Wissen ist der erste Schritt, danach folgt die Erkenntnis.

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Wenn wir davon ausgehen, dass nichts wirklich existiert, dann erkennen wir das alles möglich ist. Jeder Mensch lebt in seiner eigenen Realität, die sich durch die jeweiligen Erfahrungen, Erinnerungen, Sehnsüchten, Gefühlen, Gedanken, Wahrnehmung, etc. bildet. Dadurch ist es nur schwer möglich eine einheitliche Realität zu schaffen. Wir können nur davon ausgehen, dass die Teilnehmer unserer Wahrnehmung, dasselbe als wahr empfinden. Wenn wir also erkennen, dass wir unser Empfinden nicht an etwas binden können, werden wir die grenzenlosen Möglichkeiten sehen, die uns zur persönlichen Entwicklung zur Verfügung stehen.

Wie können wir das erkennen was uns zur eigenen Entfaltung im Weg steht?

Unsere Emotionen zeigen uns den Weg. Auch wenn es sich wie ein esoterischer Quatsch anhört. Doch nur in uns können wir unsere Antworten finden. Wenn wir wissen was wir lieben, erkennen wir auch gleichzeitig, was wir hassen und wenn wir dies verstehen, wissen wir was uns im Weg steht.
Dazu sollten wir verstehen, dass die herkömmlichen Begrifflichkeiten veraltet sind. Glück, Liebe, Angst, Wut, Hass, Beziehungen, Erwartungen und vieles mehr, muss neu definiert werden.

Ein kleines Beispiel:

Sage ich das Wort Liebe, löst es bei dem Empfänger eine automatische Verknüpfung mit seiner Vorstellung & Sehnsucht nach Liebe aus. Meist wird lediglich dem Partner, Familienangehörigen oder engsten Freunden die Zuneigung offenbart. Denn wir verbinden mit Liebe etwas das wir nur zu bestimmten Personen entwickeln können. Menschen die wir kennen, schätzen, vertrauen und uns dasselbe entgegen bringen. Wir versuchen unsere Liebe nich nur zu separieren, nein wir hängen an sie Bedingungen, Erwartungen, Hoffnungen, Sicherheit, Vertrauen und auch Abhängigkeit. Also verwandeln wir aus der reinen und einfachen Liebe, eine von außen geprägte und geformte komplexe Struktur, die mehr Schmerz und Zwang als das eigentliche Gefühl erweckt. Daher sollten wir unsere Vorstellung und Definition von Liebe neu bedenken. Denn unsere Empfindung von Liebe ist für den Großteil der Menschheit an dem geknüpft, was wir aus Geschichten, Filmen, Erfahrungen erlebten. Doch das alles hat mit dem eigentlichen Gefühl der Liebe nichts zu tun.

Die Liebe ist bedingungslos. Unabhängig davon ob die geliebte Person dasselbe empfindet. Unabhängig von Zeit und Erwartungen. Sie ist rein. Sie macht keine Unterschiede. Sie kennt keine Vorurteile, Grenzen, Schubladen. Sie ist da und geht wann immer sie will. Sie lässt sich nicht kontrollieren und formen. Sie ist wie sie ist.

Dasselbe gilt für Glück, Wut, Trauer, Hass, Sicherheit, Vertrauen etc. .

Das Problem liegt in der Routine. Wir sind es gewohnt so zu denken, handeln & fühlen wie wir denken, handeln & fühlen. Alles passiert schon automatisch, sodass wir gar nicht mehr bewusst leben. Wozu auch? Es läuft ja mehr oder weniger, es war ja außerdem schon immer so. Also warum etwas ändern? Und warum sollte es auch falsch sein?

Wir verändern uns in jeder Sekunde die vergeht. Wir sind am Abend ein anderer Mensch als an dem Morgen an dem wir aufgewacht sind. Das ist auch nur logisch, wenn wir bedenken, dass jede neue Erfahrung, jeder neue Moment uns beeinflusst, auch wenn wir das nicht merken. Selbst im Alltag. Was auch einfach daran liegt, dass kein Tag, keine Stunde, keine Minute & keine Sekunde gleich ist. Da wir allerdings dennoch leben als würde sich alles ständig wiederholen und Veränderungen nur dann passieren, wenn etwas Einschneidendes passiert, hängen wir eigentlich ständig uns selbst hinterher. Wir verändern uns, bleiben allerdings stehen, weil wir uns nicht mit der Veränderung auseinandersetzen. Daher sollten wir ständig so leben, als könnte jede unserer Handlungen etwas bewirken. Denn letztendlich sind sie dazu auch im Stande. Wir müssen unsere Erwartungen in Frage stellen. Uns muss bewusst werden, dass die Ideale der Konsumgesellschaft unsere eigentlichen Bedürfnisse unterdrücken. Die Schlussfolgerung davon ist, dass wir mit unseren unterdrückten Bedürfnissen, Unzufriedenheit hervorrufen. Das wiederum führt zu Verärgerung, Wut, Angst, Depression, Stress, Anspannung, etc. . Kann aber muss nicht. Sehen wir uns allerdings um, stellen wir fest, dass es häufiger vorkommt als es sollte.

Wenn wir anfangen hinter den Tellerrand zu schauen, werden wir erkennen wie das Leben ist und wie es wirklich sein könnte, wenn wir wirklich etwas verändern wollen. Und wenn wir das dann wollen, werden wir handeln, ganz gleich ob wir scheitern werden oder ob alles vergänglich ist.

 

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2 Gedanken zu “Wissen ist der erste Schritt, danach folgt die Erkenntnis.

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