unschuldig bei einer Gang-Schießerei ums Leben gekommen ist, ob Frauen in Indien vergewaltigt werden, Firmen in Bangladesch einstürzen, Medien das präsentieren, was das Volk hören will, ein junger Mann in Syrien oder im Irak gerade enthauptet wird, ob ein kleines Kind gerade an Hunger elendig verreckt, ob gerade irgendein Mensch auf dem Weg, in die Freiheit, im Meer ertrinkt. Es könnte mir alles egal sein, denn ich bin doch hier und bei mir ist doch alles okay. Manchmal frage ich mich auch, ob ich verrückt bin. Wie könnte ich mich sonst mit so etwas auch wenn, widerwillig befassen?

Ich habe mir mal sagen lassen man muss erst verrückt werden um klar sehen zu können. Vielleicht stimmt es, vielleicht auch nicht. Ich glaube nur wenn, sich mein Weltbild verrückt, habe ich eine neue Perspektive erkannt und bin zur Erkenntnis erlangt.
Das Denken bin ich gewohnt und macht mich nicht wirklich verrückt. Es mehr die Ignoranz gegenüber der Fragen die mich stört.
Ist es tatsächlich wichtiger den Schülern Informationen einzuhämmern, seine Zeit in Konsum zu ertränken oder den Haushalt zu erledigen, als sich Gedanken darüber zu machen, wie ich in der Welt lebe, welchen Einfluss ich habe, ob ich zerstörerisch lebe oder tatsächlich in meinem Wohle und im Wohle aller lebe? Ist es nicht wichtiger sich zu fragen, wie es möglich ist glücklich zu sein, als sich zu fragen wie viele Rechnungen zu begleichen sind? Ist es richtig sich in die Gesellschaft einzufügen wenn, man eigentlich das Meiste davon verabscheut? Aber schon bei der Frage nach dem Richtig und Falsch scheitern wir. Wir glauben oftmals richtig zu handeln, obwohl wir nicht einmal eine gemeinsame Definition finden können. Trotzdem leben viele in dem Glauben richtig zu handeln, auch wenn daraus destruktive Folgen resultieren.

Ich frage mich: Ist es wichtig jeden Morgen aufzustehen und einen Beruf nachzugehen, der nichts von alledem vertritt, wofür ich einstehe aber mich am Leben hält, wodurch ich gleichzeitig immer schön im Strom schwimme? Ist es das? Gibt es mir tatsächlich Sicherheit? Was aber wenn, der Strom in eine Richtung fließt, die ich nicht für richtig halte und beim besten Willen nicht nachvollziehen kann auch wenn, ich durchaus in der Lage bin zu verstehen, warum und wieso der Strom diese Richtung eingeschlagen hat? Es bleiben also nur wenige Optionen um dem ganzen zu entfliehen, sofern man es für falsch hält, mit im Strom zu schwimmen. Entweder ich kämpfe dagegen an, was dazu führt, dass ich wahrscheinlich trotz maximalen Aufwands scheitere. Der Mythos einer allein, kann die Welt verändern, hat einen kleinen Hacken. Ja einer alleine KANN es schaffen, wenn er nicht davor an der Last zusammengebrochen ist. Also eher destruktive Option. Also wäre da noch die Option etwas komplett anderes als der „Mainstream“ aufzubauen. Machen viele aber Ist auch eher joa Man gehört nicht richtig dazu, ist aber voneinander abhängig, so ne geduldete Co-Abhängigkeit. Macht auch nicht glücklich, ist allerdings besser als im Kampf unterzugehen. Der Großteil wählt dennoch die Option „Mitschwimmen“. Warum auch immer. Und so kommen wir wieder zu meinen Fragen

… die Menschen scheinen keine glücklichen Lebewesen zu sein. Sie zerstören, wüten und interessieren sich nicht für den Morgen, obwohl sie mehr im Morgen als im Jetzt leben. Wir verleugnen uns täglich am laufenden Band und handeln wider unsere Natur, unseres Rhythmus. Durch Technologie wollen wir Evolution erreichen, beispielsweise durch einen Chip der das Gehirn mit einem IQ von 1000 ausstattet. Und dann? Was soll dann passieren? Werden wir dann intelligenter? Verstehen wir uns dann besser? Finden wir dann den Sinn unseres Lebens und unserer höheren Bestimmung, zu der, der Mensch angeblich auserkoren sei? Kommen wir dann endlich in das lang ersehnte Paradies, da es die Utopie auf Erden nicht gibt? Werden wir dann einsehen, dass Krieg nicht durch Waffen lösbar ist, sondern durch Verstand, durch Einsicht? Sind wir dann in der Lage zu verstehen, dass wir mit dem Hass nichts anderes schaffen, als unsere eigene Vernichtung? Nicht etwa eine dieser schrecklichen apokalyptischen Szenen durch Tod und Gewalt. Denn irgendwas lebt immer, selbst wenn wir noch keine Mikroskope haben um es sichtbar zu machen. Wir lähmen uns, denn wir verursachen Stillstand. Und was ist wohl das Schlimmste für ein Lebewesen? Stillstand. Wie sollen wir wachsen, wie sollen wir lernen ohne Bewegung?

Eine schon seit Jahrhunderte andauernde Schleife von der wir glauben, dass sie für unsere Entwicklung notwendig sei. In der Psychologie spricht man von einer Art Zyklus des Wachstums, der besagt das, unser Leben daraus besteht immer wieder dieselben Erfahrungen zu machen, auf anderen Ebenen und mit anderen Mitspielern. Dadurch sollen wir wachsen und uns entwickeln. Ja wir entwickeln uns. Aber für das was wir könnten, viel zu langsam. Wir könnten in Frieden leben, wir könnten jedem „natürliche“ Sicherheit garantieren und wenn wir wollten, könnten wir heute dem Hunger ein Ende setzen. Hallo! Wir sind in der Lage zum Mond zu fliegen, wir können innerhalb Tage Einkaufspassagen errichten, Gesetze verabschieden und in Sekunden mal eben 1 h Wald abholzen, wir können unglaubliche Kräfte und Zeit darin aufwenden andere zu demütigen

Wir sind Tiere wie alle anderen auch. Der Vogel hat seine Flügel. Wir werden niemals fliegen können auch wenn, wir unsere Zeit damit verschwenden es uns zu wünschen. Die Fische haben ihre Kiemen, was Ihnen ermöglicht unter Wasser zu leben. Jedes Tier besitzt Fähigkeiten, dem es ermöglicht seine Umgebung zu verstehen, mit ihr umzugehen und darin zu leben und zu überleben. Wir Menschen, die auch nur Tiere sind, haben den Verstand. Unsere Einzigartigkeit. Wobei es auch sein könnte, das es nur der aufrechte Gang ist. … Spaß beiseite. :)

Wir haben also unseren Verstand. Jenen, den wir erst seit einer kurzen Zeit erforschen. Hin und wieder gab es Zeiten, in welchen sich Bevölkerungen, mit dem Verstand auseinandersetzten. Aber diese erloschen immer wieder. Auch verständlich, die Forschung des Menschen ist zäh und immer wenn, man meint, man hätte die absolute Erkenntnis, tritt eine neue Frage in den Raum die alles Vorherige über Bord wirft.

Doch möchte ich, auf meinen vorigen Gedanken eingehen. Der Mensch und sein Verstand. Was ist mit ihm alles möglich. Wir können, verstehen, begreifen, wir können logische und unlogische Zusammenhänge erkennen, wir können mitfühlen, wir können uns Dinge vorstellen, die nicht da sind und mittels unseres Verstands, in etwas Greifbares verwandeln. Wir sind Meister der Sprache und können mit Anstrengung sogar mit einer andern Spezies kommunizieren. Aber ich möchte jetzt nicht auflisten zu was wir mittels unseres Verstandes fähig sind.

Also werden wir doch auch in der Lage sein, unsere Energie in eine andere Richtung zu investieren? Oder sind wir tatsächlich dem Animalischen, in uns erlegen? Sind wir doch nur Marionetten unseres Selbst, geschaffen durch unsere Gedanken und kontrolliert von unseren Gefühlen, unfähig zu entscheiden? Sind wir Opfer höherer Gewalten und leben ein bereits vorbestimmtes Leben, weshalb es keine Rolle spielt, sich um wahre Werte wie, Ehrlichkeit, Toleranz, Reflexion, Respekt, Nächstenliebe, Realismus, Gerechtigkeit, Empathie und so weiter Gedanken zu machen. Würde das dann bedeuten, das Leben ist bedeutungslos und dient nur der Verschwendung, der Verletzung, der Gleichgültigkeit, der Ignoranz und Grausamkeit und ist ein endloser Kampf, basierend auf unserem Ego? Spielt es dann eine Rolle irgendetwas zu wünschen oder sein zu wollen, wenn man es eh nie erlangt, da es einen vorbestimmten Weg gibt? Weil es halt alles einfach so ist? Sind wir deswegen alle müde und vegetieren vor uns hin und versuchen Phasenweise auszubrechen? Sind wir deswegen nur zufrieden und nicht glücklich?

Aber vielleicht ist auch all das unwichtig, weil wir tatsächlich einfach nur Menschen sind. Trotz unseres Könnens versuchen wir nicht uns selbst zu erforschen, nein wir erforschen alles andere und wollen uns darin finden. Und somit setzen wir Puzzleteile zusammen um die Antwort nach dem Ich, dem Leben und des Seins zu finden und das obwohl wir nicht mal wissen, ob diese Puzzleteile ein Teil unserer Selbst widerspiegeln. Anhand von Affengehirnen wollen wir zu uns selbst finden. Was kann uns ein Affe, der zwar unser nächster Verwandter ist, über uns sagen? Wir können nur annehmen aber wissen, wissen werden wir von solchen Forschungen nichts. Haben wir uns einmal gefragt, wer wir sind? Diese Gedanken in unserem Kopf, woher kommen sie? Warum sendet mein Gehirn gerade jetzt dieses Signal aus? Warum verknüpft es diese Ereignisse und andere nicht? Warum, tippe ich jetzt gerade diese Worte auf meiner Tastatur? Natürlich, weil ich eine Intention habe. Die treibt mich an. Doch, warum habe ich diese Intention? Na ja, ich hoffe mir dadurch Antworten auf meine Fragen aber gleichzeitig, wünsche ich mir auch Anerkennung für meine Gedanken und Verständnis für meine Worte. Und warum möchte ich das? Weil es mich überleben lässt. Ich brauche eine Form von Bestätigung um zu überleben. Die Art der Bestätigung, hängt ganz von meinen Bedürfnissen und Prioritäten ab. Aber warum reicht es, ein paar Worte zu tippen und schon fühle ich mich besser, stärker und ein Stück gewachsen? Und ist es wichtig? Ich frage mich z.B. auch was passiert bei einer Berührung, wenn sich Hände streifen. Sie kennen sicher das Gefühl. Aber was wird da ausgelöst, welche Hormone werden produziert und warum zum Teufel sendet mein Körper ein Signal. Es ist schließlich nur eine Hand die mich streift. Ist es ein Schutzmechanismus der sich automatisch aktiviert? Aber durch was wird er aktiviert und wodurch schaltet er sich wieder ab? Und woher weiß mein Gehirn, dass da eine Hand ist wenn, ich sie nicht mal gesehen habe? Durch das fühlen? Aber woher weiß meine Hand, dass es sich um eine andere Hand handelt. Es mögen zwar alles nur banale Prozesse sein, aber wenn ich mir vorstelle was da alles gleichzeitig passiert, finde ich es schon erstaunlich. Informationen die ich täglich aufnehme aber dennoch nicht bewusst. Was wäre, wäre der Verstand in der Lage all das bewusst zu steuern? Und, ist auch das wichtig?

Soll ich mich also weiterhin im Strom bewegen und versuchen etwas zu sein was ich nie werden kann. Soll ich wie andere die keine Mittel haben, eine bestimme Schule zu besuchen, verdammt sein einer Tätigkeit nachzugehen, die ich weder beherrsche noch mag. Oder soll ich wie der Millionärssohn, in Vaters Fußstapfen treten und Manager werden, obwohl ich lieber mit meinen Händen, Monumente erbaue? Soll ich Kindergärtnerin sein, weil es dem noch immer klassischen Bild, der mittleren Mittelschicht-Frau entspricht? Oder wäre es als Feministin in einer Bank angebrachter? Nein vielleicht, werde ich Model eines Modelabels, das geschützt durch den Mantel des Ruhms Menschen ausbeutet um Papier, Münzen und Zahlen in einem Computer zu generieren. Aber das wäre auf Dauer menschenunwürdig. Vielleicht bin ich lieber Kassiererin, an der Kasse einer Supermarktkette, welche ihre Mitarbeiter ausbeutet, Waren aus Ländern einschifft und damit eine Menge Ressourcen verschwendet? Aber nicht nur das, die bezogene Ware stammt aus sogenannten Entwicklungsländern. Dort wo Menschen, ausgebeutet werden hungern müssen und täglich mehr sterben, als manch ein 9 jähriger hierzulande, an seinem neusten Smartphone zockt. Und während ich mich im Rad drehe, sitze ich abends nach dem Feierabend auf der Couch und lade Bilder von mir, auf allen möglichen Social Network Sites hoch, natürlich tausendfach gefiltert, davor geschminkt. Bevor ich mein Gesicht in Make Up eingehüllt habe, um perfekt auszusehen und weniger ich selbst, habe ich mich in ein enges Kleid eingezwängt, damit mein Körper zur Geltung kommt. Natürlich sitzen meine Haare perfekt, auch wenn sie zu 90 % aus Plastik bestehen. Unter die tollen natürlichen spontanen Aufnahmen schreibe ich dann: Ich nach dem Feierabend. Während ich den Post tausendmal am Abend abrufe, um mich auch zu vergewissern, dass meine künstlich erstellte Welt weiterhin real ist. Ich laufe also durch die Straßen, fernab der Realität unglücklich, in der Illusion alles richtig zu machen. Und da wären wir wieder beim Richtig und Falsch.

Das Problem ist, wir sind keine makellosen Puppen, keine Götter, keine Engel. Ich glaube eher noch daran, dass wir Schauspieler in irgendjemandes Traum sind, als Götter

Wir sind Menschen ganz gleich welcher Welt oder Realität. Wir können denken. Und wieder frage ich mich, zu was wir wohl im Stande wären wenn, wir unsere einzigartigen Fähigkeiten nutzen könnten. Dabei denke ich, nicht an übersinnliche Fähigkeiten oder eine neue Form der Evolutionsstufe.

Es muss ja klein anfangen. Beispielsweise damit, dass wir überhaupt anfangen zu uns selbst zu finden. Zu was wären wir wohl fähig wenn, wir all unsere Talente nutzen würden und sie nicht nur in Castingshows zum Einsatz kommen? Wer könnten wir sein, wären wir keine Sklaven des Geldes? Wie würde die Welt aussehen wenn wir nicht mehr für unser Überleben arbeiten, sondern für unser Leben?
Manchmal stelle ich mir vor, wie wir Menschen jeder, für sich seine Interessen nachgeht. Eine Gruppe oder vielleicht ein Land voller Musiker, die nichts weiter tun, als den ganzen Tag an neuen Songs arbeiten und somit die Welt mit Musik einhauchen oder Physiker, die mit ihren Beweisen und Erkenntnissen neue Möglichkeiten schaffen. Eine Horde Philosophen, die nichts anderes tun, als die Fehler des Jetzts aufzudecken und nach Lösungen zu forschen, die Fragen aufbringen und somit den Menschen immer wieder, in die richtige Richtung schubst, wenn sie vom Weg abgekommen sind. Wie wäre es mit einer Gruppe von Tüftlern, die seit ihrer Jugend nichts anderes außer entworfen und kreiert haben. Stellen Sie sich Schulen vor, an welchen wir lernen zu sein und nicht zu haben. Wir lernen, wie wir miteinander umgehen, welche Talente die eigenen sind und diese verbessern. Wo Lehrer unterrichten, die möchten und nicht müssen und wo Schüler gerne lernen, weil sie Wissen und nicht Informationen vermittelt bekommen wollen. Wo Konflikte als Anreiz zur Verbesserung dienen und nicht als Zeugnis des Scheiterns gewertet werden. Stellen Sie sich Menschen vor, die miteinander über ihre Bedürfnisse und Probleme sprechen, anstatt den Nächsten abzustechen oder sich in die Luft, zu jagen. Stellen Sie sich Menschen vor, die zuhören und verstehen, weil sie interessiert sind, weil sie wirklich zuhören und nicht nur hören, was sie hören wollen. Eine Utopie? Mag sein. Doch wir haben auch nie an das Internet geglaubt, nicht wahr?

Utopie ist es nicht wirklich. Auch wenn, es nicht einfach ist. Denn, es würde bedeuten, wir müssten uns neu definieren und neue Werte zu lassen, altes abstreifen und uns für Veränderungen öffnen. Wir müssten eventuell Abstriche machen und verzichten, um glücklich zu werden. Wir müssten uns eingestehen, dass wir auf dem falschen Trichter sind als auch das ein oder andere an harter Arbeit erfordert. Es ist nicht so leicht seine Wahrnehmung zu verändern. Es ist schwer etwas abzulegen, was lange zu einem selbst zählte. Zumal es auch Unsicherheit hervorruft. Es ist ein Kampf und weitaus schwieriger, als den alten Gewohnheiten treu zu bleiben. Wissentlich, das es einem selbst schadet. Also sind wir wieder an dem Punkt und in dem Kreis, indem wir schon vorher waren. Wir schwimmen mit im Strom und geben uns selbst auf.

Man hat mir mal gesagt, Depressivität sei die schlimmste Erkrankung, da der Mensch seinen Urantrieb verliert, weil er seine natürlichen Instinkte abstellt. Er verliert seinen Überlebenswunsch. Also das was uns am Leben hält. Depressive werden auch gerne als lebende tote bezeichnet. Und wenn ich mir so anschaue wie die Gesellschaften der Welt sich verhalten würde ich sagen, diese Epoche könnte man die Depression nennen.

Doch wie gesagt, ich glaube selbst manchmal verrückt zu sein. Was denken Sie?
Weiter Schwimmen, Kämpfen oder fliehen? Oder ergibt alles drei keinen Sinn? Sind da vielleicht doch mehr als nur drei Optionen?

Ich wünsche Ihnen anlässlich der feierlichen Zeit schöne Tage und einen schönen Jahreswechsel

auch wenn sich nichts verändert oder vielleicht doch? Noch eine kurze Frage, glauben Sie, dass wenn, sich die Erde um die Sonne dreht etwas im Kosmos entsteht und wir deswegen so scharf darauf sind die Jahreswende zu feiern? Gibt es uns vielleicht irgendwelche Kräfte auf irgendwelchen Frequenzen die wir nicht wahrnehmen? Oder irgendwas, außer den Bräuchen, was mir das Verständnis, für die Feierlichkeiten gibt. Was gibt es uns das Jahresende zu feiern? Können wir dann das alte Jahr abschütteln? Gehen wir dadurch das neue Jahr anders an? Zelebrieren wir ganz automatisch wie eine Art weltweite Meditation? Oder dient es der Gemeinsamkeit? Oder sind auch diese Fragen unwichtig?
Nun denn jetzt habe ich Sie genug aufgehalten.

Alles Gute Ihnen und ihren Liebenden und lassen Sie es sich gut gehen, wo auch immer sie gerade sind.
So dann Tschüssi, Ade und alles Gute

… Die gerne Schreibende…

So jetzt habt ihr genug gelesen 🙂 Ich wünsche auch euch allen einen guten Rutsch und freue mich auf eure Antworten. Kommt gut ins neues Jahr 🙂

Liebe Grüße

Eure Sahra

 

Die Welt, die ich nicht verstehe!

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Sieben Uhr morgens, alles sollte noch schlafen. Schlaf. Ich sehe die Sehnsucht nach einem warmen Bett in den Augen der Menschen die mit mir ein Schicksal teilen, berufstätig (Schüler, Studenten, Ehrenamt und andere beschäftigte mit eingeschlossen).

Leer Blicke kreuzen sich, die starr in der Luft ausharren. Was wohl die junge schwarzhaarige Frau, mit meiner Meinung nach viel zu leichter Bekleidung für diese Jahreszeit, auf dem Sitz gegenüber denkt? Meine Haltestelle wird aufgerufen. Ich muss aussteigen. Zügig erklimme ich den Berg auf meinem Arbeitsweg, dabei kreisen meine Gedanken um meine Mitfahrer in der Bahn. Nur die wenigsten schienen erfreut über den frühen Beginn Ihres Tages. Warum sitzen wir eigentlich im frühen Boot? Was treibt uns an? Sollten wir diesen Zustand nicht schon längst gewohnt sein? Schließlich ist es der frühe Vogel, der den Wurm fängt. Zumindest behaupten das die Verfechter des frühen Morgens.

Ich verstand nie, warum wir Dinge ausführen, die wir gar nicht wollen, um etwas zu sein, was wir nicht sind.

„Es ist so! Du wirst niemals eine Veränderung erwirken! Nichts wird sich ändern, die Menschen sind so!“, das sagte mir heute ein Kollege, während wir über Gesellschaftsthemen diskutierten. Zu oft durchdrängten Worte wie seine mein Ohr. Als wäre es unmöglich sich vorzustellen, wie es anders laufen könnte. „Wie willst du das anstellen? Wie willst du dafür sorgen, dass wir ohne Geld leben oder in Frieden? Da macht doch keiner mit. Keiner würde ohne Geld arbeiten gehen oder seine Zeit für etwas investieren, wenn er dafür nicht entlohnt wird. Wir brauchen Geld, wir brauchen das System, weil es anders nicht möglich ist. Es funktioniert einfach nicht.“ Meine Antwort darauf viel knapp aus, denn ich bin nicht im Besitz einer Musterlösung für die Probleme der Welt und gewiss nicht in der Lage den perfekten Entwurf zu erstellen. Zumal ich mir das auch nicht anmaßen möchte. Doch wie schön wäre es wenn, wir mehr Interesse für gesellschaftliche Fragen aufbringen könnten.  Natürlich sind Umstellungen in den aktuellen Systemen unserer Zeit schwierig bis unmöglich. Deswegen sollten wir weiter denken. Ist es, nicht möglich Bestehendes zu verändern, kann man es so lassen oder Alternativen finden! Eine unbefriedigende Situation muss nicht dauerhaft ausgehalten werden.  Keiner muss darin verharren und unglücklicher werden.

Aber was soll´s? uns geht es doch gut oder? Konflikte treten nicht auf, Kriege sind nichts weiter als eine Erfindung der Gamingindustrie, Ungerechtigkeit eine Fabel, Gewalttaten sind Märchen und Dokumentationen über Hungersnöte nur die wahnwitzigen Ideen eines Fantasy-Autors. Es ist doch alles gut. Warum etwas ändern?

Ich verstehe die Menschen nicht und schon gar nicht den Lauf der Welt. Ich verstehe nicht, wie man täglich in seinem Trott leben kann, ohne nach rechts uns links zu schauen, um mit dem Eintritt in die Schule seinen Verstand in der Schultüte verrotten zu lassen. Beschweren ohne etwas zu Leisten unser täglich Brot. Die von uns geschaffene Einfachheit muss in vollen Zügen genutzt werden, ob das nun sinnvoll ist oder nicht, ist eine andere Frage.  Wir sehnen uns nach Freiheit, Unabhängigkeit und der Möglichkeit die eigenen Interessen ausleben zu können, doch dafür zu arbeiten… Nö! Die Sehnsüchte müssen schon auf einem Silbertablett präsentiert werden, damit ich mich bewege. Einfach soll es sein, ohne Anstrengung und Mühen.

Wann sehen wir ein, dass unsere Art zu leben für niemanden einfach ist. Nur ein kleiner Teil der Weltbevölkerung zieht einen Nutzen aus unserem derzeitigen Verhalten. Dass, die Vielen die keinen Profit von den Politischen und Gesellschaftlichen Strukturen tragen stumm das Ganze ertragen, ist für mich noch immer ein Mysterium.
„Sprich mit den Politikern darüber oder geh zu den Firmenchefs“, wurde mir vorgeschlagen. Typische Aussagen. Die Bevölkerung möchte sich beschweren, Verantwortung möchte sie allerdings keine übernehmen. Wir (Bürger, Mensch, Politiker, CEO`S. Lehrer, ALG2 Bezieher und so weiter)sind Teilnehmer des Lebens, wir können nicht so tun als würde es uns nicht angehen und wie stille unbeteiligte Beobachter am Rand stehen. Gesetze, Politik, Wirtschaft, Humanismus, Ethik, etc. betrifft jeden von uns. Wie können wir sagen, dass Politik eine Sache der Politiker ist oder die Gründung eines neuen Systems die Angelegenheit der Obrigkeit?

Ich bin den ganzen Tag ausgelastet. Arbeit, Kind/er, Schule, Studium, Freizeit, Papierkrams und/oder sonstiges nimmt mich ein. All das beansprucht Zeit, da kann ich mich nicht noch mit der Welt befassen. Außerdem, was geht es mich an wenn, die Bevölkerungen der „Entwicklungsländer“ ausgebeutet werden. Ist ja nicht meine Schuld. Es sind die Entscheidungen der Politiker, CEO`s und anderen patriarchalischen Personen. Ich mache da doch gar nicht mit. Ich will einfach nur günstige und qualitativ hochwertige Konsumgüter. Wie das Zeugs her kommt, ist mir egal. Hauptsache ich kann in den Laden gehen und das Kaufen was ich möchte oder?

Zumindest ist das die Meinung ZU vieler Personen! (Ich weiß, jeder Deutschlehrer bekommt jetzt ein Anfall)

Was wollen wir eigentlich? Was sind unsere persönlichen Ziele? Etwa jeden Tag überleben? Schaffen bis zum Umkippen? Einmal im Jahr Urlaub oder doch das neue Auto oder Smartphone?

Interessiert uns das Leben und dessen Bedeutung so wenig? Ist uns all das egal? Soll wirklich nur das eigene Ego von Bedeutung sein?

Mir scheint als wären wir Anhänger einer suizidalen Gemeinschaft. Alle laufen blind auf den Abgrund zu, selbst jene die aufgewacht sind, werden mitgerissen. Was für ein ernüchterndes Trauerspiel, in dem wir alle Akteure und Kritiker zugleich sind.

Macht etwas aus eurem Leben und zeigt, dass ihr nicht länger fremdgesteuerte Marionetten seid. Tragt Verantwortung für euch und das Leben.

Liebe Grüße und viel Erfolg beim Sein 🙂

Sahra

Das höchste Gut die Gemeinschaft

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Was ist das höchste Gut unserer Gesellschaft? Welche Vorstellung von Moral und Ethik müssen wir erfüllen, um Mensch zu sein? Welche Werte sind es, die wir erstreben?
Wo Individuen aufeinandertreffen, ist es wichtig sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen, zumal sie die Gesellschaft bestimmen. Nach Ihnen richtet sich die Politik, das Gesundheits- und Krankenwesen, die Nahrungsmittelindustrie, die Bildung, die Bahnfahrt selbst der Gang zum Supermarkt wird durch die Ethik beeinflusst.

Leben wir das, was wir predigen? Können wir unseren Worten Glauben schenken? Oder ist es nichts weiter als heiße Luft die aus unseren Mündern heraustritt?

Rücksichtnahme: Sei dir stets bewusst, dass du nicht der einzige Mensch mit einer Geschichte bist. Deine Interessen & Abneigungen stimmen nicht mit allen überein. Manchmal hilft es, sich ein bisschen zurück zu nehmen, damit sich andere entfalten können. Nimm auch auf dich selbst Rücksicht. Achte deine Grenzen.

Empathie: Fühle was ich fühle. Denke, was ich denke. Handle, wie ich handle und du weißt was Empathie ist. Geh in meinen Schuhen, bevor du über mich sprichst, heißt es in vielen Sprüchen. Die Fähigkeit sich in andere hineinzuversetzen ist meiner Ansicht nach eine Schlüsseleigenschaft für eine gesunde Gesellschaft. Sind wir nicht in der Lage zu verstehen, warum mein Gegenüber so ist wie er ist, fallen Interaktionen kurz oder gar aus.

Ehrlichkeit: Sei ehrlich zu dir selbst und deinen Mitmenschen. Es schenkt dir Freiheit. Denn wer ehrlich ist muss sich vor nichts fürchten. Klingt, wie ein Bibelspruch JEhrlichkeit ist eine harte Tugend, denn die Wahrheit ist nicht unbedingt das, was man hören möchte. Von Zeit zu Zeit hilft es sich der Realität/Wahrheit zu entledigen. Hin und wieder dient die Lüge auch zum Schutz.

Respekt: Ich respektiere dich, da du, du bist. Was ich nicht respektiere, achte ich nicht und was ich nicht achte verkommt. Respekt verdient jeder, ungeachtet dessen, welche Fehler er auflisten kann.

Toleranz: „Sein oder nicht sein“, sagte schon Shakespeare. Jeder ist wie er ist und das aus bestimmten Gründen. Bewerte niemanden nur weil er nicht deinen Erwartungen entspricht. Verurteile niemanden wegen seiner Meinung. Lasse sein und schaue hinter den Menschen.

Akzeptanz: Die Dinge sind wie sie sind. Du bist wie du bist. Ich bin wie ich bin. Glücklich bin ich nur wenn ich akzeptiere was ist, war und sein wird.

Solidarität: Dein Feind ist dein Bruder/deine Schwester. Wir brauchen uns, auch wenn wir manchmal glauben, dass wir ohne den ein oder anderen besser dran wären. Jeder Mensch besitzt Stärken und Schwächen, keiner ist in allem Perfekt. Wir ergänzen uns. Finden wir zur Gemeinschaft und beginnen wir uns gegenseitig zu stützen.

Vertrauen: Hab Vertrauen in dich und deine Umwelt.Verlasse dich auf deine Fähigkeiten und erkenne deine Möglichkeiten. Sei zuversichtlich selbst in schweren Zeiten. Gib dich niemals auf und glaube an dich selbst!

Weitere Werte und eine genau Definition und Erklärung hier klicken.

Eine Gesellschaft ist so stark wie ihre schwächsten Rädchen, auch wenn ein paar nach vorne schießen und dadurch an Unabhängigkeit geraten. Aufsicht für jene hinter ihnen bleibt den Unabhängingen dennoch. Selbst wenn, Verantwortung nicht unbedingt eines unserer Lieblingswerte ist.

Von niemanden abhängig sein… So viel Kohle auf dem Konto, dass sparen als soziales Experiment gesehen werden kann… Nie wieder arbeiten und den Tag nach den eigenen Regeln gestalten…

… Was für eine herrliche Vorstellung. Frei von jeglicher Verantwortung! Ist das nicht eine tolle Utopie? Nein?Ja?
Eine Utopie bleibt es. Ein Leben ohne Verantwortung ist kaum möglich. Verantwortung! Warum lehnen wir sie ab? Welches Gefühl gib sie uns, wenn manch einer schon bei dem Wort davon laufen könnte? Wikipedia bezeichnet Verantwortung als eine Pflicht die jemanden zugesprochen bzw. sich selbst auferlegt wurde. Pflicht. Okay, das Wort mag ich auch nicht so gerne. Es steckt ein „MUSS“ dahinter und alles was getan werden MUSS wird aus Prinzip mit einer Abneigung bestraft. Müssen möchte ich schließlich nicht! Möchte ich etwas, dann freiwillig nicht aus dem Zwang heraus. Oder?

Ein Leben ohne Verantwortung ist kaum möglich. Denn dazu müsste man tot oder komplett abgeschirmt von jeglichem Leben sein, auch das ist in der heutigen Zeit schwierig. Vielleicht auf einem Vulkan. Aber auch da…

… Jede meiner Handlungen beeinflusst etwas. Ein Beispiel:

Die Nacht ist länger als geplant geworden. Am nächsten Tag bin ich tot müde und schaffe es gerade noch so mich anzuziehen und zum Bus zu stürmen. Der Busfahrer will gerade losfahren, als er mich um die Seite hetzen sieht. Natürlich winke ich und versuche ihn abgehetzt aufzuhalten. Zu meinem Glück bleibt er stehen. Ich steige ein und brauche etwas um meinen Fahrscheinwunsch zu äußern auch das Kleingeld lässt sich nicht auf Anhieb finden. Bis ich auf einen Sitz gelandet bin sind drei Minuten vergangen.

Wen habe ich auf meinem Weg dorthin eventuell beeinflusst? (Achtung viel Spekulation)
Szene eins: Ich renne zum Bus.

Aus dem Fenster hat mich eine ältere Dame beobachtet. Was hätte sie wohl getan, wäre ich nicht rennend auf den Bus zu? Wäre sie noch länger am Fenster gestanden oder hätte sie sich schon früher entschieden wieder in die Wohnung zu gehen?

Die Menschen im Bus, die das Szenario bemerkt haben, hätten in dieser Zeit ein Gespräch beginnen oder beenden könne, sie hätten einen Artikel lesen, sich in der Nase bohren oder sonstige Handlungen durchführen können.

In den drei Minuten wäre der Bus bereits an der nächsten Station angekommen. Die Fahrgäste an den kommenden Haltestellen mussten länger warten. Dadurch konnte vielleicht jemand der auch zu spät war seinen Bus noch erreichen und dadurch pünktlich in der Arbeit oder Schule ankommen. Vielleicht wurde aber durch die Verspätung der Anschluss eines anderen gefährdet, der auf dem Weg zu einem dringenden Termin war. Dieser musste dann eventuell seinen Fahrplan umdisponieren.
Und so können wir das weiterspinnen, bis wir irgendwann bei den Naturvölkern in Indonesien landen.

Was ich mit diesem Beispiel sagen will, ist, dass unser Handeln immer auch auf andere wirkt, auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind. Nur weil wir uns dessen nicht bewusst sind, bedeutet es keineswegs, dass es nicht passiert.

Eine Gemeinschaft kann stützen, sie kann aber auch zum Untergang von Zivilisationen, Gesellschaften und Werten führen. Leben wir so, wie wir selbst behandelt werden wollen, damit wir, aus dem Wir wachsen können.

Einen schönen Tag euch!

Liebe Grüße Sahra

 Bild von SWNaturalart 🙂

Das vergessene Bedürfnis nach Gemeinschaft

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An jedem Tag an dem du aufwachst hast du alles was du brauchst.Das sagte mir vor einiger Zeit ein älterer Herr nachdem ich ihm erklären wollte, dass wenn ich das und das hätte zufrieden wäre, denn ich hätte alles was ich brauche.
Stunden verbrachte ich mit denken bis ich verstand was er mir damit eigentlich sagen wollte. Wie konnte ich alles haben wenn ich nicht das hatte was ich brauche, na ja bis auf mich selbst. Tagelang nahm ich den Satz in Einzelteile bis es endlich einen Sinn ergab.
In der rasenden Zeit in der wir leben bleibt kaum noch Zeit für wirkliche soziale Interaktionen. Der Tag ist voll mit den verschiedensten Terminen. Alles natürlich ein Muss. Die Freizeit, die Arbeit und das Privatleben aufgeteilt und gegliedert. Das Internet ist für unsere Zeit das perfekte Zaubermittel. Es schenkt uns die Gelegenheit mit den Menschen die wir mögen in Kontakt zu bleiben und mit der Welt in Verbindung zu bleiben. Irgendwie paradox.

Warum in die virtuelle Welt eintauchen, um die reale Welt zu erleben?

Welch hohen Stellenwert der Gemeinschaft gemessen erkennen wir ganz leicht mit einem Blick auf die Medien. Überall schreit es nach Zugehörigkeit. Alle wollen wir eins sein. Etwas oder jemanden zugehören. Einer Gruppe, einer Region, einer Nation, einer Religion, einem Trend oder oder oder.
Eigentlich sollte das in der heutigen Zeit so einfach wie noch nie sein, wir sind zumindest im Besitz der Möglichkeiten. Dennoch bewegen wir uns hin zur Anonymität. Kein Wunder, wie soll das auch bei der Masse an Menschen sein. Die Städte explodieren, die Bauflächen immer weniger, sodass zwischen Landwirtschaft und Wohngebieten entschieden werden muss.

An allen Stellen scheint es zu fehlen, obwohl uns doch mehr zur Verfügung steht als das wir es verbrauchen könnten. Schon wieder so ein Paradoxon.
Wir haben verlernt miteinander zu leben, uns kennen zu lernen und gegenseitig vertrauen aufzubauen. Wir schenken Firmen unser Vertrauen die uns offensichtlich schaden wollen, wir geben Banken unseren Zuspruch die uns ausnehmen, wir setzen das Kreuz auf Kästchen, die uns gefangen halten und wir glauben Medien die ihr Drang zur Lüge mehr als einmal präsentiert haben. Aber auch das ist verständlich. Wie sollen wir all die Menschen einschätzen lernen? Politiker, Bankenchefs, Firmen CEO´s, Könige, Präsidenten und so weiter. All jene die etwas zu sagen haben. Wir kennen sie ja nicht. Wir haben nie ein Wort mit ihnen gewechselt. Dennoch treffen sie Entscheidungen die mich betreffen.
Früher war das noch einfach und mit früher mein ich so richtig Früher. Als die Dorf/-Stadtgemeinden überschaubar waren. Da wusste man wen man wählt. Woher das Essen kommt, warum es heute keine Milch gibt. Man musste keine Gedanken an einstürzende Nähfabriken verschwenden , die aufgrund Sparmaßnahmen brüchig waren, denn da ging man bewusst mit seiner Kleidung um. Man wusste welche Mühe darin steckte. Welch ein Wert ein Kleid oder eine Hose hatte. Wie viel Stunden mehrere Frauen oder Männer in Güter steckten.
Ist doch kein Wunder! Dass wir kein Bewusstsein für Ökologie und Ökonomie entwickeln. Es reicht ein Gang zum nächsten Konsumtempel und schon ist man mit all den Dingen versorgt die nötig sind um die Bedürfnisse wieder aufzufüllen. Es müssen keine Gedanken über die Beschaffung und Verarbeitung verschwendet werden. Es ist halt einfach da. Für den Betrag X erworben und fertig.
Ich denke wir würden bewusster mit dem was wir Verbrauchen umgehen, wenn wir an der Herstellung beteiligt wären oder mit der Arbeit die dahinter steckt vertraut wären. Es bedarf eine Menge um ein Brot zu backen, wenn es nicht gerade eines ist das mit irgendwelchen Verstärkern und Zucker vollgepumpt wurde.

Um Gemeinschaft zu finden müssen wir den Wert der einzelnen Individuen erkennen und ihre Rolle in der Gesellschaft. Respekt, Toleranz, Ehrlichkeit und Vertrauen lässt eine Gesellschaft zu einer Gemeinschaft heranwachsen, doch dazu bedarf es Interesse, Wertschätzung und Kontakt.


Meine Erfahrung mit regionalen Anbietern.

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Wie Gemeinschaft funktionieren kann konnte ich bei meinem Besuch der Erligheimer Mühle erleben. Und weil sie alle so lieb und offen zu mir waren folgt eine überzeugte Werbung! Ein Familienunternehmen wie sie es sind hat es verdient, gelobt und beworben zu werden. Schaut auch gerne mal vorbei wenn, ihr in der Region seid. Lohnt sich auf jeden Fall 🙂

Den ersten Kontakt zu einem Direktvermarkter hatte ich mit der Erligheimer Mühle, ein Familienbetrieb im Kreis Ludwigsburg. In ihredsc_0534r Mühle mahlt und stellt der Betrieb selbst her. Mit regionalen Rohstoffen erzeugt die Erligheimer Mühle Produkte wie Mehle, Backmischungen, Müsli, Bratlinge und ein breites Spektrum an glutenfreie Lebensmittel. Produkte mit Qualität. Authentische und freundliche Mitarbeiter runden den Betrieb ab.
 Auf dem Ludwigsburger Markt, durfte ich die das Familienunternehmen kennenlernen. Denn der Vertrieb der Produkte erfolgt über Märkte, verschiedenen Läden/Hofläden und Lieferungen frei Haus in der Region. Eine freundliche Mitarbeiterin begrüßte micdsc_0597h. Seit ein paar Jahren arbeitet sie nun für die Erligheimer Mühle. Wie ich finde, mit Herz. Für jeden Kunden hatte sie ein Lächeln auf der Lippen. Authentisch und lebensfroh, so habe ich die Mitarbeiterin der Erligheimer Mühle erlebt. Natürlich kommt es nicht nur auf die Freundlichkeit an. Sie glänzt auch mit Wissen über die Produkte und Herstellung und konnte jedem Kunden die Fragen beantworten. Das findet man nicht immer. Das zeigt mir, dass sie Spaß an ihrer Arbeit hat und dahinter ist.
Was will man als Kunde mehr?

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Liebe Grüße, lebt gesund und lang und in Frieden 🙂
Sahra

 


Noch ein Paar Links für euch 🙂

  • Vorteile für den Verbraucher hier lesen.
  • Infodienst Landwirtschaft hier lesen.
  • Lokal statt Global Vor und Nachteile und Infos über den regionalen Konsum. Hier
  • Was ist Gemeinschaft? Mehr lesen hier.

Stress und Ruhe

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Es ist wieder soweit. Ich bin gestresst. Mein Körper ist müde und straft mein Verhalten mit einer Bronchitis die zu einer Lungenentzündung heranwächst. Eine Auswirkung des Stresses.

Ich bin müde. Alles in mir schreit danach mich unter die kuschelige Decke in meinem Bett zu legen. Meine Augen werden immer schwerer, mein Körper liegt nur noch lätschig da. Alle zehn Minuten zieht sich mein Zwerchfell zusammen und ein Geräusch das einem alten sterbenden Hahn gleicht, entflieht meinen Lippen. Ein Hustenanfall. Yeah. Das Gute ist, nach der Bronchitis werde ich stählerne Bauchmuskeln besitzen. Wie dem auch sei. Der Punkt ist, ich sollte mir Ruhe gönnen, doch ich sitze am PC und schreibe. Schwachsinnig nicht wahr? Warum handle ich entgegen meiner Bedürfnisse?

Was sollte schon passieren wenn, ich mich ins Bett lege. Ich verpasse doch nichts und es fördert den Heilungsprozess. Eine Win-Win Situation. Eigentlich. Wäre da nicht mein innerer übertriebener Ehrgeiz. Ich stelle ihn mir als kleine Version meiner selbst vor. Ich im Alter von dreizehn. Total nervig, eine Furie, zickig, stur und dickköpfig. Natürlich konnte ich damals auch lieb sein, doch das wollte ich nicht. Wer will mit dreizehn schon nett sein? Da will man rebellieren. Grenzen austesten. Die Welt entdecken, anders denken. Sich selbst finden. Frei sein. Man glaubt man könnte alles und man wüsste alles. Obwohl jeder Jugendliche im Grunde doch weiß, dass er nicht alles weiß und auf die Hilfe der Erwachsenen angewiesen ist. :) Oh, wie schön, Ehrgeiz, eine pubertierende dreizehn Jährige. Klingt nach verdammt viel Spaß. Ja und das ist es auch.
Mir fällt es schwer mich auszuruhen und an Schlaf zu denken, wenn ich weiß dass um mich herum noch 20 Dinge erledigt werden „müssen“. Das verzwickte an einem Haufen von Dingen die erledigt werden müssen ist, dass sie sich in einer wahnsinnig kurzen Zeit verdoppeln, wenn man sie liegen lässt. Ich hab echt keine Ahnung wie das passiert, aber es passiert. Einmal was liegen lassen und es ist am nächsten Tag doppelt so viel, das abgearbeitet werden muss. In derselben Zeit. Was nicht möglich ist! Wie soll das gehen?
Also müsste demnach immer dieselbe Leistung erbracht werden um nicht in überlasst zu geraten. Quasi rotierende Zahnräder. Immer im selben Takt laufend. Solange alle Zahnräder sich bewegen ist alles super. Ein kaputtes würde den Kreislauf unterbrechen und es würde zum Stillstand oder Chaos führen. Eine schreckliche Vorstellung. Denn das würde bedeuten dass, das Model nur besteht wenn ein ständiger Austausch der Zahnräder möglich ist. Nach dem Motto: „Der kann nemmer also muss er halt weg. Fertig. Geht halt net anerscht. Wenn, er net will kann er a net.“ Auf Deutsch: „Wer sich nicht an die Anforderungen der Gesellschaft anpassen kann und möchte wird selektiert!“

Weil ich kein Fan davon bin andere Schuld für meine Probleme zu geben bin, habe ich mich nach meinen Anteilen gefragt. Dabei kam ich auf die Frage wie viel Zeit bräuchte ich eigentlich, wenn ich tatsächlich bewusst nach meinen Bedürfnissen leben würde. Ich fing an mir aufzuschreiben was mein Körper alles so braucht und was die optimale Ausführung wäre. Siehe da, ich kann ja gar nicht innerlich ausgeglichen sein, denn die Zeit, die ich bräuchte um allem gerecht zu werden, steht mir nicht zur Verfügung. Wenn ich nur die Zeit bedenkte, die meine Haare benötigen. Ey das kostet bei mir Zeit!!! Ich wäre echt dafür, dass Menschen mit Locken spätere Arbeitszeiten bekommen. 🙂 Echt wenn ich meine Harre mal einen Tag nicht richtig kämme und das bedeutet bei mir 2 Stunden kämmen ja, 2 Stunden. Das ist hart. Echt hart. Und wenn, ich das dann mal nicht mache, was jeden Tag der Fall ist, dann sind die so verknotet, dass ich sie auch gleich abscheiden könnte. So nervig und total schwachsinnig. Mann, ich will mir doch net meine Haare abschneiden können, aufgrund mangelnder Zeit für die Pflege meines Körpers. Ziemlich dumm oder? Mir geht’s hier nicht um die Optik. Mir ist es egal wie das aussieht. Aber es ist doch voll unnötig. Die Leute die sich die Arbeitszeiten ausgedacht haben, haben die sich davor über ja Menschen Gedanken gemacht? Hat man sich gefragt, was wichtig ist. So, keine Ahnung, Ruhe, keinen Zeitstress, Pausen und so Zeugs
Ist nicht so dass der Mensch nicht 24h durcharbeiten kann. In Kombination mit Ruhe, Spaß und Abwechslung könnte ich mir durchaus vorstellen den ganzen Tag zu arbeiten*.)

*Kommt ganz auf die Definition und die persönliche Einstellung an. Jede von mir erbrachte Leistung ist durch das Arbeiten entstanden, da ich mich gerne Entwickle und somit „leiste“, empfinde ich arbeiten nicht als belastend. Was nichts bedeutet, dass ich jeder Handlung für sinnvoll erachte.

Oh Mann, wir erzeugen echt zu viel Stress. Vieles könnte so einfach sein.
Ich halte vieles einfach für so unnötig. Wie einfach wäre das Leben, würde man es einfach leben.
Beispiele. Joa. Das fängt damit an:

Wofür die ganze Bürokratie und die Papiere? Wozu drucken wir Geld? Weshalb werden unsere Kinder nicht von uns selbst erzogen? Warum verrotten unsere alten Menschen im Altersheim? Warum gehen wir alle arbeiten, obwohl es kaum einer möchte? Um dann in Facebook Montag morgens Bilder zu posten mit dem Spruch: „Ich hasse Montage“? Weshalb veranstalten wir Frühjahrsputz? Warum gehen wir wählen? Warum bekriegen wir uns? Warum hetzen wir uns in die Bahn? Warum schaffen wir nicht Autos ab und bauen ein gigantisches weltweites umweltfreundliches öffentliches Verkehrsnetz so ala Futurama oder mit Jetpacks? Warum dröhnen wir uns mit Zeugs zu welches uns vergiftet? Weshalb gefällt es uns auf kosten andere zu bespaßen? Warum lügen wir? Warum setzen wir uns unter Druck? Warum lassen wir Menschen vor unseren Grenzen ertrinken? Warum mobben wir uns? Was sollen all diese verstörenden Serien? Warum gibt es Castingshows? Was fasziniert einen an RTL und Co? Warum darf Donald Trump reden? Wie kommt es das Frauke Petrie von Frauen geschätzt wird? Warum regen wir uns über falsch Parker auf? Warum werden die Leute immer depressiver? Warum sind Medikamente schon Nahrungsergänzungsmittel? Weshalb suggeriert mir die Werbung eines berühmten Schmerzmittels das arbeiten selbst krank möglich ist, wenn nur die richtige Packung zur Hand ist? Warum werden Verpackungen mit Verpackungen verpackt? Was hat es eigentlich mit den heutigen Weihnachten auf sich? Weshalb glauben wir Europäer, das wir arm sind wenn ein Edeka, Rewe oder Kaufland in Deutschland locker ein Dorf in einem dritte Weltland ernähren könnte? Warum interessieren wir uns viel zu wenig für Politik, für die Gesellschaft und am allerwichtigsten für den Menschen und uns selbst? Warum reden wir uns ein das wir ja alle nur im Wohle der Gemeinschaft und der Umwelt handeln, wenn wir doch sobald wir hinter die Tür schauen sehen, dass wir uns doch nur selbst belügen. Die Welt ist nicht grausam und sie war es auch nie. Wir setzen uns selbst unter Strom mit Anforderungen die selbst den leistungsstärksten Menschen auf die Dauer umhaut. All das passiert, weil wir das selbst wollen. Weil wir es nicht in Erwägung ziehen auch andere Möglichkeiten zu betrachten.

Wenn eine rasende Zeit nicht zum Erfolg führt, wäre da nicht ein Umdenken angesagt? Zeit und Veränderung.
Sitze ich in der Schule frage ich mich oft, wie soll ich all diese Informationen verarbeiten. Um die Prüfungen bestehen zu können und damit meinem Ziel näher zu kommen, sollte ich im Stande sein sie abrufen zu können. Ein schwieriges Unterfangen. Denn um eine Information in Wissen zu verwandeln benötigt es Übung. Übung bedarf Zeit. Ist Zeit nicht gegeben, kann aus der Information kein Wissen werden und Weisheit niemals erlangt. Also, wenn ich gelerntes nicht wiederholen kann, bildet mein Gehirn keine Verbindungen. Die aufgenommene Information verpufft wieder. Mit ein Grund weshalb sich die meisten nach geschriebener Klausur nicht mehr an den Unterrichtsstoff erinnern. Liegt auch daran, dass unser Gehirn bei der Informationsflut gezwungen ist immer wieder mal auszumisten und das rausschmeißt was wir nicht brauchen. Oder was es denkt, dass wir es nicht brauchen.

Ja Stress ist eine wirklich komplexe Angelegenheit oder nicht? Eigentlich nicht. Es ist simpel. Stress und Ruhe gehören zusammen. Die lassen sich nicht voneinander trennen, auch wenn wir das heute mit aller Gewalt versuchen. Das Resultat der Trennung ist Revolte. Zu viel Ruhe führt zu Stillstand, Müdigkeit, antriebslos, Schlafstörungen und so weiter. Zu viel Stress ist auch nicht so der bringen, Erschöpfung, Schlafstörungen, Überreizung, psychosomatische Erkrankungen und vieles mehr. Die Kunst ist, alles in Waage zu halten. Wir brauchen den Stress er ist unser Antrieb aber wir brauchen gleichermaßen Ruhe um den Stress aushalten zu können.

Die Auswirkungen von Stress in unserem Körper

Die Waage zu halten und die innere Balance zu finden ist nicht immer einfach. Zu viel, was sein muss. Auch wenn, es selbst auferlegt wurde. In einer Gesellschaft wie die westliche scheint es nahezu unmöglich die Ruhe zu finden. Zumindest glauben wir das.

Stress, ein Ausdruck der Überforderung, ganz egal in welcher Hinsicht. Wer sich gestresst oder überfordert fühlt, sollte ein Schritt zurück gehen und den Ursprung des Zustands hinterfragen.

Seit wann fühle ich mich gestresst?
Befinde ich mich schon länger in der Überlast?
– Kann ich den Stress vermeiden? – Wenn, nein: Wie kann ich ihn aushalten oder einen       Ausgleich schaffen? (Durch Hobbys, Gespräche, Sport, etc.)
– Warum fühle ich mich gestresst? Liegt es an meiner Arbeit, meiner Beziehung oder meinem wirtschaftlichen Status? Sind meine Bedürfnisse befriedigt oder lassen sich Defizite finden?
– Kenne ich diese Art von Stress?
– Brauche ich den Stress weil ich mich sonst leer fühle, antriebslos oder/und unausgelastet?

Kenne ich den Grund der Ursache, kann ich auch gegen die Symptome und den Ursprung vorgehen. Systematisch kann der Stressfaktor aufgelöst werden.
Beispielweise durch das Einbauen von Ruhephasen im Alltag, Veränderungen im Freundeskreis, neue Zielsetzung und so weiter.
Dabei ist es immer wichtig, auf sein eigenes Gefühl zu hören. Was tut MIR gut und wie belastbar bin ich?

Falls es dir schwer fällt, wende dich an deine Mitmenschen und bitte sie um ein Feedback. Frage sie zum Beispiel nach der Art und Weise, wie du dich im Zeitraum X aus ihrer Sicht verändert hast. Was ist ihnen aufgefallen? Was würden sie verändern oder empfehlen?

Hast du einen Plan ausgestellt und dir einen Überblick über dein Leben verschafft, kannst du ins Handeln übergehen. Beginne damit deine Vorsätze umzusetzen. Das ist nicht immer leicht. Denn, dass eigene ICH ist der stärkste Widersacher.

In dem Sinne bedeutet das für mich, schlafen gehen, ausruhen und Kräfte generieren. Auch wenn, es in mir schon wieder nach Aufbruch schreit. Ich weiß genau was ich brauche, aber irgendwie fürchte ich mich mir das zu nehmen, denn schließlich werden defekte Zahnräder ausgetauscht.

Die Frage ist, werde ich durch mein eigenes verschulden zum ramponierten Zahnrad oder ist es doch die Gesellschaft die den Verschleiß durch ihren unersättlichen Antrieb fördert. Oder ziehen wir alle an einem Strang und ziehen uns mit gleicher Kraft in die Erschöpfung?

Wie geht ihr mit Stress um? Wann merkt ihr, dass es zu viel war? Was sind eure Ruhepole?

Habt einen ruhigen und stressfreien Sonntag.

Liebe Grüße

Sahra

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