Was dem Mensch fehlt und was er glaubt zu brauchen.

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Der Mensch, ein verblüffendes Tier. Er wundert sich über Spott, den er erntet obwohl er selbst seinen Nachbarn, Kollegen oder Chef verspottet. Er ist entrüstet, wenn ihm mit Wut begegnet wird, obwohl er vielleicht einige Minuten zuvor wegen einer Nachricht, der verspäteten Bahn, der geringe Lohn oder anderes, eine bestimmte oder x-beliebige Person zum Teufel gerufen hatte.
Der Mensch ist sich selbst am nächsten. Er interessiert sich kaum für andere. Tut er es doch, so liegt es selten am Gegenüber sondern, an dem eigenen Antrieb etwas von/durch oder mit Person X zu erhalten.
Dabei spielt es keine Rolle ob der Verdienst materieller oder geistlich/spiritueller Natur ist. Liebe, Wertschätzung, Zuneigung, Aufmerksamkeit, Lob all das und noch mehr erhalten wir durch zwischenmenschliche Interaktionen, die wir benötigen um zu überleben.
Jemand dem es an Wertschätzung oder Aufmerksamkeit mangelt, leidet ebenso stark, wie jemand, dem es an Nahrung oder Obdach mangelt. 


Sollten wir daher folgendes Lernen?

1.Werden wir uns bewusst, dass ein jeder eine andere Ansicht von der Realität besitzt. Auch wenn wir verschiedene Dinge erlebt und durchlebt haben, bleiben die Gefühle gleich. Ich empfinde genauso Schmerz, Leid, Glück und Freude wie mein Nachbar. 
Ein Beispiel:
Für Person X ist der Verlust des Smartphones das Schrecklichste, was sie sich vorstellen könnte.

Person Z
hingegen sieht im Verlust eines Bilderalbums einen Albtraum.
Auch wenn die Gegenstände unterschiedlich sind, die Bedeutung dahinter verschieden, so ist das Gefühl dazu dasselbe.


Sollten wir demnach jeden respektieren und behandeln wie wir selbst behandelt werden möchten?

2. Werden wir uns bewusst, dass materielle und geistlich/spirituelle Bedürfnisse den gleichen Stellenwert bestizen.
Ein Mensch kann durch Einsamkeit sterben aber er kann auch durch fehlende Nahrung dahin vegetieren. Unendliche Studien zeigen die Auswirkungen von sozialer und geistlicher Verkümmerung. Sie beweisen, dass der Stress für Menschen welche unter psychischen Erkrankungen leiden genauso hoch ist, wie der Stress, der bei organischen Beschwerden entsteht.

Sollten wir daher, aufhören die Psyche vom physischen Dasein zu trennen? Sollten wir akzeptieren, dass wir mit bösen Nachreden, unkontrollierter Wut, falschen Anschuldigungen, Lügen und Ignoranz genauso schaden, wie wenn wir jemanden eine Pistole an die Brust setzten und abdrücken?

Fragen über Fragen…

…Was meint ihr?
Liebe Grüße und einen schönen Tag euch ❤❤

Sahra Latifa Warrelmann
Peace and Love with everyone ❤❤

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