Durch Egoismus zur Menschlichkeit

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Dieses Mal ist mein Blog eine Bitte oder mehr ein Mithilfegesuch das Wort gibt es doch gar nicht? Oder? Jetzt schon :).

Ich bräuchte ein paar Tipps, Tricks, Ratschläge, Ergänzungen und Menschen die auch weiter denken…

Folgendes ich bin 24 Jahre, frisch in Trennung, lebe gerade bei einem Bekannten und mein Konto zeigt null an. Klingt nach einem guten Zeitpunkt für einen Richtungswechsel. Schon als Kind hatte ich den Wunsch vollkommen unabhängig und frei zu leben. Seit ein paar Jahren fällt es mir immer schwerer ein Teil der Gesellschaft zu sein. Ich durchlebte verschiedene Phasen, darunter versuchte ich die Menschen zum Aufwachen zu bewegen. Dann gab es Phasen an welche ich die Welt einfach nur zerstören wollte, weil ich der Ansicht war das jeder Mensch es doch verdient hätte, so verantwortungslos wie er doch lebt. Das war allerdings die Wut in mir. Mehr auf mich, weil ich mich nicht traute auszusteigen, mich nicht traute meinen Weg zu gehen.

Wie dem auch sei, alle Phasen halfen mir letztendlich doch zur einzigen Erkenntnis, ich muss nach mir schauen. In meinem vollkommenen Egoismus kann ich menschlich sein. Ich bin mittlerweile der Ansicht, dass jeder so leben kann und soll wie er es mag. Ob es mir gefällt? Nicht wirklich! Doch ändern kann ich es doch nicht. Also wozu meine Zeit und mein Leben damit verschwenden. Wir alle wissen doch, das wir uns nur verändern können, wenn wir es auch selbst wollen. Wollen wir das nicht, könnten selbst die plausibelsten Argumente, gegen eine Wand krachen. Daher akzeptiere ich einfach alles wie es ist. Durch das und durch die Tatsache das ich mich selbst liebe und mir am wichtigsten bin, bin tatsächlich frei von Moral, Werten, Bewertung, Schubladendenken oder sonstigen weltlichen Anhängsel.Ich kann auf die Menschen zu gehen ohne Erwartungen und ohne mir ein Bild von ihnen zu machen, das sowieso nur meiner Wahrnehmung entspricht. Ich kann ihnen in die Augen schauen und lächeln. Auch wenn kein Lächeln zurück kommt, das nehme ich auch nicht böse und ich mache es auch nicht für andere, sondern für mich. Kann es nichts schöneres geben als Menschen die von Herzen lachen ? Macht es das Leben nicht einfacher und schöner? Verändert das nicht eine Gesellschaft?

Naja aber um das zu erlangen müssten wir zuerst das schon oben genannte Problem angehen. Wir müssten anfangen uns selbst zu lieben und um das zu schaffen, müssen wir uns mit uns selbst auseinander setzen. Das bedeutet wir müssten uns mit :

  • Gefühlen
  • Zielen
  • Träumen/Wünschen
  • Erwartungen
  • Bedürfnissen
  • Gedanken
  • Vorstellungen
  • der eigenen Geschichte
  • der Gegenwart
  • der Gesellschaft
  • Wer wir eigentlich sind und welche Rolle wir spielen wollen

auseinander setzen… Ja aber das ist zu anstrengend. Und wer will das schon, wenn es ja auch so ganz gut funktioniert. Oder?

Da ich nun nicht weiter nur reden möchte oder denken möchte sondern auch handeln möchte komme ich zu folgendem Anliegen:

Ich bin wohnungslos, aber das ist nicht der Punkt. Ich bin heimatlos. Heimat hatte ich nie und das will ich mir geben. Ich möchte mir mein eigenes kleines vollkommen autarkes Haus bauen, das von erneuerbarer Energie „lebt“, ohne wirklichen Anbindungen an den Staat oder sonst jemanden und das mit 0 Euro im Geldbeutel. Ja klingt utopisch… Ja ja… Ich habe ein paar Ideen und vieles lässt sich umsetzen, auch sehr einfach, es wäre halt von der Organisation komplizierter aber durchaus möglich. Zudem habe ich in diesem Zuge eine Ausbildung als Zimmerin begonnen und bin ab 01.08 auf einem 1 monatigen Workshop zum Strohhaus & Lehmhaus bauen. Es Bedarf auch Köpfe, die mir helfen meine Ideen mitzugestalten, zu formen und aus einer Idee ein Resultat zu machen. Um ehrlich zu sein geht es mir nicht wirklich darum ob da jetzt tatsächlich ein fertiges Haus entsteht das bezugsfähig ist. Ich habe auch keinen Zeitraum im Kopf. Es sollte nur jetzt dann anfangen 🙂 Mir geht es mehr um das Entwickeln von Möglichkeiten und weiter hinaus zu schauen.

Ich bin für alles dankbar… Naja nicht alles. Wer meint das es vollkommen Zeit verschwendet oder utopisch ist, der sollte mich bitte nicht kontaktieren. Nicht ,weil ich Kritik nicht ab kann.  Sollte jemand ein Problem damit haben, dann ist das wie gesagt sein Problem und nicht mein Problem. Man muss sich mit mir nicht befassen und auch nicht lesen was ich schreibe und auch nicht teil haben. Wer seine Wut raus lassen will oder sonst einfach nur etwas raus lassen will, der soll es doch bitte dort auslassen wo es hingehört und nicht zu mir 🙂

So ich freue mich total… und wer weiß, vielleicht sitzen wir bald im Kreis und kommen auf hirnrissige Ideen.

Also bitte nicht falsch verstehen, das wird wahrscheinlich ein langfristiges Projekt. Ich erwarte nicht, dass es von heute auf morgen passiert. Aber alles hat irgendwo einen Anfang 🙂

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4 Gedanken zu “Durch Egoismus zur Menschlichkeit

  1. der hardnrocker

    Handwerk hat einen goldenen Boden und die Axt im Haus spart die Zimmerfrau auf dem Dach. Das mit dem autarken Haus kannst Du nur über Verzicht erreichen weil Du sonst soviel Technik brauchts, die Dich abhängiger von der Industrie machen als ein Stromanschluss. Und deren Anschaffung und Wartung wird ein Vermögen kosten. Es sei den u hast genug eigenes Land mit eigenem Fluss was in Deutschland unrealistisch ist. Oder genug Wald. Aber so ein wirklich autarker Betrieb ist meiner Meinung nach nur mit einer grossen Familie oder mit mehreren Familien gemeinsam bewirtschaftbar.

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  2. Handwerk ist gut, dann kannst du überall leben und wirst nie Geldsorgen haben. Eigenes Häuschen wiederum klingt bißchen unpassend zu Deinen Gedanken, denn du scheinst grad eher in ner Reisephase zu sein. Schau dir halt an, wie die Menschen so leben, deren Häuser du baust.

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