Mensch gegen Evolution

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Stehen wir unserer eigenen Entwicklung im Wege?

Schauen wir uns die Evolution näher an. Für die Entwicklung von Leben brauchte es zwei Milliarden Jahre. Für die des Humanoiden sechs Millionen. Die Entwicklung des Menschen, wie wir ihn heute kennen dauerte hunderttausend Jahre. Wir stellen fest, dass die Abstände kürzer werden.

Betrachten wir die Entwicklung unserer Fähigkeiten, erkennen wir anhand der Entwicklung von Landwirtschaft, Wissenschaft, Industrie und Technik eine exponentielle Steigung. Denn hier handelt es sich nur noch um einen Abstand von zehntausend, vierhundert, hundert und fünfzig Jahren.

Das bedeutet, dass die Evolution immer schneller voran schreitet. Bis sie sogar in einer Genration spürbar ist.

Trotz unserer Entwicklung steckt die Mehrheit der Menschen scheinbar fest. Das erkennen wir daran, dass wir uns heute kaum von den Griechen vor 3000 Jahren unterscheiden. Trotz unserem Wissen, unserer Technik, unsere Fortschritte und Erkenntnisse, scheint es als würden wir eher in ständiger Wiederholung, ohne menschlichen Fortschritt existieren.

Wenn wir genauer nachdenken, fällt uns auf, dass wir uns in der Realität, kaum von den Tieren unterscheiden. Wir glauben nur durch unseren Verstand etwas höher Entwickeltes zu sein, doch in Wirklichkeit gleicht unserem Niveau nur dem eines Überprimaten. Unsere Fähigkeiten sind zwar vorhanden doch unser Wissen darüber ist gering. Wir befassen uns zu wenig mit uns selbst, sodass wir nicht in der Lage sind herauszufinden, wer wir sind und was wir noch werden können. Aus diesem Grund halten wir Genies oder „besondere“ Menschen für eine Seltenheit. Weil wir gar nicht erkennen wie großartig wir im einzelnen sind. Das Kollektive Denken ist noch immer wichtiger als die Individualität. So geht jede Persönlichkeit unter da sie sich an die Gepflogenheiten der Gruppe anpasst. Das Individuum ist somit nicht in der Lage sich zu entwickeln. Was zu dem Gefühl des Stillstands und Rückschritts führt.

Denn im Grunde ist die Kluft zwischen Sokrates und einem durchschnittlichen Menschen viel größer, als die zwischen einem Schimpansen und einem durchschnittlichen Menschen. Das mag jetzt zwar ein bisschen überheblich klingen, doch wenn wir genauer hinsehen wissen wir das es so ist. Wir haben bis heute keine höheren Werte entwickelt.

Sollten wir uns die Frage stellen, was uns daran hindert unser ganzes Potential auszuschöpfen? Wenn ja, was wäre darauf die Antwort?
Ich denke die Antwort, lässt sich nur durch eine weitere Frage herausfinden.
Was ist die am meisten verbreitete menschliche Eigenschaft? Angst oder Trägheit?

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3 Gedanken zu “Mensch gegen Evolution

  1. Ist es nicht das Wissen um unserer Unzulänglichkeit, das uns antreibt, immer weiter zu machen? Angst und Trägheit wiederum resultieren aus unserem Narzismus, der dieses Wissen im Keller der dunkeln Ahnungen gefangen halten will, die Weigerung es laut und klar und deutlich jeden Tag hinauszuschreien…

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      • Ich glaub, das sind Lebensprinzipien, an denen wir Teilhaben, unter denen wir leiden. Das Bild der Evolution hast Du vorgegeben. Die Unzulänglichkeit: Das Klein-Klein des Lebens. Die Aufspaltung in Zweigeschlechtlichkeit. Die Sterblichkeit ohne die das Leben nicht weitergeht. Der ständige Hunger. Das sich gegenseitig Fressen. Die Trägheit: Der Zwang, Energie zu sparen, sich in den Schatten Ducken, damit der Räuber vorbeizieht. Das alles verbindet uns mit jedem anderen Lebewesen, mit der kleinsten Amöbe. MIt jedem Atom und und jedem zitternden Elektron der unbelebten Materie. Aus welcher wir letztlich selber zusammengestzt sind. Das große Perfekte, nie erreichte Ziel dagegen: Die unwahrscheinliche, abstruse Tatsache, daß das Leben tatsächlich funktioniert und jeden Tag weitermacht und nicht aufhört.

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